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                                  TheNetNode




                                    Made by




                                  Nord><Link









                             Ausgabe   3. Mai 1998


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              Benutzerhandbuch zu der Packet-Radio Knotensoftware

                  TheNetNode (PC)/(GNU)/(Linux)/(TNC3) V 1.76



nderungen gegenber der Beschreibung von der Version TheNetNode 1.73
(Ausgabe zur Jahreshauptversammlung NORD><LINK 1996 in Hannover)


1.)    Die Files TNN170.xxx sind gegen TNN176.xxx ersetzt worden.

2.)    ESC I  1...6 ist entfallen. Die Einstellungen des Knoten Calls SSID usw.
       sind nur noch ber die TNN176.pas mglich. In der TNN176.TNB ist mit ESC
       I <CALL>  nun nur  noch das  HOST Call  zu ndern.  Nils DF6LN  hat eine
       kleine EXE  geschrieben, welche  die TNN175.PAS  nach TNN176.PAS umsetzt
       und entsprechend  editiert. Damit sie nicht via FUNK neu und evtl. offen
       zum Knoten  gesendet werden  mu oder  der Knoten aufgesucht werden mu.
       Programm heit UPD_PAS.exe und ist mit im TNN Verzeichnis vorhanden.

3.)    Die Datei TNN175.STA darf  N I C H T nach TNN176.STA kopiert werden. Sie
       fhrt zu  nicht lschbaren  Eintrgen. Knoten  bitte O H N E diese Datei
       starten und mit s + <call> die Statistik neu einstellen.

4.)    RUNBATCH <filename.tnb>.   Hiermit  lassen sich nun auch z.B. TNB direkt
       ausfhren.

5.)    Beim Interlink  Setup wird nun auch der direkte Nachbar angegeben zu dem
       der Interlink Setup geroutet wird.

6.)    Im Connect-Text  lt  sich  nun  das  aktuelle  Datum  des  AKTUELL.TXT
       automatisch anhngen  und anzeigen.  Dazu ist im Connect-Text hinter dem
       Aktuell ein %A anzufgen.

7.)    Version  +  zeigt  nun  an,  mit  welcher  Zusammensetzung  die  TNN.EXE
       compiliert ist.

8.)    Ab dieser  Version ist  nun ein  30-Kanal Hostmode  Interface eingebaut.
       (Befehle hnlich TF27)

9.)    Mitschnitte fr  die BISHER  ESC E1/E0  verwendet wurde mu nun ESC @E1/
       @E0 benutzt werden.

10.)   B und  B+ fr die MAILBOX ist im LINK Befehl entfallen. Mailbox wird nun
       mit L oder L+ eingetragen.

11.)   Die Textmarkierungen  in  der  TNN173.PAS  wurden  bisher  mit  einem  #
       markiert. Sie  wurden nun  durch Semikolon ersetzt. Grund: Es war bisher
       nicht mehr mglich #ALIAS zu setzen.

12.)   Es lt  sich nun  unabhngig von  einer MAILBOX  am eigenen Knoten eine
       LOCALE Mailbox  im der TNN176.TNB mit M <call> eintragen. M - lscht den
       Eintrag.

13.)   Es lt  sich nun  unabhngig von  einem CLUSTER  am eigenen  Knoten ein
       LOCALE Cluster  im der  TNN176.TNB mit  DX <call> eintragen. DX - lscht
       den Eintrag.


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14.)   Der grte  Umbau allerdings  ist: TNN  arbeitet  nun  (auer  zu  alten
       Nachbarn) mit  Laufzeiten. Die  Umrechnung auf  Qualitten erfolgt immer
       dann, wenn kein Nachbar neuen Type erkannt wurde.

15.)   Das FlexNet-Interface  wurde nun  so weit  verbessert, da nicht nur die
       Destinations bernommen  werden sondern  auch an andere FlexNet-Nachbarn
       weiter geleitet werden.

16.)   SET TNNCFG = <path> ist entfallen.

17.)   SET TNNCFG = <1.Anzahl>, <2.Anzahl> : 1.Anzahl ist die Gre der Nodes -
       / Destinations  Liste 2.Anzahl  ist die Lnge der Linkliste (Parameter 1
       entfallen).

18.)   ALLE <ESC> - Befehle lassen sich nun auch von Ferne eingeben. Z.B. <ESC>
       T wird  von Ferne  ausgeschrieben als  "ESC T" eingegeben. So mu er nun
       auch in der TNN176.TNB eingetragen werden.

19.)   Unter Links ist nun auch N+ eintragbar wenn bekannt ist, da der Nachbar
       den neuen Router von TheNetNode untersttzt. N- ist nun fr die Nachbarn
       die nur das NetRom - Protokoll untersttzen (alter Router).

20.)   Die  Funktion  AutoDigi  ist  entfallen.  Es  sind  alles  unter  L2Digi
       zusammengefat worden.

21.)   N <   <Nachbar  - Call>  zeigt alle  Nodes/Destinationen die  von diesem
       Nachbarn als "schnellster" Weg gemeldet werden.

22.)   Ab der  TNN176 werden  nun nur  noch Zeiten  und KEINE  Qualitten  mehr
       ausgetauscht.

23.)   Neu ist  auch der  NRR (NetRom  - Route  - Rekord). Er wird mit N <CALL>
       ausgelst. Es  wird nun die Laufzeit zum Node angezeigt und ein Frame an
       das Node gesendet in dem der Weg dorthin und wieder zurck aufgezeichnet
       wird. Funktioniert  natrlich nur bei Nodes die dieses auch untersttzen
       und das  Frame zurcksenden.  Digipeater wie DB0FC leiten zwar das Frame
       weiter aber knnen es nicht beantworten. Sie stehen in der Wegliste dann
       mit einem "?".

24.)   nderung der  QST-Bake.  Sie  sendet  nun  nur  noch  den  eingestellten
       Bakentext.  Die   Linkmessungen  werden  nun  an  METRIC  gesendet.  Das
       vereinfacht das Protokollieren und Auswerten.

25.)   Ausgabe um  U <call>   (mit und ohne SSID ) erweitert. Ausgegeben werden
       nun die Eintrge aus der U-Liste und U + Liste.

26.)   STAT-Befehl gendert  - man  mu nun als Parameter angeben, welchen Teil
       der Statistik man angezeigt haben mchte. Die Statistik wurde um S E wie
       (S)tatistik (E)rrors,  S H  wie (S)tatistik  (H)ardware, etc. erweitert.
       Die einzelnen  Fehler sind nun je Kanal sichtbar. Mit S * kann die ganze
       STAT abgerufen werden.

27.)   In der  U *  Liste werden  nun wieder Byte angezeigt. Jedoch nur noch 6-
       stellig der  berlauf wird  nun mit  "k" "M"  und  wenn  ntig  mit  "G"
       gekennzeichnet.


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28.)   Die Port Parameter (20 bis n) sind entfallen;
       L2-Digipeating ist nun generell eingeschaltet;
       TX-Port (senden auf einen anderen Port als dem RX-Port) entfallen;
       MTU und L2-RETRAY ist intern festgelegt worden;
       PERSIST wird aus der Anzahl von Links und Usern auf dem Port berechnet;
       SLOTTIME , T2-TIMER und IRTT wird auf Grund der Baudrate eingestellt.

29.)   Die PARAMETER sind auf das ntige gekrzt worden.

30.)   Neu dazugekommen ist eine graphische Ausgabe der Statistik. Siehe
       (G)raph.

31.)   Die Port Parameter sind nun nur noch ber die Port Befehle zu setzen und
       anzuzeigen. Im einzelnen:
       POR T <NR> [<CMD>[=<PAR>]] [<CMD>[=<PAR>]] [...]

       CMD:
         Off                 Port abschalten
         ON                  Port einschalten (nur Linux),
         SCC                 Port auf USCC-Karte einstellen (DOS/GNU) bzw.
                             keine TNC-Parameter setzen (nur Linux)
         Tokenring           Port auf Tokenring schalten
         Vanessa             Port auf Vanessa schalten
         EXTern              Port auf den extern geladenen Treiber schalten
         KISS1..4            Port auf Kiss ohne CRC
         RKiss1..4           Port auf Kiss mit RMNC-CRC
         SMACK1..4           Port auf Kiss mit SMACK-CRC
         MODEM1..3           Port auf Modem (TNC3)
         HSBUS               Port auf HSBUS (TNC3)
         LOOP                Port auf Loopback (NICHT bei Linux)
         Name                Port-Namen vergeben, z.B. Name=User1k2
         MODE                Port-Mode setzen, Format: 9600d
                             Baudrate: 300...4915200
               Flags:
                 d :         Duplex
                 c :         DCD bei 1k2-Modem
                 r :         ext. Takt (rx)
                 t :         ext. Takt (tx)
                 e :         ext. Takt beide (Vanessa)
                 m :         Multibaud-Kopplung (Vanessa, SCC)
                 z :         NRZ statt NRZI
         MAXFRAME  <wert>    setzen
         TXDELAY   <wert>    setzen
         DAMA   on/off       .. Port auf DAMA Master setzen
         CTEXT  on/off       .. Ctext senden
         SYSOP  on/off       .. nach Connect nur SYS mglich, gilt nur
                                fr Verbindungen zum CCP, NETROM und
                                TCPIP gehen weiterhin
         MH     on/off       .. MH-Liste fhren

32.)   Das setzen von USERPORT/LINKPORT entfllt. Im Modebefehl wird nun ein
       Flag gesetzt ob die MH-Liste gefhrt werden soll.

33.)   Ports die NUR Interlink Zwecken dienen knnen im Modebefehl auf SYSOP
       Status gesetzt werden.

34.)   Neu gefhrt wird eine L3MH-Liste. Sie kann in ihrer Lnge wie die
       bekannte MH-Liste gesetzt werden. L3MH = <anzahl>


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35.)   Eine Lngennderung der MH-Liste fhrt nicht mehr zum totalen Verlust
       aller Daten.

36.)   Bedienung PACSAT etwas gendert.

37.)   EDIT/LOAD umgearbeitet,  Code eingespart  und  einige  Bytes  RAM  durch
       Wegfall von  editname /  edittmp. EDIT/LOAD  gehen jetzt ber gemeinsame
       Variablen, gehen  also nicht mehr gleichzeitig. Dafr geht es jetzt ber
       alle Pfade hinweg (LOAD Z:\FOO\ABC.TXT).

38.)   Mit ARP + kann sich ein USER nun eine IP-Adresse vom Knoten holen.

39.)   Baycom USCC werden nun direkt aus TNN untersttzt !

40.)   R:971217/2233Z @:DB0KLN.#RPL.DEU.EU [BBSX 2.11]
       moin moin
       fals es sich bei den tnnler'n noch nicht rumgesprochen haben solte: in
       sachen IPadresses vergabe ist nicht laenger dl4ta zustaendig. das macht
       jetzt dh9kae, ich bitte darum dieses DEUTlich in der tnn docu ('s ) zu
       aendern.
       Gruss Horst
       dg2sbv@db0kln
       dns betreiber fr die subnetze stgt.de.ampr.org und bawue.de.ampr.org


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              Benutzerhandbuch zu der Packet-Radio Knotensoftware

                            TheNetNode (PC) V 1.74









      Nachdruck mit Quellenangabe fr nicht kommerzielle Zwecke erlaubt.



"Vorwort""1" ............................................................ 10
"DasProgrammpaketTheNetNode""1" ......................................... 10
"Baycom-Karten""2" ...................................................... 10
"Tokenring""2" .......................................................... 11
"Kisslink""2" ........................................................... 13
"Vanessakarte""2" ....................................................... 13
"ExterneTreiber""2" ..................................................... 13
"Ethernet-Schnittstelle""2" ............................................. 15
"DPMIoderNutzungdesmeistbrachliegendenSpeichersber1MB""2" .............. 16
"TheNetNode-Programm""1" ................................................ 16
"DAMA...VerkehrsregelungdurchdenKnoten""2" .............................. 17
"SYSOP-ArbeitenamKnoten""2" ............................................. 18
"Rechnerkonfiguration""2" ............................................... 20
"InstallationvonUMB""2" ................................................. 20
"AufbauderAUTOEXEC.BAT""2" .............................................. 21
"AufbauderSTART.BAT""2" ................................................. 22
"AufbauderTNN176.PAS-Datei""2" .......................................... 23
"AufbauderTNN176.TNB-Datei""2" .......................................... 26
"SYSOP-Befehle""1" ...................................................... 29
"(BE)ACON""2" ........................................................... 29
"(CL)EAR""2" ............................................................ 30
"(CONV)ers""2" .......................................................... 31
"(DCD)""2" .............................................................. 32
"(DOS)<kommando>""2" .................................................... 32
"(DX)CLUSTER""2" ........................................................ 33
"(E)DIT""2" ............................................................. 33
"(K)ill""2" ............................................................. 33
"(L3)MHEARD""2" ......................................................... 33
"(L)INKS""2" ............................................................ 34
"(LOA)D<filename.ext >""2" .............................................. 34
"(M)AILBOX""2" .......................................................... 35
"(MH)EARD""2" ........................................................... 35
"(P)ARMS""2" ............................................................ 35
"(PAC)SAT""2" ........................................................... 36

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"(PR)OMPT""2" ........................................................... 40
"(RE)AD""2" ............................................................. 40
"(READB)IN""2" .......................................................... 40
"(RES)ETSYSTEM""2" ...................................................... 41
"(RES)ET<port>""2" ...................................................... 41
"(RU)BATCH""2" .......................................................... 41
"(S)TAT""2" ............................................................. 41
"(SP)armoderbesserSaveParameter""2" ..................................... 41
"(STAR)T<programm>""2" .................................................. 41
"(SUS)PEND""2" .......................................................... 41
"(SY)SOP""2" ............................................................ 42
"(TE)ST<port>""2" ....................................................... 43
"(TI)ME""2" ............................................................. 43
"(TR)ace""2" ............................................................ 43
"TCPIPKommandos""1" ..................................................... 43
"(ARP)""2" .............................................................. 43
"(IPA)dress""2" ......................................................... 44
"(IPB)roadcast""2" ...................................................... 44
"(IPR)oute""2" .......................................................... 44
"ESC/ALTKommandos""1" ................................................... 45
"Diebesondere<ALT>XKombination""2" ...................................... 45
"Dieverschiedenen<ESC>Tasten""2" ........................................ 45
"(########.TNB)FILES""1" ................................................ 48
"(RUNBATCH)<filename.tnb>""2" ........................................... 49
"EXTERNEPROGRAMME/BEFEHLEfrdenSYSOP""1" ................................ 50
"(O)utput""2" ........................................................... 50
"(CWER)""2" ............................................................. 50
"(CPERS)""2" ............................................................ 50
"(SETCALL)""2" .......................................................... 51
"(SYST)ext""2" .......................................................... 51
"(SH)owSYS""2" .......................................................... 51
"(MSY)""2" .............................................................. 52
"(SYSH)elp""2" .......................................................... 52
"(TOP)""2" .............................................................. 53
"(STARTCNT)""2" ......................................................... 53
"HilfsprogrammefrdenSYSOPzuHause""1" ................................... 55
"(MAKEDAT.EXE)""2" ...................................................... 55
"(TNNSET.EXE)""2" ....................................................... 55
"BefehlefralleUser""1" ................................................. 56
"(BE)ACON""2" ........................................................... 56
"(C)ONNECT""2" .......................................................... 56
"(CONV)ersundseineBefehle""2" ........................................... 57
"(CQ)""2" ............................................................... 63
"(D)EST""2" ............................................................. 65
"(DX)cluster""2" ........................................................ 65
"(G)RAPH""2" ............................................................ 65
"(H)ELP""2" ............................................................. 67
"(L3)MHEARD""2" ......................................................... 67
"(L)INKS""2" ............................................................ 68
"(M)ailbox""2" .......................................................... 68
(MH)EARD ................................................................ 69
"(N)ODES""2" ............................................................ 70
"(P)ARAMETER""2" ........................................................ 74
"(PAC)SAT""2" ........................................................... 76
"(PAC)SAT""2" ........................................................... 76

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"(PI)NG""2" ............................................................. 76
"(PO)RT""2" ............................................................. 76
"(PO)RT""2" ............................................................. 77
"(Q)UIT""2" ............................................................. 79
"(R)OUTES""2" ........................................................... 79
"(R)OUTES(V)ersion""3" .................................................. 80
"(S)TAT""2" ............................................................. 81
"(TA)LK""2" ............................................................. 88
"(TI)ME""2" ............................................................. 88
"(U)SER""2" ............................................................. 88
"(V)ERSION""2" .......................................................... 94
"(V)ERSION""2" .......................................................... 94
"EXTERNEBefehlefralleUser""1" .......................................... 95
"EXTERNEProgrammefralleUser""1" ........................................ 96
"(MSG)""2" .............................................................. 96
"(QTH)""2" .............................................................. 97
"(SAT)""2" .............................................................. 97
"(TOP)""2" .............................................................. 98
"(SAV)ecall""2" ......................................................... 99
"(SH)owcall""2" ......................................................... 99
"(H)elp""2" ............................................................ 100
"Framesammler""2" ...................................................... 101
"ANHANGA""1" ........................................................... 103
"DieverschiedenenTextdateienundihreBedeutung""2" ....................... 103
"ANHANGB""1" ........................................................... 104
"TNC2cundTheNetNode""2" ................................................ 104
"KISS- SoftwarefrdenTNC""2" ........................................... 105
"Watchdog""2" .......................................................... 106
"ANHANGC""1" ........................................................... 107
"Vanessa""2" ........................................................... 107
"ANHANGD""1" ........................................................... 116
"(Ethernet)...Wasmussichtun?""2" ....................................... 116
"ANHANGE""1" ........................................................... 121
"DERPACSAT-BROADCAST-SERVERvonTNN""2" .................................. 121
"ANHANGF""1" ........................................................... 124
"AufbauderLayerFrames""2" ............................................. 124
"ANHANGG""1" ........................................................... 131
"DieGNU-VersionvonTNN""2" .............................................. 131
"ANHANGH""1" ........................................................... 135
"DAMA- einneuesVerfahrenfrPacket-Radio!""2" ........................... 135
"ANHANGI""1" ........................................................... 142
"TCP/IPundTNN""2" ...................................................... 142
"LIZENZ""1" ............................................................ 148
"AllgemeineLizenzfrAmateurfunkSoftware(ALAS)""2" ...................... 148


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Vorwort:


TheNetNode wird von Funkamateuren fr Funkamateure geschrieben, die sich bereit
erklren, die  nicht geringe finanzielle und zeitraubende Belastung auf sich zu
nehmen,  einen   Packet-Knoten  aufzubauen,  zu  betreiben  und  zu  verlinken.
TheNetNode  erhebt  keinen  Anspruch  darauf,  FEHLERFREI  zu  sein.  Aber  die
Softwareschreiber  sind   bemht,  die   ihnen  bekannten   Fehler,  die   auch
nachvollziehbar sein  mssen, zu  beseitigen. Deshalb  gibt es  ber  das  Jahr
verteilt immer  wieder kleinere  Updates. Alles  weitere bitte  ich der ALAS am
Schlu dieses Dokumentes zu entnehmen.

Die Programmversion fr den Atari (ST) wird nun von Odo, DL1XAO, weitergefhrt.
Leider aber  lassen sich  die zuknftigen Erweiterungen von TNN dort nicht mehr
alle realisieren. (z.B.: Einsatz von Vanessakarten o..)

Die TheNetNode  Version, fr den TNC3 (von DK9SJ entwickelt) mit der 68302 CPU,
wird nun  von ODO  DL1XAO gepflegt  und beim  erscheinen einer neuen PC-Version
kurzfristig zur  Verfgung gestellt.  Die Linux-Version von TheNetNode wird von
Nils, DF6LN, gepflegt.

Die Versionen fr Linux mssen sich erst noch einspielen. Hier sind bisher noch
Anpassungen bei den Updates ntig.

TheNet, einst  fr den  TNC2 entwickelt,  wird nicht  mehr verteilt.  Die heute
bentigte Performance ist damit nicht mehr erreichbar.

TheNetNode ist  somit auf den verschiedensten Hardwareplattformen zu Hause. Die
damit  verbundene   Flexibilitt   drfte   jedem   Betreiber   eines   Knotens
entgegenkommen.

Das Programmpaket TheNetNode:

TheNetNode  ist   ein  Softwarepaket,   in  dem   das  gesamte  Knotenprotokoll
abgearbeitet wird, z.B.:
      -    Up - und Downlink zu Usern mit oder ohne DAMA-Protokoll,
      -    Interlink-Protokoll mit Routing,
      -    Benutzeroberflche (Hilfen und Informationen),
      -    Einbinden verschiedener Schnittstellen,
      -    Zugriff auf externe Programme wie QTH- und SAT-Berechnungen, PR-
           Callbook,

um nur einiges zu nennen.

Dem Programm  stehen fr  die  Kommunikation  mit  der  Auenwelt  verschiedene
      Schnittstellen zur Verfgung:
      -    Serielle I/O mit Tokenring Protokoll (9k6 bis bestenfalls 115kBit),
      -    Maximal 4 Serielle I/O (max. 8 bei Linux) mit Kisslink-Protokoll
           (hnlich Tokenring),
      -    Parallele Schnittstelle zum Frontendrechner Vanessa (bis 140 Kbit/s
           je Interlink),
      -    Parallele Schnittstelle zum Ethernet (10 MBit/s) mit externen
           Treibern mglich,
      -    BayCom USCC mit dem internen Treiber.

BAYCOM SCC-Karten:

TheNetNode untersttzt  ber einen  integrierter SCC-Treiber  die Karten  USCC,
OptoSCC und  DSCC (Digi-SCC  BayCom). Es  kann maximal EINE Karte mit maximal 8
Ports angesteuert werden.


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Hierzu mu im Enviroment eingetragen werden:

SET USCC=base_hex,irq_dez fr USCC(BayCom) oder
SET DSCC=base_hex,irq_dez fr DSCC(BayCom) oder
SET OSCC=base_hex,irq_dez fr OptoSCC

In TheNetNode  kann dann die jeweilige Hardware (USCC0..x,OSCC0..x,DSCC0.xx) an
einen beliebigen Port gebunden werden:

PORT 4 USCC2

Die Konfiguration erfolgt ber den Mode-Parameter.
DF9IC -> MODE=9600rtz
AFSK -> MODE=1200c

Der SCC-Treiber ist kein neues Feature,  luft aber  endlich vernnftig.

Der Tokenring

Um ber  eine Rechnerschnittstelle  mehrere HF-Ports  bedienen zu knnen, wurde
der Tokenring  eingefhrt, der  auch ber  etliche Jahre  eine  preiswerte  und
ausreichende Schnittstelle zur Verfgung stellte.

Die TNC  bedienen mit  einer speziellen  KISS-Soft die  Funkseite, als  da sind
Sendertastung, Daten  senden, Daten empfangen, zum Rechner weiterleiten und von
ihm empfangen.  Nebenbei werden die Pakete noch von nicht mehr bentigten Bytes
befreit.

Fr die  Weiterleitung wird  ein Tokenring  eingesetzt. Der  Rechner sendet ein
sogenanntes Token  (bestimmte Bytefolge)  auf den  Ring. Da  alle TNC  in einer
Reihenschaltung hintereinander  angeordnet sind, kommt es bei dem ersten TNC im
Ring an.  Hat der  nun auf  der Funkseite etwas empfangen, so hlt er das Token
zurck, sendet statt dessen die soeben empfangenen Daten an seinen Ringnachbarn
und hngt  an diese Daten das Token wieder an. Da jeder TNC immer auf das Token
wartet, bevor  er Daten auf den Ring legt, lt jeder Nachbar-TNC die Daten vom
vorhergehenden TNC unverndert passieren. Sowie er aber das Token erkennt, hlt
auch er  es zurck  und legt  seine eigenen  Daten auf  den Ring  und dann erst
wieder das  Token. Irgendwann, je nach Anzahl an TNC, kommen die Daten nun beim
Rechner an.


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Hier wird nun das TheNet-Protokoll abgearbeitet und die Daten werden, mit einer
Port-Adresse versehen,  wieder an  ein Token  angehngt und vom Rechner auf den
Ring gesendet.  Die TNC  prfen aber auch, ob bei den Daten, die sie empfangen,
welche dabei  sind, die an sie bestimmt sind (Portnummer). Diese werden von dem
Token abgehngt  und  auf  der  Funkseite  mit  den  entsprechenden  Parametern
ausgesendet. Das ganze Verfahren scheint auf den ersten Blick einiges langsamer
zu sein,  oder auch nicht schneller als das Vernetzen der TNC untereinander mit
Diodenmatrix.  Dem   ist  aber  nicht  so!  Man  kann  eine  deutlich  sprbare
Geschwindigkeitssteigerung feststellen!  Woran liegt das? Einmal daran, da der
Tokenring immer zu annhernd 100% ausgelastet ist, Kollisionen zwischen den TNC
nicht mglich  sind und  keiner  der  TNC  Warteprozeduren  ausfhren  mu,  um
Kollisionen zu  vermeiden. Aber  der Hauptgrund  der Geschwindigkeitssteigerung
liegt darin,  da der  Z80 im  TNC mit  Hilfe des  KISS-Programmes  bei  weitem
weniger zu  tun hat als mit dem kompletten TheNet. Dieses Programm besteht fast
nur aus Interruptroutinen (z.B. Umsetzung Synchron- auf Asynchron-bertragung),
welche die  SIO bedienen  und die  Pakete zwischen  V24  und  Funkschnittstelle
verteilen. Es  wird keine  unntige Rechenzeit  damit vergeudet,  sich  um  den
Inhalt der  Pakete zu kmmern. Dazu ist ja der Atari-ST bzw. der PC da, der das
bei weitem  schneller kann.  Die Aufarbeitung der Pakete und die Behandlung der
einzelnen AX25-Protokollebenen  luft auch  deshalb weit  schneller,  weil  sie
trotz mehrerer  angeschlossener TNC  nur einmal erfolgt und nicht, wie vom TNC-
TheNet gewohnt, in jedem TNC separat fr sich.

Die TNC sollten mit 9,8304 MHz Quarzen und 10 MHz SIO + CPU ausgestattet sein.

Im brigen  wird die KISS-Software (allerdings ohne die Token-Ring-Erweiterung)
schon seit langem bei den WAMPES-Knotenrechnern, dem TCP/IP Packet von KA9Q und
auch dem Packet-Terminalprogramm SUPERKISS mit Erfolg verwendet.

Auf der Schnittstelle, beim PC mu sie nun mit SET TOKENCOM=<com Nr.> definiert
werden, sind  bertragungsraten von  9.600, 19.200, 38.400 Bit/Sec mglich. Mit
dem FIFO-Schnittstellenbaustein  16550 AFN von  National als RS232 auch darber
hinaus noch  57.600 und  115.200 Bit/Sec.  Das Programm erkennt diesen Baustein
selbstndig (Anzeige  beim Hochfahren  des Rechners  und auch  bei Abrufen  der
Statistik ersichtlich) und wendet diesen Mode an. Vereinfachte Arbeitsweise: Es
werden in dem 16550 AFN bei TNN bis zu 8 Byte zwischengespeichert und erst dann
gibt es  fr den  Rechner einen  Interrupt. Intern  im Chip  ist natrlich  ein
Timer, der den Datenflu berwacht und auch ggf. mal z.B. 3 Byte weiterreicht.

Vorteil des  Ringes ist,  jeder TNC  sendet nur an EINEN anderen Empfnger oder
andersherum betrachtet,  jeder TNC empfngt nur von EINEM anderen Sender Daten.
Das bedeutet,  das Pegelprobleme, wie sie beim Parallelbetrieb von mehreren TNC
auf einer gemeinsamen Diodenmatrix auftreten, hier nicht vorkommen.

Doch Vorteile  haben meist auch Nachteile. Fllt in einem Ring auch nur ein TNC
aus, so  fllt, wenn  man keine Vorsorge trifft, der Ring und somit der gesamte
Knoten aus.  Ein weiterer Nachteil ist, da sich die Baudrate des Tokenring auf
die einzelnen Funkstrecken aufteilt wird.

Bei Verwendung der GNU32 Programme sind FIFO-Bausteine in den Comschnittstellen
PFLICHT!

Informationen zur TNC-Software und zu Watchdog siehe Anhang B.


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Der Kisslink

Da immer  wieder Drahtanbindungen  zu anderen  Systemen wie  Mailboxen, Cluster
oder anderen Knoten geschaffen werden mssen, verfgt TheNetNode auch ber eine
KISS-Schnittstelle. Dieses  KISS-Protokoll darf  aber  nicht  mit  dem  anfangs
beschriebenen  speziellen   TOKENRING-KISS  verwechselt   werden.   Die   KISS-
Schnittstelle kann  mit SET KISS1=1  bis  SET KISS4=4  einer  COM-Schnittstelle
zugewiesen werden.  Siehe AUTOEXEC.BAT  und (PO)rt-Befehl. Als KISS-Treiber fr
andere Systeme  sind z.B.  TFKISS, TFPCR und TFPCX zu nennen. Auch der Anschlu
eines TNC2c unter einen anderen Call ist denkbar. Allerdings mu der TNC vorher
manuell in  den KISSMODE  geschaltet werden.  ber  die  (MO)de  Funktion  beim
(PO)rt-Befehl lassen  sich unterschiedliche CRC-Verfahren einstellen. Aber auch
hier nochmals der Hinweis auf den Schnittstellenbaustein 16550 AFN.

Bei Verwendung der GNU32 Programme sind FIFO-Bausteine in den Comschnittstellen
PFLICHT!

Die Vanessakarte

Bei der  Vanessakarte handelt  es sich  um Slot-Karten, die mit einer schnellen
CPU und SCC ausgestattet sind. Als Schnittstelle zum Rechner bentigt sie einen
XT-Slot und  zur Funkseite  knnen z.B. RS 422 Schnittstellentreiber eingesetzt
werden (Stromschnittstelle),  die den  abgesetzten Betrieb  eines  Modems  ber
mehrere 100 Meter ermglichen.

Durch die  parallele Datenverarbeitung  auf den  Bus des  Rechners hat es einen
mchtigen Ruck  im Datendurchsatz gegeben. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit des
Knotens wird  nun durch  seine Links  (Baudrate und  das  bertragungsverfahren
(Semi -  oder Vollduplex))  bestimmt. Die Laufzeiten innerhalb des Knotens sind
durch die parallele Verarbeitung der Daten so gering geworden, da sie auch bei
einem 64  Kbit/s Vollduplexlink  nicht ins  Gewicht fallen.  Bei externem  Takt
(also synchroner  Datenverbindung) kann  die Vanessakarte  bis zu 140 Kbit/s je
Port.

Auf einer Vanessakarte befinden sich 2 Ports.

Ausfhrliches zur Vanessakarte siehe Anhang C.

Bei Henning, DG9FU, kann ein Teilesatz bestehend aus: Leiterplatte, CPU und SCC
bezogen werden.

Fr den  Anschlu eines  G3RUH-Modem ist  eine kleine  Adapterplatte ntig, die
wieder die Umsetzung von RS422-Pegel auf TTL-Pegel vornimmt.

Unterlagen (Beschreibungen  und Schaltungen)  knnen bei  Henning, DG9FU, gegen
Erstattung der  Unkosten in  Hhe von  DM 10.-  (Fotokopien 6.-  und Porto 4.-)
angefordert werden. Adresse auf der letzten Seite.

Externe Treiber

In der  DOS-  und  GNU-Version  sind  die  Schnittstellentreiber  fr  VANESSA,
KISSLINK, Baycom USCC und TOKENRING in der Software integriert. Anders sieht es
bei Ethernet  aus. Fr diese Anwendungen wurde die TNL1.EXE geschrieben das den
Kontakt zwischen  TNN und  den EXTERNEN-Treibern  herstellt. Als Treiber knnen
nun die Kartentreiber die auch PC-Flexnet verwendet zum Einsatz kommen.

Ab der  Version V1.73  ist es  mglich, externe Treiber vor TNN zu laden. Diese
werden dann automatisch erkannt und eingesetzt.


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Zur Nutzung der externen Treibern in TheNetNode mu zuerst ein Programm geladen
werden, welches  die Kommunikation  zwischen TNN und Treiber ermglicht. Dieses
Programm (TNL1.EXE)  mu immer  vor  den  Treibern  geladen  werden.  Ausnahme:
Treiber fr z.B. Netzwerkkarten mssen vorher geladen werden. Diese setzen auch
nicht auf den TNL1 auf und sind meist herstellerspezifisch.

TNL1 enthlt  ein 16Bit-  und ein  32Bit-Interface, d.h. man kann mit TNL1 auch
Treiber laden, die von der GNU32-TNN angesprochen werden knnen.

      TNL1.EXE kann  fr mehr  Informationen mit  -v aufgerufen  werden und ein
      paar Parameter angeben werden.
      TheNetNode Layer1 Interface V5.2 (c) 1996 by NORD><LINK (DB7KG,DG1KWA)
      Resident portion loaded, handler installed to IRQ 0x60
      32-Bit Protected Mode handler installed to IRQ 0x61
      Manifest is at 222A:0000
      511312 bytes free memory
      2432   bytes CODE
      2672   bytes static DATA
      528     bytes STACK

      Usage: tnl1 [[-?] [Options]]

      -h -?                diese Hilfe anzeigen / give this help
      -32                  32bit Interface abschalten / disable 32bit interface
      -u                   TNL1 und Treiber entladen / unload tnl1
      -v                   ausfhrliche Meldungen / verbose Der Ablauf fr das
           Starten eine TNN mit externen Treibern knnte z.B. so aussehen:


      ; hier einen evtl. Packet Driver fr die Ethernet-Karte laden
      ;
      NE2000 0x65 10 0x300
      ;TNL1 laden
      TNL1.EXE
      ; AXIP-Treiber laden
      ; ein NE2000-Treiber mu geladen sein !
      IPPD -i:0x65 -m:44.130.88.1 -p:44.130.88.2
      ; TheNetNode
      TNN173.EXE
      ; alles entladen
      TNL1.EXE -u


Die Treiber fr VANESSA, KISSLINK (bis zu 4 Stck) und TOKENRING sind weiterhin
fest in  TNN eingebunden  und sollten  den externen  Treibern (nur  VANESSA und
KISSLINK) vorgezogen  werden, da die internen Treiber wesentlich schneller sind
und einige  Verbesserungen bieten  (z.B. KISS-SMACK oder externer Clock bei der
VANESSA). Nach dem Start erkennt TheNetNode automatisch die Treiber, sie mssen
dann nur noch auf die entspr. Baudrate und Mode konfiguriert werden.

Problem Port-Nummerierung

Da die  Treiber von  Port 0 an aufsteigend angesiedelt werden, kann es Probleme
mit anderer  Hardware z.B.  VANESSA geben.  Deshalb kann  als  Platzhalter  ein
Dummy-Treiber geladen  werden. Mit  diesem ist  es  mglich,  eine  anzugebende
Anzahl von Ports freizuhalten.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 15


      Syntax : DUMMY <Port-Anzahl>

      Diese zwei Anweisungen
      DUMMY 6
      IPPD -i:0x65 -m:44.130.88.1 -p:44.130.88.2
      bedeuten, da 6 Ports freigehalten werden und dann der AXIP-Treiber
      geladen wird.

Welche Treiber werden verwendet

Zur Zeit  werden die  Treiber  des  PC/FlexNet  verwendet  (aktuelle  Version).
ACHTUNG: Die Treiber der PC/FlexNet 3.3c gehen nicht mit TNN !

GNU32-TNN

Die externen  Treiber funktionieren  inzwischen auch sehr gut mit der GNU32Bit-
Version von  TheNetNode, allerdings gibt es hier eine Sache zu beachten. Gerte
die viele IRQ erzeugen, sind fr eine GNU-Version Gift, da sie die CPU zwingen,
zwischen Real-Mode  und Protected-Mode  laufen hin  und her  zuschalten. Dieses
Umschalten kostet aber viel an Rechnerpower.

Treiber wie  SER12 oder  PAR96 sicher  nicht ohne  Probleme laufen.  Bei  einer
reinen DOS-Version von TheNetNode sollte es keine Probleme geben.

Bei den  Netzwerktreiber sieht  die Sache  etwas besser aus, diese sollten ohne
Probleme laufen.  In einem  Test lief sogar die GNU32-Version schneller (!) als
eine DOS-Version !!!

Folgende Treiber  gibt es  zur Zeit,  die Liste erhebt aber keinen Anspruch auf
Vollstndigkeit !

      IPPD          AXIP-Treiber; damit  kann man  seinen LINUX-Rechner (WAMPES
                    oder DP-BOX) an TNN anbinden. Luft mit GNU- und DOS-TNN

      IPXPD         Netzwerktreiber  mit   IPX-Protokoll,   setzt   auf   einen
                    geladenen PacketDriver auf. GETESTET ....geht UFB !

      IPXN          IPX in einem Novell-Netzwerk NICHT GETESTET !

      KISS          KISS-Treiber,   der   interne   TNN-Treiber   sollte   aber
                    vorgezogen werden Luft mit DOS und GNU

      VANESSA       Vanessatreiber;  der   interne  TNN-Treiber   sollte   aber
                    vorgezogen werden,  da er  wesentlich schneller  ist! Luft
                    mit DOS und GNU

      6PACK         Tokenring nehmen, ist schneller und ausgereifter !

Fr alle  Treiber gilt, vor Einsatz die mitgelieferte DOK lesen !!! Wenn jemand
TheNetNode mit  einen der Treiber verwendet, wrden wir uns ber etwas Feedback
sehr freuen !

Ethernet-Schnittstelle:

TheNetNode(PC) bietet  seit der  Version  156pG24  nun  auch  die  Mglichkeit,
mehrere TNN  oder Mailboxen  per 10  MBit/s Ethernet  miteinander  zu  koppeln.
Erforderlich  sind  lediglich  preiswerte  Ethernet-Karten  und  ein  passender
Treiber nach der TCP/IP PKTDRV-Spezifikation.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 16


Nun braucht  man nur  ein dnnes  RG58 Kabel  zu verlegen  und 2  Stck 50  Ohm
Abschluwiderstnde oder  ein Twisted-Pair und kann dort beliebig viele Rechner
anschlieen. Neben  weiteren TNN-Rechnern z.B. auch eine Mailbox oder einen DX-
Cluster (Treiber in Arbeit) usw..

Fr Mailbox oder Useranbindung:

Das Programm  "TFX_NET.COM"  verhlt  sich  wie  ein  TFKISS-Treiber,  was  die
Schnittstelle zum  Terminalprogramm angeht. TFX_NET wird einfach als residentes
Programm installiert, nach dem der PKTDRV-Treiber geladen wurde. Somit kann man
z.B. Terminalprogramme  wie TOP,  GP, THP  und sogar  WinGT betreiben  und  den
Knotenrechner ber  das Ethernet-Netzwerk  connecten!! So  etwas ist z.B. prima
fr abgesetzte  Sysop-Terminals im  QRL.. Natrlich  geht dies genauso auch mit
der   DIEBOX-Mailbox    und   anderen    Programmen,    welche    die    TFPCR-
Softwareschnittstelle untersttzen.  Da die  AX25 Daten  einfach  in  Ethernet-
Frames "verpackt"  und  im  Kabel  "gebroadcastet"  werden,  knnen  sich  alle
Teilnehmer auch untereinander connecten.

Die Vorteile liegen auf der Hand:
      -    Ethernet-Karten (meist NE2000 kompatibel) sind sehr preiswert und
           kosten hchstens 1/3 oder weniger als einfache TNC.
      -    Doppel-TNCs oder VANESSA/TNC-Kombinationen knnen entfallen, dadurch
           spart man einiges an Finanzen und Aufwand ein.
      -    Der KISSLINK mit all den Problemen der PC-RS232-Schnittstellen kann
           entfallen.
      -    es reicht ein "dnnes" RG58 oder Twisted-Pair quer durch alle
           Rumlichkeiten, wo gerade Platz ist.
      -    galvanische Entkopplung.

Mehr dazu im ANHANG D.

DPMI   oder    Nutzung   des   meist   brachliegenden   Speichers   ber   1MB:


Unter MS-DOS  hatten wir  bisher immer  damit zu  kmpfen, da  der  verfgbare
Speicher auf  1 MB  (+ HMA)  beschrnkt war.  Diesen Speicher  muten sich alle
Programme teilen.  Damit waren  Programme  wie  TNN  in  einen  Speicherbereich
eingezwngt. Mit dem Dos-Protected-Mode-Interface stehen bis zu 16 MB bzw. 4 GB
theoretischen Speicher  zur Verfgung.  Aber warum noch MS-DOS untersttzen, wo
es so  gute Betriebssystem  wie OS/2,  LINUX oder  WIN 95  gibt  ?  Alle  diese
Betriebssysteme haben  einen recht  hohen Speicherbedarf, auerdem schleppt man
meist eine fr unsere Zwecke unntige Oberflche mit (Ausnahme LINUX und OS/2).
Auerdem wird  sich nicht sofort jeder Sysop mit LINUX anfreunden knnen - aber
es lohnt sich trotzdem, sich damit zu befassen.

Deshalb die weitere Untersttzung von MS-DOS.

Da die  GNU-Version eine  Erweiterung der  "normalen" DOS-Version ist, habe ich
die Erklrungen hierzu in den ANHANG G verlagert.

TheNetNode-Programm:

Damit sind  wir eigentlich  beim Programm angekommen. Zu erwhnen sei noch, da
auch der  Rechner von  einem  Watchdog  auf  der  Schnittstelle  berwacht  und
notfalls neu  gestartet wird,  denn auch  das  beste  Programm  kann  sich  mal
irgendwohin verirren....


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Auf  der  Diskette  befindet  sich  das  Programm  TNN176.EXE.  Pawort,  IDENT
(Rufzeichen), ALIAS usw. sind im File TNN176.PAS abgelegt, das nach Mglichkeit
nicht mehr verndert werden soll. Die mit (S)tat abrufbaren statistischen Werte
werden  je   nach  Einstellung   des  Parameters SaveConfig   in   X   mal   10
Minutenabstnden, also  bei der  Einstellung '6'  jede Stunde  einmal, auf  der
Diskette in  dem File  TNN176.STA abgespeichert.  Somit kann  maximal noch eine
Stunde in  der Statistik  je Neustart  fehlen.  Wie  lange  das  Programm  ohne
Neustart in  Betrieb ist,  kann aus  der ersten  Zeile  der  Statistik  ersehen
werden. Die  Parameter werden  nun ber die TNN176.TNB eingestellt. In ihr sind
alle bentigten  voreingestellten Parameter enthalten. Beim Programmstart sucht
TNN.EXE nach  den Files  TNN176.TNB, TNN176.PAS  und TNN176.STA und ldt daraus
seine Betriebsparameter  in den  Rechner. Sind  die Files  nicht vorhanden oder
defekt, so wird beim Start am Monitor angezeigt :

                       WARNING: Fehler in TNN176.PAS ***
                        *** TNN176.STA - Open-Error ***
                       WARNING: Fehler in TNN176.STA ***

                   ACHTUNG: Packet-Treiber (PKTDRV) fehlt !!

                         Login: TNN176.TNB not found !

Das Programm benutzt dann die Default-Parameter und legt die Files neu an. Sind
die Files in Ordnung, erfolgt kein besonderer Hinweis.

ACHTUNG:  Packet-Treiber  fehlt,  ist  NUR  der  Hinweis,  da  eine  Ethernet-
Schnittstelle NICHT  angesprochen werden  kann. Hat  aber fr  den Betrieb OHNE
Ethernet keine weiteren Nachteile !

Nach dem  ndern von  Parametern werden  TNN176.PAS und TNN176.STA jeweils nach
Verlassen des  Sysopmodus durch  Quit, Disconnect  oder Connect jeweils neu auf
Diskette geschrieben.  Damit ist sichergestellt, da bei einem Programmneustart
die Parameter wieder richtig gesetzt werden.

Die Files  TNN176.PAS und  TNN176.STA werden  in Zukunft  die Versionsnummer im
Filenamen  haben.   Damit  ist   es   dann   auch   mglich,   unterschiedliche
Programmversionen im Knoten abzulegen.

TheNetNode ist  im Moment  auf  400  Level  2  und  200  Level  4  Verbindungen
eingestellt. Dieses sind aber keine Endwerte. Die Verwaltung von einer greren
Menge an  Verbindungen  ist  nur  noch  eine  Frage  des  Speichervolumens  des
Knotenrechners und seiner Taktfrequenz.

DAMA            ...            Verkehrsregelung            durch            den
Knoten:

DAMA ist  heute auf  den Userzugngen die weitverbreitetste Betriebsart. Es ist
nun   nur    noch   der    entsprechende   Port   <nr>   DAMA=on   zu   setzen.
Parametereinstellungen sind keine mehr ntig.

Im Port-TNC  auf dem  DAMA laufen  soll mu das DAMA-Bit im Eprom gesetzt sein.
Bei gesetzten  DAMA-Bit sendet  der TNC  an den  Knotenrechner die  Information
zurck, wenn  ein Paket  an einen User abgesendet wurde. Diese Information wird
fr die  Steuerung der  DAMA-Funktion bentigt.  (Bei  der  Vanessakarte  nicht
erforderlich.)


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 18


DAMA-Ablaufsteuerung:

Stationen, die  keine DAMA-fhige  Usersoftware benutzen  und OHNE Aufforderung
durch den  DAMA-Master senden,  werden IM  QSO verwarnt. Sind mehr Verwarnungen
ntig, als  unter DAMA-MaxPol  angegeben, so  wird der  User  disconnected.  Es
drfen auch  NICHT mehrere  TNC unter gleichem Call aber unterschiedlicher SSID
betrieben werden, da der Knoten im DAMA-Modus alle bestehenden Links zum Senden
auffordert. Zwei  TNC mit  gleichem Call  aber  unterschiedlicher  SSID  wrden
gleichzeitig senden !

Fr den  TNC2 gibt es ein DAMA-fhiges Eprom, es steht in der Mailbox unter der
Rubrik 'TNC2'.  Dort wird  auch meist  ein kostenloser Eprom-Service angeboten.
Wer die  Vorteile von  DAMA nutzen  mchte, sollte  unbedingt The Firmware 2.7b
nachrsten! Seit  der The  Firmware 2.7b  kommt es  auch bei Multiconnect nicht
mehr zu  Meckermeldungen. Der  Softwarefehler, da  der TNC nach Anpollen einer
DAMA-Verbindung die  anstehenden Daten  aller bestehenden Verbindungen gesendet
hat, ist beseitigt.

Alle anderen Benutzer sollten unbedingt FRACK auf den Maximalwert einstellen.

*** Wichtig ***

Auf  dem   DAMA-Einstieg  sind  direkte  QSO  unter  Umgehung  des  Knotens  zu
unterlassen, da  sie, wie  jede nicht  vom Master  angeforderte Aussendung, zur
Strung des  gesamten Betriebes fhren !!! Dies gilt auch fr Betrieb ber eine
andere Station  als "Digipeater",  um den  Knoten auf  der gleichen Frequenz zu
erreichen.

L2 Digipeating  auf einem DAMA - Port fhrt nun zu einem sauberen Eintragen der
Linkverbindung und damit zu einem reibungslosen DAMA - Verkehr.

USER mit  Multiconnect kommen  gegenber USERN  mit nur  einer  Verbindung  zum
Knoten nicht fters an die Reihe. Aber "Leerpolls" werden nun auch entsprechend
beachtet.

SYSOP-Arbeiten am Knoten:

Bedienen kann  man das Programm einmal von der Konsole (Tastatur) aus oder auch
ber Funk. Fr beide Flle ist eine Identifikation als SYSOP notwendig. Von der
Konsole aus  wird der  Benutzer  aufgefordert  das  "Pawort"  einzugeben.  Als
Default-Pawort ist  "Geheim" im Programm festgelegt. Ist es korrekt eingegeben
(Gro- und Kleinschreibung beachten), wird man mit

               Welcome to TheNetNode (PC), Version 1.76 (Datum)

begrt. Mit  <ESC> c  <RETURN> kann  man sich  nun als  HOST  mit  dem  Knoten
verbinden. Als  HOST ist man auch automatisch SYSOP und kann alle nderungen an
den Parametern vornehmen.

Nach  Ende  der  Arbeiten  kann  man  ihn  wieder  mit  <ESC>  logout  <RETURN>
verschlieen. Ein  automatisches Ausloggen  findet  vor  jedem  Stundenbergang
statt.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 19


Von der  Funkseite ist  der Knoten  erst zu connecten und dann der Sysop-String
mit mindestens "sy" abzufragen. Daraufhin bekommt man folgenden Text zugesandt:
"KS:DB0EAM> 62  36 65  13 34".  Diese Ziffern  geben jeweils die Position eines
Zeichens im  Pawort an.  Mit den  zu den  Ziffern gehrenden  Zeichen mu  nun
geantwortet werden.  In dem  Pawort drfen KEINE Leerzeichen vorkommen und die
angeforderten Zeichen  mssen direkt  nacheinander folgen.  Vor  und  nach  den
angeforderten Zeichen drfen auch andere Zeichen stehen, so da nicht mehr ohne
weiteres ersichtlich ist, welche Zeichen die Antwort darstellen. Eine Quittung,
ob die  zurckgesendete Zeichenkette  richtig oder fehlerhaft war, kommt nicht.
Diesen Vorgang kann (und sollte) man mehrmals hintereinander durchfhren, wobei
er nur  einmal richtig sein mu. Ob dann der 1. 2. oder 3. Versuch das richtige
Pawort enthielt,  spielt keine  Rolle. Die  mehrfache Identifikation dient nur
der Verwirrung  der "Geister",  die allzugern  auch das  Pawort htten, um dem
Sysop "hilfreich"  unter die  Arme zu  greifen. Ein  wahrer Sport  soll sich da
mancherorts schon  entwickelt haben,  hihi. Sollte  das dem  einen oder anderen
Sysop zu lstig sein (wie mir), so empfehle ich, das von einem kleinen Programm
abarbeiten zu lassen.

Um den  hilfreichen "Geistern"  auch den  letzten  Zahn  zu  ziehen,  so  steht
zumindest bei  mir, wenn  ich das  Programm zum  Knoten als Binrfile fernlade,
stets das  Pawort auf  den Default-Parametern "12345678901234 usw.". Damit ist
nun auch  das Mitschreiben des Binrfiles sinnlos. Einerseits kann das Programm
jeder bekommen, andererseits kommt man auch auf diesem Weg nicht an das Pawort
heran. Das aktuelle Pawort steht ja bereits in TNN176.PAS.

In der  Datei SYSOP.PRO  wird zustzlich  noch ein  Logbuch gefhrt,  das  jede
Eingabe des  SYSOP-Befehls registriert. Es werden Rufzeichen, Datum und Uhrzeit
gespeichert. Diese  Datei kann  vom SYSOP ausgelesen und bei Bedarf auch wieder
gelscht werden, wenn sie zu lang wird.

Nun sollte zumindest dem Sysop die "gewaltige" Herrschaft ber den Knoten offen
stehen.

Noch ein sehr wichtiger Punkt zu TheNetNode :

Auf dem  Knoten wird  eine MH-Liste  gefhrt. Sie  wird als  MHEARD.TAB auf dem
aktuellem Laufwerk  gespeichert und  bei JEDEM  User-Paket im RAM aktualisiert.
Soll als  aktuelles  LW  eine  Floppydisc  benutzt  werden,  so  sind  Probleme
vorprogrammiert.

Ausweg:  Es   wird  auch  in  der  Zukunft  immer  mehr  Speicherraum  fr  die
Zwischenspeicherung von Daten bentigt, z.B.: Fhren einer Namenliste und evtl.
eine  QRV-Liste.  Das  Auslesen  der  `U  +`  Liste  wird  als  .TMP-File  auch
zwischengespeichert. Auch  dieses soll  nach Mglichkeit  ohne  Zeitverzgerung
geschehen. Es  bietet sich  also nahezu  an, eine  kleine Harddisk  mit in  den
Knotenrechner einzusetzen.  Wer das  im Moment  nicht kann,  mu sich mit einem
virtuellen Laufwerk  (RAM-DISC) behelfen.  Hierhin sollten dann alle .TXT-Files
kopiert werden  und auch  evtl. COMMAND.COM.  Sie mu  noch den  ntigen  Platz
bieten, um  das  MHEARD.TAB  File  zu  fhren  (Gre  richtet  sich  nach  der
Einstellung MH  = ...)  und auch  die Liste `U +` noch aufnehmen zu knnen. Ist
der Platz nicht vorhanden, so ist ein Programmabsturz vorprogrammiert !


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 20


Rechnerkonfiguration:  (Hier   als  Beispiel   fr  einen   386  oder  486  mit
HD)


      CONFIG.SYS
      **********
      DEVICE=c:\HIMEM.SYS
      DEVICE=c:\emm386.exe noems x=d000-dfff i=e000-f3ff
      DOS=HIGH,umb
      COUNTRY=049,850,C:\DOS\COUNTRY.SYS
      FILES=30
      BUFFERS=40
      STACKS=9,256


Bemerkungen:

TheNetNode kann  auch auf  einen 286er Rechner betrieben werden (TNN1xx_2.EXE).
Falls der  Rechner nur  640K statt  1MB hat,  dann sollte eine kleinere RAMDISK
eingerichtet werden.

EMM386 bzw. QEMM zur Bereitstellung von UMB:

Upper Memory Support [UMB] 2.0 fr TheNetNode 1.70 by DB7KG

Erst einmal, was sind UMB?

UMB nennt  man den  Frei-Speicher oberhalb 0A0000 bis maximal 1 Mb, er wird von
verschiedenen 386  Speichermanagern  zu  Verfgung  gestellt.  Er  dient  dazu,
Treiber aufzunehmen,  damit  diese  nicht  den  Speicher  unterhalb  640  KByte
belasten.

Hier die Features der neuen Version:

1.) autokonfigurierend:
      Einfach nur QEMM oder EMM386 installieren und TNN starten.

2.) Benutzung ALLER freien UMB-Blcke,
      nicht nur EINES Blockes. Das kommt besonders EMM386-Usern zugute, da
      EMM386 den UMB-Speicher ziemlich zerstckelt

Installation von UMB

Als erstes ist ein UMB-Treiber wie EMM386 oder besser QEMM zu installieren. Bei
EMM386  ist   eine  umfangreiche   Konfiguration  ntig,  QEMM  ist  weitgehend
selbstkonfigurierend.

Tip fr EMM386:

1.)   Je  nach   verwendeter  Grafikkarte   (  Monochrom   oder  VGA  )  knnen
      unterschiedliche  Bereiche   mit  I=xxxx-xxxx   beim  Aufruf  des  EMM386
      freigegeben werden.  A000-AFFF; B800-BFFF;  F000-F7FF bzw. F000-FAFF. Der
      Bereich C800-CFFF  kann, wenn  keine  HD  benutzt  wird,  auch  freigeben
      werden. Hier mu jeder auf seinem Rechner selbst testen!

2.)   E000-EFFF meistens benutzbar, ausprobieren. C000-C7FF fast immer nutzbar.

3.)   D000-DFFF MUSS  jedoch bei dem Einsatz von Vanessakarten gesperrt werden.
      (Bereich je nach Adressierung der Vanessakarten !)


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 21


      Als Hilfe hier noch ein paar Bereiche, die evtl. nutzbar sind:
      A000-AFFF : Grafikspeicher im Grafikmodus,
      B000-B7FF : Grafikspeicher (monochrom),
      B800-BFFF : Grafikspeicher (NICHT monochrom),
      C000-C7FF : ROM der VGA-Karte,
      F000-F3FF : ROM-Bios.
      (Quelle: PC-Welt 3/94)

Eine  bersicht   ber  den   verwendeten  Speicher   bekommt   man   mit   dem
Diagnoseprogramm   MSD.EXE.    Es   zeigt    die   belegten   und   verfgbaren
Speicherbereiche an.

Auch das  Programm MEMMAKER.EXE  ab MSDOS 6.2 gibt selbstndig die verwendbaren
Speicherbereiche frei.

II. Support von TNN

Einfach TNN starten, alle UMB-Blcke werden automatisch erkannt und benutzt.

ACHTUNG : UMB gibt es bei GNU, LINUX und TNC3 natrlich NICHT !!!!!

Das Auskommentieren eines Bereiches mit x=D000-DFFF beim EMM386 ist nur bei dem
Einsatz  der   Vanessakarten  notwendig.   Bereich  je  nach  Adressierung  der
Vanessakarten.

Die Speicherverwaltung  kann vom  Sysop ber  das  DOS-Programm  MEM  abgefragt
werden. (Siehe DOS-Dokumentation).

(AUTOEXEC.BAT)

      bersichtshalber habe  ich nun  die AUTOEXEC.BAT  aufgeteilt und  fr die
      TNN-Spezifischen Einstellungen  eine START.BAT angelegt. Die AUTOEXEC.BAT
      enthlt  die   rechnerspezifischen  Einstellungen,   die  START.BAT   die
      Einstellungen fr TheNetNode.


      @ECHO OFF
      prompt=$p$g
      lh KEYB GR,,a:\KEYBOARD.SYS
      path c:\dos; c:\tnn
      START.BAT





TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 22


(START.BAT)


      set tnncfg=1009,32
      rem set tnnbuffers=1500 (fr einen 286)
      rem set tnnbuffers=2000,UMB (fr 386 und 486)
      rem set tnn32buffers=5000 (fr die GNU-Version)
      set conversd=P:0
      set TZ=UTC0
      set msgpath=C:\TNN\MSG\
      set QTH=<koordinaten> oder <locator>
      set TOKENCOM=2
      set KISS1=1
      set copycmd=/y
      b-log.exe
      cd TNN
      TNN176.exe


 Erklrungen zur START.BAT:

 SET TNNCFG=<1.Anzahl>,<2.Anzahl>
      Die 1.Anzahl gibt die Gre der Nodes / Destinations Liste an. Default
      Einstellung :1009.
      Die 2. Anzahl ist die Lnge der Linkliste. Default : 32.

      Die Verwaltung der Routing-Tabellen von TheNetNode erfolgt mit einem
      sogenannten Hash-Algorithmus. Dieser arbeitet sehr effizient, solange die
      Nodesliste zu weniger als 50% gefllt ist. Ist der Fllungsgrad hher,
      erhht sich die Zugriffszeit auf die Tabelle berproportional hoch. Auf
      Systemen mit wenig Speicher sollte die Nodes-Tabelle auf mindestens 30%
      mehr als die zu erwartende Nodes-Anzahl eingestellt werden. Auf Systemen
      mit viel Speicher kann die Liste ruhig um Faktor 2-3 berdimensioniert
      werden.

                                                                SET TNNBUFFERS=
      NUR FR  DIE DOS-VERSION ! ber die Umgebungsvariable TNNBUFFERS kann TNN
      mitgeteilt werden,  wieviele Buffer  vom  konventionellen  Speicher  (640
      KByte) benutzt  werden  sollen.  Sie  wird  in  der  START.BAT  mit  z.B.
      "SET TNNBUFFERS=2000" gesetzt. Beim Betrieb mit einem "386 oder 486" kann
      zustzlich zum  den Buffern  im konventionellen  Speicher ber den Zusatz
      UMB der  Zugriff auf  den oberen  Speicher zwischen 640 KByte bis 1 MByte
      freigegeben werden.

      TNN lt in jedem Fall 64KB Arbeitsspeicher fr externe Programme frei.

      Die Auswirkungen  nach der  nderung dieser  Einstellung auf  die Buffer-
      Verwaltung lassen sich nach dem Starten von TNN (im connecteten Zustand),
      mit dem Befehl DOS-MEM /c ablesen.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 23


                                                              SET TNN32BUFFERS=
      NUR FR DIE GNU-VERSION ! Ansonsten gleiche Wirkung.

                                                               SET CONVERSD=P:0
      P bestimmt,  ob  das  Protokoll  auf  Kanal  32767  angezeigt  wird.  Das
      Protokoll zeigt  eingehende und  ausgehende Hostbefehle  an und  kann  zu
      Analysezwecken eingesetzt werden.
      P:0  (default): Protokoll aus
      P:1  Protokoll an

                                                                        SET TZ:
      Die Variable  TZ wird  auch fr  den Conversmode  und die  SAT-Berechnung
      bentigt. Damit  die Zeiten  stimmen,  ist  sie,  je  nach  eingestellter
      Rechnerzeit, auf UTC0, MEZ-1, EST-2 oder CET-1 zu stellen.

                                                                   SET MSGPATH:
      Path fr MSG-Files

                                          SET QTH=<koordinaten> oder <locator>:
      Mit der  Variablen QTH werden fr das Programm QTH.EXE und SAT.EXE im DIR
      USEREXE  die   Koordinaten  oder   Locator  des  Knotens  eingegeben.  Im
      Nahbereich sind die Koordinaten natrlich weitaus besser geeignet. Siehe:
      externe Programme fr alle User.

                                         SET TOKENCOM=<com Nr.>,<Adresse>,<irq>
      Die Schnittstelle  fr der TOKENRING kann auf COM 1 oder auf COM 2 gelegt
      werden. Die  Angaben <Adresse>  und <irq> sind nur fr exotische Adressen
      und Interrupts notwendig.

                                            SET KISS1=<com Nr.>,<Adresse>,<irq>
      Es sind nun 4 KISS-Schnittstellen mit KISS1..4=1..4 aktivierbar. Wie auch
      bei der  TOKENCOM-Schnittstelle sind  auch  hier  die  Einstellungen  der
      <Adresse> und des <irq> nur bei Abweichungen vom Standard notwendig. Wird
      die  KISS-  Schnittstelle  nicht  bentigt,  kann  sie  mit  SET  KISS1=0
      deaktiviert werden.

                                                                     B-LOG.EXE:
      Auf der  Diskette ist  desweiteren ein  Programm B-LOG.EXE.  Es legt eine
      Datei  LOG.DAT   an.  Wird   B-LOG.EXE  von   der  AUTOEXEC.BAT  vor  dem
      Programmstart  TNN.EXE   aufgerufen,  so   bekommt  man  eine  lckenlose
      bersicht ber die Bootvorgnge des Knotenrechners.

(TNN176.PAS)
      Durch die externen Kommandos wurden zustzliche Eintrge in der PAS-Datei
      erforderlich. Um  die Lesbarkeit  der PAS  zu verbessern,  werden von TNN
      automatisch Kommentare hineingeschrieben.

      Die Datei hat jetzt folgenden Aufbau:


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 24



 ; TheNetNode Konfiguration File
 ;
 ; DO NOT CHANGE THE ORDER OF THE KONFIGURATION LINES !
 ; DO NOT CLEAR ANY LINES !
 ;
 ; NET/ROM-Sysop-Password, 80 Characters (01234567890123...)
 12345678901234567890123456734567890 usw. bis 80 Zeichen...
 ;
 ; Console Password (Geheim)
 Geheim
 ;
 ; Node Ident (Test)
 Test
 ;
 ; Node MyCall (XX0XX)
 XX0XX
 ;
 ; Workpath, Path to the Help-Files (\TNN\)
 ; TNN should be started from this path.
 C:\TNN\
 ;
 ; Path to the executable Text-Files (\TNN\TEXTCMD\)
 C:\TNN\TEXTCMD\
 ;
 ; Path to the extern Programs for User (\TNN\USEREXE\)
 C:\TNN\USEREXE\
 ;
 ; Path to the extern Programs only for Sysop (\TNN\SYSEXE\)
 C:\TNN\SYSEXE\
 ;
 ; Path to the PACSAT-Files (\TNN\PACSAT\)
 C:\TNN\PACSAT\


 Verzeichnisstruktur:

                                                                      STARTPATH
      Hier stehen  das ausfhrbare  TNNxxx.EXE  und  die  Konfigurationsdateien
      (TNNxxx.PAS TNNxxx.STA  MEARD.TAB  TNN176.TNB).  Dieser  Pfad  ist  nicht
      einstellbar. Er richtet sich immer nach dem Ort, an dem TNNxxx.EXE steht.
      Wird  TNN  mit  "  A:\TNNxxx.EXE  "  gestartet,  so  werden  im  gleichen
      Verzeichnis auch die Konfigurationsdateien gesucht und geschrieben.

                                                                       WORKPATH
      enthlt alle  von TNN  verwendeten Dateien ( .TNB, .XHF), .TXT, sofern es
      sich  um   Sytemmeldungen  handelt  (HELP.TXT,  SUSPEND.TXT,  AX25V1.TXT,
      QUIT.TXT, CTEXT.*).

      TNN  wechselt   nach  dem   Start  automatisch  auf  das  unter  WORKPATH
      eingetragene Verzeichnis.

                                                                        TEXTCMD
      Hier  gehren  die  knotenspezifischen  Texte  hin,  die  unter  HELP.TXT
      angegeben sind. (MAP.TXT, INFO.TXT, AKTUELL.TXT usw.)

                                                                        USEREXE
      Hier stehen die externen Kommandos, die von allen Usern ausgefhrt werden
      drfen.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 25


                                                                         SYSEXE
      Hier  stehen   alle  externen   Kommandos,  die  nur  mit  SYSOP-Privileg
      ausgefhrt werden drfen.

                                                                         PACSAT
      Unterverzeichnis fr BROADCAST-Betrieb. Siehe hierzu ANHANG E:

 Folgende  Verzeichnisstruktur arbeitet problemlos fr Systeme mit Harddisk und
mit RAMDISK:

      C:\TNN\
      C:\TNN\MSG\
      C:\TNN\TEXTCMD\
      C:\TNN\USEREXE\
      C:\TNN\SYSEXE\
      C:\TNN\PACSAT\

 Es stehen TNNDOS.EXE sowie TNNGNU.EXE  zur Verfgung.

 Die  Bearbeitungsreihenfolge der  Kommandos ist:  INTERN - TEXTCMD - USEREXE -
SYSEXE.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 26


(TNN176.TNB)
     Mit der TNN176.TNB wird die Grundeinstellung des Knotens vorgenommen.


 ;
 outp 0 1    ; Grundeinstellung der seriellen Schnittstelle
 ....
 outp 7 1
 ;
 esc i DG9FU-13      ; HOST Call
 ;
 ; Host-IF nicht zu connecten...
 esc y 0
 ;
 ; Tokenring Geschwindigkeit
 esc t 19200
 ;
 ; diverse L2 und L3-L4 Parameter
 ;
 par   1    20  ; NoAck Buffer
 par   2  3600  ; User Timeout (s)
 par   3     3  ; Config speichern in (10min)
 par   4  4800  ; DAMA-Speedfaktor
 par   5    10  ; DAMA-MaxPri cnt (Maximaler Zhlerstand)
 par   6     5  ; Maximale Verste gegen DAMA Protokoll dann Disconnect.
 par   7    50  ; DAMA Tout Wartezeit in ms wenn ein User nicht antwortet.
 par   8     0  ; command.log 0=kein 1=Sysop.. 2=Alle Befehle festhalten
 par   9     1  ; sysop.log 0=kein 1=wird gefhrt
 par  10     2  ; Downport fr Calls die nicht in der MH Liste stehen
 par  11    15  ; TestSSID verwendete SSID fr L+ Links
 par  12     1  ; ConvSSID Verwendete SSID fr Convers
 ;
 ;---------------------------------------------------------------------------
 ;
 ;  Mgliche Linkeintrge (frher Local-Eintrge)
 ;  LINK +/- <Typ> <Port nr> <Alias> <Call> [<Digi> <Digi>]
 ;                                          [Wahlweise 1-2 Digis]
 ;                                    Link Call
 ;                            Alias 6 Zeichen
 ;             L  = Local keine Messung
 ;             L+ = Localer Link wird gemessen
 ;             F  = FlexNet
 ;             N  = NetRom
 ;             N- = Alte TheNet
 ;
 li + L+ 5  KSBOX  DB0EAM-3
 li + L  3  LOH    DB0VFK
 li + N  6  GOE    DB0GOE
 li + F  9  BIDFLX DB0BID
 li + N  9  BIDTNN DB0BID-7
 li + N  9  HR     DB0KH DB0BID
 li + N  11 HR     DB0KH
 ;
 ;   Locale Mailbox kann nun unabhngig von einem "eigenen" Port gesetzt
 ;   werden. m call setzt die Mailbox M - lscht den Eintrag
 m DB0EAM-3
 ;
 ;---------------------------------------------------------------------------




TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 27



 ;
 ;  PORT <NR> [<CMD>[=<PAR>]] [<CMD>[=<PAR>]] [...]
 ;
 ;
 ; CMD:
 ;  Off                 Port abschalten
 ;  ON                  Port einschalten (nur Linux),
 ;  SCC                 Port auf USCC-Karte einstellen (DOS/GNU) bzw.
 ;                      keine TNC-Parameter setzen (nur Linux)
 ;  TOkenring           Port auf Tokenring schalten
 ;  Vanessa             Port auf Vanessa schalten
 ;  EXTern              Port auf den extern geladenen Treiber schalten
 ;  KISS1..4            Port auf Kiss ohne CRC
 ;  RKiss1..4           Port auf Kiss mit RMNC-CRC
 ;  SMACK1..4           Port auf Kiss mit SMACK-CRC
 ;  MODEM1..3           Port auf Modem (TNC3)
 ;  HSBUS               Port auf HSBUS (TNC3)
 ;  LOOP                Port auf Loopback (NICHT bei Linux)
 ;  Name                Port-Namen vergeben, z.B. Name=User1k2
 ;  MODE                Port-Mode setzen, Format: 9600d
 ;                      Baudrate: 300...4915200
 ;            Flags:
 ;              d :     Duplex
 ;              c :     DCD bei 1k2-Modem
 ;              r :     ext. Takt (rx)
 ;              t :     ext. Takt (tx)
 ;              e :     ext. Takt beide (Vanessa)
 ;              m :     Multibaud-Kopplung (Vanessa, SCC)
 ;              z :     NRZ statt NRZI
 ;  MAXFRAME  <wert>    setzen
 ;  TXDELAY   <wert>    setzen
 ;  DAMA   on/off       .. Port auf DAMA Master setzen
 ;  CTEXT  on/off       .. Ctext senden
 ;  SYSOP  on/off       .. nach Connect nur SYS mglich, gilt nur
 ;                         fr Verbindungen zum CCP, NETROM und
 ;                         TCPIP gehen weiterhin
 ;  MH     on/off       .. MH-Liste fhren
 ;
 ;----------------------------------Port 0 setzen:---------------------------
 port 0 NAME=70cm_1200;
 port 0 VANESSA;
 port 0 Mode=1200m;
 port 0 Maxframe=2;
 port 0 TXdelay=20;
 port 0 CTEXT=on;
 port 0 DAMA=on;
 port 0 SYSOP=off;
 port 0 MH=on;
 be 0 10 0 ID1200;
 be 0 = 1200 Bit/s User-QRG TheNetNode Digi DB0EAM : Rx =438,400 MHz -7,6 MHz
 ;----------------------------------Port 1 setzen:---------------------------
 ;----------------------------------Port 2 setzen:---------------------------
 usw. die anderen Ports ....
 ;---------------------------------------------------------------------------
 ;
 ; MH-Liste                         ; Gre der MH-Liste (Max 5000)
 MH = 500
 ; L3MH-Liste
 L3MH = 500


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 28


 ;
 ; Convers-Einstellungen
 conv c DB0GOE;                       ; Goettingen
 conv c DB0II 9 DB0BID;               ; Mnchengladbach L2
 ;
 ; Promt-Einstellungen
 ;                 %a = Alias des Knoten           %c = Ident User
 ;                 %d = Ident des Knotens          %C = Ident User mit SSID
 ;                 %D = Ident des Knotens mit SSDI %r = ein Carriage Return
 ;                 %t = Uhrzeit des Knotens HH:MM  %0 = Keine Aussendung
 ;
 pr =%C de %d (%t) >%r
 ;
 ;
 ; sonstige Funktionen
 ; SUS + 0   DB5xxx     ; Sperrungen Port 0
 ; SUS + 254 DB5xxx     ; Sperrungen Level 2
 ; SUS + 255 DB5xxx 2   ; Beschrnkung auf 2 ports
 ; SUS + 0   DB5xxx 0   ; Sperrungen von Usern
 ;
 sus + 254 DG7xx
 sus + 255 DG7xx 0
 ;



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SYSOP-Befehle:

Die folgenden  Befehle sollten  nun den Sysop in die Lage versetzen, den Knoten
fr die rtlichen Belange einzurichten.

(BE)ACON <port> = <text>
      Setzt bzw. ndert die Bakentexte fr die einzelnen Ports.

(BE)ACON <port> =
      Entfernt den Bakentext.

(BE)ACON <port> <mins> <metric> <call oder alias via call>
      Schaltet die Bake ein.

      Port 0..16          Portnummer.

      mins 0, n           0 =Bake aus.
                          n =Intervall in Minuten.
                          Default ist n=10 Minuten.

      metric 0, 1, 2, 3   0 =Keine Metric.
                          1 =Metric.
                          2 =Zustzlich STAT.
                          3 =Datenbank gerechte Ausgabe zum direkten Einlesen.

      call oder alias  QST = UI-Frame von Knoten an Call 'QST'.

      Es gibt  Terminalprogramme, welche die METRIC- und/oder STAT- Bake direkt
      auswerten und  anzeigen  knnen.  Besonders  sind  an  dieser  Stelle  zu
      erwhnen: THP (Turbo Host Packet) und TOP (The Other Packet).

      Am Knotenterminal  kann diese Bake auch mitgeschrieben oder auch in einen
      File gespeichert werden. Eingabe: <ESC> MU + METRIC STAT oder <ESC> MCU +
      METRIC STAT. Beim Neustart wird der Monitor ausgeschaltet.

      Die Bake mit metric=1 hat diese Informationen:


 980208 210306 Up= 101148 Mem=1773568 Buf=5956 Rps=  524
 Lnk=154 Cir= 45 Sum=2602324027 Thr= 51464
 980208 210406 Up= 101159 Mem=1773568 Buf=6645 Rps=  522
 Lnk=154 Cir= 43 Sum=2602669277 Thr= 48512


      980208 210306 Aktuelles Datum und Uhrzeit.
      Up=101158     Betriebszeit in Tagen, Stunden und Minuten.
                    10 Tage, 11 Stunden und 58 Minuten.
      Mem=1773568   Freier DOS RAM (Coreleft, Bytes)
      Buf=5956      Freier TNN-Buffer (Blcke).
      Rps=524       Hauptschleifendurchlufe/Sekunde.
      R=0           Anzahl der Token-Recoveries.
      Lnk=154       Anzahl der aktiven L2-Links.
      Cir=45        Anzahl der aktiven Circuits (L4-Links).
      Sum=229961    Zhlerstand des Statistik-Gesamtzhlers.
      Thr=51464     Derzeitiger Datendurchsatz in Baud.


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      Bei metric=2  wird zustzlich  bei jedem  empfangenen L3-RTT Meframe ein
      UI-Paket des Knotens an METRIC abgestrahlt:


 10.12.97 16:26:52 DB0LBG-7(09)
 L3RTT=15490ms L3SRTT=7350ms (7350ms/6760ms) L2SRTT=820ms SUM=4302022
 10.12.97 16:26:54 DB0NHM(10)
 L3RTT=840ms L3SRTT=790ms (1090ms/500ms) L2SRTT=640ms SUM=1750605
 10.12.97 16:27:02 DB0BID(09)
 L3RTT=2210ms L3SRTT=1340ms (1780ms/900ms) L2SRTT=680ms SUM=1510236


      Aktuelles Datum und Uhrzeit
      DB0LBG-7      Rufzeichen des Nachbarknotens.
      (09)          Empfangsport des Meframe.
      L3rtt=000185ms    Soeben gemessener Level-3 RTT.
      L3SRTT= 1. Zeit ( 2. Zeit / 3. Zeit ).
         1. Zeit    Ermittelter SRTT aus der Messung.
                    Bei FlexNet mittel aus 2. Zeit und 3. Zeit.
         2. Zeit    Von diesem Knoten ermittelter SRTT in ms.
         3. Zeit    Von anderen Knoten ermittelter SRTT in ms.
      L2srtt=00074ms    Level-2 SRTT Laufzeit in ms.
      SUM=4302022   Zhlerstand des Linkzhlers damit man beim
                    Auswerten die Linklast hat.

      Bei metric=3 werden die Werte ohne Erklrungen ausgestrahlt.


 Datum    Uhrzeit  Betriebs Freies Freie   RPS LNK  CIR Summe       Durch-
                   Zeit (s) Ram    Blcke               Byte        satz
 ----------------------------------------------------------------------------
 13.03.98 09:12:06   41159  1642496 7122   696 128  32  114642456   30488
 13.03.98 09:13:06   41219  1642496 7201   689 129  33  114924309   34568
 13.03.98 09:14:06   41279  1642496 7409   695 126  32  115162851   32848
 13.03.98 09:15:06   41339  1642496 7276   674 130  35  115401514   32264
 13.03.98 09:16:06   41399  1642496 7296   707 121  33  115613708   30120





 Call    Port  Datum   Uhrzeit  L3RTT L3SRTT L3SRTT L3SRTT L2SRTT bertragene
                                      mittel MyQual HisQual       Byte
 ----------------------------------------------------------------------------
 DB0BID     9 10.12.97 16:02:44   330   1190   1590    800    590 1488645
 HB9AK      9 10.12.97 16:03:11 14350   6320   6320   8220    350 2026217
 DB0GOE     6 10.12.97 16:03:16   480    620    620    700    420 29427844
 DB0BRO    10 10.12.97 16:03:26  3350   2620   2620   2310    860 4626794
 DB0LIP     8 10.12.97 16:03:45   810   1230   1230    610    900 13049378
 DB0KH     11 10.12.97 16:04:30   490   1210   1210   1130    420 24740302



(BE)ACON <port> 0 0 ID
      Schaltet die Bake wieder aus.

(CL)EAR
      Lscht alle Statistikeintrge.


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(CONV)ers (C)stat
      ...oder im Conversmode mit: /Link
      Zeigt die  Liste und  den Status  der Nachbar-Convers-Host  an sowie  die
      Laufzeiten  zu  allen  Convers-Host  und  deren  Versionsnummer.  NUR  im
      Sysopmodus wird  zustzlich der  eingetragene Weg (ob l4 oder l2 mit Port
      und Via-Eintrgen) angezeigt.

(CONV)ers (C)stat <call>
      ...oder im Conversmode mit: /Link <call>
      Nimmt einen  Nachbarknoten fr  Convers-Betrieb auf. Unter <call> ist das
      Rufzeichen des  Nachbarknoten einzusetzen.  Der Nachbarknoten mu dann in
      der Nodesliste stehen.

(CONV)ers (C)stat <call> <port> <via-call>
      ...oder im Conversmode mit: /Link <call> <port> <via-call>
      Nimmt einen Nachbarknoten fr Convers-Betrieb ber eine Level2 Verbindung
      auf. Unter <call> ist das Rufzeichen des Nachbarknoten einzusetzen. Unter
      <port> ist  die Portnummer anzugeben und bei Bedarf ein oder mehrere via-
      call.

(CONV)ers (C)stat <call> 254
      ...oder im Conversmode mit: /Link <call> 254
      Gibt einen  Nachbarknoten fr  Convers-Betrieb frei. Unter <call> ist das
      Rufzeichen des Nachbarknoten einzusetzen. Es wird zu dem <call> KEIN Link
      aufgebaut sondern  TNN erwartet,  da dieses  <call>  den  Link  aufbaut.
      Dieses ist  z.B. fr  Wampe Rechner  die zwar  selbst einen Link aufbauen
      knnen aber  nicht mit  einem ankommenden  Connect  zurecht  kommen.  Der
      Eintrag wird gekennzeichnet mit: (trusted host).

      ES MSSEN UNBEDINGT LOOPS VERHINDERT WERDEN. DESHALB: BITTE ABSPRECHEN !

(CONV)ers (C)stat - <call>
      ...oder im Conversmode mit: /Link - <call>
      Lscht den Eintrag.

(CONV)ers - intern -

      PingPong Convers aus Sysopsicht:

 Links:
      Links werden  mit dem "/links" Befehl eingetragen, der auch auerhalb des
      Convers mittels  "conv c"  verfgbar  ist.  So  eingetragene  Links  sind
      permanent und werden in bestimmten Intervallen (9s,150s,300s,600s,...,3h)
      connected. Es  gibt auch  nichtpermanente Links,  diese Option  ist  aber
      durch Konfiguration  einstellbar. Diese  Links werden bei einem Linkabri
      automatisch ausgetragen,  der Knoten  connected den  neuen Partnern nicht
      hinterher.  (Das   Eintragen  geschieht   durch  Eingeben  des  "/..host"
      Befehls.)

      Syntax ist:       /l [-][call [port [via]]]
      bzw. auerhalb von Convers: conv c [-][call [port [via]]]

       -        Dient zum Lschen eines Eintrags (<call> reicht aus).
      <call>    Ist das Rufzeichen des Nachbarknotens.
      <port>    Downlinkport (wird nur bei L2 Verbindungen gebraucht).
      <via>     Via-call (optional fr L2 Verbindungen).


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      Fr L4-Verbindungen  gengt die Angabe des Calls des gewnschten Knotens,
      es wird  NICHT versucht,  eine L2-Verbindung  bei  fehlendem  Nodeeintrag
      aufzubauen. Dem  Sysop wird bei diesem Befehl unter jedem Linkeintrag der
      Connectweg in Klammern angezeigt, z.B.:

      im Falle L4   (DB0AGM),
      im Falle L2   (DB0XYZ on port 2 via DB0ZXY).

 Hilfe:
      Ist in  einer  Datei  namens  CONVERSD.XHF.  Diese  enthlt  alle  Texte,
      getrennt durch  Markierungen.  Es  ist  erlaubt,  die  Texte  zu  ndern,
      Reihenfolge spielt  bis auf  den  obersten  Abschnitt  keine  Rolle.  Die
      Markierungen  sind   durch  Convers   vorgegeben,  Einfgen   von   neuen
      Markierungen ist daher sinnlos. Die Datei enthlt Umlaute nach ISO, bitte
      beim berarbeiten  daran denken.  Wird die Hilfe angefordert, konvertiert
      der Convers die Umlaute selber in die vom User gewnschte Form.

 Sonstige Dateien:
      CONVERS.PRS enthlt  die persnlichen  Daten aller,  die diese am eigenen
      Knoten eingegeben  haben. Diese  Datei ist  ebenfalls im Textverzeichnis,
      wird aber  beim Beenden  von TNN im Configverzeichnis gesichert bzw. beim
      periodischem Sichern der Konfiguration. Darunter fallen der Personaltext,
      die Zeichensatzwahl und die Zeilenbreite.

 Loop detected:
      Loop werden nun berwacht und der entsprechende Link fr eine Stunde "aus
      dem Verkehr  gezogen". Das Auftreten und die Hufigkeit wird in der CONV-
      C-Tabelle angezeigt.

(DCD)
      Das DCD- Kommando zeigt den in der Software erkannten DCD Zustand an.


      P00 P01 P02 P03 P04 P05 P06 P07 P08 P09 P10 P11 P12 P13 P14 P15
      t           rt  rt  rT   T      OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF


      OFF           =   Port nicht in Betrieb,
      r             =   DCD an,
      R             =   DCD an und noch Frames im Empfnger in der Vanessa,
      t             =   PTT an,
      T             =   PTT an, noch Frames zu senden in der Vanessa.

(DOS) <kommando>
      Zugriff  auf   COMMAND.COM.  Hiermit   lassen  sich   viele   Operationen
      durchfhren. Natrlich  mu hierzu  COMMAND.COM auch  den Zugriff auf die
      entsprechenden Erweiterungsprogramme  haben. Doch  Vorsicht ist unbedingt
      angesagt! Bei  einem Fehler  habe ich zumindest 50 km Autofahrt und evtl.
      einen krftigen Fumarsch gewonnen. Also interaktive Eingaben vermeiden!

      Beispiel:    DOS DIR     listet das aktuelle Verzeichnis.
                   DOS DIR A:  listet LW A.

      Bei LINUX heit das Kommando SHELL, und beim TNC3 heit das Kommando TOS.

(DX)CUSTER <call>
      setzt das  Call des  lokalen Cluster.  Das Cluster  mu  nun  nicht  mehr
      Bestandteil des eigenen Knotens sein, sondern es kann auch ein beliebiges
      Cluster eingetragen werden.


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(DX)CLUSTER -
      lscht das gesetzte Call.

(E)DIT <filename.ext>
      Legt den  hinter edit  angegebenen File-Name  im Workpath  an. Mit (E)dit
      kann  jedoch   kein  bestehenden   File  zum  ndern  aufgerufen  werden.
      Bestehende File werden ersetzt!.

(E)DIT <path\filename.ext>
      Auch die Angabe eines Pfades ist mglich.

      Ist der  Editiermodi bereits  durch einen  anderen Sysop  aufgerufen,  so
      bekommt man die MSG :

                    Edit-Mode in use by other Sysop

(K)ill <port> <msg>
      Unterbricht alle  Level-2 Verbindungen  auf dem  <port> nach  Sendung der
      <msg>.

(K)ill <call> <msg>
      Unterbricht alle  Level-2 Verbindungen  zu dem  <call> nach  Sendung  der
      <msg>.

(K)ill * <msg>
      Trennt alle Level 2 QSO auf dem Digipeater nach Sendung der <msg>.

(L3)MHEARD -
      Setzt die Zhlerstnde der Level 3-Statistik auf 0, aber lscht nicht die
      L3MH-Liste.

(L3)MHEARD = <anzahl>
      Setzt die  L3MH-Liste auf  die <anzahl> Rufzeichen. Man bedenke aber, da
      sie auch  gespeichert werden mssen. Lschen der MH-Liste geschieht immer
      dann, wenn  ihre Gre verringert wird. Damit sind dann aber auch die L3-
      Daten verloren.


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(L)INKS +/- <typ> <port> <alias:call[-*]> [<digi1> <digi2>]
      Nimmt <typ>  mit <alias:call>  ber <port>  in die Linkliste auf. Fr die
      Anbindung  von  Digipeatern  ohne  TheNetNode-Protokoll.  Die  Digipeater
      <digi1> und  <digi2> knnen  mit angegeben  werden. Es  werden nur  Nodes
      angenommen die,  unter Links  eingetragen sind.  Hierbei  wird  auch  der
      eingetragene Port beachtet.

      +/-  + Eintragen und - Austragen des Links.

      Typen:

      L    =  Local
           Call und Alias wird mit einer Laufzeit von 4000 ms in die NODES-
           Liste bernommen, es wird aber keine Laufzeitberprfung
           durchgefhrt. In der Routesliste wird er ohne Eintrag in Status
           gefhrt.

      L+   = Local
           Wie oben, jedoch wird die Erreichbarkeit geprft und die Laufzeit
           gemessen. Kann die Laufzeit ermittelt werden, so wird dieses Ziel
           zur besseren bersicht als conn. im Status gefhrt.

      F    = FlexNet
           Port arbeitet mit FlexNet Protokoll.

      N    = NetRom
           Aktueller TheNet-Nachbar. bernahme in Nodesliste mit der
           ermittelten Laufzeit.

      I    = InterNode Protokoll
           Wird jedoch in die Linkliste als "N" eingetragen und automatisch auf
           "I" gendert.

      #ALIAS   ALIAS - Eintrge die mit einem "#" davor gekennzeichnet sind,
           werden zwar in die rtliche Nodesliste aufgenommen aber nicht als
           NODE weiter verteilt.

(LOA)D <filename.ext> oder (LOA)D <path>\<filename.ext>
      Ldt  <filename.ext>   auf  die   Diskette  oder   HD  beim  Knoten.  Der
      <filename.ext> darf  maximal 8  Zeichen  +  3  ext.  lang  sein  und  mu
      folgendes Format haben:

      LOAD TNN176.EXE

      Vorsicht bei  der Auswahl  des Filenamen,  damit nicht das bisherige TNN-
      Programm versehentlich  berschrieben  wird.  Gegebenenfalls  einen  noch
      nicht verwendeten  Filenamen verwenden  und nach  dem Umkopieren  in  das
      gewnschte Verzeichnis mit DOS REN ... umbenennen.

      Nach der  Eingabe von  "LOAD <filename.ext>"  wartet der  Rechner auf die
      Zeichenfolge #BIN#Lnge  (z.B. #BIN#82345).  Die Zahl  hinter #BIN# steht
      fr die Programmlnge in Bytes (dezimal). Auf diese Zeichenfolge wird mit
      einem #OK#  reagiert. Nachdem  der SYSOP  dieses #OK# empfangen hat, kann
      mit der bertragung begonnen werden.

      Die oben  beschriebene Prozedur  entspricht derjenigen,  die von  THP, SP
      oder GIPSY  als AUTOBIN-THP  bekannt ist.  Zum Einladen eignen sich diese
      Programme also ganz besonders.


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      Nach erfolgreichem  Einladen gibt  der Knoten  eine Checksumme (CRC) aus.
      Diese Checksumme  MUSS derjenigen  entsprechen, die  auch  von  den  o.a.
      Programmen ermittelt wird. TNN wurde daran angepat.

      Siehe hierzu auch noch die Mglichkeiten die STARTCNT.EXE ermglicht.

(M)AILBOX <call>
      setzt das  Call der  lokalen Mailbox.  Die Mailbox  mu  nun  nicht  mehr
      Bestandteil des eigenen Knotens sein, sondern es kann auch eine beliebige
      Mailbox eingetragen werden.

(M)AILBOX -
      lscht das gesetzte Call.

      Mailbake ist  kein Befehl  in TNN sondern eine Funktion. UI-Frames knnen
      auf einem  bestimmten Port  gesendet werden. Dazu wird der Knoten - Alias
      mit SSID  verwendet. Der  SSID gibt  hierbei den  Port an,  wo  die  Bake
      gesendet werden soll.

      DB0GSO-10 to MAILS via GSO-4
      < 15:36:57 > DPBOX v5.07.00
      Mail for : DB6KF DC8KN DG1KMN DG3KMB DK3BR DL0GSO

      sende die  Mailbake der  DP-BOX auf  Port 4 (GSO der Alias, -4 der SSID =
      Port). ber  diesen  Weg  knnte  z.B.  auch  eine  DP-BOX  einen  PACSAT
      Broadcast auf einem bestimmten Port abstrahlen.

(MH)EARD -
      Setzt die  Zhlerstnde der  USER-Statistik auf  0, aber lscht nicht die
      MH-Liste, die bei mehreren Userports bentigt wird.

(MH)EARD = <anzahl>
      Setzt die MH-Liste auf die <anzahl> Rufzeichen. Man bedenke aber, da sie
      auch gespeichert  werden mssen. Die Lngennderung fhrt nur zum Verlust
      der am Ende der Liste stehenden Call. Die Anzahl ist auf 5000 begrenzt.

(P)ARMS <nummer>
      Zeigt den  eingestellten Wert  dieses Parameters  sowie den einstellbaren
      Bereich an.

(P)ARMS <nummer> <wert>

      Beispiel: p 1 20

      Setzt Parameter 1 (NoAckBuf) auf 20. Die nderung wird quittiert mit:

      1: NoAckBuf = 20 (7...127)

      Autoparameter:
           Einige Parameter fr die Ports werden nun automatisch von TNN
           eingestellt, so da nun nur noch MaxFrame und TXDelay brig bleiben.
           Diese werden nun nicht mehr ber die PARAMETER eingestellt sondern
           mit dem PORT Kommando.

      T2 = 2888 / (Baudrate / 100)
           bei DAMA wird T2*2 genommen (Idee DG3AAH)

      IRTT = (T2 + TXDelay) * 2.
           Der IRTT wird beim Connect mit der Anzahl der noch zu digipeatenden
           Stationen multipliziert.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 36


      Retry = 10 bei DAMA, sonst 20.

      Persistance ist bei Duplex und DAMA 255, ansonsten 255/User.  Bei 0 Usern
           auch 255.
           Es werden nur die zum Knoten connecteten User bercksichtigt. Der
           Knoten nimmt also nicht auf Schwarzfahrer auf der gleichen QRG
           Rcksicht.

      Slottime = TXDelay

(PAC)SAT <parameter>
      zeigt im SYSOP-Mode die eingestellten Parameter an.


 BROADCAST-Parms:
 01:Timer     200    02:Frames    15    03:Diskfree   1000


(PAC)SAT <parameter> <nummer> <wert>

      Beispiel: pac p 1 300

      Setzt Parameter 1 (PacSatTimer) auf 300. Die nderung wird quittiert mit:

      1: Timer = 300 (0...10000)

      Die Parameter in einzelnen:

      01: PacSatTimer : 200
      02: PacSatFrms  :  15
      03: PacMaxMail  : 1000

      Mit PAC  P 01 wird  eingestellt, in  welchen Intervallen  der Knoten  die
      PacSat-Frames sendet, dieser Parameter mu so eingestellt werden, da der
      TNC nicht  berluft. Mit  PAC P 02  wird  die  Anzahl  der  Pakete  die,
      gleichzeitig gesendet  werden, eingestellt. Das sollte bei 9k6 20 oder so
      sein, (pi * Daumen 5 Frames pro Sekunde), sonst lohnt sich das nicht. Mit
      P 03 kann  die max.  Anzahl der Mail im PACSAT-Server eingestellt werden.
      Sind beim S&F mehr als mit PAC P 03 angegebenen Mail im Server, so werden
      die ltesten Mail gelscht.

      ber die  Timersteuerung  kann  eine  optimale  Kanalauslastung  erreicht
      werden, die von vereinzelten Aussendungen auf einem User-Einstieg bis zur
      Dauertastung alles ermglicht, dabei werden zwei Taktiken untersttzt:

  -   nur PacSat-Ausgnge:
      Dauertastung, fr  den ISM-Bereich.  TNN macht dann 24-Stunden am Tag 365
      Tage im Jahr Krach mit Dauertrger. Dazu ist auf dem Port, auf dem PacSat
      betrieben wird,  ein DAMA-Eprom  zu verwenden,  DAMA fr  den  PORT  aber
      ABZUSCHALTEN. Die  DAMA-Besttigung wird  benutzt, um die Dauertastung zu
      gewhrleisten.  P 02   bestimmt,  wieviele  Frames  auf  einmal  zum  TNC
      geschickt werden,  der mu  immer einen ausreichenden Vorrat haben, damit
      er die  PTT nicht  loslt, das  darf aber auch nicht zu viel sein, sonst
      luft er ber. Je nach Ringbelastung mu dieser Wert so sein, da der TNC
      auch ohne,  da er Daten kriegt, eine Weile durchhlt. Bei 19k2 Tokenring
      habe ich  den Param p 02 auf 14, bei 38k4 kann das weniger sein, bei sehr
      stark belastetemTokenring  mehr. P 01  gibt an,  wie lange gewartet wird,
      wenn KEINE  DAMA-Besttigung kommt,  dieser  Parameter  sollte  auf  1000
      stehen,  ist  aber  eigentlich  unerheblich  (solange  die  Besttigungen
      kommen).


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  -   Gemischte Ein/Ausgnge:
      Hier mu  man entweder  DAMA fr  den Port einschalten und ein DAMA-Eprom
      verwenden oder KEIN DAMA-Eprom verwenden und kein DAMA machen, DAMA-Eprom
      und kein DAMA geht NICHT (dann macht der Knoten Dauertastung)

      Dauertastungs-Ausgnge sind  unbedingt vorzuziehen, sie setzen 82MB Daten
      mit 9k6  am Tag  um, das  ist das  10-fache eines normalen 9k6-Einstiegs.
      Auerdem hat  jeder User  was davon,  nicht nur  Dauersauger  XYZ.    Ein
      Broadcast-Ausgang mit  1k2 ist  Unsinn und sollte nicht betrieben werden.
      Es mu  aber unbedingt  darauf geachtet  werden, da  der Sender auch fr
      Dauertastung geeignet  ist. Der  Tnet-Mini ist  z.B.  im  Original  nicht
      geeignet!

-     Neben BOX kann man jetzt auch mit C PACSATCALL in die Box!

(PAC)SAT c <call>
      Setzt das Rufzeichen des BROADCAST-Server.

(PO)RT <Port Nr.> <Befehl 1> <Befehl 2> .....

      Als Port-Befehle sind gltig:

        Off                  Port abschalten
        ON                   Port einschalten (nur Linux),
        SCC                  Port auf USCC-Karte einstellen (DOS/GNU) bzw.
                                  keine TNC-Parameter setzen (nur Linux)
        Tokenring            Port auf Tokenring schalten
        Vanessa              Port auf Vanessa schalten
        EXTern               Port auf den extern geladenen Treiber schalten
        KISS1..4             Port auf Kiss ohne CRC
        RKiss1..4            Port auf Kiss mit RMNC-CRC
        SMACK1..4            Port auf Kiss mit SMACK-CRC
        MODEM1..3            Port auf Modem (TNC3)
        HSBUS                Port auf HSBUS (TNC3)
        LOOP                 Port auf Loopback (NICHT bei Linux)
        Name                 Port-Namen vergeben, z.B. Name=User1k2
        MODE                 Port-Mode setzen, Format: 9600d Baudrate:
      300...4915200
                  Flags:
                    d :      Duplex
                    c :      DCD bei 1k2-Modem
                    r :      ext. Takt (rx)
                    t :      ext. Takt (tx)
                    e :      ext. Takt beide (Vanessa)
                    m :      Multibaud-Kopplung (Vanessa, SCC)
                    z :      NRZ statt NRZI
        MAXFRAME  <wert>     setzen
        TXDELAY   <wert>     setzen
        DAMA   on/off        .. Port auf DAMA Master setzen
        CTEXT  on/off        .. Ctext senden
        SYSOP  on/off             .. nach Connect nur SYS mglich, gilt nur
                                     fr Verbindungen zum CCP, NETROM und
                                     TCPIP gehen weiterhin
        MH     on/off        .. MH-Liste fhren

       (OF)f :      Port ausgeschaltet.


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      (ON):         Nur bei  Linux: Port eingeschaltet. Da im File tnn.ini eine
                    feste Zuordnung  zwischen den  Ports und der Hardware sowie
                    des KISS-Modus eingestellt wird, ist es nicht erforderlich,
                    die Hardware  einzustellen. Der  Parameter ON ist daher der
                    sicherste, aber KISS ist auch immer gltig zum einschalten.

      (TO)kenring : Frames  an   diesen  Port   werden   auf   die   Tokenring-
                    Schnittstelle  gelegt.  Die  Tokenring-Schnittstelle  liegt
                    default auf  COM 1,  wenn sie nicht in der START.BAT anders
                    definiert wird.  Bei Linux  wird die  Bezeichnung TOKENRING
                    nur  akzeptiert,   wenn  auch   in  tnn.ini  der  Port  als
                    Tokenring-Port deklariert ist.

      ...(MO)de:    Keine Auswirkung auf den Tokenring, aber auf die L2-Timer !

      (VA)nessa :   TNN  ist   sowohl  fr  den  Tokenring  als  auch  fr  den
                    gleichzeitigen  Einsatz  von  Vanessakarten  geeignet.  Fr
                    Frames an  diesen Port  wird,  ber  den  in  der  TNN-Soft
                    implementierten    Vanessatreiber,     die    entsprechende
                    Vanessakarte ber  den Rechnerbus  angesprochen  und  unter
                    (PO)rts  wird   der  entsprechende   Port   mit   "Vanessa"
                    gekennzeichnet  (Jedoch   NUR,  wenn   auch  eine   VANESSA
                    eingebaut ist).  Bei Linux wird die Bezeichnung VANESSA nur
                    akzeptiert, wenn  auch in tnn.ini der Port als Vanessa-Port
                    deklariert ist.

      ...(MO)de: <speed>d :
                    Vollduplex. Bei  der Vanessakarte  bleibt der  TX nach  der
                    letzten Sendung  noch fr  ca. 1  Minute getastet.  Weitere
                    Frames werden  ohne TXDelay gesendet. Beim TNC im Tokenring
                    ist diese Zeit im Eprom festlegbar.

      ...(MO)de: <speed>e :
                    Externer Takt.

      ...(MO)de: <speed>m :
                    Dual -  Speed -  Port (Nur mit und auf den beiden Ports der
                    entsprechenden Vanessakarte mglich).

      (SCC) :       Die BayCom  USCC-Karte wird  bei der  DOS- bzw. GNU-Version
                    nun intern  untersttzt! Bei  Linux bedeutet  der Parameter
                    SCC, da  fr diesen  Port keine  Initialisierung  der  L1-
                    Parameter erfolgt  (TXD, Persistence, Slottime, etc.). Dies
                    ist Aufgabe  eines Initialisierungsprogramms,  das vor  TNN
                    aufgerufen werden  mu - alternativ gelten die TNC-Default-
                    Werte. Der  Parameter SCC  ist bei  Linux nur wirksam, wenn
                    der Port in tnn.ini entsprechend eingetragen ist. Die Mode-
                    Werte werden bei Linux ignoriert.

      ...(MO)de: <speed>c :
                    Software DCD fr AFSK-Modems.

      ...(MO)de: <speed>e :
                    Externer Takt. (Fr DF9IC-Modem).

      ...(MO)de: <speed>z :
                    NRZ statt NRZI. (Fr DF9IC-Modem).


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      Hinweis:      Soll DF9IC-Modem  an eine  Vanessa angeschlossen werden, so
                    bentigt es  NRZ-GAL !  Mit den  NRZI-GAL soll  der externe
                    Clock nicht funktionieren.

      (KISS1)..(KISS4) :Die Frames  an diesen  Port werden ber den in der TNN-
                    Soft implementierten  KISS-Treiber, an die in der START.BAT
                    definierte COM-Schnittstelle, ber den Rechnerbus geleitet.
                    Unter (PO)rts  wird der  entsprechende Port  mit "Kiss1  ..
                    Kiss4" gekennzeichnet  und mit  (MO)de der  Speed sowie das
                    CRC-Verfahren festgelegt.  Bei Linux kann mit dem Parameter
                    KISS jede  Port-Art eingeschaltet  werden. Die Zahl fr den
                    KISS-Port wird bei Linux ignoriert.

      (SMACK1)..(SMACK4) :
                    KISSLINK mit  SMACK CRC.  Bei Linux  wird  die  Bezeichnung
                    SMACK nur  akzeptiert, wenn  auch in  tnn.ini der  Port als
                    SMACK-Port deklariert ist. Die Zahl fr den SMACK-Port wird
                    bei Linux ignoriert.

      (RKISS1)..(RKISS4) :
                    KISSLINK mit  RMNC-CRC.  Bei  Linux  wird  die  Bezeichnung
                    RKISS. nur  akzeptiert, wenn  auch in  tnn.ini der Port als
                    RKISS-Port deklariert  ist. Die Zahl fr den Kiss-Port wird
                    bei Linux ignoriert.

      Anmerkung:    Bei EXTERNEN-Treibern  wird der  TYP  der  Hardware  direkt
                    vorgenommen und  ist nach  dem Starten der Software bereits
                    unter dem jeweiligen Port sichtbar.

      DAMA on / off
                    Port  auf   DAMA  Master   setzen.  Bei  der  Linux-Version
                    funktioniert DAMA NUR mit Tokenring oder Vanessa !

                    (ACHTUNG DAMA-BIT im EPROM der Tokenring-Software brennen!)

      CTEXT on / off
                    Ist CTEXT on wird generell der CTEXT.TXT gesendet. Ist noch
                    zustzlich ein  CTEXT.n (n=Portnr.) vorhanden, so wird auch
                    dieser auf  den entsprechenden  Port gesendet. Ist CTEXT=0,
                    so werden  auch evtl.  vorhandene  <call>.MSG  Files  nicht
                    gesendet.

      SYSOP on / off
                    Setzt den  angegebenen Port  auf SYSOP-Mode. Diese Funktion
                    soll dem  Sysop helfen,  seine Wartungsarbeiten durchfhren
                    zu knnen.  Der Knoten nimmt ohne eine SYSOP-Priviligierung
                    auf diesem  Port keine  Kommandos mehr  an. Die  Umstellung
                    kann auch whrend des Betriebes erfolgen, ohne da die User
                    disconnected werden. NetRom und TCPIP gehen weiterhin.

                    Semiduplex Links  knnen auch  auf  SYSOP  gesetzt  werden.
                    Dadurch wird  ein unerlaubtes  "Einsteigen" auf  den  Links
                    verhindert.  Der   Level  3-4   Link  zum  Nachbarn  bleibt
                    unberhrt.

      MH on / off   Das  Fhren   der  MH-Liste   auf  den   Interlinks  kostet
                    Rechnerzeit und die MH-Liste wird unbersichtlich. Sie wird
                    gefhrt, um bei mehreren Userzugngen mehr Transparenz ber
                    die Zugnge  zu erhalten  UND damit  der KNOTEN  wei,  auf
                    welchem Port er einen bestimmen User connecten mu.


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      (NA)me :      Gibt diesem  Port  eine  spezielle  Bezeichnung.  Sie  darf
                    maximal 10  Zeichen lang  sein und dient der Unterscheidung
                    der Ports.  Wenn z.B.  mehrere Userzugnge  oder  Baudraten
                    benutzt werden,  ist in  der MH-Liste  ersichtlich, welches
                    Call  auf  welchem  Zugang  QRV  ist.  Weiterhin  wird  der
                    Portname  benutzt,  um  auf  einem  bestimmten  Port  einen
                    Connect auszusenden,  unabhngig vom  Eintrag  in  der  MH-
                    Liste. DB0EAM  hat einen  "70cm_1200" und einen "70cm_9600"
                    Zugang sowie nun auf 23cm einen "23cm_9600". Die Port-Namen
                    sind auch so eingestellt. Mit "c DB0XYZ 70cm_9600" kann ein
                    Connect auf  dem 9600_Bit/s  Port ausgesendet  werden. Wird
                    kein Port-Name  beim Connect  eingesetzt, so  wird  Port  0
                    benutzt, ist  das Call  in der MH-Liste vorhanden mit einem
                    Eintrag auf  einen anderen  Port als Port 0, so wird dieser
                    Port benutzt.

                                                                       (PR)OMPT
      Ohne Text zeigt die derzeitige Einstellung an:

      Prompt: %c de %d (%t) >

(PR)OMPT = <text>
      bernimmt den  String als  Prompt. Enthlt  der  eingegebene  String  die
      Zeichen %c,  %d, %t,  %0, so  werden diese  im spteren  Prompt wie folgt
      umgewandelt:

      %a   In den Alias des Knotens,
      %c   In das Call des User,
      %C   In das Call des User mit SSID,
      %d   In das IDENT des Knotens,
      %D   In das IDENT des Knotens mit SSID,
      %r   In ein Return,
      %t   In die momentane Uhrzeit in HH:MM,
      %s   In das aktuelle Datum,
      %0   Verhindert die Aussendung des Promptes.

      PR =%c de %d (%t) > ergibt:

      DG9FU de DB0EAM (18:30) >

      Es hat  sich eingebrgert,  im gesamten  PR-Netz UTC  zu verwenden.  Dies
      erspart einem auch das lstige Neusetzen der Sommer-/Winterzeit.

(RE)AD
      Dient zum  Lesen eines  Files. Der  Name mu  mit  Erweiterung  angegeben
      werden. z.B.:

      READ CTEXT.TXT oder READ AKTUELL.TXT.
      Hier sind  auch Pfadangaben  erlaubt. Diese sind notwendig, wenn ein Text
      vom Laufwerk  A: gelesen  werden soll und der DOS-Pfad auf ein virtuelles
      Laufwerk zeigt. z.B.:

      READ A:\TNN\AKTUELL.TXT.

(READB)IN <filename.ext>
      Erlaubt das binre Downladen von Files. Das Verfahren ist das gleiche wie
      unter LOAD, nur in der Richtung vom Knoten zum Sysop.


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(RES)ET SYSTEM
      Lt den Knotenrechner einen Kaltstart ausfhren. Bei Linux geht das nur,
      wenn TNN als user root laeuft - sonst wird das Programm einfach beendet.

(RES)ET <port>
      Fhrt einen Reset des Port-TNC bzw. der entsprechenden Vanessakarte aus.

(RU)NBATCH <filename.tnb>
      Fhrt das angegebene TNB-File aus und gibt die Besttigung  " OK "
      zurck.

(S)TAT + <call>
      Nimmt <call> in die Statistik auf.

(S)TAT - <call>
      Lscht <call> aus der Statistik.

(SP)arm  oder besser Save Parameter
      Save Parameter erstellt ein File PARAMS.TNB, das alle derzeit
      eingestellten Parameter beinhaltet. PARMS.TNB kann, umkopiert nach
      TNN176.TNB, zum Einstellen der Parameter von TNN beim Neustart verwendet
      werden. Als Besttigung kommt "PARMS.TNB saved ..."

(STAR)T <programm>
      Startet  das   angegebene  Programm.  Der  Programmname  mu  vollstndig
      angegeben werden,  z.B.: Start  TNNDOS.EXE. Befindet  sich  das  Programm
      nicht im  aktuellen Pfad,  so mu dieser selbstverstndlich mit angegeben
      werden. Der  Ablauf des  Startvorganges  wird  nun  nicht  mehr  auf  dem
      Bildschirm angezeigt, sondern in eine Datei STARTUP.LOG geschrieben.

(STAR)T <programm> funktioniert NICHT bei den DPMI-Versionen !

(SUS)PEND + <port> <call> <links>
      Beschrnkt das  Rufzeichen <call>  auf Port  <port> auf  eine Anzahl  von
      <links>.

 Beispiele:

      DB2OS soll  auf dem Knoten generell nur 2 Verbindungen , egal auf welchem
      Port, aufbauen  knnen. Dann  wird unter  <port> einfach der fiktive Port
      255 angegeben.

      SUS + 255 DB2OS 2

      Soll  er   nun  vom  USER-PORT  0  ganz  ausgeschlossen  werden,  so  ist
      einzugeben:

      SUS + 0 DB2OS

      Ein Level-2 Ausschlu erfolgt mit:

      SUS + 254 DB2OS

      Der Connect  des Knotens  ist erstmal  mglich. Jedoch nach dem ersten I-
      Frame des User bekommt er das File SUSPEND.TXT zugesandt und danach einen
      Disconnect.

(SUS)PEND - <port> <call>
      Gibt dem  Rufzeichen <call>  auf Port  <port>  wieder  das  Benutzen  des
      Knotens frei.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 42


      Ein PR-User  hat sich  beim BAPT  darber beklagt,  da ihm der Betreiber
      eines Digipeater  nur noch  jeweils einen Connect mit dem Digi zur selben
      Zeit  zur   Verfgung  stellt.  Da  dieses  Problem  schon  hufiger  fr
      Diskussionen in  PR gesorgt  hat, gebe ich hiermit das Schreiben des BAPT
      an den Digi-Betreiber im vollen Wortlaut wieder:


 Aktenzeichen 123-8 B 3581-29 vom 28.01.1997

 Begrenzung auf maximal einen gleichzeitigen Connect bei dem Digipeater DB0xxx

 Sehr geehrter Herr xxx,

 wie mit Ihnen am 27.01.1997 telefonisch besprochen, teilen wir Ihnen hiermit
 unsere grundstzlichen Aussagen mit, die von uns bezglich einer gegen Sie
 vorgebrachten Beschwerde wegen der o. g. Beschrnkung bei Ihrem Digipeater
 gegenber dem Beschwerdefhrer gemacht wurden.
 Wir betrachten die o. g. Begrenzung nicht als Ausschluss im Sinne der Anlage
 1, Punkt 2.4.2.7 der DV-AFuG. Ein Ausschluss auf Grund eines entsprechenden
 Missbrauches einer Relaisfunkstelle liegt nicht vor, vielmehr handelt es sich
 hier um Begrenzungen aus betrieblichen Grnden. Wir halten diese Begrenzung
 fr eine, zum Beispiel aus Kapazittsgrnden, sinnvolle Massnahme, um
 mglichst vielen Funkamateuren die Gelegenheit zu geben, mit diesem
 Digipeater zu arbeiten. Es mu Sache des Betreibers eines Digipeaters
 bleiben, nach seiner Einschtzung die von ihm zur Verfgung gestellte
 technische Einrichtung hinsichtlich Quantitt den Nutzern anzubieten.
 Ausserdem sehen wir keine rechtliche Grundlage, auf die sich im
 Amateurfunkdienst ein Anspruch auf mehrere gleichzeitige Verbindungen ber
 eine Relaisfunkstelle begrnden lsst. Fr weitere Fragen stehen wir Ihnen
 gerne zur Verfgung.

 Mit freundlichen Grssen

 Im Auftrag

 gez. Jeromin (fr Link)


(SY)SOP
      Gibt eine 5er Zahlengruppe aus fr das Einloggen des Sysop.

      PASSWORT-Eingaben:
      Die Paworteingabe fr den User wurde erweitert, so da auch Paworte wie
      bei BAYCOM-BOX  erlaubt sind. Die alten 5-stelligen Antworten gehen auch.
      Der Trick  besteht darin,  das eigentliche Pawort in einem langen String
      Datenmll zu verstecken!

      BAYCOM-PASSWORT:
      Das wichtigste  zuerst, die  Methode ist  kompatibel zur  alten, man kann
      ohne weiteres  einfach die  5 Antwortbuchstaben senden. Zustzlich ist es
      aber mglich, die Antwort in einer Zufallszeichenkette zu verstecken. Ist
      die Lsung  z.B. 12345,  werden folgende  Antworten  auch  als  korrektes
      Password akzeptiert:

      54321532412345221134254235244242415526
               -----

      12345
      -----


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      12131415234132145132412345
                           -----

      Da dem  Lauscher nicht  bekannt ist,  wo die Lsung ist, kann er sich das
      Password nicht  zusammenbasteln. Es  empfehlen sich  also  Pawrter  mit
      mglichst vielen verschiedenen Zeichen, um die Verschleierung zu erhhen.

(TE)ST <port>
      Gibt einen  0/1 Wechsel  auf dem  angegebenen Port von 4 KByte Lnge aus,
      fr Abgleicharbeiten  z.B. am  Modem. Die  Testfunktion kann nur noch der
      Sysop auslsen.  Ruft der  User die  Testfunktion auf,  so bekommt er ein
      "Port disabled" zurck.

(TI)ME
      Zeigt Datum und Uhrzeit des Knotens an.

      Einstellen von Uhrzeit und Datum ist nur ber die DOS-Befehle mglich!

      Zeit mit:     DOS TIME HH:MM
      Datum mit:    DOS DATE TT.MM.JJ
      oder mit:     DOS DATE TT.MM.JJJJ

      Doch Vorsicht!  Nur "DOS TIME" zeigt die aktuelle Uhrzeit auf dem Monitor
      des Knotens  an und  erwartet die  neue Uhrzeit  per Tastatur. Der Knoten
      steht dann  bis zum  RESET. Dieser erfolgt automatisch nach ca. 2 Minuten
      durch den Software-Watchdog von TNN.

      Ein wenig Mitdenken gehrt auch dazu.

(TR)ace <level> <monitor>
      Dieser Befehl dient zum erkennen und finden von Fehlern. Es stehen
      folgende Module zur Verfgung. Dazu ist der Level mit einem Wert zwischen
      0 (Aus) und 9 (Alles) einstellbar. Der Trace wird, wenn mehr im Monitor
      zu senden sind als nach Parameter NoAckBuf eingestellt ist, nicht
      abgebrochen sondern nur unterbrochen. D.h. es knnen, wenn man zu viel
      monitoren will, Lcken entstehen.

      Beispiel: (TR)ace 9    (ALLE anzeigen, wirklich alles)

      Die Level (Anhaltswerte)
      9 = reine Information
      7 = wichtige Information
      5 = wichtiges Ereignis
      3 = nicht kritischer Fehler
      1 = kritischer (fataler) Fehler
      0 = aus

      Der Monitor  erlaubt auch ONLINE ein Call oder Port zu monitoren, ohne es
      zu erst  in ein  File im  Knoten zu schreiben. Die Syntax ist die gleiche
      wie bei  <ESC> MUSIC.  Da es  sich hier  bereits um  einen  Monitoraufruf
      handelt, ist das "m" fr Monitor natrlich fehl am Platz.

      Beispiel: (TR)ace USICH 9 +DG0XX

TCPIP Kommandos

(ARP) <DestIP> +/- <publ.> <Port> DG/VC <call[-*]> <[digi1> <digi2>]
      Nimmt <destip> mit <publish> <port> als DC/VC als <call> in die Linkliste
      auf. Die Digipeater <digi1> und <digi2> knnen mit angegeben werden.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 44


      ARP-Eintrge macht  TNN automatisch.  Sie mssen  nur fr  Wege ber via-
      Digipeater und  NET/ROM-Verbindungen angeben  werden, da  hier ARP  nicht
      mglich ist.

      ARP-Eintrge werden  fr Gateways  gemacht, bzw.  fr direkt  erreichbare
      Stationen.

      DestIP        Ist die IP-Nummer des (IP-) Nachbars auf diesem Port

      +/-           Zum Ein- oder Austragen

      Publ.         Publish soll dieser Port/Nachbar allen anderen auch bekannt
                    gegeben werden?  Ein P steht fr "ARP beantworten", wird es
                    weggelassen, werden ARP-Anfragen an dieses Ziel ignoriert.

      Port          Portname des  Knotens ber  den die  IP-Adresse  erreichbar
                    ist. Es kann hier auch wieder NETROM angegeben werden.

      DG/VC         Datagram/Virtual   Circuit.    Also    soll    das    ganze
                    Verbindungslos aufgebaut  werden (Datagram)  oder soll eine
                    Verbindung da  sein (Virtual  Circuit). Von  Digi  zu  Digi
                    sollte DATAGRAM  eingestellt sein,  dann  gibt  es  weniger
                    overhead. Dann findet allerdings auch keine Fehlerkorrektur
                    auf dem  Link statt,  dies wird aber (zwar etwas langsamer)
                    von den  Endstationen (TCP/IP)  gemacht. Auf  DAMA-Einstieg
                    ist UNBEDINGT  VC  einzustellen.  Bei  NETROMs  hat  dieser
                    Parameter keine Bedeutung.

      Call          AX-25-Call,  unter   dem  der  Rechner  mit  der  IP-Nummer
                    <destip> erreichbar ist.

      Beispiel:     ARP 44.130.82.41 + P Sysop_9k6 VC DB7KG DB7KG-5

      Was geht, und was nicht geht:
      -    Der IP-Router von TNN kann Frames beliebiger Lnge durch
           Fragmentierung bertragen. Die Reassemblierung wird der Endstation
           berlassen.
      -    TNN empfngt aus Kompatibilittsgrnden zu FlexNet nur Packete bis
           256 Bytes Info. Dies wird sich zwischen zwei TNN in Zukunft ndern.
      -    ARP/REV ARP-Anfragen werden sofern erlaubt, beantwortet.

(IPA)dress 0.0.0.0
      Setzt die IP-Adresse des Knotens.

(IPB)roadcast 0.0.0.0
      Setzt die IP-Broadcast-Adresse des Knotens.

 Noch nicht verwendet, bitte auf 0.0.0.0 lassen.

(IPR)oute <destip>/<maskbits> +/-
       <interface> <gateip> <metric>
      Nimmt <destip>/<maskbits>  auf <intercace>  <port> <gateip>  in  die  IP-
      Routenliste auf.

      DestIP        Ist die IP-Nummer des (IP-) Nachbars auf diesem Port


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 45


      Maskbits      Hier wird  entweder eine  Zahl (Anzahl  Bits) oder eine Art
                    Pseudo IP-Nummer  eingetragen. Anzahl  der Bits heit: Eine
                    IP-Nummer hat 4 Bytes mit 8 Bit = 32 Bit. Trage ich hier 16
                    ein,  so   werden  nur   die  ersten   2  Byte  ausgewertet
                    (entspricht fr  AFU: 44.130;  44=AFu 130=DL). Trage ich 24
                    ein, wird  schon die  Region beachtet, also 3 Bytes (44=AFU
                    130=DL 27=KS)  bei einer (Beispiel) Nummer 44.130.27.80. So
                    kann man  hierarchisch Routen aussortieren. Bei der anderen
                    Mglichkeit wird  fr das  Byte, was  frei  bleibt  eine  0
                    eingetragen.

      Bsp.: 44.130.27.0 = Kassel.

      Kann auch mit Broadcast zusammen so aussehen:

      255.255.255.0 oder 44.130.27.255..kommt ganz darauf an

      +/-           Zum Ein- oder Austragen

      Interface     Hier wird  die Schnittstelle  benannt, wo  die  Pakete  fr
                    <DestIP> herauskommen  sollen. Dies  kann  der  NAME  eines
                    Ports sein (also User_1k2, User_9k6). Es kann auch "NETROM"
                    angegeben werden.  In diesem  Fall wird  das Packet  an ein
                    NETROM-Ziel (das  mu natrlich auch ein Gateway [TNN] oder
                    ein TCP/IP-Host [KA9Q] sein) bertragen.

      GateIP        Wird ein  Gateway benannt,  so wird  hier die IP-Nummer des
                    Gateways  eingetragen.  ber  ihn  werden  dann  alle  (IP-
                    )Packets vermittelt.

      Metric        Diese Angabe  wird  in  einer  spteren  Version  Bedeutung
                    haben, z.Z. bitte ignorieren.

      Beispiel:     IPROUTE 44.130.27.0/24 + User_9k6

ESC/ALT Kommandos

Mit <ESC>-Befehlen  lassen sich  noch einige  Monitorfunktionen aufrufen.  Ihre
Eingabe  ist   NUR  von   der  Tastatur   aus   mglich.   Zu   der   Kategorie
"Tastaturbefehle" gehrt auch ein ALT-Befehl.

<ALT> X
                  Bricht das Programm ab und geht auf die DOS-Ebene zurck. Bei
                  Linux geht das nur mit <ESC> QUIT.

<ESC> C
                  Connect von der Tastatur als HOST in den Knoten

<ESC> D
                  Disconnect

<ESC> @E1
                  ffnet ein  neues File. Wenn das File bereits existiert, wird
                  es nicht  gelscht, sondern  die  Ausgaben  werden  ans  Ende
                  angehngt. Monitorausgaben werden auf ein File (YYMMDDHH.PRO)
                  umgeleitet.

<ESC> @E0
                  Schaltet die Ausgabe ab und schliet das File.


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<ESC> I
                  Einstellung des  globalen HOST Call. Dieses kann auch mit dem
                  Befehl "C" connected werden.

<ESC> K
                  Gibt Datum und Uhrzeit aus.

<ESC> K0
                  Monitor wird ohne Datum und Uhrzeit dargestellt.

<ESC> K2
                  Monitor wird mit Datum und Uhrzeit dargestellt.

<ESC> Logout
                  Verlassen der Konsole und verschlieen.

<ESC> L
                  Zeigt den Status der Kanle an.

<ESC> M
                  Zeigt die derzeitige Einstellung an. (Bedeutung der Parameter
                  siehe unten)

    ACHTUNG !     Bei   den   Monitorbefehlen   ist,   bei   stark   belasteten
                  Knotenrechnern, Vorsicht  geboten. Da  der  Rechner  dann  um
                  einiges langsamer  wird, bekommt man das Monitoren nur schwer
                  wieder ausgeschaltet,  da die  Tastatur kaum  noch  abgefragt
                  wird.

<ESC> MN
                  Monitor aus.  (Je mehr  der  Monitor  anzuzeigen  hat,  desto
                  langsamer wird  der Knoten.  Also  nach  Gebrauch  immer  den
                  Monitor wieder auf "AUS" schalten !

<ESC> MUSIC H/F <port nr.> +/- <call..call>
                  Monitoren von:
                  U = Unprotokollierten Paketen,
                  I = Info Paketen,
                  S = Kontroll Paketen,
                  C = Monitor an auch bei bestehendem Connect,
                  H = HEADER, bei I-Frames nur den Header anzeigen, der
                  Infoteil der Frames wird unterdrckt,
                  F = FULL, I-Frames mit Infoinhalt anzeigen, es werden die
                  kompletten Frames gemonitort,
                  <port nr> = Nur der angegebene Port wird gemonitort,
                  + <call..call> = Nur diese Call (bis zu 8) monitoren,
                  - <call..call> = Diese Call im Monitor unterdrcken.

                  <call> kann mit SSID angegeben werden.
                  Unter <call> sind auch Eingaben wie QST und LSTAT mglich.

<ESC> P
                  Zeigt das aktuelle Pawort an. Das funktioniert natrlich nur
                  an der Console !

<ESC> P1234567890 usw. bis zu 80 Zeichen.
                  Setzt das Pawort auf "1234567890 usw. bis zu 80 Zeichen".

<ESC> R0
                  Es erfolgt kein Hinweis auf Token-Recovery.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 47


<ESC> R1
                  Bei jedem Token-Recovery wird auf dem Bildschirm der Text
                  *** Token-Recovery (1) Wed Jan 19 13:45:10 1994 ***
                  angezeigt. Die Ziffer gibt an, wieviele Recovery nacheinander
                  aufgetreten sind, sowie Datum und Uhrzeit. Dieses ist die
                  default Einstellung.

<ESC> S
                  Zeigt den Aktuellen Kanal an.

<ESC> Sn
                  Schaltet zum Kanal n um. (Gltige Kanle sind 1 - 30)

<ESC> T
                  Zeigt die  momentan auf  dem Tokenring eingestellte Baudrate.
                  Dieser Befehl gilt nicht fr die Linux-Version.

<ESC> T 9600 / 19200 / 38400
                  Stellt die entsprechende Baudrate auf dem Tokenring ein.

<ESC> T 57600 / 115200
                  Stellt die entsprechende Baudrate auf dem Tokenring ein,
                  fr diese Baudraten ist jedoch ein FIFO-Baustein (16550)
                  erforderlich.

<ESC> T ?
                  Gibt eine Hilfe aus.

<ESC> Y0
                  Kein Connect zum HOST mglich (default).

<ESC> Yn
                  Verbindungen zum HOST sind auf n Hostkanlen freigegeben (n =
                  1 bis  30). Der  Connect zum  HOST ist mit C mglich OHNE den
                  Zusatz eines <call>, sowie mit C <CALL>, wobei fr <CALL> das
                  globale Host-Call gilt.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 48


                               (########.TNB) FILES
      ....ein Leckerbissen

      Ein ganz  alltgliches Problem:  immer nachts um 03:00 passiert angeblich
      Frchterliches am  Knoten, wenn  der OM AA0BB erscheint. Man mte mal am
      Knoten mitmonitoren.  Oder man  mchte jede  Nacht um 23:00 die Statistik
      auf Disk  schreiben. Oder von 16:00 bis 24:00 sollen andere Parameter auf
      dem Einstieg  genommen werden.  Alles Beispiele  fr den Einsatz von TNN-
      Batch Files.

      Die Sache  ist ganz einfach. Es gibt zwei Sorten von Batchfiles, die sich
      durch den  Namen unterscheiden:  YYMMDDHH.TNB und YYMMWXHH.TNB. Dabei ist
      YY das Jahr, MM der Monat, DD der Tag, HH die Stunde und X der Wochentag,
      an dem  das File  gestartet werden  soll. Und damit nicht fr jede Aktion
      ein extra  File gemacht  werden mu,  darf "#"  als Platzhalter  fr eine
      Ziffer genommen werden.

      Verzeichnis:
      Die .TNB  Dateien gehren  in das  Verzeichnis, welches in der TNN176.CFG
      unter Workpath angegeben wurde.

      Beispiele:

  TNN176.TNB          Wird NUR beim Neustart des Programmes ausgefhrt.
  ########.TNB        Wird beim Neustart sowie zur  vollen Stunde ausgefhrt.
  ######23.TNB        Startet jeden Tag um 23:00 Uhr.
  ####0100.TNB        Startet immer am 1. jedes Monats um 00:00 Uhr.
  94040100.TNB        Startet am 01-APR-94 um 00:00 Uhr.
  ####W116.TNB        Startet immer Montags um 16:00 Uhr (Sonntag ist Tag 0).
  94##W011.TNB        Startet an jedem Sonntag im Jahre 1994 um 11:00 Uhr.

      Der Aufbau  der Files ist simpel: es steht alles so drin, wie man es auch
      an der  Console eintippen  wrde. Mit  einer einzigen  Ausnahme: wenn ein
      Batch abluft,  ist automatisch  ein Login  passiert, und nach Ablauf des
      Files ist der alte Login Status wieder vorhanden.

      Damit nun  nicht nur  der Bildschirm am Knoten gefllt wird, sondern auch
      was fr  die Nachwelt  bleibt, ist  eine neuer  Befehl  fr  die  Console
      dazugekommen:

      Damit nun  das <ESC> leichter in eine .TNB Datei geschrieben werden kann,
      ist hier ersatzweise auch ein # an der ersten Stelle zulssig.

      Um eine monatliche Statistik zu erzeugen, ist folgendes File ntig:


 ####0100.TNB
 ============
 ;             Dieses File startet am 1. des Monats um 0:00 Uhr.
 esc @e1         ; Umlenken der Ausgabe in ein File.
 Stat        ; Auslesen der Statistik.
 MH 500 +    ; Auslesen der MH Liste.
 Esc @e0         ; Umlenken ausschalten.
 Clear       ; Statistik lschen.
 MH -        ; USER-Statistik auf "0" Stellen.


      Ab dem ";" sind Kommentare erlaubt.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 49


      Genauso sind auch DOS Kommandos mglich. Bei der Linux-Version sind SHELL
      Kommandos zwar  zulssig, aber  sie werden  meist nicht  ausgefhrt.  Der
      Grund hierfr:  SHELL Kommandos  werden  im  Hintergrund  ausgefhrt  als
      eigener Proze  (der  normale  Knotenbetrieb  luft  also  weiter).  Wird
      whrend eines  laufenden SHELL Kommandos ein neuer Befehl eingegeben (das
      ist  der   nchste  Befehl  im  TNB-File),  wird  das  laufende  Kommando
      abgebrochen und der neue Befehl wird ignoriert.

(RUNBATCH) <filename.tnb>
      Hiermit lassen sich aus einer TNB weitere TNB aufrufen. Damit ist es
      mglich die TNN176.TNB  z. B. in eine PARAM.TNB  und eine IPNUMMER.TNB zu
      unterteilen.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 50


      EXTERNE PROGRAMME/BEFEHLE fr den
      SYSOP:

(O)utput         (externer Befehl)
      OUTPUT.EXE ist nun ein eigenstndiges Programm geworden, das der Sysop im
      Bedarfsfall aufrufen  kann. Der  Aufruf erfolgt  wie bei  einem  internen
      Befehl. OUTPUT.EXE  ist, wenn  es sich  im PATH  SYSEXE befindet, NUR vom
      SYSOP nach  der Privilegierung  aufrufbar. Bei  Eingabe von  Output  ohne
      Argument wird der momentane Zustand der Portbits angezeigt.


      KS:DB0EAM> IO-Port-Status
      0  1  2  3  4  5  6  7
      1  1  1  1  1  1  1  1


      Der  Befehl   Output  ist   fr   Fernsteuerungen   vorgesehen.   Die   8
      Datenleitungen des  Druckerports (LPT1)  des PC  knnen bitweise ein- und
      ausgeschaltet werden.

      Der Ausgangszustand  nach einem  Programmstart ist "alles eingeschaltet".
      Die Basisadresse  des Ports  wird ber  das Rechner-BIOS  abgefragt. Soll
      also ein anderer Port als LPT1 verwendet werden, so mu nur bei 40:08 die
      passende Adresse stehen.

(O)utput <port_bit> <ein_aus>
      <port_bit> : zu schaltendes Datenbit (0..7).
      <ein_aus>  : neuer Pegel (0 oder 1).

(CWER)                  (externer Befehl)
      Ist ein  kleines Programm,  welches die  Visitenkarten der  User, die sie
      sich selbst mit /P im Conversmode erzeugt haben, anzeigt.

(CWER) a
      Erzeugt eine Liste mit allen Eintrgen.

(CWER) l <anzahl>
      Zeigt die  l=letzten <anzahl>  von Eintrgen  an (die  neuen werden immer
      hinten angehngt).

(CWER) <call>
      Kann auch  in Verbindung  den Platzhaltern "*" und "?" aufgerufen werden.
      Dabei steht "*" fr beliebig viele Zeichen und "?" fr genau 1 Zeichen.

(CPERS)                 (externer Befehl)
      Ist nun  nur noch  zur Pflege  der "Visitenkarten" der Datei CONVERS.PRS.
      Zum einen  gibt es mitunter mal Eintrge, die "zufllig" entstanden sind,
      und die  der Sysop  gerne entfernen mchte. Oder sie auch nur durch einen
      anderen  ersetzen.   Der  einfache   Aufruf   des   Programmes   entfernt
      "Leereintrge" ohne  Text sowie  "unsinnige" Texte,  die zum Beispiel nur
      aus einem  Zeichen bestehen.  Bei jedem  Aufruf des  Programmes wird eine
      Datei CONVERS.ALT  angelegt, um  zumindest die  letzte nderung der Datei
      noch einmal  rckgngig machen  zu knnen.  Da es durch den Aufruf dieses
      Programmes zu  Speicherplatzproblemen (CONVERS.PRS  zu gro) kommen kann,
      berprft das  Programm zuerst,  ob die  Datei noch  in den verbleibenden
      Speicher geladen werden kann.

(CPERS) /sort
      Sortiert die Eintrge alphabetisch nach dem Call.


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(CPERS) + <call> <text>
      Ersetzt bzw. fgt das Call mit dem <text> an die Datei CONVERS.PRS an. Es
      wird hierbei KEIN Callcheck durchgefhrt !

(CPERS) - <call>
      Entfernt das  Call und  den Eintrag  aus der Datei CONVERS.PRS. Auch hier
      KEIN Callcheck,  damit auch  die unsinnigsten  Eintrge bearbeitet werden
      knnen.

(SETCALL)    (externer Befehl)
      Die Felder  knnen mit (SETCALL) ausgefllt oder gendert werden. SETCALL
      soll dem SYSOP ermglichen auf die Datenstze zugreifen zu knnen.

      Zu den  Programmen SHOWCALL.EXE,  SAVECALL.EXE und SETCALL.EXE ist in dem
      Dir SAVECALL  jeweils eine  Datei  mit  der  Endung  .SXK.  Werden  diese
      Sprachdateien in  .SPK umbenannt,  so werden sie statt der internen Texte
      benutzt, was jedoch einen zustzlichen HD-Zugriff bedeutet. Sollte jemand
      diese Dateien bersetzen, so wrde ich mich ber einen Rcklauf freuen.

(SETCALL) <call> <feldkenner> <text>


      -> SaveCall Version [010696] de DG3AAH <-
 SETCALL CALL /N ........................... 30 Zeichen fr den Name
 SETCALL CALL /Q ........................... 30 Zeichen des Wohnortes
 SETCALL CALL /L ......                       6 Zeichen des World-Locators
 SETCALL CALL /D .......                      7 Zeichen fr Eingabe des DOK
 SETCALL CALL /V .........                    9 Zeichen QRV auf ... Digi
 SETCALL CALL /M .................           20 Zeichen Mybbs der Mailbox
 SETCALL CALL /T .....  . . . . . . .  ..... 40 Zeichen fr freien Text
           ( ein * als Text lscht diesen Eintrag )

 SETCALL CALL /*    : lscht den Inhalt aller Eintrags fr Call.
 SETCALL CALL /B    : blockiert CALL fr ShowCall.
 SETCALL CALL /F    : gibt Call fr ShowCall frei.
 SETCALL CALL       : gibt Infos ber Call aus, auch wenn blockiert.
           ( ein B als Call gibt alle blockierten Calls aus )


      Auf der  Diskette ist  jeweils ein  Grundbestand von Calls vorhanden (der
      von DB0EAM).  Updates davon  gibt es  nur  gegen  Zusendung  des  eigenen
      Datensatzes und wenn sich jemand findet der eine SORTIERROUTINE sowie die
      Erzeugung der entsprechenden CALL.IDX dafr schreibt.

(SYST)ext Text      (externer Befehl)
      Systext bietet  nun die  Mglichkeit, in  die Datei  SYSOP.PRO eine Zeile
      Text einzufgen.  Damit knnen  zum Beispiel  Parameternderungen fr die
      "anderen" Sysop  dokumentiert werden.  Damit ist  nun auch  eine  gewisse
      Historie mglich.  Die Datei  SYSOP.PRO wird  bersichtlicher,  wenn  die
      Eintrge anders  ausgegeben werden.  Auch Neustarts  (z.Z. mit  b-log.exe
      dokumentiert) sollen noch in der SYSOP.PRO aufgenommen werden.

(SH)owSYS           (externer Befehl)
      SHOW_SYS  zeigt   die  Eintrge   in  der   Datei  SYSOP.PRO   in   einer
      bersichtlichen Form an.

(SH)owSYS /l
      SHOW_SYS  zeigt   die  Eintrge   in  der   Datei  SYSOP.PRO   in   einer
      bersichtlichen Form an und lscht dabei alle Privilegierungs-Eintrge.


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(MSY)        (externer Befehl)
      MSY.EXE in  SYSEXE ist ein Hilfsprogramm fr den Sysop, das zu MSG.EXE in
      USEREXE gehrt.

(MSY) C
      Lifetime aller  Nachrichten wird  um 1  verringert. Dieses  kann per Hand
      geschehen oder mit einem solchen TNB-File.


 ######01.TNB
 ============
 ;                        ;Diese File startet tglich um 1:00 Uhr.
 MSY C                    ;Lifetime der .MSG-File um einen Tag herabsetzen
 ;                        ;und bei Lifetime = 0 entfernen.


(MSY) D
      Listet die Header aller Nachrichten auf.

(MSY) D -#x o. +#x
      Nachrichten, deren Lifetime (-) kleiner o. (+) grer x-Tage ist.

(MSY) D -*x o. +*x
      Nachrichten, die (-) jnger o. (+) lter als x-Tage sind.

(MSY) D FROM
      Zeigt die Nachrichtenliste sortiert nach Absender Calls an.

 Die Sortierung kann auch nach :

 BYTE, DATE, TIME, LT, RETURN vorgenommen werden.

(MSY) E ALL <call>
      Lscht alle Nachrichten von oder an <call>.

(MSY) E 01.01.95/00:00:01
      Lscht alle Nachrichten dieses Datums/dieser Uhrzeit.

(MSY) G <gruppe> +/- <call>
      Fgt/lscht <call>  aus <gruppe>. Zugelassen in einer Gruppe sind maximal
      50 Call.

(MSY) L
      Zeigt alle Nachrichtenfiles.

(MSY) S <call> #x <text>
      Schreibt <text>  an <call>  mit Lifetime #<x>. Hier ist eine Lifetime von
      maximal 99 Tagen mglich.

(MSY) V
      Ausgabe von der Versionsnummer und dem Datum.

(SYSH)elp      (externer Befehl)
      Ist ein  externer Befehl  fr eine  neue Hilfefunktion.  Funktion wie bei
      (H)elp nur wird auf die OHS.TXT Online-Hilfe-Sysop zugegriffen.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 53


(TOP)     (externer Befehl)
      Ist ein  externer Befehl,  der die  MHEARD.TAB in  besser  lesbarer  Form
      anzeigt.  In   der  CONFIG.TOP   mssen  allerdings   die  Port  -  Namen
      eingestellt werden.  Da nun auch die Level 3 Verbindungen gefhrt werden,
      sollte man alle Port - Namen dort eintragen.


 # Configfile fr TOP.EXE.
 # Alle Angaben die nicht gelesen werden sollen mssen eine # am Zeilenanfang
 haben.
 #
 # Einstieg
 P0 = 70cm_1200
 # Einstieg
 P1 = 70cm_9600
 # Einstieg
 P2 = 23cm_9600
 # Link DB0GOE
 P3 = Goettingen
 # ... bis
 p16 = ???
 # Ende des Files


(STARTCNT)      (externer Befehl)
     eine sehr hilfreiches Programm.

     Wer hufiger  neue Testversionen  an seinem  Digi einsetzt  oder  mit  den
     TNN176.TNB Konfigurationsdateien  spielt, der sollte unbedingt die Utility
     "STARTCNT.EXE" verwenden! Dieses Programmm wird zusammen mit den TNN-Tools
     verteilt und  stammt von  Andreas, DB7KG.  STARTCNT ist  ein kleines  EXE-
     Programm, welches einen Zhler bei jedem Aufruf herunterzhlt. Solange der
     Zhler nicht  null ist, wird immer ein ERRORLEVEL von 1 zurckgegeben. Ist
     der Zhler  abgelaufen, dann  ist der ERRORLEVEL 0. Damit lassen sich dann
     mittels einer Batch-Datei sehr bequem zwei verschiedene Versionen starten.
     Damit  STARTCNT  auch  bei  Stromausfall  funktioniert,  wird  der  Zhler
     natrlich in einer Datei gespeichert.

     Wenn man  sich als Sysop in den Knoten eingelogged hat, dann kann man z.B.
     mit "DOS  STARTCNT 5" diesen Zhler auf 5 setzen. Nun darf der Knoten 5mal
     abstrzen /  resetten oder  was auch  immer, bis wieder die alte (stabile)
     Software gestartet wird.

                                                              STARTCNT <anzahl>
     stellt die  jeweilige Anzahl an Starts ein (Durchlufe der START.BAT). Die
     Anzahl  wird   um  1  verringert,  wenn  die  STARTCNT.EXE  ohne  <anzahl>
     aufgerufen wird.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 54


 Die folgenden Zeilen mssen dann jedoch in die START.BAT aufgenommen werden.


 STARTCNT
 IF ERRORLEVEL==1 GOTO OKGNU32
 ECHO Starte die TNN_ALT.EXE

 REM !!!!!!!!!!!!!!! ALTE SOFT HIER STARTEN (TNN_ALT.EXE) !!!!!!!!!!!!!!!!!!
 COPY TNN176.DOS TNN176.TNB
 TNN_ALT.exe
 REM !!!!!!!!!!!!!!! ALTE SOFT HIER STARTEN (TNN_ALT.EXE) !!!!!!!!!!!!!!!!!!

 GOTO ENDE
 :OKGNU32

 ECHO Starte die TNN_NEU.EXE

 REM !!!!!!!!!!!!!!! HIER WIRD DIE NEUE SOFTWARE GESTARTET !!!!!!!!!!!!!!!!
 COPY TNN176.DPI TNN176.TNB
 TNN_NEU.exe
 REM !!!!!!!!!!!!!!! HIER WIRD DIE NEUE SOFTWARE GESTARTET !!!!!!!!!!!!!!!!



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      HILFSPROGRAMME fr den SYSOP zu
      Hause:

(MAKEDAT.EXE)
      Wer Sat-Daten  auf dem  Digipeater  anbietet,  mu  diese  auch  pflegen!
      (Andernfalls solltet Ihr lieber die SAT.EXE in USEREXE lschen.)

      DB1HZ hat  nun statt  der bisher 22 Satelliten 40 Berechnungen ermglicht
      in der  neuen SAT.EXE.  Auerdem stehen  die  Daten  nun  nicht  mehr  in
      Einzelfiles, sondern  es ist nun nur noch das File SAT.DAT im Verzeichnis
      TNN zu  pflegen. Das  Verzeichnis DATEN kann somit entfallen. Ferner wird
      nun ein  evtl. vorhandener  CO-Prozessor untersttzend bei der Berechnung
      hinzugezogen, was  die Berechnungszeiten  positiv beeinflut.  Die bisher
      vorhandene Umgebungsvariable  SET SATQTH=<Locator> oder <Koordinaten> ist
      entfallen. Es wird nun die bereits vorhandene Variable QTH mitbenutzt.

      Das  Programm   MAKEDAT  dient   der  Umwandlung   der  via  Packet-Radio
      verbreiteten Keplerdaten  im AMSAT- oder 2LINE-NASA-Format in die von SAT
      Master erwarteten  Datenstze. Nhere  Informationen zu  MAKEDAT bekommst
      Du, indem Du das Programm ohne Parameter aufrufst.

      Zum Ablauf:
      Man ffnet  auf seinem  Rechner zu  Hause ein SAVEFILE z.B. mit dem Namen
      KEPLER.TXT. Dann  kann man  mit <read  kepler> in  der Box  alles, was an
      neuen Daten  Texten und Programmen dort vorhanden ist, einlesen. Nach dem
      Schlieen des  SAVEFILES  wird  nun  MAKEDAT  /l  KEPLER.TXT  aufgerufen.
      MAKEDAT aktualisiert  nun nur  die Eintrge  der SAT,  die in  der  Datei
      SAT.FLT eingetragen  sind, in  der Datei  SAT.DAT. Anschlieend die Datei
      SAT.DAT <load  sat.dat> wie  ein Programm in den Knoten laden .... fertig
      ist es!

(TNNSET.EXE)
      Stammt von  IK7NXQ und  soll das  Erstellen von  EPROMS fr der Tokenring
      erleichtern. Einfach mal aufrufen .. es erklrt sich selbst.


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Befehle fr alle User

(BE)ACON
      Zeigt die eingestellten Bakenparameter und Bakentexte an.

(C)ONNECT
      Connect zum HOST-Interface wenn dieses mit <ESC> Y 1 freigegeben ist. Ist
      Y auf  0 gesetzt,  so  wird  am  Terminal  ein  CONNECT REQUEST fm <call-
      ssid> <datum uhrzeit> angezeigt.

(C)ONNECT <call>
      Mit dem  Connect-Befehl wird eine Verbindung zu einem anderen Knoten oder
      einem anderen Benutzer aufgebaut. Die Eingabe

      CONNECT DB0FD

      oder auch abgekrzt und klein geschrieben

      c db0fd

      bewirkt, da  erst in  der NODES-Liste  (Nodes und  Flexnet-destinations)
      nach dem  Call DB0FD  abgesucht wird. Handelt es sich um ein Call, das in
      der NODES-Liste eingetragen ist, so wird die Meldung:

 Interlink setup (via call) ...

      ausgegeben und  in Klammern  wird angezeigt  zu welchem direkten Nachbarn
      der Connect gesendet wird.

      Wird dieses Call local gefhrt, so wird ein:

      Link setup (Portname)...

      Ist kein Eintrag vorhanden, so wird die MH-Liste durchsucht. Ist dort ein
      Eintrag vorhanden,  so wird  der  Connect  auf  dem  entsprechenden  Port
      ausgesendet. Ist  auch dort  kein Eintrag  vorhanden, so  bleibt nur noch
      eine  Aussendung   des  Connect   auf  dem  vorgegebenen  Downport (siehe
      Parameter) brig. Es wird dann immer die Meldung:

 Downlink setup (Portname)

      ausgegeben. An  den Meldungen ist bereits erkennbar, und somit auch durch
      Router auswertbar,  ob eine Verbindung zu einem TheNet - bzw. TheNetNode-
      Knoten berhaupt aufgebaut werden kann.

      Steht Downport  auf einem nicht benutzten Port, um so unerreichbare Ziele
      nicht zig mal auf dem Port 0 aussenden zu mssen, so wird angezeigt:

Port not in use

      Wurde eine Verbindung zu einem TheNet - oder TheNetNode-Knoten aufgebaut,
      wird die Meldung mit dem ALIAS ausgegeben, sofern vorhanden:

      BS:DB0FC> Connected to H:DB0FD     ansonsten nur :
      BS:DB0FC> Connected to DB0FD

      Ein Benutzer  kann auch ber Digipeater connected werden. Die Eingabe ist
      dann:

      CONNECT DB3AN via DB0FD


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      Das Wort  via kann entfallen oder beliebig abgekrzt werden. Es sind auch
      bis zu  8 Digipeater  mglich. Die Rufzeichen sind dann durch Leerzeichen
      zu trennen.  Diese  Mglichkeit  funktioniert  aber  nur,  wenn  bei  dem
      entsprechenden Digipeater auch L2-Digipeating eingeschaltet ist.

      Mgliche Fehlermeldungen sind:

      Failure with ...   :   Der gesuchte Partner hat sich nicht gemeldet.

      Busy from ...      :   Der Partner hat einen Verbindungsaufbau abgelehnt.

      Node not avilabile :   Das Ziel  ist zwar  bekannt aber  es gibt zur Zeit
      keine Verbindung dahin.

      Die folgenden  Meldungen zeigen  an, da  der Knoten, an den der Connect-
      Befehl geschickt  wurde, berlastet  ist und  daher die  Verbindung nicht
      aufgebaut werden konnte:

      Node busy
      Link table full
      Circuit table full

      Ein  Connect-Befehl   kann  jederzeit   durch  eine   beliebige   Eingabe
      abgebrochen werden, eine Leerzeile reicht aus.

      Im Connect-Befehl  kann auch  der Port-Name mit angegeben werden. Gltige
      Port-Namen erhlt man mit dem (PO)rt-Befehl. Auf dem Multibaud Zugang von
      DB0EAM sind  u.a. die Port-Namen "70cm_1200", "70cm_9600" und "23cm_9600"
      eingetragen. Wird  im Connect-Befehl der Port-Name mit angegeben, so wird
      der Connect auf diesem Port ausgesendet ohne Beachtung eines Eintrages in
      der MH-Liste. Format: C DB6XYZ 23cm_9600.

      Wird ein  Connect  ohne  Argument  eingegeben,  so  wird  versucht,  eine
      Verbindung zum  HOST-Terminal herzustellen.  Das ist  jedoch nur mglich,
      wenn der  Sysop mit  dem Befehl  <ESC> y1  Verbindungen zum HOST-Terminal
      freigegeben hat und davon eine nicht belegt ist, ansonsten gibt es ein :

      Busy from <call>.

      LOOP DETECTED ist  eine Warnung,  da der gewhlte Verbindungsaufbau eine
      Schleife (Loop)  bildet. Es wird also eine Interlink-Verbindung in beiden
      Richtungen ber  den selben  Nachbarknoten und  somit unntig  belegt. Im
      Gegensatz zu  anderer Knotensoftware erfolgt jedoch nur eine WARNUNG, die
      Verbindung kann trotzdem aufgebaut werden.

      WARNING: loop detected via neighbour: DB0..       (Help Loop)

      Letzteres ist  aber nicht  immer sinnvoll und man behindert sich selbst..
      Bitte mit  2 mal  Quit zum  vorletzten Knoten  zurck gehen  und dann die
      Verbindung direkt aufbauen...

(CONV)ers
      Schaltet um in den Convers-Modus.

      Der Convers-Modus bei TheNetNode


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 58


      Seit Conversd v2.14 besteht die Mglichkeit, Convers-Knoten untereinander
      zuvernetzen, d.h.  ein Convers-User  mu sich  nicht  ber  einen  langen
      Digipeaterweg bis  zu dem  Convers-Knoten connecten,  auf dem  sich seine
      gewnschten  Gesprchspartner  befinden,  sondern  es  gengt,  wenn  ein
      Connect zum  nchsten Convers-Knoten  aufgebaut wird,  der das  Conversd-
      Protokoll untersttzt.  Leider neigte  diese Version  zu  Schleifen  beim
      Verbindungsaufbau.

      Seit TheNetNode  V1.50 (PC) ist ein wesentlich verbesserter Convers-Modus
      implementiert worden.  Es handelt sich dabei um Conversd PingPong-Release
      3.12, das  von DK5SG  entwickelt, von DC6IQ weiter gefhrt und von DL1XAO
      in TheNetNode eingebaut wurde.

      Mit  der   v3.12  (pp-conversd)  funktioniert  die  Vernetzung  nun  ohne
      Probleme. Auerdem wird eine Menge zustzlicher Komfort geboten, wie z.B.
      Personaltexte, Kanalthemen, Kanaloptionen und Umlautwandler.

      Auch ltere  Conversd knnen angebunden werden, nur verstehen diese nicht
      alle Kommandos  bzw. nicht  vollstndig, sie  wirken praktisch als Filter
      fr die neuen Funktionen.

      Zwischen den  Convers-Hosts werden  alle Texte,  welche die verschiedenen
      User schreiben,  nicht mehr  getrennt fr jeden Benutzer einzeln, sondern
      nur noch  einmal bertragen.  Dies entlastet die Linkstrecken sprbar, da
      z.B. 10 Benutzern ein und dasselbe Packet ber die Interlinks nicht 10mal
      bertragen werden mu, sondern nur noch 1mal!

      Weiterhin ist  der  Convers-Einzugsbereich  natrlich  wesentlich  grer
      geworden, und  man kann  davon  ausgehen,  da  man  nun  hufiger  einen
      Gesprchspartner im Convers findet.

      Die Convers-Befehle stehen unter -(CONV)ERS - intern - .

(CONV)ers <n>
      Schaltet um in den Convers-Modus auf Kanal <n>.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 59


(CONV)ers C(stat)
     Zeigt die bestehenden Verbindungen, Laufzeiten, Datenmengen usw. an.


 Host      State       Quality Revision  Since NextTry Tries Queue  RX    TX
 db0goe    Connected    1s/1s  pp-3.06t  17:55                 0  136K  267K
 (DB0GOE on port 6)
 db0ii     Connected   10s/7s  pp-3.06t   7:07                 0    1K   48K
 (DB0II on port 9 via DB0BID)
 db0kh     Connected    1s/1s  pp-3.06t   6:13                 0   17K   65K
 (DB0KH on port 11)
 db0gso    Disc./locked   ---             9:22  10:22          0
 (DB0GSO on port 9 via DB0BID)
  1 loops detected.
 dg9fu     Disconnected   ---             18:47
 (trusted host)
 DB0KV     (dw-0.84k)  2m   DB0NOE  (dw-0.82b)  5m   db0acc  (pp-3.12f) 25s
 db0ais    (pp-3.12f)  3m   db0ber  (pp-3.06t)  3m   db0bhv  (pp-2.93t)  1m
 db0bid    (pp-3.06t)  9s   db0bro  (pp-3.06t) 12s   db0cl   (pp-2.93t)  2m


      Wird nun ein Convers-LOOP bemerkt, so wird der ermittelte Link fr eine
      Stunde aus dem Verkehr gezogen. Trotzdem sollten LOOP vermieden werden.
      Die Anzeige der Eintrge wie (DB0GOE on port 6) sind erst nach der SYSOP-
      Priviligierung sichtbar.

(CONV)ers O(nline) [q ; l ; a]
      Zeigt die Benutzer das Convers an. Zustzliche Optionen wie [q ; l ; a],
      sind mglich.

(CONV)ers - intern -

      Im Convers-Modus  stehen folgende  Kommandos zur Verfgung (die Kommandos
      knnen durch die Verwendung der Grobuchstaben abgekrzt werden):

 /Away [Text]           Markiert Dich als abwesend.
 /ALl [Text]            Text an alle User Deines Kanals.
 /Beep                  Beep-Modus an/aus.
 /Channel [n]           Verbindet dich zustzlich mit dem Kanal n.
 /CHARacter             Setzt verschiedene Zeichenwandlungen.
 /Destinations          Listet erreichbare ping-pong Hosts.
 /Help [Kommando]       Gibt Hilfe-Informationen.
 /EXClusiv User Text    Sendet Text an alle auf Deinem Kanal auer User.
 /Filter [Calls]        Setzt Calls, deren Texte gefiltert werden sollen.
 /Invite User           Ldt User auf Deinen Kanal ein.
 /Links [args]          Listet oder setzt (Sysop) conversd-Partner.
 /LISt                  Listet alle Kanle und ihre Themen.
 /LEave [Kanal]         Verlt Kanal oder derzeitigen Kanal.
 /Msg User Text         Sendet Text an User oder.
 /Msg #Kanal Text       Sendet Text an den angegebenen Kanal.
 /ME Text               Sendet einen Aktionstext.
 /MOde [Kanal] Optionen Setzt Kanaloptionen.
 /NOtify [Calls]        Setzt Calls, deren Erscheinen gemeldet werden soll.
 /Personal [Text]       Setzt persnliche Beschreibung.
 /PRompt abcd           Prompt setzen (a=Query; b=Normal; c=Ctrl-g; d=Ctrl-h).
 /Quit                  Convers verlassen.
 /QUEry [User]          Startet/beendet private Konversation.
 /Topic [#Kanal] [Text] Setzt Thema des Kanals. Thema=@ entfernt Thema.
 /UPtime                Wie lange luft dieses conversd berhaupt schon ?
 /Verbose               Laber-Modus ein/aus.


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 /VERSion               Zeigt Info zu dieser Version.
 /Who [*; A; L; Q]      Zeigt User und Ihre Kanle
                        (*=eigner; A=abwesend; L=lang; Q=kurz).
 /WIdth [Wert]          Setzt/zeigt Zeilenbreite.

 Die Erklrungen im einzelnen:

 /ALL
      Wenn Du  im  /query  Modus  bist,  wird  Text  mit  vorangestelltem  /all
      behandelt, als wrdest Du ohne /query arbeiten.

 /AWAY <text>
      /away setzt  den Abwesendheitstext,  den die  anderen lesen  knnen. Beim
      Aufruf ohne  Argument wird  der Text  gelscht und  man gilt  wieder  als
      anwesend.

 /BEEP
      Hiermit wird  das Klingelzeichen  (CTRL-G), welches  vor jeder Mitteilung
      gesendet werden  kann,  ein-  oder  ausgeschaltet.  Dieses  Kommando  ist
      eigentlich eine Untermenge des /prompt Befehls, siehe dort.

 /CHAN
      Verbindet Dich  zustzlich mit  dem gewnschten  Kanal. Im  Gegensatz  zu
      lteren Conversd-Implementationen  verbleibt man  auch noch im vorherigen
      Kanal, denn  es wird eine Mehrfach-Kanal-Verbindung untersttzt. Um einen
      Kanal zu  verlassen, mut Du "/leave" verwenden. Ohne Angabe eines Kanals
      wird die Info ausgegeben, auf welchen Kanlen Du Dich befindest.

 /CHAR
      Mit   diesem   Befehl   kannst   Du   dem   Convers   mitteilen,   welche
      Zeichensatzwandlung Du  haben mchtest.  Die Syntax  ist:   /char [In-Typ
      [Out-Typ]] wenn  Du z.B. mit einem Atari ST arbeitest, knntest Du "/char
      pc atari"  eingeben. Wenn  Du einen  PC benutzt  und Umlaute  im TeX-Stil
      schreiben mchtest,  gebe "/char  tex  pc"  ein.  "/char  ?"  listet  die
      mglichen Einstellungen.

      Die Einstellung wird mit "/pers" gespeichert (siehe dort).

      Der Dank fr diese nette Funktion geht an Tommy, <dl9sau@,thynet.sub.org>
      (Internet  mail)  <dl9sau@db0sao.ampr.org>  (AmPR-Net  mail).  Vorschlge
      sollten an ihn weitergeleitet werden.

      Mgliche Einstellungen mit /char:
      iso-8859-1, ansi, 8bit
      dumb, ascii, none, us
      tex
      ibm7bit, 7bit, commodore, c64, digicom
      roman8
      ibmpc, pc, at, xt
      atari,
      binary, image

 /DEST
      Alle Pingpong-Hosts,  die miteinander verbunden sind, werden aufgelistet.
      Die Zahlen zeigen die Antwortzeiten in Sekunden.

 /DEST <call>
      Fragt den Weg zum <call> ab und zeigt dabei die bertragungszeiten ab.


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 /EXCL
      Dieses Kommando  ist das  Gegenteil des  /MSG-Befehls. Hiermit sendest Du
      Text an  alle User  dieses Kanals  auer dem  einen als  ersten Parameter
      angegebenen. Da  der  Text  intern  als  privater  Text  an  die  anderen
      verschickt wird, werden die Links etwas mehr belastet

 /FILT
      Wenn Du  die Texte bestimmter User nicht lesen mchtest, so kannst Du sie
      hiermit in  eine Liste einfgen. Alle Texte werden dann ausgefiltert, bei
      persnlichen Texten  ("/msg")  wird  eine  Rckmeldung  an  den  Absender
      geschickt. Das  Setzen/Lschen geschieht  wie bei  "/notify",  also  z.B.
      "/filter + dc1ik - db4ut" setzt dc1ik und lscht db4ut aus der Liste.

 /HELP
      Das Hilfekommando  kann von  zustzlichen Parametern  gefolgt  sein.  Der
      Schrgstrich darf  hier nicht  vor dem  fraglichen Kommando stehen, z.B.:
      /Help Invi.  ALLE Hilfstexte  knnen auch  auerhalb des  Conversmode mit
      "Help conversd" als komplette bersicht gelesen werden.

 /INVI
      Es wird eine Einladung zum genannten User geschickt. Diese Einladung wird
      durch das  gesamte Netz  geleitet. Wenn derjenige auf einem anderen Kanal
      ist und  Dein Kanal  als privat  eingerichtet ist,  so kann er auf Deinen
      Privatkanal wechseln. Wenn er im Befehlsinterpreter eines Knotens ist, so
      empfngt er  die Einladung,  er kann  dann aber  nicht direkt  auf Deinen
      Privatkanal kommen, weshalb er nochmals einzuladen ist.

 /JOIN
      Verbindet Dich  zustzlich mit  dem gewnschten  Kanal. Im  Gegensatz  zu
      lteren Conversd-Implementationen,  verbleibt man auch noch im vorherigen
      Kanal, denn  es wird eine Mehrfach-Kanal-Verbindung untersttzt. Um einen
      Kanal zu  verlassen, mut Du "/leave" verwenden. Ohne Angabe eines Kanals
      werden Infos zu den von Dir benutzten Kanlen ausgegeben.

 /LEAV
      Mit diesem Befehl kannst Du entweder den derzeitigen oder den angegebenen
      Kanal verlassen. Wenn dieser der letzte ist, so wird conversd verlassen.

 /LINK
      Der  momentane   Linkstatus  wird   angezeigt.  Dies  sind  normalerweise
      Hostname, Linkstatus,  Laufzeiten, Versionskodes  und Statuszeit, gefolgt
      von der  Zeit des  nchsten Connectversuches und Anzahl der Versuche (auf
      Disconnecteten  oder  im  Aufbau  befindlichen  Links),  bei  bestehender
      Verbindung werden die Queue-Lngen und Bytestatistiken angezeigt.

      Wenn Du  Sysop bist,  kannst Du Verbindungen setzen oder lschen. Es wird
      dann auch  noch zustzlich  in  Klammern  der  Verbindungsweg  angezeigt.
      Syntax: /l [[-] Host [Port [via]]]

 /LIST
      Alle Kanle, ihre Themen, Optionen und User werden angezeigt. Die
      Klammerwerte bedeuten:
      (@) =    Channel Oparator,
      (G) =    Mit AWAY abwesend gemeldet,
      (!) =    User ist im Sysopmodus.

 /ME
      Dieser Befehl  dient dazu,  den Usern  auf Deinem  Kanal  eine  Ttigkeit
      anzuzeigen. Wenn  du z.B. "/me ghnt" eingibst, bekommen alle User dieses
      Kanals folgendes angezeigt:


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      *** dc6iq ghnt

 /MODE
      Das Modekommando  ist eines  der  kompliziertesten.  Es  wird  wie  folgt
      benutzt:

      "/mo [<Kanal>] <+ ; -> <t ; i ; s ; m ; p ; l ; o <User>>".
      Die Optionen bedeuten folgendes:
      t =      Das Thema des Kanals lt sich NUR von Kanal-Sysops ndern.
      i =      Der Kanal wird Usern anderer Kanle verheimlicht.
      s =      Der Kanal ist geheim, die Kanalnummer wird nicht mehr angezeigt.
      m =      Der Kanal ist moderiert, nur Kanal-Sysops drfen schreiben.
      p =      Der Kanal ist privat, man bentigt eine Einladung zum Einloggen.
      l =      Der Kanal ist lokal, Texte werden nicht weiter verteilt.
      o <User> =           Macht <User> zum Kanal-Sysop (kein - mglich).

      Das Plus  setzt eine Option, der Strich lscht sie. Es sind Kombinationen
      erlaubt, so wrde z.B. "/mode 69 -s+todc6iq" folgendes bewirken: Kanal 69
      ist nicht mehr geheim, aber die Themen drfen nur vom Kanal-Sysop gesetzt
      werden. Zustzlich wird dc6iq ein Kanal-Sysop.

 /MSG
      Sendet einen  Text an  einen speziellen  User oder  an einen  verbundenem
      Kanal. Wenn  der Text  an einen  Kanal gehen  soll, so  mu man folgendes
      eingeben:

      "/msg #<Kanal> <text>".

      Wenn das  Ziel ein  User ist,  so kann  er den  Text an  den zustzlichen
      Sternchen erkennen. Z.B. wenn dc6iq eine Nachricht an dc1ik mit "/m dc1ik
      Das ist ein Test" schickt, so erhlt dc1ik folgendes: "<*dc6iq*>: Das ist
      ein Test".

 /NOTI
      Du wirst  informiert, wenn  eine bestimmte Person in der Personenliste im
      Convers erscheint.  Z.B. fgt  "/notify +  dc1ik" dc1ik in die Liste ein,
      "/notify -  db4ut" entfernt  db4ut aus  der Liste.  Das  Einfgen/Lschen
      mehrerer Calls  in einem  Kommando ist  mglich, z.B.  bewirkt "/notify +
      dc1ik db4ut  -  dc6iq  dh2paf  +dg3kcr",  da  dc1ik,  db4ut  und  dg3kcr
      eingefgt werden  sowie dc6iq  und dh2paf  entfernt werden. Das Entfernen
      von Calls, die nicht in der Liste stehen, wird ignoriert.

 /PERS
      Es kann  eine kurze Beschreibung zu Deiner Person gesetzt werden, den die
      anderen User mit "/who" sehen knnen. Z.B: "/pers Fred, Buechig, JN49fb".

      Ohne Text wird die Beschreibung gelscht. Diese Implementation merkt sich
      bis zu 118 Zeichen der Beschreibung und setzt diese dann automatisch beim
      Einloggen (die  "/char"  und  "/width"  Einstellungen  werden  dann  auch
      gespeichert und beim Einloggen gesetzt).

 /PROM
      Das Prompt-Kommando  nimmt  vier  Argumente  in  einer  zusammenhngenden
      Zeichenkette. "/prompt abcd" setzt


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      a =  Als "/query"-Prompt.
      b =  Fr den normalen Prompt.
      d =  ist ein Zeichen, um den Prompt zu lschen (normalerweise Backspace
      c =  Ist ein Zeichen, welches vor jedem Text, den Du empfngst, gesendet
           wird (normalerweise also CTRL-G).

 /QUER
      Der angegebene  User ist in Zukunft der einzige Empfnger fr alle Texte,
      die Du  eingibst. Diese  werden  dann  als  private  Texte  an  den  User
      geschickt, wie  bei "/m".  Zum Ausschalten ohne Argument aufrufen, danach
      geht alles wieder wie gewohnt an den Kanal. Sozusagen ein Privatmodus.

 /QUIT
      Wenn Du  das eingibst,  verlt Du  diesen wunderbaren Ping-Pong-Convers.
      Ich hoffe, es gefiel Dir.

 /TOPI
      Hiermit kann  fr den  Kanal ein  Thema gesetzt  werden. Die anderen User
      knnen dieses  sehen, wenn  sie "/who  quick" oder "/list" eingeben. Wenn
      keine Kanalnummer  angegeben wird,  so wird  das Thema des aktiven Kanals
      gesetzt. Wird  eine Nummer  angegeben, so  mu Du  auch auf  diesem Kanal
      eingeloggt sein.  Um  das  Thema  zu  lschen,  ist  als  Thema  ein  "@"
      einzusetzen.

 /UPTI
      Dieser Befehl zeigt an, wie lange conversd schon aktiv ist.

 /VERB
      Schaltet die  Laber-Option ein/aus.  Du bekommst dann viele Informationen
      ber Aktionen  der User (Einloggen/Ausloggen/Texte setzen/...), auch wenn
      diese nicht auf Deinem Kanal sind.

 /VERS
      Zeigt etwas Text zu dieser Version (in Englisch).

 /WHO
      Dieser Befehl hat 4 Optionen.
      a =  Zeigt alle User und ihre Abwesendheitstexte, wenn gesetzt.
      l =  Generiert eine LANGE Liste mit Personenbeschreibung,
           Abwesendheitstexte und Queue-Informationen.
      q =  Gibt eine kurze Auflistung aus
      * =  Zeigt alle User Deines Kanals.

      Wenn Du Informationen ber bestimmte User brauchst, kannst Du die "/who u
      Userliste" Variante benutzen.

 /WIDT
      Macht  conversd   Deine  Bildschirmbreite  (Zeichen/Zeile)  bekannt.  Die
      Meldungen der anderen wird dann auf diese Breite gebracht. Voreingestellt
      ist 80. Die Einstellung bei "/pers" gespeichert (siehe dort).

 (!) <TheNetNode-Befehl>:
      Mit einen  vorangestelltem !  ist es mglich, die TheNetNode-Befehle auch
      vom Convers aus aufzurufen.

(CQ) <text>
      DER BEFEHL CQ WIRD DERZEIT VON TNN NICHT (BZW: NUR HALB) UNTERSTUETZT!!!


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      Durch Eingabe  von CQ  kann ber jeden TheNet-Knoten ein CQ-Ruf gestartet
      werden. CQ  Text... (Text  bis zu  75 Zeichen), jedoch keine zustzlichen
      Digipeater  mglich.   TheNetNode  kann   mehrere  CQ-Rufe   gleichzeitig
      verwalten, jedoch nur einen je Uplink bzw. Circuit.

      Wie starte ich einem CQ-Anruf ?

      Angenommen, DB2OS  in Hannover  mchte beim  Knoten in Braunschweig einen
      allgemeinen CQ-Ruf absetzen. Zunchst connected er BS:DB0FC und gibt dann
      dort den CQ-Befehl ein.

      cq cq de DB2OS HANNOVER JO42VG/EM60G VIA BS -- PSE CONNECT DB2OS-15

      WICHTIG: Durch  einen nachfolgenden  Befehl oder  ein RETURN  wird der CQ
      Zustand abgebrochen!

       VARIANTE A:

      OM Karl,  DK7AL, ist  zur gleichen Zeit mit dem Knoten BS:DB0FC connected
      und sieht nun bei der Eingabe des USER-Befehls folgende Liste:


 BS:DB0FC> TheNetNode 1.70 (731)
 Uplink (DF3AV)                <-->       Circuit (BS77:DB0FC-8  DF3AV)
 Uplink (DF2AU)                <..>       Downlink (DF2AU-15  DK4EG-1)
 Circuit (H:DB0FD  DB2OS)      <..>       CQ (DB2OS-15)
 Uplink (DK7AL)


      "<..> CQ(DB2OS-15)"  zeigt nun an, da DB2OS (vom Knoten H:DB0FD kommend)
      eine Verbindung  in den  Raum BS  sucht und den CQ-Befehl eingegeben hat.
      DK7AL mu  an dieser  Stelle nur "C DB2OS-15" eingeben und ist SOFORT mit
      DB2OS  verbunden!!!  Das  mhsame  Zurckverfolgen  des  Verbindungsweges
      entfllt komplett bzw. ist nicht erforderlich.

 VARIANTE B:

      OM Wolfgang,  DB3AN, monitort  die Frequenz und sieht pltzlich folgendes
      Paket auf dem Bildschirm (NORD><LINK Firmware):


      fm DB2OS-15 to CQ ctl UI^
      CQ de DB2OS HANNOVER JO42VG via BS -- PSE CONNECT DB2OS-15


         !       !
         !       +----------------------CQ CQ CQ...ggf. mit Text...
         +------------------------------Absender, OM Peter, DB2OS

      Dieses Paket  wurde von  BS:DB0FC unmittelbar  nach dem  Empfang des  CQ-
      Befehl (mit Text dahinter) als UI-Paket abgestrahlt.

      Um diesen  CQ-Ruf zu  beantworten, mu  Wolfgang nicht erst den Knoten BS
      connecten, sondern er gibt seinem eigenen TNC den Befehl zum Aufbau einer
      Verbindung mit DB2OS-15 (Connect DB2OS-15, aufpassen bei der SSID !), als
      ob DB2OS-15 direkt in der Nachbarschaft wohnt.

      Nachdem BS:DB0FC  das SABM-Paket  von DB3AN empfangen hat, ist SOFORT die
      Verbindung mit  DB2OS hergestellt,  und bei  DB2OS erscheint  die Meldung
      "BS:DB0FC> Connected to DB3AN".


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      Wie man  sieht, kann  man also  auf der  Benutzerebene des  Knotens, oder
      direkt, den Verbindungsaufbau nach dem "Sichten" des CQ-Ruf einleiten.

(D)EST
      Zeigt die Eintrge der NODES-Liste in der bei den RMNC blichen Weise an.


 Destinations (5):
 DB0BID  0-0    DB0EAM  3-3    DB0EAM  4-4    DB0NHM  0-0    DB0NHM  4-4
   1)               2)


      1.)  Erreichbare Ziele (Destinations),
      2.)  SSID-Bereich des Calls.

(D)EST <*>
      Liste wie oben jedoch zustzlich mit Laufzeiten.

(D)EST <call*>
      Hierbei mu  das Call nicht vollstndig sein. Die Eingabe von (D)est HB9*
      zur Anzeige aller HB9.. Destinationen. Sie werden mit Call, SSID-Bereich,
      Laufzeit und Port, auf dem sie erreichbar sind, angezeigt.

(D)EST <call>
      Zeigt die  Liste wie  bei (N)odes <call> an .... eben nur fr die FlexNet
      Liebhaber.

(D)EST < <Nachbar Call>
      Zeigt die Nodes / Destinationen an, die von diesem Nachbar mit der besten
      Laufzeit meldet.

(DX)CLUSTER
      Wurde ein locales Cluster eingetragen, so reicht die Eingabe von <dx> zum
      Connect dieses  Cluster. Sinn  dieses Befehles  ist es,  nicht immer  auf
      einem Knoten nach dem nchstgelegenen Cluster suchen zu mssen.

(G)RAPH
      Graphische Ausgabe einiger statistischen Werte. Gefhrt werden die Werte:
      (B)aud
      (C)ircuits
      (F)ree buffers
      (L)2-Links
      (N)odes
      (R)ounds
      (*) Fr die Ausgabe aller Statistiken.

      Beispiel:  (G)RAPH (B)AUD zeigt die Entwicklung der letzen Stunde mit dem
      Bezugspunkt 0 auf der y-Achse an:


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 66



 Throughput (Baud):  Maximum: 31232  Average: 18222  Minimum: 10904

  31245|
  29162|                                                ##
  27079|             #                                  ##
  24996|             #                                #####
  22913|      ###   ##                                #####
  20830|      ##### ###                 #             ######
  18747|   #  #########  #             ##             #######
  16664|####################       #   ##            ########   ## #
  14581|##################### #   ########    # #  #################
  12498|###################################   ######################
  10415|############################################################
   8332|############################################################
   6249|############################################################
   4166|############################################################
   2083|############################################################
       +------------------------------------------------------------ Elap.
 Time
       -3600 -3240 -2880 -2520 -2160 -1800 -1440 -1080 -720  -360  0 Seconds


      Um die  nderungen besser sehen zu knnen, kann der Bezugspunkt durch ein
      nachfolgendes "+"  auf  den  MINUMUM-Wert  verschoben  werden.  Beispiel:
      (G)RAPH (B)AUD +  .


 Throughput (Baud):  Maximum: 31232  Average: 18222  Minimum: 10904
  31244|
  29888|                                                #
  28532|                                                ##
  27176|             #                                  ##
  25820|             #                                 ###
  24464|             #                                #####
  23108|      ###   ##                                #####
  21752|      ### # ###                 #             #####
  20396|      ##### ###  #              #             ######
  19040|      #########  #              #             ######
  17684|  ############# ##             ##             #######      #
  16328|####################       #  ###          # ######### #####
  14972|#####################     ########    # #  #################
  13616|##################################    ###  #################
  12260|###################################   ######################
  10904|############################################################
       +------------------------------------------------------------ Elap.
 Time
       -3600 -3240 -2880 -2520 -2160 -1800 -1440 -1080 -720  -360  0 Seconds



      Wird nun  noch ein  (D)AY  eingefgt,  so  erhlt  man  die  Ausgabe  der
      vergangenen                 23                                  Stunden.
      Beispiel: (G)RAPH (D)AY (B)AUD +


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(H)ELP
      Zu den  Befehlen in  TheNetNode gibt  es jeweils auch eine Erklrung bzw.
      Hilfe. Mit  der Eingabe  (H)ELP wird  eine bersicht  ber die  mglichen
      Hilfen ausgegeben  sowie auch die Anzahl der Bildschirmseiten. Mit (H)ELP
      (N)ODES werden  die ersten  22 Zeilen ausgegeben. Die Zeilen 23-44 kommen
      nach der  Eingabe (H)ELP  (N)ODES 2  . Wer zurckblttern kann, kann auch
      alle Seiten auf einmal bermittelt bekommen durch das anhngen eines "*".
      Beispiel: (H)ELP (N)ODES *


 Programm-Version 1.15 vom 26. Dezember 1996 by DF7BZ
 TNN-Doku-Version 1.76AG48 vom  1. Mai 1998    by NORD><LINK (DOKU by DG9FU)

 Folgende Befehle sind laut Dokumentation verfgbar :
 Befehl              Hilfe-Seiten         Befehl              Hilfe-Seiten

 (A)KTUELL      (extern)  1               (BE)ACON                 1
 (C)ONNECT                3               (CONV)ers               17
 (CQ)                     4               (D)EST                   2
 (DX)CLUSTER              1               (H)ELP                   1
 (HA)RDWARE     (extern)  1               (I)NFO         (extern)  1
 (L)INKS                  1               (L3)MHEARD               3
 (M)AILBOX                1               (MAP)          (extern)  1
 (MH)EARD                 5               (MSG)          (extern)  3
 (N)ODES                  7               (P)ARAMETER              6
 (PAC)SAT                 1               (PI)NG                   1
 (PO)RT                   8               (Q)UIT                   1
 (QTH)          (extern)  2               (R)OUTES                 5
 (S)TAT                  19               (SAT)          (extern)  1
 (SAV)ecall     (extern)  1               (SH)owcall     (extern)  2
 (SO)FTWARE     (extern)  1               (TA)LK                   1
 (TI)ME                   1               (TOP)          (extern)  5
 (U)SER                  14               (V)ERSION                1

 Externe Befehle sind nicht bei jedem Digi vorhanden !


(L3)MHEARD
      Gibt eine  aktuelle Rufzeichenliste  der letzten 10 gehrten L3-Calls mit
      Datum, Uhrzeit,  Port-Name, RX-Byte,  TX-Byte, L3  Frame von  Call und L3
      Frame  an   Nachbar  geroutet.  Die  L3MH-Liste  wird  seit  der  Version
      TNN175ag10 wie  die Statistik  im aktuellen Laufwerk gesichert. Sie dient
      dazu, die  L3-Verbindungen die  ber den  Knoten  laufen,  beurteilen  zu
      knnen. Die SSID wird hierbei beachtet.


 KS:DB0EAM> MHEARD (97/500)
 30.01.98 17:29 P 6 [   6095559,  12686304] DB0GOE    DB0GOE
 30.01.98 17:29 P 6 [     67218,    153548] DB0MAR    DB0GOE
 30.01.98 17:29 P 8 [    421886,  15142753] DB0LIP    DB0LIP
 30.01.98 17:29 P11 [   5535466,  17842422] DB0KH     DB0KH
 30.01.98 17:29 P 7 [     24644,   1217402] DB0AX-1   DB0AX-1
 30.01.98 17:29 P 6 [     62988,    519602] DB0PDF    DB0GOE


      MHEARD (<anzahl>/<anzahl>)
      Die beiden Ziffern in der ersten Zeile geben an:
      1. <anzahl> = Lnge der gefhrten MH-Liste,
      2. <anzahl> = Eingestellte Lnge.


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(L3)MHEARD <anzahl>
      Gibt eine  aktuelle Rufzeichenliste  der letzten  <anzahl> gehrten Calls
      mit Datum,  Uhrzeit, RX-Byte,  TX-Byte, L3 Frame von Call und L3 Frame an
      Nachbar geroutet aus.

(L3)MHEARD <call>
      Listet wann  und unter welcher SSID der Knoten mit dem <call> zuletzt ein
      L3-Frame ber  diesen Digi gesendet hat. Weiterhin werden die RX-Byte und
      TX-Byte (aus  der Sicht  des Knotens)  mit angezeigt, die seit dem letzen
      Lschen der  L3MHEARD-Liste oder  Verndern der Anzahl der Listeneintrge
      aufgelaufen sind.

      Im <call>  knnen auch  Wildcards verwendet  werden. Dabei  steht "*" fr
      beliebig viele (oder keine) Zeichen und "?" steht fr genau 1 Zeichen.

      (L3)MHEARD df6ln   = Eintrge mit dem Rufzeichen DF6LN
      (L3)MHEARD df*     = Eintrge von DF-Stationen
      (L3)MHEARD *b?     = Stationen mit "B" als vorletztem Buchstaben
      (L3)MHEARD *b*     = Stationen mit "B" im Rufzeichen

(L)INKS
      Zeigt die eingetragenen Rufzeichen, die den Links zugeordnet sind.


 Type-Port-ALIAS:CALL------Route---------
   L+  4   KSDXC:DB0EAM-4
   L+  5   KSBOX:DB0EAM-3
   N   6    GOE7:DB0GOE
   F   9     BID:DB0BID
   N   9   SARTG:HB9AK     via DB0BID


      Typ:
      L  = Localer Eintrag
      L+ = Localer Eintrag wird gemessen
      F  = FlexNet-Nachbar
      N  = NetRom-Nachbar

(M)AILBOX
      Wurde eine  locale Mailbox  eingetragen, so  reicht die Eingabe eines <m>
      zum Connect  dieser Mailbox. Sinn dieses Befehles ist es, nicht immer auf
      einem Knoten nach der nchstgelegenen Mailbox suchen zu mssen.


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(MH)EARD <erweiterung>
      Gibt eine  aktuelle Rufzeichenliste  der letzten  10 gehrten  Calls  mit
      Datum, Uhrzeit,  Port-Name, RX-Byte  und TX-Byte  aus. Die  MH-Liste wird
      seit der  Version  TNN149l9  wie  die  Statistik  im  aktuellen  Laufwerk
      gesichert. Sie dient nun auch dazu, einen User auf dem Port zu connecten,
      auf dem  er zuletzt  gehrt wurde. Die SSID wird hierbei beachtet. Es ist
      also mglich, mit dem Call DB0XY-1 auf dem Port 0 und mit dem Call DB0XY-
      2 auf  einem anderen  Port QRV zu sein. Wer selten QRV ist, fllt nun, je
      nach Lnge der Liste, irgendwann aus ihr raus.

      <erweiterung>
      Als Erweiterung  kann ein  "+"  eingegeben  werden.  Es  wird  dann  eine
      erweiterte User-Statistik  ausgegeben.  Sie  besteht  aus  den  vom  User
      empfangenen Rej  = (r)  an den  User gesendete Rej = (t) sowie die Anzahl
      der DAMA-Verste = (d).


 KS:DB0EAM> MHEARD (400/500)
 19.03.98 13:34 P 9 [   927365,  1932892] DG9FU      126r   119t     0d
 19.03.98 13:33 P 0 [    59149,   407445] DG2ACM      45r    28t     0d
 19.03.98 13:33 P 0 [    24821,   856196] DK7VW       42r    23t     0d
 19.03.98 13:33 P 0 [    40804,   231704] DG2ACM-1    49r    44t     0d
 19.03.98 13:33 P 0 [      880,    43047] DK3ZL        4r     0t     0d
 DG9FU de DB0EAM >


      MHEARD (<anzahl>/<anzahl>)
      Die beiden Ziffern in der ersten Zeile geben an:
      1. <anzahl> = Anzahl der gefhrten Calls in der MH-Liste,
      2. <anzahl> = Lnge der MH-Liste.

(MH)EARD <anzahl> <erweiterung>
      Gibt eine  aktuelle Rufzeichenliste  der letzten  <anzahl> gehrten Calls
      mit Datum, Uhrzeit, RX-Byte und TX-Byte aus.

(MH)EARD <call> <erweiterung>
      Listet wann  und unter  welcher SSID  der User  mit dem <call> den Knoten
      zuletzt benutzt  hat. Weiterhin  werden die  RX-Byte und TX-Byte (aus der
      Sicht des Knotens) mit angezeigt, die seit dem letzen Lschen der MHEARD-
      Liste oder Verndern der Anzahl der Listeneintrge aufgelaufen sind.

      Im <call>  knnen auch  Wildcards verwendet  werden. Dabei  steht "*" fr
      beliebig viele (oder keine) Zeichen und "?" steht fr genau 1 Zeichen.

      (MH)EARD df6ln   = Eintrge mit dem Rufzeichen DF6LN
      (MH)EARD df*     = Eintrge von DF-Stationen
      (MH)EARD *b?     = Stationen mit "B" als vorletztem Buchstaben
      (MH)EARD *b*     = Stationen mit "B" im Rufzeichen


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                                                        (N)ODES
      Zeigt alle momentan bekannten Knoten an, die das NET/ROM- bzw. TheNet-L3-
      Protokoll  verwenden.   Die  ausgegebene   Liste  wird   regelmig  ber
      sogenannte Rundspruchsendungen  (Broadcast) der  TheNet-Nachbarknoten auf
      dem neuesten  Stand gehalten.  Die Liste  ndert sich  also,  wenn  Links
      ausfallen  oder   neue  Links   hinzukommen.  Auerdem  ndern  sich  die
      Laufzeiten der  einzelnen Eintrge  in Abhngigkeit von der Linkbelastung
      und bei schlechten Ausbreitungsbedingungen. Beispiel:


       1    2             3    4
       /    /             /    /
      KS:DB0EAM > Nodes (139/1009):

      SH9600:DB0AZ    HUSUM:DB0HES    HHWEST:DB0HHW   HL:DB0MAR
      KIELMB:DB0OQ       SL:DB0SUE      SYF7:OZ3DIJ-7
        /      /
       5      6


      1.)  Alias dieses Netzknoten.
      2.)  Rufzeichen dieses Netzknoten.
      3.)  Anzahl der bekannten Knoteneintrge.
      4.)  Maximal mgliche  Anzahl an Eintrgen
      5.)  Alias des Endknoten.
      6.)  Rufzeichen des Endknoten.

      ALIAS  ist   dabei  eine   maximal  6-stellige   Abkrzung  zur  besseren
      geographischen Einordnung  des Knotenstandortes.  In unserem  Raum werden
      normalerweise die  blichen Autokennzeichen als ALIAS verwendet oder aber
      kurze  Ortsnamen   auch  ausgeschrieben  (wie  z.B.  bei  KS:DB0EAM  oder
      KIEL:DB0IL). Zu den in der Liste aufgefhrten Endknoten kann in der Regel
      mit dem  Connect-Befehl eine  Verbindung hergestellt  werden.  Endknoten,
      deren ALIAS  mit "BOX" oder "MB" endet, sind damit als Mailbox erkennbar;
      DX-Cluster sind mit "DX" oder "DXC" am Ende des ALIAS erkennbar.

      Die Anzahl  der bekannten  Netzknoten wird  hinter  "Nodes"  in  Klammern
      angezeigt.

      Der Nodes-Befehl  kann bis auf den ersten Buchstaben abgekrzt werden und
      auch beliebig  gro und / oder klein geschrieben werden. Der Nodes-Befehl
      kann auerdem  mit Parametern  aufgerufen  werden,  um  Informationen  zu
      einzelnen Endknoten oder Gruppen von Endknoten zu bekommen.


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     Mit dem Befehl:

(N)ODES <call>   oder   (N)ODES <alias>
      bekommt man  eine Auflistung  der bekannten  Wege zu  dem mit <call> bzw.
      <alias> angegebenen  Endknoten. So  erhlt man  z.B. mit "(N)odes DB0FC".
      Ein zustzliches  "*" hinter  <call> zeigt  alle Wege  an. Weiterhin wird
      hiermit der NetRom - Route - Rekord  (NRR) ausgelst.


                1   2
               /   /
 Routes to   BRO:DB0BRO
 ---T[ms]----RxT----TxT--LT-Mode-Obc-----RTT-Po-Route------------------------
 >   4330   3910      0   2   DG   0     420  6 DB0GOE
    16440   7000   4870  10   DG  19    9440  9 HB9AK via DB0BID
    30970  17560   4870   5   DG   0   13410  9 DB0LBG-7 via DB0BID
   600000 599990   4870   4   DG   0    1550  9 DB0KH via DB0BID
 >   4800   4800      0  10   VC   0     910 10 DB0NHM
     5970     10      0   1   DG   0    5960 10 DB0BRO via DB0NHM
    25200   3480      0   2   DG   0   21720 10 DB0GOE via DB0NHM
   600000 599990   4870   4   DG   0     520 11 DB0KH
 ^   /     /         /   /    /   /       /  /    /
 3  4     5         6   7    8   9       10 11   12


       1.) ALIAS-Kennzeichen des gefragten Endknoten.
       2.) Rufzeichen des gefragten Endknoten.
       3.) > = Der Weg wird derzeit verwendet fr eine Verbindung zu dem
           Endknoten.
           + = Zeigt eine alternative Route an, ber die auch Datenbertragung
           stattfindet.
           - = Diese Route ist abgemeldet und wird nicht mehr benutzt.
           * = Es wird kein Obs mehr gefhrt, da der Nachbar bereits
           differenziellen Broadcast untersttzt.
       4.) Gemessene Laufzeit in ms des jeweiligen Weges.
       5.) RxT Laufzeit die vom dem Nachbar ber das Ziel DB0BRO gemeldet
           wurde.
           Bzw. 10 wenn es ein direkter Nachbar ist.
       6.) Laufzeit mit der das Ziel weitergemeldet wird. (Errechnet sich aus
           RxT und gemessener Laufzeit zum Nachbarknoten).
       7.) Lifetime des Knotens. Wenn LT=0 wird der Knoten nicht mehr weiter
           verbreitet.
       8.) bertragungsmode auf diesem Link DG = Data Gramm (Hhere
           Protokollebene die das Umrouten ermglicht) ;  VC = Virtual Circuit
           (Unterste Protokollebene).
       9.) Obc Obsolentcounter (Veraltenszhler) fr  Ziele mit altem
           Protokoll.
      10.) Round - Trip - Timer  oder Laufzeit zum Nachbarknoten.
      11.) Port ber den die Verbindung geroutet wird.
      12.) Rufzeichen des Nachbarknotens fr den jeweiligen Weg.


      Bei einer Laufzeit 600000 ms wurde der Weg ber Fastlearn aufgenommen.

      Das NRR  - Frame  wird zum  Node gesendet  und der  Weg  hin  und  zurck
      aufgezeichnet. Der  abgefragte Node mu jedoch den NRR untersttzen sonst
      kommt keine  Antwort zurck.  Digipeater wie  DB0FC untersttzen NRR zwar
      nicht leiten  aber das  Frame weiter und erscheinen in der Liste dann mit
      einem "?" . Das angesprochene Node wird mit einem "*" gekennzeichnet.


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      KS:DB0EAM> Route (DG): DB0EAM DB0GOE DB0BRO* DB0EAM

      Folgende Konstellation bei DB0SHG:


  Routes to     BS:DB0FC
 ---T[ms]----RxT----TxT--LT-Mode-Obc-----RTT-Po-Route----------
 -  33800  33800  33900  10   VC   0   12880  4 DB0HSK
 >  17700  17700      0  10   VC   0   77830  6 DB0HW
    43360     10      0   1   DG  21   43350  6 DB0FC via DB0HW


      bedeutet nichts anders, also das ein User der DB0FC connecten mchte, den
      FlexNet-Weg ber DB0HW vorgeschlagen bekommt, weil sonst keine wesentlich
      schnellere Alternative  zur Verfgung  steht. Eine solche Verbindung kann
      natrlich NICHT umgeroutet werden, selbst wenn zwischendurch ein besserer
      NETROM-Weg zur Verfgung steht !

      Umgedreht wird nie eine NETROM-QSO auf FlexNet-Weg umgeroutet.

      Wie war es frher (1.70).....
      Da gab  es zwei  Listen, eine  NETROM und  eine FlexNet.  Es wurde  immer
      zuerst der NETROM-Weg genommen, egal wie schlecht er war ! Im schlimmsten
      Fall bedeutete dies, NETROM 10 Minuten Laufzeit, FlexNet-Weg 10 Sekunden.
      Dieses war  jedoch wenig  sinnvoll. Heute  gibt es  nur noch  eine Liste,
      dafr werden  FlexNet-Ziele mit  einigen %  unterbewertet.  Sind  mehrere
      NETROM-Wege vorhanden so wird natrlich weiterhin umgeroutet.

      Hin- und Rckweg knnen bekanntlich unterschiedlich Wege nehmen.

      Um erweiterte  Informationen ber  eine Gruppe von Endknoten zu bekommen,
      gibt man den Befehl ein:


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(N)ODES <laufzeit> <name>

      Fr <laufzeit>  wird  dabei  der  Wert  fr  die  minimale  Laufzeit  der
      Endknoten angegeben.  Soll nicht  eine minimale,  sondern  eine  maximale
      Laufzeit angegeben  werden, wird nach der Laufzeit ein Minus geschrieben.
      Fr <name>  kann ein Rufzeichen oder ein ALIAS eingesetzt werden, bei dem
      "*" und  "?" als Platzhalter verwendet werden knnen. Dabei steht "*" fr
      beliebig viele  (oder keine)  Zeichen und  "?" steht fr genau 1 Zeichen.
      Auerdem kann man die Abfrage auf den ALIAS-Teil oder auf den Rufzeichen-
      Teil des  Knoteneintrages beschrnken,  indem man ein ":" vor oder hinter
      <name> setzt.  Mit "<name>:" begrenzt man die Abfrage auf den ALIAS-Teil,
      und mit  ":<name>" begrenzt  man die  Abfrage auf den Rufzeichen-Teil der
      Knoteneintrge. Wird nur eine <laufzeit> angegeben, so werden alle Knoten
      mit passender  Laufzeit angezeigt. Wird nur ein <name> angegeben, so wird
      die Laufzeit  bei der Auswahl nicht bercksichtigt. Die ausgegebene Liste
      an Endknoten sieht dann z.B. so aus:


 KS:DB0EAM > Nodes: (7)

   HHS:DB0HBS  176/11 HHSBOX:DB0HBS-1  69/11
    /     /    /  /
   1     2    3  4


      1.)  ALIAS des Endknoten.
      2.)  Rufzeichen des Endknoten.
      3.)  Laufzeit in mal 10 ms fr den besten bekannten Weg.
      4.)  Port fr Nachbarknoten.

 Beispiele:

 Befehl        ! Antwort
 ==============!==========================================================
 NODES 2000    ! Alle Eintrge mit Laufzeiten min. 2000.
 NODES -60     ! Alle Eintrge mit Laufzeiten max. 60.
 NODES 100 d*  ! Rufzeichen oder ALIAS beginnt mit "D", Laufzeit min. 100.
 NODES -100 *d ! Rufzeichen oder ALIAS endet mit "D", Laufzeit max. 100.
 NODES *d*     ! Rufzeichen oder ALIAS enthlt ein "D", Laufzeit egal.
 NODES ?????   ! Rufzeichen oder ALIAS ist genau 5 Zeichen lang.
 NODES :d*     ! Rufzeichen beginnt mit "D".
 NODES :?b*    ! Rufzeichen mit "B" als 2. Buchstaben (DB- u. HB9-Stationen).
 NODES :hb9*   ! HB9-Rufzeichen.
 NODES :*l     ! Rufzeichen endet mit "L".
 NODES k*:     ! ALIAS beginnt mit "K".
 NODES *box*:  ! ALIAS enthlt "BOX".
 NODES *dx:    ! ALIAS endet mit "DX".
 NODES *u?:    ! ALIAS mit "U" als vorletztem Buchstabe.
 NODES *       ! Zeigt die gesamte Liste an.

(N)ODES < <Nachbar Call>
      Zeigt die Nodes / Destinationen an, die von diesem Nachbar mit der besten
      Laufzeit meldet.



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(P)ARAMETER
      Ausgabe der Parameter-Liste.


 KS:DB0EAM> Parms:
 01:NoAckBuf        20   02:Timeout       3600   03:SaveConfig       3
 04:DAMA-Speedf   4800   05:DAMA-MaxPri     10   06:DAMA-MaxPol      5
 07:DAMA-Tout       50   08:CommandLog       0   09:SysopLog         1
 10:Downport        15   11:TestSSID        15   12:ConvSSID         1
 DG9FU de DB0EAM (13:12)>


      01: NoAckBuf
           berfllungsgrenzwert in  Anzahl Frames.  Anzahl der Pakete, die auf
           der  Transport-Layer-Ebene   zwischengespeichert  werden,  bis  eine
           Choke-Nachricht zum vermittelten Knoten geschickt wird. Gleichzeitig
           die Anzahl  Frames, die  im Link-Layer  zwischengespeichert  werden,
           bevor das  Link-Layer in  den Busy-Zustand  geht. Dieser Grenzwert**
           verhindert  den   berlauf  eines   TheNet-Knoten,  falls  ber  das
           Transport-Layer zu  viele Pakete  einlaufen, oder falls eine Station
           in einem Link zu viele Pakete auf einmal senden will.

      02: Timeout
           Keine-Aktivitt-Timeout in  Sekunden, (0  = abgeschaltet).  Passiert
           auf   einem   Layer-2-Link   oder   Layer-4-Circuit   solange   kein
           Informationsaustausch, wird der Link abgebrochen.

      03: SaveConfig
           Zeitraum in  10 min-Schritten,  in dem TNN176.STA und MHEARD.TAB mit
           den aktuellen Statistikdaten auf Disk oder HD gespeichert wird.

      04: Dama-Speedf
           Bei TNN-Digis  mit Multibaud  (z.B.  1200  und  9600  Baud)  bestand
           ebenfalls  ein  weiter  Wunsch,  einen  Anreiz  fr  9k6-Betrieb  zu
           schaffen. Im  Normalfall werden  1200- und 9k6-User gleichbehandelt,
           und  man   kann  lediglich   ber  MAXFRAME  den  9k6-Betrieb  etwas
           bevorzugen. blicherweise sollte man MAXFRAME 7 auf 9k6 benutzen und
           nicht mehr als MAXFRAME 2 auf 1200 Baud. Aber einigen Sysop war dies
           noch nicht genug. Was der neue DAMA-Speedfaktor bewirkt, soll nun am
           folgenden Beispiel  erlutert werden.  Angenommen, wir  haben  einen
           1200-Baud- und  einen 9600-Baud-Einstieg,  und wir wollen die 9600er
           User deutlich  bevorzugen. Steht  DAMA-Speedf jetzt  auf 9600,  dann
           werden User  auf einem 1200-Baud erst in jeder 8. Runde bedient. Auf
           den ersten Blick scheint dies viel zu langsam, aber bei 9k6 sind die
           Frames ja so kurz, so da es also NICHT gleich um Faktor 8 langsamer
           geht. Sind  berhaupt keine  9k6-User da, dann ist alles wie bisher.
           Wichtig: Die  korrekte  Baudrate  mu  im  Speed-Parameter  fr  den
           jeweiligen Port richtig eingetragen sein.


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         Die "Verlangsamung" berechnet sich so:


                            DAMA-Speedf     9600
            Verlangsamung = ------------ = ----- =   8
                            Speed[Port]     1200    ===


           Bei dem  9k6-Port ergibt sich entsprechend ein Faktor von 1. Hat man
           gleichzeitig noch  einen 2k4-Einstieg,  dann ist  die  Verlangsamung
           dort 9600/2400  = 4.  Mchte man den 1200er Einstieg nicht gleich um
           Faktor 8  beeinflussen, kann  man natrlich  einen  beliebigen  Wert
           zwischen 1200-9600  (oder mehr!) bei diesem Parameter eintragen. Ein
           Wert kleiner  als die  niedrigste  Baudrate  bzw.  ein  Wert  von  0
           schaltet diese Funktion ab.

      05: DAMA-MaxPri
           Maximaler  Zhlerstand,   der  erreicht  werden  kann  bei  geringer
           Aktivitt eines  User. Dieser User wird dann seltener zu Gunsten der
           anderen User abgefragt, ob er Daten zu senden hat.

      06: DAMA-MaxPol
           0 = ausgeschaltet.
           x = Nach x Versten erfolgt ein Abwurf vom DAMA-Master.

           Die TNN-Software  bietet  fr  den  SYSOP  eine  abschaltbare  DAMA-
           Kontrolle. Alle  User, die  sich nicht an das DAMA-Protokoll halten,
           bekommen  bei   jedem  DAMA-Versto   eine   entsprechende   WARNUNG
           mitgeteilt. Ist  eine, vom Sysop einstellbare, Anzahl berschritten,
           dann erfolgt  ein Abwurf  des User  vom Digi!  Die "Meckermeldungen"
           werden nicht  mehr nutzlos  als UI-Frame  (Bake) ausgesendet werden,
           sondern sie  werden jetzt  mitten in das betreffende QSO eingehngt.
           Die Warnung  gibt die  Anzahl der  aktuellen Verste  an sowie  die
           Anzahl der  Verste, bis  ein Disconnect  seitens  des  DAMA-Master
           erfolgt (mit entsprechender Meldung).

      07: DAMA-Tout
           Zeit in  10 ms,  die gewartet wird, wenn auf ein Paket an einen User
           keine Besttigung  kommt, bis zum Senden an den nchsten User in der
           Reihenfolge.

      08: CommandLog
           Schafft nun die Mglichkeit, eine Logdatei COMMAND.LOG im
           Verzeichnis TNN zu fhren. Es werden alle Eingaben im Knoten mit
           CALL, DATUM, UHRZEIT und COMMAND in der Datei abgespeichert. Es sind
           folgende Einstellungen mglich:

           0 = Keine Protokollierung.
           1 = Nur Sysop-Eingaben werden protokolliert.
           2 = Alle Eingaben werden protokolliert (Vorsicht, die Logdatei
           wchst schnell!).

      09: SysopLog
           Speichert wer sich als SYSOP beim Knoten privilegiert.


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      10: Downport
           Legt den Port fest, auf dem die Connect ausgesendet werden die der
           Knoten nicht zuordnen kann. Z.B.: Wenn ein Knoten connected werden
           der nicht in der NODES-Liste steht oder ein User connected werden
           soll der nicht in der MH-Liste steht. Sollen die nicht zuzuordnenden
           Connect nicht auf einem User-Einstieg ausgesendet werden, so kann
           auch ein ausgeschalteter Port zugewiesen werden. Die connectende
           Station bekommt dann ein "Port not in use" zurck.

      11: TestSSID
           Legt die SSID fest, mit der dieser Knoten die Laufzeitmessung
           durchfhrt bei einem mit L+ eingetragenes Call.

      12: ConvSSID
           Einstellung der SSID die der Convers benutzen soll.

(PAC)SAT
      Zeigt Call und Message-Pool des BROADCAST-Server an.


      Server call: XX0XX-2
      Message pool: 1-9 (9 Messages)



(PI)NG <ipadd>
      Fhrt eine Laufzeitabfrage zu der IP-Nummer durch.

(PO)RT
      Gibt  eine   Liste  mit   den  aktuellen  Porteinstellungen  aus:  (Diese
      Darstellung ist  ein MISCHMASCH aus DOS/GNU- und LINUX- Version und dient
      hier nur zur Verdeutlichung.)


 TEST:DB0XX> Link-Interface Ports:
 -#-Name-----------Speed/Mode-Max-TXD---------------------Hardware--
  0 70cm_1200       1200m      2   20 DAMA CTEXT       MH VAN v4.04E
  1 70cm_9600       9600m      7   15 DAMA CTEXT       MH VAN v4.04E
  2 23cm_9600       9600       7   10      CTEXT       MH VAN v4.04E
  3 Lohfelden       9600d      4   10      CTEXT          TOKENRING /dev/ttyS0
  4 Mailbox        64000d      7    0                     TNN-ETH
  5 HHW             9600       7    5      CTEXT SYSOP    SMACK /dev/ttyS5
  6 Fyn             1200       4   25      CTEXT          SMACK /dev/ttyS3
  7 SEG             9600       7    5      CTEXT          SMACK /dev/ttyS1
  8 Cluster        19200       7  200                     KISS /dev/ptyz3


      #:   Gibt den Port des Knotens an.

      Name:    Zur leichteren bersicht.

      Speed/Mode:
           Speed zeigt  die eingestellte  Baudrate  sowie  zustzlich  gesetzte
           Flags an.


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             d :   Duplex.
             c :   CRC bzw. DCD bei 1k2-Modem.
             r :   ext. Takt (rx).
             t :   ext. Takt (tx).
             e :   ext. Takt beide (Vanessa).
             m :   Multibaud-Kopplung (Vanessa, SCC).
             z :   NRZ statt NRZI.

      TXD:
           eingestelltes TXDelay.

      Max:
           eingestelltes MaxFrame.

      DAMA:
           Auf diesem Port eingeschaltet.

      CTEXT:
           Auf diesem Port werden die Texte ausgesendet.

      SYSOP:
           Auf diesem Port ist der SYSOP-Mode aktiviert. Ein L2-Connect ist nur
           mit Pawort mglich.

      MH:
           Auf diesem Port wird die MH-Liste gefhrt.

      Hardware:
           Tokenring:        Serielle bertragung auf dem Tokenring.
           Van 4.04e:        Parallele bertragung zum Frontendrechner Vanessa
           mit der
                           Softwareversion.
           Kiss1:            bertragung ber die eingestellte serielle
           Schnittstelle ohne CRC.
           SMACK1:           Wie KISS1 jedoch mit SMACK-CRC.
           RKISS1:           Wie KISS1 jedoch mit RMNC-CRC.
           IPX_PD:           Hier ist eine Ethernet-Karte im Einsatz mit IPXPD-
           Treiber.
           TNN-ETH:          Ethernet Packet Treiber.

      Bei Linux wird zustzlich die Device-Bezeichnung des Port angegeben.

(PO)RT *
      Gibt eine Liste mit den aktuellen Port Parametern aus:


 KS:DB0EAM> Port Parameters:
 -#-Port-------TXDelay-Pers--Slot-IRTT-MaxFrame-L2Retry-Timer2
  0:70cm_1200    20     255   20  1000     2       10      480
  1:70cm_9600    15     255   15   150     7       10       60
  2:23cm_9600    10     127   10    80     7       20       30
  3:Lohfelden    10     255   10    80     4       20       30
  4:Cluster      10     255   10    80     7       20       30
  5:Mailbox      10     255   10    34     7       20        7
  6:Goettingen   10     255   10    80     7       20       30


      Nur TXDelay  und MaxFrame  werden noch vom Sysop eingestellt. Die anderen
           Parameter stellt TNN selbst ein.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 78


      TXDelay:
           Sendervorlaufzeit nach dem Hochtasten des Senders bis zur Aussendung
           des ersten Datenpaketes in Millisekunden * 10.

      Pers:
           Persistence Wert (0-255).

      Slot:
           Zeitschlitz-Intervall  (Slot   time  intervall)   in  10ms.   Dieser
           Parameter gibt  die Dauer  des Zeitschlitzes  fr  die  Persistance-
           Steuerung an.  Jedesmal, wenn  der TNC  ein Paket ausstrahlen wollte
           und die  unter Slot-Time  beschriebenen  Zufallszahl  auerhalb  des
           Persistance-Bereich lag,  wird dann  fr die Dauer des Zeitschlitzes
           gewartet   und    anschlieend   die   Persistance-Prozedur   erneut
           durchlaufen.

      IRTT:
           Bedeutet Initial-Round-Trip-Time  und ist  der Anfangswert  fr  die
           RTT-Berechnung, also der Wert, der fr die erste Berechnung anstelle
           von SRTT benutzt wird, wenn noch keine Messung erfolgen konnte.

           Der Timer  1 (wann  soll der  TNN Nachfragen,  wenn er Deine Antwort
           nicht gehrt hat) berechnet sich wie folgt:

                    Fr RETRIES  kleiner gleich 3:        T1 = SRTT * 3
                   fr RETRIES grer 3:            T1 = SRTT * (RETRIES + 4)

           Beim Connecten wird SRTT aus dem IRTT berechnet (siehe Parms):

               SRTT = (DIGI*2 + 1) * IRTT

           Bei einem direkten Connect entspricht SRTT dann dem IRTT, mit Anzahl
           DIGI wird  es dann entsprechend grer. Wenn nun auf einem Ports ein
           IRTT = 500 = 5 Sekunden eingestellt wurde bedeutet das:

               Retry 1..3  ->  T1 = 5 * 3 = 15 Sekunden bis zur Nachfrage !

               z.B. bei Retry 6 -> T1 = 5s * ( 6 + 4 ) = 50s Sekunden !!!

           Bei laufendem Betrieb bewegt sich der SRTT dann dynamisch.

      MaxFrame:
           Anwender-Link MaxFrame  in Anzahl  der Frames. Anzahl der Infopakete
           auf Layer2-Ebene,  die ohne  Erhalt einer Besttigung hintereinander
           ausgesendet werden drfen.

      L2Retry:
           Bestimmt die  Anzahl der  Versuche, um  auf Layer2-Ebene  Kontakt zu
           einer anderen  Station zu bekommen (Antwort auf Kommandos und Poll).
           Nach dieser  Anzahl von Versuchen wird der Link als defekt gemeldet,
           falls keine Antwort erfolgt.


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      Timer2:
           Anwender-Link T2  in Millisekunden  * 10.  Dieser Timer bestimmt die
           Wartezeit, nachdem  ein eingehendes Informationspaket besttigt wird
           mit einem  RR/REJ/RNR-Paket. Einerseits  ist diese  Verzgerung  zur
           Durchsatzsteigerung da,  weil man  in diesem  Intervall anderen eine
           Chance zum Senden gibt, andererseits wird dem Sende-Layer die Chance
           gegeben, eine  Besttigung in  ein zu  sendendes Infopaket zu packen
           und somit ein Link-Layer-Paket einzusparen. (Das Ergebnis ist in der
           Statistik abzulesen.)

(Q)UIT
      Verbindung wird  vom Knoten  aufgelst (DISCONNECT).  Dadurch ergibt sich
      die   Mglichkeit,    zum   vorher    connecteten   Knoten    reconnected
      (zurckverbunden) zu  werden. Der Text QUIT.TXT wird vor dem Auflsen der
      Verbindung gesendet.

(R)OUTES
      Zeigt die bestehenden Routen zu den Nachbarknoten an.


      Routes of KS:DB0EAM (18/32)
      Node-----Typ-Po--Dst---L3SRTT[ms]---State--Route--------
      DB0EAM-3  L+  5    1    170/0       aktive
      DB0VFK    L   3    1      0/0
      DB0GOE    I   6  126    400/850     conn.
      DB0BID    F   9  544    450/820     conn.
      DB0II     I   9   86      0/58460   conn.  DB0BID
      DB0KH     N+  9  102   7590/5030    conn.  DB0BID
      DB0KH     N+ 11  121    430/710     conn.



      Routes of KS:DB0EAM (18/32)
           Die Routesliste ist auf das wesentliche gekrzt ! Die (18/32)
           besagt, da in der Linkliste 18 von 32 mglichen Eintrgen benutzt
           sind. Die Lnge der Linkliste kann ggf. mit SET TNNCFG=xxxx,xx
           angepat werden. (siehe: START.BAT)

      NODE :
           Anzeige des Rufzeichens des benachbarten Knotens.

      Type :
           Gibt an, um welchen Typ es sich bei diesem Eintrag handelt. Mglich
           sind:

      Type I :
           Nachbar arbeitet mit dem neuen InterNode - Protokoll, in dem
           TheNetNode nur Laufzeiten austauscht.

      Type L :
           Local Call und Alias wird mit Laufzeit 4000 ms eingetragen. Es wird
           keine Laufzeitberprfung durchgefhrt.

           Wird ein L+ eingesetzt, so wird das Ziel alle 5 Minuten connected.
           Ist das Ziel QRV, so wird dieses mit der Laufzeit in die Routesliste
           eingetragen und weiter gemeldet.

      Type F :
           FlexNet Port arbeitet mit FlexNet Protokoll.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 80


      Type N :
           NetRom-Nachbar kann das Level-3 Protokoll alter Art, sendet jedoch
           die Meframes noch unprotokolliert zurck.

      Type N+ :
           NetRom-Nachbar verwendet das neue Protokoll, wo unerreichbare Ziele
           sofort abgemeldet werden. Die bermittlung und Messung geschieht im
           Level-3 nun protokolliert.

      Type N- :
           NetRom-Nachbar verwendet das alte Protokoll. Nicht erreichbare Ziele
           fallen auf Grund der Timer aus der Nodesliste. Die bermittlung und
           Messung geschieht im Level-2 als UI-Frames und damit NICHT
           gesichert!

      Po :
           Port, ber den die Verbindung luft.

      Dst :
           Anzahl der Ziele die von dem Nachbarn gemeldet werden.

      L3SRTT[ms] :
           Zeigt die von diesem Node ermittelte Laufzeit in Millisekunden an,
           sowie die der Gegenseite.

      State setup :
           Es wird versucht eine Verbindung zum Nachbarn aufzubauen.

      State conn. :
           Die Verbindung zum Nachbarn ist erfolgreich aufgebaut worden und
           bleibt von nun an bestehen. NUR wenn diese Level2 Verbindung
           besteht, werden auch die NODES / DESTINATIONEN von diesem Nachbarn
           in die bernommen. Damit werden nun Zielknoten aus dem Netz
           entfernt, die nicht sicher zu erreichen sind oder zu denen der Link
           nur in einer Richtung besteht.

      Route :
           Digipeater,  die   nicht  das   TheNet-Protokoll  benutzen  bis  zum
           eingetragenen TheNet-Knoten.

(R)OUTES (V)ersion :
      Zeigt zustzlich den Softwarestand der Nachbarknoten mit an und was fr
      ein Broadcast dahin gemacht wird.
      info-broadcast    = Alter TheNet Broadcast,
      UI-broadcast  = Broadcast wird gesichert im Level 3 bertragen,
      differential-broaccast = Es werden nur die derungen bertragen.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 81


(S)TAT :
     Gibt die Statistik, die im Knoten gefhrt wird, aus. Mit (S)TAT werden
     jedoch nur noch die Kopfdaten ausgegeben.

     Weitere Statistiken:
     (S)tat (*)  Ausgabe aller Statistiken;
     (S)tat (E)rrorKopf und Error-Statistik;
     (S)tat (H)ardware  Kopf und Hardware-Statistik;
     (S)tat (I)p Kopf und TCPIP-Statistik;
     (S)tat (L)ink Kopf und Link-Statistik;
     (S)tat (P)ortsKopf und Port-Statistik.

      Die Kopfdaten ....


   System Statistics: 01.04.98 00:00:13 - 25.04.98 08:45:18
            Startup: 21.04.98 16:29:58
             Uptime:        3/16:15

                        (min)    (now)    (max)
         Rounds/sec:      337      737     1487
       Free Buffers:     1747     2369     8123
 Overall Throughput:             32400    58208 Baud
    Active L2-Links:               109      179
    Active Circuits:                25       53
       Active Nodes:               781     3001

           CPU load: 51%
       Buffer usage: 71%
       Network Heap: 817800 Bytes
    Free RAM (Fmem): 1642496 Bytes


      System Statistics:
           Datum und  Uhrzeit des  letzten Lschens  der  Statistik  sowie  das
           Auslesedatum und  - Uhrzeit.  Wichtig bei  automatischen Abrufen der
           Statistik fr Diagramme.

      Startup: 14.02.97 16:29:29
           Letzter Neustart der Software.

      Uptime = 0/16:58
           Laufzeit des Programmes in Tagen/Stunden:Minuten.

      Die folgenden  Angaben sind  jeweils der:  minimaler Wert  aktueller Wert
           maximaler Wert

      Rounds/sec: <anzahl> <anzahl> <anzahl>
           Gibt die Hauptschleifendurchlufe des Programmes an.

      Free Buffers : <anzahl> <anzahl> <anzahl>
           Zeigt die freien Buffer des Knotens an.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 82


           Ein Buffer sind 64 Info-Byte und 8 Listenzeiger-Byte, insgesamt also
           72 Byte. Jede zwischengespeicherte Informationen belegt Buffer, die
           Liste anderer bekannter Knoten belegt Buffer. Der Sinn, diese Anzahl
           freier Buffer dem Anwender mitzuteilen, ist, da es keinen Zweck
           hat, bei einer sehr geringen Anzahl freier Buffer (< ca. 300)
           Connects zu probieren. Denn wenn TheNetNode keinen freien Buffer
           mehr zur Verfgung hat, wird ein Reset ausgelst, der alle
           bestehenden Verbindungen mit totalem Informationsverlust lscht. Im
           Normalbetrieb ist dieser Fall aber nahezu ausgeschlossen, da bei
           normal gesetzten TheNetNode-Parametern eigentlich nie zu wenig
           Buffer vorhanden sein knnen (man kann nicht beliebig viele Pakete
           hintereinander im Knoten "abladen").

      Overall Throughput : <anzahl> <anzahl> <anzahl>
           Zeigt den Datendurchsatz des Knotens an. Hierbei handelt es sich um
           reine Infodaten ohne Protokoll- und Overheadbytes !

      Aktive L2-Links : <anzahl> <anzahl>
           Anzeige  der   Anzahl   der   aktiven   und   maximal   gleichzeitig
           vorgekommenen Level-2-Verbindungen.

      Active Nodes: <anzahl> <anzahl>
            Hier  wird die  Anzahl der  derzeit bekannten  Nodes angezeigt. Die
           zweite Anzahl  gibt die maximal eingestellte Anzahl der verwaltbaren
           Nodes an.  (Dieses ist  die nchste Primzahl nach der unter TNNCFG =
           <anzahl> <anzahl> eingestellten Gre.)

      Aktive Circuits : <anzahl> <anzahl>
           Anzeige  der   Anzahl   der   aktiven   und   maximal   gleichzeitig
           vorgekommenen Circuit-Verbindungen.  Hier werden  natrlich nur  die
           Verbindungen angezeigt,  die auf  diesem Knoten beginnen oder enden.
           Alle anderen Verbindungen werden ja virtuell durch das Netz geleitet
           und brauchen nicht auf jedem Knoten verwaltet zu werden.

      CPU load : 39%
           Zeigt die Auslastung der CPU an.

      Buffer usage : 14%
           Verhltnis zwischen belegten und zur Verfgung stehenden Buffern in
           %.

      Network Heap: <anzahl>
           Sind die durch Routing - Infos belegten Bytes.

      Free RAM (Fmem) : <anzahl>
           Freier  Hauptspeicher  fr  DOS.  Bei  der  DPMI-Version  der  freie
           Gesamtspeicher (bis 16 MB).


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      Die Hardware - Statistik....


 Tokenring-Statistics:

         Tokens/sec:       92      161      180
     TOKENRING load: 11%

   Token ring speed: 38400 Bit/s.
   Token-Recoveries: 1
         Bad-Frames: 0
   TNC#1      RxAdr:     0  RxErr:     0
   TNC#3      RxAdr:     0  RxErr:     0


      Tokens/sec: <anzahl> <anzahl> <anzahl>
           Zeigt die Aktivitten des Tokenringes an.

      TOKENRING load : 36%
           Zeigt die Auslastung des Tokenring an.

      Tokenring speed: 38400 Bit/s.
           Anzeige der eingestellten Baudrate des Tokenringes.

      Token-Recoveries: <anzahl> <datum>
           Sind Abfragen an die TNC, die nicht wieder zum Rechner zurckkommen.
           Sie werden mit Anzahl, Datum und Uhrzeit angezeigt.

      BAD Frames:
           Defektes oder falsches Token. Diese Fehler werden auf Port 0
           gezhlt, da nicht festgestellt werden kann, auf welchem port der
           Fehler entstanden ist.

      TNC#1      RxAdr:     0  RxErr:     0:
           Sowie Fehler der einzelnen TNC.

      RxAdr Fehler:
           ?

      RxErr Fehler:
           ?


 KISS-Statistics:
   KISS1      RxCRC:     0  RxErr:     0


      KISS1      RxCRC:     0  RxErr:     0
           Fehler dieser Kiss - Schnittstelle.

      RxCRC Fehler:
           Ein Frame mit falscher CRC wurde auf einem SMACK- oder RMNC-Kisslink
           empfangen. Diese Fehler werden erkannt und sind unkritisch, weisen
           aber auf eine schlechte bertragung hin.

      RxErr Fehler:
           ?


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 External-Statistics:
   TNN-ETH    TxErr: 0  RxOvr: 0  OFlow: 0  IOErr: 0


      Fehler die durch externe Treiber entstehen.

      TxErr Fehler:
           ?

       RxOvr Fehler:
           ?

      Oflow Fehler:
           ?

      IOErr Fehler:
           ?

      Die Error - Statistik....


 Error-Statistics:

                  RxID  RxLen  RxCtl Resets
  0:70cm_1200      26      0      0      0
  1:70cm_9600     347      0      0      2
  2:23cm_9600     383      3      0      0
  3:Lohfelden     170      3      0      2
  4:Cluster         0      0      0      0
  5:Mailbox         0      0      0      2
  6:Goettingen      0      0      0      0


      RxID Fehler:
           ?

      RxLen Fehler:
           ?

      RxCtl Fehler:
           ?

      Resets:
           Anzahl der Resets der entsprechenden Port Hardware (Vanessakarten
           oder TNC im Tokenring).


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      Die IP - Statistik ....


 IP-Gateway-Statistics:

 ipForwarding:      1      ipDefaultTTL:      10     ipInReceives:      0
 ipInHdrErrors:     2      ipInAddrErrors:    0      ipForwDatagrams:   2
 ipInUnknownProtos: 0      ipInDiscards:      0      ipInDelivers:      0
 ipOutRequests:     1      ipOutDiscards:     0      ipOutNoRoutes:     2
 ipReasmTimeout:    30     ipReasmReqds:      0      ipReasmOKs:        0
 ipReasmFails:      0      ipFragOKs:         0      ipFragFails:       0
 ipFragCreates:     0


      ipForwarding:
           ????????

      ipDefaultTTL:
           ????????

      ipInReceives:
           ????????

      ipInHdrErrors:
           ????????

      ipInAddrErrors:
           ????????

      ipForwDatagrams:
           ????????

      ipInUnknownProtos:
           ????????

      ipInDiscards:
           ????????

      ipInDelivers:
           ????????

      ipOutRequests:
           ????????

      ipOutDiscards:
           ????????

      ipOutNoRoutes:
           ????????

      ipReasmTimeout:
           ????????

      ipReasmReqds:
           ????????

      ipReasmOKs:
           ????????


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 86


      ipReasmFails:
           ????????

      ipFragOKs:
           ????????

      ipFragFails:
           ????????

      ipFragCreates:
           ????????

      Die Link - Statistik ....


    Bytes total          I        RR       REJ       RNR   %RR  %REJ  %RNR
 Link to DB0GOE           06.03.94 06:38:27 - 06.03.94 21:03:18
 RX:    4373648      44196     23645      2154       188    30     2     0
 TX:   14631652      78768     27066       238       220    61     0     0
 Link to DB0AX            06.03.94 06:38:27 - 06.03.94 21:03:17
 RX:    1295328      16120     14472       636         0    42     1     0
 TX:    6824718      33662     11907         6         0    73     0     0
 Link to DB0NHM           06.03.94 06:38:27 - 06.03.94 21:03:15
 RX:     931191       5796      9626       663      1124    61     4     7
 TX:    2915931      15564      6895       407         3   118     7     0


      Bytes total       I       RR       REJ       RNR   %RR  %REJ  %RNR
           Beschriftungszeile der Linkstatistikzahlen RX bzw. TX:

      RX bzw. TX:
           <anzahl> Bytes total   Byte insgesamt,
           <anzahl> I             Infoframe,
           <anzahl> RR            Besttigungs-Frame,
           <anzahl> REJ           Reject-Frame,
           <anzahl> %RR           RR Frames/gesendete I Frames in %,
           <anzahl> %REJ          REJ Frames/gesendete I Frames in %,
           <anzahl> %RNR          RNR Frames/gesendete I Frames in %.

      %RR:
           Ziel ist es, nicht jedes einzelne I Frame zu besttigen sondern nach
           Mglichkeit mehrere  I-Frames  mit  einem  RR-Frame  zu  besttigen.
           Hierfr ist  der T2-Timer zustndig. Andererseits darf aber auch die
           Gegenstelle nicht zu schnell pollen. Dieses Poll-Frame wird wiederum
           mit einem RR-Frame besttigt.

      %REJ:
           Gibt Auskunft ber die Qualitt eines Interlinks.

      %RNR:
           Gibt Auskunft ber die Verarbeitungsgeschwindigkeit der Gegenstelle.
           RNR gibt es aber auch, wenn die Gegenstelle zu wenig Speicher hat.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 87


      %:   Derzeit  werden   noch  ALLE  auf  dem  Interlink  laufenden  Frames
           ausgewertet.  Ist   der  Level-2-Verkehr   freigegeben,  so   werden
           natrlich auch  REJ,  RNR  usw.  von  den  Level-2-Verbindungen  mit
           aufgenommen. Diesen  Unterschied kann  man  aus  der  Statistik  von
           DB0EAM besonders  gut ablesen.  Auf dem  Interlink nach DB0AX ist im
           Gegensatz zu  dem Interlink  nach DB0GOE  der Level-2-Verkehr  nicht
           zugelassen. Nach  DB0AX greifen  die Steuerfunktionen  des Level-3/4
           Protokolles.  Es   kommt  nur  sehr  selten  zu  einem  RNR-  Frame.
           Andererseits kann  man hier  auch  den  konsequenten  HF-Technischen
           Aufbau (keinerlei  gegenseitige Beeinflussung  der  Interlinks)  von
           DB0EAM ablesen.  Wurden von  DB0AX in  der  Regel  2,4%  der  Pakete
           rejected, so sind es in der Gegenrichtung fast 0%. Auf dem Interlink
           nach DB0KH  knnte das  nur nach  Sperrung des  Level-2 festgestellt
           werden. Vergleicht  man nun die Statistik von DB0NHM und DB0AX (sind
           zwar nur  23 Stunden,  aber in der Tendenz gleichbleibend), so sieht
           man deutlich  den gravierenden  Nachteil  eines  Level2-Systems  wie
           FlexNet. Die  groe Anzahl von RNR wird ber ALLE Teilstrecken, ber
           die der  Level-2 aufgebaut wurde, bertragen. Auf dem Interlink nach
           DB0AX ist Level-2-Digipeating gesperrt, und damit steuert der Level-
           3/4   den   Datenflu.   Genauso   nachteilig   verhlt   sich   das
           Besttigungsverhalten von FlexNet-Nachbar.

      Link to <call> <datum> - <datum>.
           Diese Rufzeichen-Statistik  zeigt an,  wann  die  Statistik  zuletzt
           gelscht worden ist, und wann das letzte Byte empfangen worden ist.

      Die Port - Statistik ....


               Links       RxB      TxB   RxBaud   TxBaud  RxOver TxOver
  0:70cm_1200    6/5      5387k   52340k      64      208     83%     8%
  1:70cm_9600    4/3     27434k  576083k      56      104     42%     1%
  2:23cm_9600    4/1     10524k   60302k     392      248      6%    12%
  3:Lohfelden    5/2     20441k  119742k      48       48     46%     9%
  4:Cluster     23/1     68199k   31129k     128       48     10%    59%
  5:Mailbox     21/1      2011M  588261k    4720     1616      2%    17%
  6:Goettingen   1/1    176951k  424651k     496     1216      8%     2%

 Total = 922.987.789 Bytes


           In der Statistik werden nur die Info-Byte erfat!

      0:<Portname>
           Port Nummer  und Portname.

      Links x/y
           x =  Anzahl der l2 Verbindungen
           y = Anzahl unterschiedlicher Call.
           Links wird fr die Einstellung der automatischen Parameter
           gebraucht.

      RxB ... TxB
           Empfangene ...  gesendete Datenmenge  in Byte;  k =  Kilobyte;  M  =
           Megabyte; G = Gigabyte.

      RxBaud ... TxBaud
           Momentane Empfangsseitige ... Sendeseitige Linkbelastung.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 88


      RxOver ... TxOver
           Prozentuales Verhltnis von Nutzdatenbertragung zu
           Protokolldatenbertragung.

      Total = <anzahl> Bytes.
           Summe aller empfangenen und gesendeten Byte.

                                                   (TA)LK <call>
      Schaltet eine  TALK-Verbindung zu  dem User  mit dem <call>. Als Quittung
      der Eingebende  wenn der  User mit dem Kommandointerpreter verbunden ist:
      You are  now talking  with DL0EAM. Laeve this mode with /q. Alle weiteren
      Eigaben bekommt  der User  als: Msg  from dl0eam: text............ Dieses
      ist jedoch nur eine einseitige Verbindung.

(TA)LK <call> <text>
      Mit TALK  <text> kann man einem User eine Textzeile zusenden, wenn dieser
      mit dem  Kommandointerpreter des  Knotens verbunden  ist. Besteht  zu dem
      User keine  Verbindung vom Kommandointerpreter, so wird die Textzeile bis
      zu einem Reconnect aufgehoben. Wird die Verbindung durch einen Disconnect
      vom User  aufgelst, wird die Textzeile .....fachgerecht und gebhrenfrei
      entsorgt.

(TI)ME
      Gibt das Systemdatum und die Uhrzeit aus.

(U)SER
      Nach der Eingabe von U (fr USER) erscheint z.B.:


 KS:DB0EAM> TheNetNode (PC) V1.70
 Uplink(DK3NZ-5)                      <-->  Downlink(DK3NZ-10 DB0EAM-3)
  Uplink Northeim via DB0NHM
 Circuit(LOH:DB0VFK DL2FAI-1)         <..>  Downlink(DL2FAI-14 DB0EAM-3)
 Uplink(DB0OVA-15)                    <-->  Downlink(DB0OVA DB0EAM-4)
  Uplink Knuell via DB0KH DB0SHI
 Uplink(DL8FAJ)                       <-->  Downlink(DL8FAJ-15 DB0EAM-4)
 Uplink(DD1SI)                        <-->  Downlink(DD1SI-15 DK5ZK)
  Uplink Knuell via DB0KH DB0SHI DB0DQ
  Downlink 9600_Bit/s
 Convers(DB0EAM-1) Host               <-->  Circuit(GOE7:DB0GOE DB0EAM-1)
 Host(DB0EAM)


      KS   Ist der  "ALIAS" des  Knotens, eine  Art Pseudonym.  Zum einen  soll
           dieser ALIAS  eine geographische Information bieten, die einfacheres
           Zuordnen unbekannter  Calls zu  einem Gebiet ermglicht. Zum anderen
           ermglicht, im  Gegensatz zum  IDENT  (Rufzeichen),  der  ALIAS  ein
           mehrfaches Connecten eines Knotens, denn man kann z.B.:

           KS, KS-1, KS-2,

           etc. gleichzeitig connecten, aber nur einmal DB0EAM.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 89


           Die  andere   Mglichkeit,  Multiconnect   an  einem   TheNet-Knoten
           durchzufhren,  ist   die  Benutzung  des  eigenen  Rufzeichens  mit
           verschiedenen SSID  gleichzeitig. Das  kann derzeit  aber nicht jede
           Software. Als  ALIAS wird  in DL  hufig  des  Autokennzeichens  des
           Haupteinzugsbereiches  verwendet,   kurze  Ortsnamen   knnen   auch
           vorteilhaft ausgeschrieben werden, wodurch der Erkennungswert weiter
           zunimmt.  Andere  Alternativen  wie  z.B.  Postleitzahlen  oder  WW-
           Locatoren sind nicht sehr einprgsam.

           Die Verwendung  des ALIAS,  statt des  Rufzeichens,  ist  K  E  I  N
           Rufzeichenmibrauch, da  der ALIAS ja gar keinen den internationalen
           Normen fr  Amateurfunkrufzeichen entsprechenden  Aufbau hat  (haben
           sollte...). Genausowenig  wie ja  auch ein  Ruf an CQ oder Test kein
           Rufzeichenmibrauch ist  oder das  4-Zeichen  Call  bei  Amtor.  Die
           geforderte Rufzeichen-Nennung  alle 10  Minuten wird  vom Netzknoten
           mit  einer  Bakenaussendung  an  ID  ausgefhrt,  in  der  auch  der
           verwendete ALIAS mitgeteilt wird. Auerdem bleibt die Verwendung des
           ALIAS im  AX25-Adrefeld  auf  Endanwender  begrenzt,  zwischen  den
           Knoten selbst  werden die  offiziellen IDENT  (Rufzeichen)  benutzt.
           Auch lt  sich jeder  TheNet-Knoten anhand  des  INFO-,  USER-  und
           NODES-Befehles  identifizieren.  Eine  einheitliche  Verwendung  von
           Autokennzeichen in  Knotenlisten erhht  die Transparenz  der  Netze
           wesentlich.

      DB0EAM
           Ist das offizielle IDENT (Rufzeichen) des TheNet-Knotens.

      Uplink <call>
           Zeigt an,  da der Benutzer mit dem Rufzeichen <call> hier am Knoten
           in das  Netz eingestiegen  ist. Etwa vorhandene Digipeater werden in
           der nchsten Zeile angezeigt.

      Downlink <call>
           Zeigt an,  da der  Benutzer hier mit dem Rufzeichen <call> das Netz
           verlt. Etwa  vorhandene Digipeater  werden in  der nchsten  Zeile
           angezeigt.

      Circuit <alias:ident>
           Auf der  linken Seite  bedeutet, da der Benutzer von dem Knoten mit
           dem <id> aus diesen Knoten connected hat und dort mit dem Rufzeichen
           <call> connected ist.

      Circuit <alias:ident>
           Auf der rechten Seite bedeutet, da die Verbindung zu dem Knoten mit
           dem <id>  geschaltet ist und der Benutzer dort das Rufzeichen <call>
           fhrt.

      Host
           Bedeutet eine Verbindung zum Bedienerterminal des Knotens.

      CQ <call>
           Kann nur  auf der  rechten  Seite  erscheinen  und  zeigt,  da  der
           Benutzer "CQ"  ruft. Um  eine Verbindung  zu ihm aufzubauen, mu das
           <call> mit der SSID im Connect-Befehl abgegeben werden.

      <-->
           Zeigt eine bestehende Verbindung an.

      <..>
           Zeigt eine im Aufbau befindliche Verbindung an.


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           Ein Eintrag  ohne "rechte  Seite" bedeutet,  da die Verbindung hier
           zur Zeit  endet und  der Benutzer  mit  dem  Befehlsinterpreter  des
           Knotens verbunden ist.

      Uplink @ DB0FD
           Zeigt den  Einstiegsknoten des  User an, sofern dieser nicht aus der
           Circuit-Zeile bereits  hervorgeht. Dieses  ist immer  dann der Fall,
           wenn mehrere  Level4-Verbindungen (Circuits)  nacheinander aufgebaut
           werden.

      Downlink Port_5 via DB0XYZ   oder   Uplink Port_5 via DB0XYZ
           Zeigt den Downlink-Weg an, den der User genommen hat. >Port_5< steht
           in diesem  Fall fr Port-Namen des entsprechenden Port (siehe (PO)rt
           Befehl) und ist ein Level2-Interlink.

(U)ser h
      Wie (U)ser, zeigt zustzlich die Convershost-Verbindungen an.


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(U)ser +
      Zeigt in Tabellenform die Level2-Verbindungen an......


 L2 - User:
 PO SrcCall   DstCall  LS  Rx Tx Tr SRTT   RxB     TxB  Baud  ConTime Pri
 ------------------------------------------------------------------------
  1 DB0EAM    DB0GOE   IXF  0  9  0  79 109928k 685912k 1413  38:59:23  -
  3 DG9ABF-15 DB0EAM-3 IXF  0  0  0 755   4583       9   253   0:02:25  -
  3 DL1DAQ-13 DB0EAM-3 DBS 10  0  0 674 259713     188   200   2:52:29  -
  4 DB0RDX-15 DB0EAM-4 DBS  8  0  0 172  50776    6325    15   8:06:15  -
  5 DB0EAM    DB0AX    IXF  0  0  0  62 273953k 169538k 1330  38:59:17  -
  6 DB0EAM    DG9XYZ   IXF  0  4  0 370 451216  189109   377   3:46:25  0
  6 DB0EAM    DG9XYZ-1 IXF  0  0  0  96 104530    2955    33   7:11:00 20
 /    /         /      /   /  /  /   /     /         /     /      /     /
 1)  2)        3)     4)  5) 6) 7)  8)    9)       10)   11)    12)   13)


       1)  Benutzter Port zur einfacheren bersicht.
       2)  Quellrufzeichen des L2-QSOs.
       3)  Zielrufzeichen des L2-QSOs.
       4)  L2-Link-Status:
           SET = Link-Setup,
           FMR = Frame Reject,
           DRQ = Disconnect Request,
           HTH = Wartet auf Connect eines Digipeating-Zieles,
           IXF = Info Transfer,
           REJ = REJ Send,
           WAK = Waiting Acknowledge,
           DBS = Device Busy,
           RBS = Remote Busy,
           BBS = Both Busy,
           WDB = Waiting Ack and Device Busy,
           WRB = Waiting Ack and Remote Busy,
           WBB = Waiting Ack and Both Busy,
           RDB = REJ Send and Device Busy,
           RRB = REJ Send and Remote Busy,
           RBB = REJ Send and Both Busy.
       5)  Anzahl der empfangenen Frames in der Warteschlange fr diesen Link.
       6)  Anzahl der noch zu sendenden Frames in der Warteschlange fr diesen
           Link
           Wenn ein Link zu einem Nachbarn zusammenbricht, wird dieser bei mehr
           als 100 ausstehenden Paketen im L2 einfach abgebrochen.
       7)  Anzahl Retries.
       8)  Stand des 'Smoothed Round Trip Timers'(in mal 10 ms).
       9)  Anzahl empfangender Bytes seit Bestehen des Links.
      10)  Anzahl gesendeter Bytes seit Bestehen des Links.
      11)  Aktuelle effektive Baudrate fr diesen Link.
      12)  Connectzeit in HH:MM:SS und bei ber 23:59:59 Stunden dann nur noch
           als TTT/HH:MM.
      13)  Bei DAMA-Netzeinstiegen:
           Aktuelle Prioritt des User (0: = hchste Prioritt).




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      .......und auch die Level4-Verbindungen.


 L4 - User:

 Call      Node       S  Rx  Tx Tr Win SRTT     RxB     TxB    Baud   ConTime
 -----------------------------------------------------------------------------
 DL3EAG    DB0II      I   0   0  0 10  7698       0   12504      48   2:33:55
 DB0EAM-1  DB0LIP     I.  0   0  0 10   914   68693    1400k    152   3/14:24
 DB0KG     DB0GOE    .I   0   0  0 10   998     257   15781     456   0:02:56
 DJ9KG     DB0GOE     I   0   0  0 10  7161      47   20079      48   2:39:36
 /           /       /    /   /  / /    /        /      /        /       /
  1)        2)     3)    4)  5) 6) 7)  8)       9)     10)      11)     12)


       1)  Rufzeichen des User.
       2)  Call des Knotens mit dem der User verbunden ist.
       3)  L4-Circuit-Status.
           S  = Circuit-Setup,
           .I  = Eigener Knoten steht im Choke (Datenbertragung angehalten),
           I. = Der Zielknoten steht im Choke,
           I  = Normaler Info-Transfer,
           D  = Disconnect-Request.
       4)  Anzahl der empfangenen Frames in der Warteschlange fr diesen
           Circuit.
       5)  Anzahl der noch zu sendenden Frames in der Warteschlange fr diesen
           Circuit.
       6)  Anzahl Transport-Retries.
       7)  Transport Fenstergre.
       8)  L4 SRTT.
       9)  Anzahl empfangender Bytes seit Bestehen des Circuits.
      10)  Anzahl gesendeter Bytes seit Bestehen des Circuits.
      11)  Aktuelle effektive Baudrate fr diesen Circuit.
      12)  Connectzeit in HH:MM:SS und bei ber 23:59:59 Stunden dann nur noch
           als TTT/HH:MM.


      Zur Messung des L4SRTT:
           Durch den  Aufbau des  NET/ROM Layer 4 kann man Grundstzlich nur in
           Senderichtung den  SRTT messen,  d.h. immer  wenn wir  Info  senden,
           messen wir  die Laufzeit.  Von dem  L4SRTT  wird  hauptschlich  das
           Acknowledge - Timeout und das Requery - Timeout abgeleitet.

      Acknowledge - Timeout:
           Der L4 kann Daten Senden, bis ein sogenanntes Sendefenster voll ist.
           Dieses umfat  in der  Regel 10  Frames. Das  Sendefenster wird beim
           Verbindungsaufbau zwischen  den  Partnern  vereinbart  und  ist  auf
           beiden Seiten  gleich. Danach wird auch das Acknowledge(Besttigung)
           - Verhalten  ausgerichtet. Sobald das Empfangsfenster halb voll ist,
           wird sofort  eine Besttigung  gesendet, sptestens  aber  nach  der
           einfachen L4SRTT-Zeit.  Damit wird  einerseits  ein  stndiger  Flu
           sichergestellt, andererseits werden unntige ACK verhindert.


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      Requery - Timeout:
           "Requery" ist  hier eigentlich nicht richtig, denn NET/ROM hat keine
           Kommandos  in   Empfangsrichtung.  Dies  bedeutet,  das  nach  einer
           bestimmten Zeit  das Frame  vom Sender  wiederholt werden  mu,  der
           Empfnger kann nicht mitteilen, das er das Frame nicht bekommen hat.
           Man  spricht   von  Requery-by-Timeout,   man  knnte   auch   sagen
           Retransmission-Timeout.  Dieser   Timeout  wird  wieder  vom  L4SRTT
           abgeleitet, mit Faktor 3.

      Was sagt uns das?
           Ein sehr  hoher SRTT-Wert (sagen wir 100s) bedeutet nicht, das diese
           Verbindung wirklich  so lahm ist, sondern einfach das dort wenig los
           ist, und  beide seiten  sehr selten ein ACK schicken. Da wir sowieso
           beim halben  Fenster ein ACK schicken, kann die Verbindung jederzeit
           schnellen Datentransfer  aufnehmen. Andererseits ist es richtig, das
           solche Links  mit sehr  langen  Requery  -  Timeout  belegt  werden,
           schlielich knnte  es sein, das der Partner sich einfach lange Zeit
           lt fr  die Besttigung  (hoher L4SRTT).  Die  hier  vorgestellten
           Ablufe sind  TCP/IP entliehen  und den besonderen Anforderungen von
           NET/ROM angepat.  Da TCP/IP  mit Antwortzeiten  im Millisekunden  -
           Bereich arbeitet,  wir aber  bei einigen  Sekunden, wird  sich  erst
           zeigen, ob  das alles  so richtig  hinhaut. Durch  Begrenzungen nach
           unten  und   oben  ist   in  der   Soft  sichergestellt,  das  nicht
           allzuschiefe "automatische" Timerwerte generiert werden knnen.

(U)ser (L)inks
      Zeigt in Tabellenform NUR die Level2-Verbindungen an.

(U)ser (C)ircuit
      Zeigt in Tabellenform NUR die Level4- (Circuit -) Verbindungen an.

(U)ser <Port Nr.>
      Zeigt in  Tabellenform NUR  die Level2-Verbindungen des angegebenen Ports
      an.

(U)ser <call>
      Zeigt nur den bestimmten User an. Dabei sind die folgenden Abfragen
      mglich :
      u db7*;
      u db7kg* zeigt aber auch db7kga, db7kgb, db7kgc usw. aber auch alle SSID
      von DB7KG;
      u db7kg zeigt db7kg-0 an;
      u db7kg-15 zeigt db7kg-15an;
      u db7kg-* geht NICHT


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 94



 L2 - User:

 Po SrcCall   DstCall   LS  Rx Tx Tr SRTT   RxB    TxB   Baud   ConTime Pri
 --------------------------------------------------------------------------
  2 KS-5      DG9FU-5   IXF  0  0  0   95  2624  96563     96   2:13:33   -
  2 KS-6      DG9FU     IXF  0  0  0   85   176   5367     72   1:07:41   -

 Uplink(DG9FU-5)                     <-->  Convers(DG9FU-5) Ch 170
 Uplink 23cm_9600
 Uplink(DG9FU)
 Uplink 23cm_9600

 DG9FU de DB0EAM (16:52) >


(V)ERSION
      Gibt die aktuelle Versionsnummer der Software aus.

(V)ERSION +
      Zeigt die Version und die Compiler Switches an.

      Zur Zeit sind mglich:

      DIPROUTE      IP-Router eingebunden
      DPACSAT       PacSat Server eingebunden
      DSYSPORT      Port Mode "Sysop" ist freigegeben.


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     EXTERNE Befehle fr alle User

Im Prinzip  knnen  nun  die  Filenamen  frei  gewhlt  werden.  Textnamen  und
Programmnamen mssen  sich jedoch  MEHR als  durch die Extension unterscheiden.
Ein Programm  MSG.EXE und  ein Textfile  MSG.TXT sind nicht mglich, es wird in
diesem Fall nur das EXE-File gefunden.

Unter externe Befehle fallen nun alle Texte, die sich im PATH TEXTCMD befinden.
Durch das  Editieren der CTEXT.*** knnen den Usern nun weitere Texte angeboten
werden.  Zur   Vereinheitlichung  sollten  bitte  die  folgenden  Bezeichnungen
beibehalten werden:

(A)KTUELL    (externer Befehl)
      Gibt aktuelle Informationen aus.

(HA)RDWARE   (externer Befehl)
      Gibt eine Hardwarebeschreibung des Knotens aus.

(I)NFO       (externer Befehl)
      Ausgabe eines Info-Textes.

(MAP)        (externer Befehl)
      Zeigt eine kleine Karte der direkten Umgebung des Knotens.

(SO)FTWARE   (externer Befehl)
      Gibt eine Softwarebeschreibung aus.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 96


EXTERNE Programme fr alle User

Hier stehen im Moment die Programme:

Digimail:

(MSG)                (externer Befehl)

(MSG) S <ZIELCALL/GRUPPE> #<lifetime> <text>
      Zum Erstellen einer Digimail:

      Der Message-Befehl  ermglicht es,  einem Benutzer des Knotens eine kurze
      (!) Nachricht in den CTEXT zu schreiben. Beim nchsten Connect wird diese
      Zeile dann  bei ihm  im CTEXT  erscheinen. Statt  des Zielcalls kann auch
      eine Zielgruppe  angegeben werden.  Diese ist  eine  Art  Verteilerliste.
      Jedes Mitglied der Zielgruppe bekommt eine Kopie der Nachricht.

      Die Lifetime  kann, mu  aber nicht,  angegeben werden. Sie kann von #1 =
      einem Tag  bis #99  = neunundneunzig  Tagen angegeben  werden. Wird keine
      Lifetime angegeben,  so wird  sie auf  default =  14  Tage  gesetzt.  Das
      Herabsetzen  der   Lifetime  geschieht  mittels  MSY  C.  Siehe  "Externe
      Programme fr den SYSOP".

      Abhngig davon,  ob das  System mit  einer Festplatte  oder einer RAMDISK
      arbeitet, kann die Nachricht bei Absturz oder Reset verloren gehen.

      Beispiel: MSG  S DL9GYA  #10 Roland,  bitte connecte mich, wenn Du zurck
      bist!

      MSG S SYSOP Link nach ..... defekt?!

      Letzteres wrde  die Nachricht  an DL1KWS  und DL9GYA  weiterleiten.  Die
      Definition einer neuen Gruppe geschieht nur durch den Sysop. Bitte danach
      fragen.

(MSG) R
      Liest die eigenen Nachrichten aus.

(MSG) R <call>
      Liest die an <call> gerichteten Nachrichten aus.

(MSG) R <call> 1 oder 1-3
      Zustzlich kann  noch eine  Numerierung mit  angegeben werden. Also Lesen
      der Nachrichten 1 oder 1-3.

(MSG) L
      Listet die eigenen Header auf.

(MSG) E
      Der MSG  E Befehl  lscht alle  eigenen Digimail-Nachrichten  im  eigenen
      CTEXT.

(MSG) G
      Zeigt alle vorhandenen Verteilergruppen mit Call an.

(MSG) G <gruppe>
      Zeigt nur die Call in dieser <gruppe> an.

      Neue Gruppen knnen nur vom Sysop angelegt werden!


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(MSG) V
      Gibt die Versionsnummer und - Datum aus.

Locatorberechnung:

(QTH)  (externer Befehl)

(QTH) <locator>  oder  (QTH) <locator> <locator>
      QTH berechnet Entfernung und Richtung zwischen zwei QTH-Kennern. Wird nur
      ein QTH-Kenner  angegeben, so  wird die Entfernung zum Knoten berechnet !
      Auerdem ermittelt  QTH alle gltigen Angaben fr die Standorte, z.B. zur
      Ermittlung  des   neuen  weltweiten   QTH-Kenner  aus  der  geografischen
      Koordinate. QTH akzeptiert sowohl den neuen weltweiten als auch den alten
      QTH-Kenner. Auerdem  knnen Lngen- und Breitengrade in Dezimalform oder
      auch in Grad:Minuten:Sekunden angegeben werden.

(QTH) <locator>
      Berechnung der  Entfernung und Richtung zwischen dem Standort des Knotens
      und <QTH>.

(QTH) <locator1> <locator2>
      Berechnung der Entfernung und Richtung zwischen <locator1> und <locator>.

      Gltige Eingabeformate:
      Alter QTH-Kenner :  FM04C oder FM04C/2   (Ohne Angabe gilt Feldraster /2)
      Neuer QTH-Kenner :  JO52JW

      Geogr. Koordinate:  GGG:MM:SS/GG:MM:SS z.B. 10:47:30/52:56:15
      (stl.Lnge/nrdl.Breite in Grad:Min:Sek)

      Geogr. Koordinate:  GGG.GGG/GG.GGG z.B. 10.792/52.937
      (stl.Lnge/nrdl.Breite in Dezimalform)

      Es ist  zu beachten,  da innerhalb einer geografischen Koordinate nur in
      Grad:Minuten:Sekunden oder  mit Gleitkommazahlen  (Realzahlen) gearbeitet
      werden kann. Ein Mischen beider Formate ist unzulssig.

SATELLITEN-Standort-Berechnung:

(SAT)               (externer Befehl)
      Zeigt die derzeit 40 mglichen Satelliten sowie eine kurze Hilfe an.

(SAT) <nr>
      Berechnet die  Satellitenposition zum  Zeitpunkt der Abfrage, bezogen auf
      den Standort des Knotens. Ausgegeben werden nicht nur die Positionsdaten,
      sondern auch die ntigen Antennen-Einstellungen.

(SAT) <nr> <locator> oder (SAT) <nr> <koordinaten>
      Wie zuvor,  jedoch wird  nicht  der  Locator  des  Knotens,  sondern  der
      angegebene verwendet.

      Gltiges Eingabeformat:
      Geogr. Koordinate:  GGG.GGG GG.GGG z.B. 10.792 52.937
      (stl.Lnge/nrdl.Breite in Dezimalform)

User-Statistik:


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 98


(TOP)               (externer Befehl)
      Dieser Aufruf  wertet die MHEARD.TAB aus und erzeugt eine "Hitliste". Die
      Auswertung ist  nicht immer  auf dem neuesten Stand. Die Datei MHEARD.TAB
      wird in  Abhngigkeit des  Parameters 11 aktualisiert. Der aktuelle Stand
      kann an der Uhrzeit im Kopf der Tabelle abgelesen werden.

(TOP) <anzahl>
      Gibt eine Liste mit der Lnge bis maximal <anzahl> aus.

(TOP) -<port>
      Gibt eine Liste von 10 Calls, die auf dem <port> bekannt sind, aus.

(TOP) <anzahl> -<port>
      Gibt eine Liste mit der Lnge bis maximal <anzahl>, die auf diesem <port>
      bekannt sind, aus.

(TOP) <call>
      Gibt nur dieses Rufzeichen, aber mit den verschiedenen registrierten SSID
      aus.

(TOP) <ca*>
      Z.B.: TOP DG8B* . Gibt alle Rufzeichen aus, die mit DG8B anfangen.

(TOP) -L3
      Wertet statt  der MHEARD.TAB die L3HEARD.TAB aus. In der werden die Links
      gespeichert. Der  Parameter -l3  kann  mit  -port  und  anzahl  verknpft
      werden.

(TOP) -h
      Gibt eine kurze Hilfe aus.

(TOP) -v
      Zeigt den Versionsstand an.


      MHEARD-Auswertung vom 01.11.97 08:33 UTC bis 07.11.97 22:07 UTC

 Nr. Call   Port          Rx         Tx      Summe   % RxRej TxRej Dama Son.
   1 DB0CXH CUX      5700751   40803866   46504617  47   571  6931    0  *
   2 DB0WHV WHV     14771265    8463332   23234597  23   865   881    0
   3 DL3BCO 70cm     6702818     157864    6860682   6    32     0    4
   4 DB0DIM CUX      1479456    3923212    5402668   5    62  2919    0  #*
   5 DG3BAF 70cm     2757348     175502    2932850   2    12     0    0
   6 DG8BR  70cm     1969490     269554    2239044   2    64     0    0  #
   7 DG9BJY 70cm     2014585      48985    2063570   2     1     0    0


  .  Hat Call empfangen ---!          !          !    !     !     !    !  !
  .  Hat Call gesendet ---------------!          !    !     !     !    !  !
  .  Hat Call ber den Digi bertragen ----------!    !     !     !    !  !
  .  Hat Call Anteil an Digiauslastung ---------------!     !     !    !  !
  .  Hat Call gesendet, weil schlecht gehrt ---------------!     !    !  !
  .  Hat Call empfangen, weil Digi schlecht gehrt ---------------!    !  !
  .  Hat Call gegen DAMA verstoen ------------------------------------!  !
  .      Call hat   * = VIA gearbeitet -----------------------------------!
  .      Call ist   # = mit unterschiedlichen SSID auf Ports QRV ---------!


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 103 DL6BI  70cm        1333         15       1348   0     0     0    0
 104 DG6BAF 70cm         975        135       1110   0     0     0    0
 105 DK5BO  70cm         773        190        963   0     0     0    0
 106 DB0MHD CUX           87        355        442   0     0     0    0


      Ausgewertet wurden alle Ports.
      Die aufgelisteten Benutzer haben 98.405.235 Bytes = 100 % bertragen.
      Insgesamt wurden 98.405.235 Bytes von 106 User bewegt.

      Falls sich  jemand ber  die Differenz  zwischen Pltze und User wundert:
      Sie entsteht  wenn ein  Benutzer auf mehreren Ports aktiv ist. Z.B.: 70cm
      und 23cm.  Oder so...  Tatsache ist,  es wird  das Rufzeichen  nur einmal
      gezhlt.

      Beispiel fr eine Einzelausgabe:


 Datum          Port           Rx         Tx RxRej TxRej D Call      Via
 31.03.95 22:53 70cm      7528028    1917008  120    0   0 DG3BAF
 31.03.95 22:32 70cm       314818    3684301   13    0   0 DG3BAF-2
 30.03.95 10:08 70cm            0          5    0    0   0 DG3BAF-15 DL1BKL
 25.03.95 09:49 70cm        23946      65179    1    0   0 DG3BAF-1
 03.03.95 10:07 70cm         1175        438    0    0   0 DG3BAF-4


      Die Liste erklrt sich wohl von selbst.

      Unter D  stehen die  DAMA-Verste, und unter Via steht der, der sich als
      Digipeater zur Verfgung gestellt hat.

Visitenkarte:

(SAV)ecall        (externer Befehl)

(SAV)ecall <feldkenner> <text>
      Die Felder knnen mit (SAV)ecall ausgefllt oder gendert werden.


 SAVECALL /N .... . . . . . ..... 30 Zeichen fr den Namen
 SAVECALL /Q .... . . . . . ..... 30 Zeichen des Wohnortes
 SAVECALL /L ......                6 Zeichen des World-Locators
 SAVECALL /D .......               7 Zeichen fr Eingabe des DOK
 SAVECALL /V .........             9 Zeichen QRV auf ... Digi
 SAVECALL /M .................... 25 Zeichen Mybbs der Mailbox
 SAVECALL /T .... . . . . . ..... 40 Zeichen fr freien Text
             ( ein * als Text lscht diesen Eintrag )
 SAVECALL /*     ==> Vorsicht !! lscht den ganzen Eintrag !


      DOK Bitte so eintragen:   F73 oder  F73/Z25
      .....sonst klappt es mit dem Suchen nachher nicht.

(SH)owcall          (externer Befehl)

(SH)owcall <call>
      Ist ein  kleines Programm,  welches die  Visitenkarten der  User, die sie
      sich selbst SAVECALL erzeugt haben, ausliest und anzeigt.  Muster:


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 100



      == ShowCall ====================================== 01.09.95 ===
      =  Call   :  ......     Name : .............................. =
      =  Loc    :  ......     QTH  : .............................. =
      =  QRV on :  ......... MyBBS : ....................           =
      =  Dok    :  .......  Update : JJMMTTHH CALL                  =
      =                                                             =
      =  Free MSG    :  ........................................    =
      ================================================== de DG3AAH ==


      Die Liste lebt von der Beteiligung der User. Deshalb darf nur der darin
      lesen und suchen der selbst zumindest die Felder Name, Locator und QTH
      eingetragen hat. Das <call> kann auch in Verbindung den Platzhaltern "*"
      und "?" aufgerufen werden. Dabei steht "*" fr beliebig viele Zeichen und
      "?" steht fr genau 1 Zeichen. Es wird eine Liste der Calls aus,
      bestehend aus :
      - Call, Name, Wohnort und Locator.
      Die ersten 3 Zeichen mssen jedoch angegeben werden, damit nicht
      unendliche Listen ausgelesen werden.

(SH)owcall W
      Zeigt die Anzahl der Eintrge an.

Onlinehilfe:

(H)elp                  (externer Befehl)
      Ersetzt die  alte Hilfefunktion 'H'. Es wird nur noch in einer Datei nach
      dem eingegebenen Befehl gesucht. Zeigt alle mglichen Befehle an.

(H)elp <befehl>
      Zeigt die erste Seite (20 Zeilen) der Hilfe zum <befehl> an.

(H)elp <befehl> 2
      Zeigt die zweite Seite der Hilfe zum <befehl> an.

(H)elp <befehl> *
      Zeigt alle Seiten der Hilfe zum <befehl> an.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 101


Framesammler :

TNN kennt derzeit nur die AX.25 Level 2 Protokollversion 2.0. In dieser Version
ist kein  Framesammler  spezifiziert.  Statt  dessen  ist  es  zulssig,  nicht
besttigte Frames zu verndern. Also wenn ich die Frames 0 bis 6 sende, Du aber
nur Frame  0 und 6 empfngst, darf ich anschlieend den Inhalt der Frames 1 bis
6 ndern.  Das macht  TF zwar  nicht, aber  TF ist  nicht das  Ma aller Dinge,
sondern eher  schon AX.25.  Wenn man (AX.25) solche nderungen des Frameinhalts
zult, ist  aber  ein  Framesammler  gleichzeitig  ausgeschlossen.  In  obigem
Beispiel httest  Du Dir  ja den  Inhalt von  Frame 6 gemerkt, aber eben diesen
Inhalt ndere  ich nun.  Das Ergebnis ist verstndlicherweise MURKS. Anders ist
die Situation,  wenn TNN  einmal umgestellt  wird auf die AX.25 Level 2 Version
2.2. In  dieser neuen  Protokollversion ist  neben anderen  Neuerungen auch ein
selektives Rejecten  von Frames  spezifiziert, was  einer  Framesammlerfunktion
entspricht. Dieses darf aber nur verwendet werden, wenn ber eine entsprechende
Prozedur eine  Parametervereinbarung zwischen  den Stationen durchgefhrt wird.
Falls eine  der Stationen  dieses selektive Rejecten nicht untersttzt, wird es
von keiner  der beiden  Stationen verwendet,  und auer  der  Reihe  empfangene
Frames sind  zu verwerfen.  Andererseits mu man sich einmal berlegen, weshalb
der Framesammler  berhaupt zum  Einsatz kommen sollte. Wenn ein User ein Frame
nicht mitbekommt,  gibt es  dafr einen  Grund -  und da  kann ich  mir  gleich
mehrere vorstellen.

a)   Jemand anders  hat einfach  dazwischengesendet. Das  sollte wohl  nur sehr
     selten vorkommen,  denn kein  PR-Aufbau darf  auf Sendung  gehen, wenn der
     Digi  oder   ein  anderer   User  sendet.   Das  trifft  dann  zwar  einen
     Unschuldigen,  fr   den  evtl.  mehr  wiederholt  werden  mu,  als  nach
     Framesammlerphilosophie notwendig,  aber trotzdem  sehe  ich  hier  keinen
     Handlungsbedarf.

b)   Die Empfangsanlage  des Users  ist fehlerhaft  - also  entweder der Rx ist
     neben der  Digipeaterfrequenz, oder  das Modem hat eine Macke. Hier trifft
     es genau  den richtigen  - wenn  es trotzdem  schn schnell  geht, gibt es
     keinen Grund zur Verbesserung der Empfangsanlage .. also eher gegenteilige
     Handlungsweise: wenn  vom Digi ein REJ empfangen wird, Durchsatz drastisch
     zu Gunsten  anderer User  verringern. Wegen  Fall a)  kann  das  natrlich
     ziemlich ungerecht  sein, aber  (s.o.) das tritt wohl nur selten auf. Also
     besser kein Framesammler!

c)   Die Empfangsverhltnisse beim User sind mies (schwankende Feldstrke). Das
     ist natrlich hnlich, wie bei b), wenn auch hier evtl. schlecht versorgte
     Gebiete eine  gute Ausrede  darstellen. trotz  allem sollte  man dann  mit
     einer besseren  Antenne die  Empfangsverhltnisse verbessern  (oder  durch
     eine Digipeater  Spende in  Form einer  PA). Schlielich  machen wir immer
     noch Amateur  - FUNK,  und dabei  geht es  ja hauptschlich darum, mit dem
     Medium  Funk   zu  experimentieren   -   mit   Software   kann   man   die
     Empfangsverhltnisse jedenfalls  nicht verbessern.  Also  auch  hier  eher
     Durchsatz zu  Gunsten von anderen Usern verringern, wenn ein REJ empfangen
     wurde.

d)   Der Digipeater-Sender  ist fehlerhaft (Modem defekt oder Tx neben der Soll
     QRG). Wie  bei b)  sollte natrlich  der Fehler  behoben werden.  Wenn  es
     trotzdem noch  flott geht,  merkt keiner  den  Fehler,  also  besser  kein
     Framesammler.

Soweit zum  Framesammler beim  User (also  TF) und einer dazu passende Reaktion
des Digipeater  (nur angeforderte  Frames wiederholen).  Beim Digi ist das aber
hnlich. Auch  hier gibt  es verschiedene  Mglichkeiten, warum ein Frame eines
Users nicht empfangen wird.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 102


e)   Jemand  anders  sendet  dazwischen  wie  schon  unter  a).  Dies  passiert
     wahrscheinlich hufiger  einmal, nmlich  immer dann,  wenn ein neuer User
     connecten will,  der den  gerade sendenden  User nicht  empfngt.  Da  ist
     eigentlich niemand  schuld, auer  bei DAMA  vielleicht das DAMA-Protokoll
     selbst,  das   nicht  einen  Zeitschlitz  vorsieht  fr  neu  einsteigende
     Stationen. Hier sollte man eher das DAMA-Protokoll modifizieren, als einen
     Framesammler einbauen,  weil damit  Kollisionen  grundstzlich  auch  beim
     Connecten vermieden  werden. Schlielich  knnen ja auch andere Frames als
     I-Frames zerstrt werden.

f)   Der Digipeater-Empfnger ist fehlerhaft (falsche Frequenz / Modem defekt).
     Auch hier  ist Reparatur  angesagt, nicht ein Workaround per Framesammler.
     Das trifft  zwar alle,  aber eben nur bis zur Reparatur. Und je schlechter
     es geht, desto eher merkt jemand, da der Digi kaputt ist.

g)   Der User  Tx ist  fehlerhaft (falsche Frequenz / Modem defekt). Wie bei b)
     sollte  der  Durchsatz  drastisch  reduziert  werden,  wenn  ein  REJ  vom
     Digipeater gesendet  wird -  nur so merkt der User, da seine Anlage nicht
     ok ist. Also wieder kein Grund fr einen Framesammler.

h)   Der User  wird beim Digipeater schlecht empfangen. Wie bei c) ist der User
     dafr zustndig,  die Empfangsfeldstrke  am Digi zu erhhen (mehr Antenne
     zustzliche PA). Auch hier besser kein Framesammler!

Letztlich bleibt  also nur  Fall e)  als Begrndung fr einen Framesammler. Das
ist aber  meines Erachtens  nicht ausreichend.  Da es  nicht schn  ist,  wenn
Frames unntig wiederholt werden, ist schon klar. Ich finde es aber trotz allem
nicht sinnvoll,  so etwas  problematisches wie einen Framesammler bei der AX.25
Version 2.0  zu implementieren.  Selbst bei AX.25 Version 2.2 sehe ich es nicht
als sinnvoll an, das selektive Rejecten zu bei einem Digipeater zu untersttzen
(Begrndung s.o.),  aber es  gehrt bei der neuen Version nunmal dazu. Zwischen
Einzelstationen ist  das natrlich  ganz etwas  anderes. Fr TF sollte das also
auf jeden Fall vorgesehen werden - aber bitte nicht mit AX.25 Version 2.0.

Nils DF6LN im Februar 98


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 103


ANHANG A:

Die           verschiedenen            Textdateien           und           ihre
Bedeutung

Um die  Gestaltung der  Info -  oder Hilfstexte mglichst einfach zu handhaben,
haben wir  den Weg gewhlt, diese Texte als einzelne Dateien auf Diskette, RAM-
Disk oder Hard-Disk abzulegen. Jeder einzelne Text kann vom SYSOP mit dem EDIT-
Befehl editiert und mit dem READ-Befehl gelesen werden. Auerdem sind fast alle
Texte auch anderen Benutzern ber die einzelnen Kommandos zugnglich.

Folgende Texte sollten vorhanden sein:

AKTUELL.TXT (ins SUB-DIR: TEXTCMD)
      Aktuelle Informationen zum Knoten, Veranstaltungen, usw.
      (Alte AKTUELL.TXT drfen ruhig auch mal entfernt werden.)

CTEXT.TXT (ins SUB-DIR: TEXTHLP)
      Connect-Text (wird nur ausgesendet, wenn freigegeben).
      Im CTEXT.TXT kann der Hinwei auf einen vorhandenen AKTUELL.TXT vorhanden
      sein. Soll dessen Datum automatisch mit angegeben werden, so ist dieses
      mit einem %A auszugeben. Beispiel fr einen CTEXT:
      (H)elp (A)ktuell (vom %A)

CTEXT.n (ins SUB-DIR: TEXTHLP)
      Portabhngiger Ctext. CTEXT.n wird zustzlich zum CTEXT.TXT auf dem
      jeweiligen Port gesendet.

HARDWARE.TXT (ins SUB-DIR: TEXTCMD)
      Informationen zum Knotenrechner, usw. (HARDWARE-Befehl).

INFO.TXT (ins SUB-DIR: TEXTCMD)
      Informationen ber Linkstrecken, usw. (INFO-Befehl).

MAP.TXT (ins SUB-DIR: TEXTCMD)
      Kleine Karte der Nachbarknoten (MAP-Befehl).

POLLDISC.TXT (ins SUB-DIR: TEXTHLP)
      Meldung, die gesendet wird, wenn der User weder DAMA noch Pseudo-DAMA
      macht. Wird nach Poll-UI-Count (PARAMETER ..) UI-MSG gesendet. Ein im
      Text vorhandenes '%n' wird in die gemessene Frackzeit umgewandelt.

QUIT.TXT (ins SUB-DIR: TEXTHLP)
      Wird beim QUIT-Befehl ausgegeben, falls vorhanden.

SOFTWARE.TXT (ins SUB-DIR: TEXTCMD)
      Informationen zur Software (SOFTWARE-Befehl).

SUSPEND.TXT (ins SUB-DIR: TEXTHLP)
      Siehe dazu beim Suspend Befehl!

Eine bersicht  ber alle  vorhandenen Texte  bekommt man  mit dem 'HELP INDEX-
Befehl. Dieser  Befehl listet alle vorhandenen Texte in der Reihenfolge auf, in
der sie auf Diskette stehen.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 104


ANHANG B:

(TNC2c)


                TNC2c und TheNetNode



      Taktrate des SIO-SyncB-Taktes

      Wenn der TNC mit 2.4576 MHz betrieben wird, dann unbedingt die Brcke BR1
      durchkratzen und  SyncB (SIO Pin 29)  an Pin  1 des 74HC4060 legen. Diese
      nderung ist  auch in  der TNC2c-Anleitung  beschrieben. Soll der TNC mit
      4.9152 MHz betrieben werden, dann sind folgende nderungen erforderlich:

      Quarz tauschen (... klar)

      Brcke BR1  durchkratzen und  SyncB (SIO  Pin 29)  - das ist der mittlere
      Anschlu von  BR1 -  an Pin  2 (Pin  2!!) des HC4060 legen. Der Pin 2 ist
      nicht an  BR1 herangefhrt,  aber die  nderung ist  notwendig, damit der
      SyncB-Takt 600 Hz betrgt.

      Das EPROM mu eine Zugriffszeit von hchstens 200ns haben!

      Soll der  TNC mit  9600Bd auf  der HDLC-Seite  betrieben werden,  so  ist
      mindestens eine Taktfrequenz von 4.9152 MHz notwendig, besser sind 9.8304
      MHz (Bei Vollduplex sind 9.8304 MHz zwingend erforderlich). Fr den Umbau
      auf 9.8304  MHz werden ein paar Bauteile bentigt, die nicht jeder in der
      Bastelkiste  liegen   hat.  Fr   einen  Anwender-TNC  mgen  ausgesuchte
      Standardbausteine ausreichen,  die jenseits ihrer Spezifikation betrieben
      werden. Der Netzknoten soll jedoch im Dauerbetrieb laufen, meist an einem
      nicht beliebig  schnell erreichbaren  Standort. Deshalb  sollte man  kein
      Risiko eingehen  und  die  Bauteile  nur  innerhalb  ihrer  Spezifikation
      betreiben.   Welche    Art   von    Programmabstrzen   oder   auch   nur
      Programmungenauigkeiten bei  nicht spezifiziertem  Betrieb auftreten, ist
      nicht  vorherzusehen.   So  war  z.B.  bei  einem  TheNet-Netzknoten  die
      Laufzeitermittlung falsch.

      Fr die  CPU und  die SIO  sind 10 MHz-Bausteine zu verwenden (z.B. Zilog
      Z84C0010 und Z84C4010).

      Das RAM bentigt eine Zugriffszeit von 80ns oder weniger.

      Das EPROM bentigt eine Zugriffszeit von 100ns oder weniger.

      Die Bausteine  74HC132 und  74HC139  sind  unbedingt  gegen  74AC132  und
      74AC139 zu tauschen!

      Vom 74AC139 (5) kann, wenn der TNC ohne AKKU betrieben wird, eine direkte
      Verbindung  zum  62256 (20)  hergestellt  werden.  Dadurch  entfllt  die
      Laufzeit ber die beiden Gatter des 74HC132.

      Die Brcke BR1 wird so verbunden, da der SyncB-Anschlu der SIO (Pin 29)
      mit dem 74HC4060 Pin 3 verbunden ist.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 105


KISS-Software  fr   den  TNC   im   Tokenring   und   Watchdog   :

Aktuell ist das auf der Diskette befindliche KISS17.BIN.
Es enthlt den Eprominhalt fr die TNC.

Adr. Zelleninhalt  Beschreibung (Alle Werte in HEX):

5C               00..08..0F  Ringadresse je nach Prg. 8 ... 16 Kanle,
5D               00..FF TXDelay in 10 ms Schritten HEX 14 = 200 ms,
5E               00..FF PERSIST,
5F               00..FF SLOTTIME,
60               00..FF TXTAIL,
61               00..01 00 = Simplex; 01 = Vollduplex,
62               00..FF PTT Haltezeit (Low-Byte),
63               00..FF PTT Haltezeit (High-Byte),
64               00..01 00 = DAMA aus; 01 = DAMA ein.

Die Adressen  5C und  64 mssen  beim Brennen  des Eprom  angepat werden.  Die
Adresse 62  und 63 ist bei einem VOLLDUPLEX-Link relevant. Die anderen Adressen
werden  von   TNN  aus  eingestellt  und  dienen  hier  nur  der  vollstndigen
Information.

Adr. 5C:         Jeder TNC im Ring mu seine eigene Adresse haben, die im EPROM
                 stehen mu.

Adr. 5D..61:     Diese Speicherzellen  werden im  RAM von  TNN aus  nach  einem
                 Neustart des TNC gem der eingestellten Parameter gendert.

Adr. 62 + 63:    Die PTT  Haltezeit ist  nur  bei  der  Einstellung  VOLLDUPLEX
                 aktiv. Ist  der TX  inaktiv, so  wird er mit dem eingestelltem
                 TX-DELAY getastet.  Nach Ende  der Tastung  luft  nun  dieser
                 Timer ab.  Ist ein weiteres Paket in dieser Zeit zu senden, so
                 wird es  mit TX-DELAY  = 0  ms ausgesendet  und der  Timer neu
                 gesetzt. Hierdurch wird viel Sendezeit eingespart, die nun der
                 Datenbertragung zur  Verfgung  steht.  Soll  diese  Funktion
                 ausgenutzt werden, so mu noch der 22 F Kondensator am PIN 11
                 (SIO RTS  NOT)  des  Modem-Disconnect  auf  der  TNC2c  Platte
                 berbrckt   werden.    Die   "Wachhund-Schaltung"   fr   die
                 Sendertastung ist dann natrlich auer Betrieb.

                 Zu  beachten  ist,  da  der  TNC2  immer  auf  32  KByte  RAM
                 aufgerstet sein mu, und es sollten fr 9600 Baud-Vollduplex-
                 Stecken nur  solche TNC  eingesetzt werden, die mit einem CPU-
                 Takt von > 6 MHz arbeiten!

                 Siehe hierzu eine Umbauanleitung unter ANHANG B.

       Beispiel: Adr. 62 = Hex 50 ; Adr. 63 = Hex 46

       Gesamt:   Hex 4650 = 18000 ms = 3 Minuten Haltezeit.

Adr. 64:         Ist das  DAMA-Bit gesetzt,  so teilt  der TNC dem Rechner mit,
                 wann das Paket gesendet wurde. Hiermit wird der DAMA-Tout (22)
                 Timer gestartet.  Es ist  also zur  Entlastung des Tokenringes
                 und des  Rechners nur  bei dem  TNC zu programmieren, der auch
                 als DAMA-TNC eingesetzt werden soll.


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Watchdog, Version mit MAX 691:

Solange der  TNC arbeitet,  gibt er  an dem  Punkt 5  der RS232  einen  Wechsel
zwischen +  10 Volt  und -  10 Volt  ab. Dieser  Wechsel  wird  einem  MAX  691
zugeleitet, der  ihn berwacht.  Bleibt der Wechsel aus, so wird der Ring durch
ein Relais erst mal wieder geschlossen. ber den Punkt 8 der RS232, der mit dem
Reset-Transistor des  TNC zu  verbinden ist, wird nun der TNC durch den MAX 691
neu gestartet. Kommen nun wieder Impulse vom Punkt 5 der RS232, so wird der TNC
wieder durch  ffnen der Relaiskontakte in den Ring aufgenommen. Um den Max 232
mit zu  berwachen, habe ich erst hier den Pegel durch eine Widerstands-Dioden-
Zenerdioden-Widerstands-Kombination auf  einen Pegel  von 0  Volt und  + 5 Volt
umgesetzt, da der MAX 691 leider nur +5 Volt vertrgt.

Watchdog, Version mit 4060:

Es werden  die Datenleitungen  zu den  TNC  und  zum  Rechner  berwacht.  Dies
geschieht mit zwei preiswerten Bausteinen 4060. Der Baustein ist eigentlich ein
Teiler. Er  wird so beschaltet, da er stndig zhlt. Erreicht der Zhler einen
Stand, so  da Pin  3 (Q14)  aktiv wird,  so wird  ein Relais  angesteuert, das
entweder den  Rechner resetet  oder den  TNC die  Spannung entzieht. Der Teiler
zhlt weiter,  und wenn  Pin 13  (Q9) aktiv  wird, dann  bekommt der 4060 einen
Reset-Impuls, der  an Pin  12 gefhrt  wird. An diesen Pin wird auch das Signal
der RS232  gefhrt, was  dazu fhrt,  da der  4060 stndig  resetet wird, wenn
Daten kommen.  Pro Sekunde  laufen in  der Regel 20-40 Token ber den Ring. Das
drfte reichen.

Watchdog, Version mit VANESSA:

Die Vanessakarte  bietet mit  dem PIN  X38 auch  eine RESET-Leitung  an. Dieser
Reset wird  immer dann  aktiviert, wenn  10 Minuten lang  von der  Karte (beide
Ports)  KEIN   Frame  gesendet   wurde.  Ist  die  Karte  auf  einem  Interlink
installiert, so  wird dort  ja alle  3 Minuten eine Bake gesendet und der Timer
somit zurckgesetzt.

Der wesentliche Vorteil liegt darin, da der Watchdog wesentlich gnstiger (ca.
10.-DM) ist  als die  alte Version,  die pro  TNC/Rechner einen Aufwand von ca.
25.-DM erfordert.  Der alte Watchdog soll manchmal nicht reagiert haben, da das
Toggeln des RTS-Pins vorhanden war, obwohl sich der TNC aufgehngt hat.

Als Nachteil  ist zu  bewerten, da man zum Knoten fahren mu, wenn tatschlich
mal ein  TNC ausfllt,  da dann  der ganze  Knoten steht und nicht nur ein Link
betroffen ist.  Aber nach  Murphy trifft  es eh  immer den  Link,  der  niemals
ausfallen darf. Das ganze ist wahrscheinlich eine Glaubenssache, aber das Geld,
das man spart, kann man besser in einen Link stecken.

Wenn man  noch einen  "Not-Reset" fr  den gesamten  Netzknoten z.B.  per DTMF-
Steuerung vorsieht,  kann man  auch einen  gezielten Reset  durchfhren und  so
einige Ausflge zum Knoten sparen.

Und nach dem Neustart...

Nach dem  Neustart des TNC, hngt er an das nchste Token seine Neustartmeldung
an. Daraufhin  bekommt er vom Rechner seine ihm zugedachten Parameter wie Halb-
oder Vollduplex,  TXDelay usw. mitgeteilt. Gleichzeitig wird der Vorfall in der
Statistik des Programmes aufgenommen, um solchen Strenfrieden auf die Schliche
zu kommen.


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ANHANG C:


                         V A N E S S A



Installationsanleitung:

Inhalt:

1.    Allgemeines.
2.    Spezifikation.
3.    Installation und Konfiguration.
4.    Probleme und Fehlersuche.

1.    Allgemeines:

SEPRAN ist ein Akronym und steht fr

               SWISS EXPERIMENTAL PACKET RADIO AMATEUR NETWORK.

Unter dieser  Projektbezeichnung fallen verschiedene Aktivitten, die im Rahmen
der SWISS-ARTG  (Swiss Amateur  Radio Teleprinter Group) ausgefhrt werden. Die
Arbeiten umfassen  Ttigkeiten auf verschiedenen Ebenen wie Computer, Software,
Antennen oder  Hochfrequenz-Baugruppen um ein schnelles PR System verwirklichen
zu knnen.

1.1    Konzept PR-Knoten.

Es  gibt  viele  Ideen,  wie  eine  leistungsfhige  Hardware  aussehen  mte.
Insbesondere kann  man sich auch an am Markt etablierten X.25-Produkten (Multi-
PAD, Multiplexer)  orientieren. Die  Merkmale eines  guten  Vermittlungssystems
sind sowohl die hohe Datenrate als auch der groe Datendurchsatz. Der kritische
Punkt des Systems wird immer erreicht, wenn sehr viele und kurze Datenpakete zu
verarbeiten sind.  Eine Aufteilung  der  Aufgaben  in  Routing  einerseits  und
Unterhalt der  Links anderseits  wird als  notwendig erachtet,  um die Ziele zu
erreichen.

Ideal erscheint ein Mehrprozessorkonzept, in dem ein Prozessor die I/O-Last (FP
VANESSA) abfngt  und ein  zentraler Prozessor  (CP) die  hheren Aufgaben  fr
mehrere Kanle erfllt.

Diese berlegungen fhrten zu folgendem Konzept:

Frontendprozessor  VANESSA-2   mit  zwei   unabhngigen  AX.25   Kanlen,   den
      notwendigen Peripheriebausteinen und eine Z80-280 CPU von ZILOG.

IBM  PC   (XT  oder  AT  kompatibel)  als  Routingprozessor  (CP)  fr  mehrere
      Frontendprozessoren.

DUAL-PORT-RAM als gemeinsames Interface zwischen dem CP und FP.

Warum ein PC als Routingprozessor ?

Der Einsatz eines PC als Routingprozessor bietet viele Vorteile. Betrachten wir
einen  Knoten   mittlerer  Gre,   so  mu  zumindest  ein  Gehuse  und  eine
Stromversorgung fr  den Digitalteil  (5 VDC)  beschafft werden.  Fr Tests ist
temporr eine Eingabeeinheit und ein Bildschirm notwendig.


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Daneben  sollten   bei  einem  komfortablen  Knoten  Helptexte  fr  die  USER,
Parameter, Konfigurationstabellen  ect.  gespeichert  werden.  Auch  bei  einem
Stromausfall sollten  diese Daten  nicht verloren  gehen, so  da der SYSOP die
Daten nicht  jedesmal neu  eingeben respektive  neu laden mu. Dazu bietet sich
ein PC  mit einem  Floppy-Laufwerk geradezu an. Die Daten werden beim Start von
der Floppy ins RAM gelesen und stehen dann fr die USER zur Verfgung.

Betrachten wir  die Kostenseite,  so sind  die Aufwendungen fr die Beschaffung
eines (gebrauchten)  PC sehr  bescheiden, fr einen mittleren Knoten gengt ein
286 Typ,  kleinere Knoten  bentigen einen XT oder AT mit 10 MHz. Eine Harddisk
ist nicht notwendig, eine Floppy von 720 KByte gengt vollkommen.

2.    Spezifikation:

Der Frontendprozessor ist auf einer IBM-PC-Steckkarte aufgebaut und untersttzt
zwei AX.25 Datenkanle mit hoher Geschwindigkeit.

CPU
      Typ           ZILOG Z80 280,
      Adressraum    64 KByte aus 16 MByte,
      Run-Modi      System / User,
      Cache         256 Byte,
      MMU           eingebaut,
      DMA           4 Kanle,
      Clock         9,8 MHz, 19,6 MHz optional,
      Timer         3 getrennte Timer mit je 16 Bit.

Memory
      RAM           32 KByte, 128 KByte optional,
      EPROM         32 KByte, 128 KByte optional,
      DP-RAM        8 KByte.

Interface
      AX.25 Daten   ZILOG SCC 85C30, mit DMA,
      RS-232C       Diagnose Terminal,
      Opt. Anzeigen 5 LED,
      Modem         2 Stck. AM-7911 1200bps,
      Externe Modems    RS-422 Treiber,
      Anschlu      Sub-D 37 poliger Stecker.

Datenrate
      interne Modem 2 x 1200 bps Full Duplex,
      externe Modem 2 x > 38400 bps Full Duplex.

2.1   Prozessor:

Als CPU wird der ZILOG Prozessor Z80-280 eingesetzt. Er ist binrkompatibel zum
bekannten Z80  Prozessor, erlaubt  jedoch durch  seinen erweiterten Befehlssatz
eine effiziente Speicherverwaltung und erspart durch die integrierten Timer DMA
und UART einige externe Bausteine.

Die wichtigsten Merkmale sind:

Getrennte Stack - und Speicherbereiche fr SYSTEM, USER, DATEN und
      PROGRAMMCODE,

Virtueller Speicherbereich von 16 MByte,

On-Chip-Peripherals: vier DMA Kanle, drei 16 Bit Zhler, ein UART sowie Cache
      Memory.


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2.2   Speicher:

Der verwaltbare  Speicherbereich umfat 16 MByte. Die eingebaute MMU ermglicht
je nach  Programmierung bis 4 x 64 KByte Speicher im Direktzugriff zu benutzen.
Die minimale Konfiguration umfat je 32 KByte EPROM und RAM fr Code respektive
Daten. RAM  und EPROM  knnen  je  bis  zu  128  KByte  ausgebaut  werden.  Fr
zuknftige Speichererweiterungen  wurden 32  Pin  Byte-Wide-Sockel  vorgesehen.
Zustzlich ist  der Einsatz  von 8 KByte Dual-Port-RAM [DP-RAM] vorgesehen. Ein
Arbiter  verhindert   Zugriffskonflikte.  Bei   gleichzeitigem  Zugriff  beider
Prozessoren auf  das DP-RAM  wird der  eine Bus mit einem Wait State blockiert.
Die maximale  Verzgerung ist  gegeben durch die Zykluszeit der CPU, die gerade
einen Zugriff durchfhrt, und betrgt maximal 70 ns.

2.3   Memory Decoder:

Der Memory-Decoder  fllt einfach  aus, da durch den groen Speicherbereich die
oberen Adressleitungen  zu  Decodierzwecken  herangezogen  werden  knnen.  Die
Programmierung  der   MMU  (Memory  Management  Unit)  erlaubt  eine  beliebige
Anordnung der physikalischen Speicherblcke innerhalb der CPU Adresegmente und
somit  die   vollstndige  Auffllung  des  Adreraumes  im  Direktzugriff  mit
Speicher.

2.4   Watchdog Timer:

Ein  Watchdog   Timer  soll  die  Zuverlssigkeit  gegenber  Hardwareproblemen
erhhen. Keinesfalls  sollen damit  Unzulnglichkeiten der  Software berspielt
werden. Der Watchdog wird innerhalb der Timer-Interrupt-Routine neu getriggert,
so da  ein unzulssiger  Programmzyklus einen Restart der Z80-280 CPU auslst.
Falls VANESSA  je in  einem Satellit  auf intergalaktischen  Flgen  eingesetzt
werden sollte,  ist es  beruhigend zu wissen, da ein Fehler vom Watchdog-Timer
erkannt und zum Systemrestart fhren wird.

2.5   Status Anzeigen:

Zur Anzeige des Systemzustandes sind fnf LED Anzeigen vorhanden.

2.6   Modem:

Als Modem  wird der  AM-7911 eingesetzt.  Dieses Single-Chip Modem erlaubt eine
Baudrate von  1200 bps  gem BEL-202  Norm. Fr  grere Baudraten werden alle
notwendigen Signale ber RS-422 Treiber auf ein externes Modem zu fhren.

2.6   RS-422 Treiber:

Die Signale vom und zum Modem werden ausschlielich ber RS-422 Leitungstreiber
gefhrt.  Dadurch   kann  einerseits  eine  praktisch  beliebige  Leitungslnge
erreicht  werden,   anderseits  werden   durch  die  paarverdrillten  Leitungen
Einstreuungen und Erdschleifen vermieden.

2.7   I/O Funktionen:

Fr die Steuerung der Peripherie wurden zwei Output-Ports realisiert.

2.8   RS-232 Serial Port:

Fr die  Inbetriebnahme eines PR-Knotens, Hardwaretests sowie Weiterentwicklung
von Hard  - und Software ist am Datenstecker eine serielle Schnittstelle RS-232
fr  ein  Diagnoseterminal  vorhanden.  ber  dieses  Terminal  knnen  interne
Testprogramme aufgerufen sowie Betriebsparameter berwacht und gendert werden.
Fr den Normalbetrieb ist kein Terminal notwendig.


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2.9   Bemerkungen zum Hardwarekonzept:

Durch die  parallele Datenverarbeitung  auf den  Bus des  Rechners hat es einen
mchtigen Ruck  im Datendurchsatz gegeben. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit des
Knotens wird  nun durch  seine Links  (Baudrate und  das  bertragungsverfahren
(Semi -  oder Vollduplex))  bestimmt. Die Laufzeiten innerhalb des Knotens sind
durch die parallele Verarbeitung der Daten so gering geworden, da sie auch bei
einem 64  Kbit/s Vollduplexlink  nicht ins  Gewicht fallen.  Beobachtungen  des
Knotens DB0NHM  (der bereits  jetzt von  DB0EAM ber eine Vanessakarte versorgt
wird) zeigen  deutlich, da  die Antwortzeiten,  die der RMNC-Knoten ermittelt,
nur ca.  50 % von seinem RMNC-Nachbarn DB0NID betragen (beide Funkstrecken 9600
Bit/s Semiduplex).

DUAL PORT RAM (DP-RAM):

Bei konventionellen  Lsungen (TheNet,  TheNetNode) geht der ganze Datenverkehr
vom Host-Prozessor  zum TNC und umgekehrt ber die serielle RS232-Leitung. Sind
nun mehrere  Kanle angeschlossen,  konzentriert sich  das ganze  auf eine oder
zwei Schnittstellen.  Inzwischen sind  Bitraten von  9600 bps  pro  Link  keine
Seltenheit mehr,  so da  diese Schnittstelle der eigentliche "Flaschenhals" im
System wird.  Dazu kommt,  da serielle Schnittstellenkarten den PC - Bus stark
belasten. Als  Alternative besitzt die VANESSA ein DUAL PORT RAM. Damit ist ein
schneller und  einfacher Datentransfer vom und zum PC gewhrleistet. Der PC und
die VANESSA  CPU knnen  quasi gleichzeitig  auf den Speicher zugreifen und die
bertragung erfolgt blockweise.

RS 422 Leitungstreiber:

An einem  Knoten sind  komplexe Erdverhltnisse  vorhanden.  Verschleppung  von
Kriechstrmen fhrt  unweigerlich zur  Verschlechterung  der  Datenbertragung.
Neben der Antennenerde (Blitzschutz) sind noch Schutzerde (Netzteil) und Ground
der  digitalen   Signale  zu   verknpfen,  ohne  da  Erdschleifen  auftreten.
Modemschaltungen fr  schnelle Links  mssen mglichst  dicht beim  Modulator /
Demodulator angeordnet sein, da sonst Einstreuungen und Leitungskapazitten ihr
Vorhandensein bemerkbar  machen. Das  bedeutet, da  einerseits der  Aufbau des
Modems mglichst  dicht beim  TRX (max.  30 cm  Leitungslnge), anderseits  der
geordnete Aufbau  in einem  Rack verlangt  wird. Zur  Entkopplung sind  an  der
VANESSA alle  Signale zum  oder vom  Modem  ber  RS  422  Leitungstreiber  und
paarverdrillte Leitungen  gefhrt. Damit sind Leitungslngen von mehr als 500 m
mit einfachem Signalkabel mglich, das System ist entkoppelt.

2.10  VANESSA Firmware:

KISS MODE (Keep lt. Simple and Stupid):

Fr den  Betrieb der  VANESSA als  TNC-Ersatz beim Knoten wurde eine KISS-Mode-
Firmware entwickelt.  Dabei bernimmt  die VANESSA  die Daten  aus dem  DP  RAM
paketweise und  gibt sie  ber den  SCC 85C30  (HDLC Controller)  an die Modems
weiter. Die  Sendersteuerung (Slottime,  DCD/Persistance Algorithmus,  TX Delay
ect.) erfolgt  unabhngig vom  Hostrechner durch  die VANESSA. Empfangene Daten
werden nach  einem Plausibilittstest  via das  DP RAM  an den  Hostrechner zur
Verarbeitung weitergereicht.  Damit ist  der Hostrechner von den zeitkritischen
Aufgaben weitgehend  entlastet. Neben  den eigentlichen KISS Routinen sind noch
verschiedene  Testroutinen   fr  Senderabgleich   und  Hardwaretest   (VANESSA
Peripherie, Speicher  LED ect.)  vorhanden, die  bei Bedarf  von einem externen
Terminal aufgerufen werden knnen.

HOST MODE:


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Im Gegensatz  zum KISS-Mode bernimmt im Host-Mode der FP VANESSA die komplette
AX.25-Layer2-Protokollsteuerung. Zwischen  Host  und  VANESSA  werden  nur  die
Infodaten sowie der Status der Links (Connected, Info, Busy, Disconnected ect.)
bertragen. Der  Hostrechner besitzt  die  Masterfunktion,  d.h.  der  FP  wird
aufgefordert, Daten oder Status an den CP zu senden.

Damit ist  die Verwendung  der VANESSA  als Hochleistungs-TNC  fr DieBox  oder
Terminalprogramme wie  SP, GP  oder THP  mglich. Bei  Bedarf werden  bis zu 30
Kanle pro VANESSA untersttzt.

Der weiteren  Entwicklung fr PR oder verwandte Betriebsarten sind (noch) keine
Grenzen  gesetzt.   Die  Rechenzeitreserven   sind  noch   nicht  ausgeschpft,
Speicherplatz ist  ebenfalls gengend  vorhanden. Dank  der universellen RS 422
Schnittstellen kann  jedes beliebige  Modem mit  internem oder  externem  Clock
adaptiert werden.

3     Installation:

Der  Aufbau   der  VANESSA  Hardware  wurde  bewut  universell  ausgelegt,  um
individuelle Konfigurationen  zu ermglichen. Die einzelnen Funktionen sind aus
dem Schema ersichtlich, die wichtigsten werden hier kurz erklrt.

3.1   Grundkonfiguration Jumper:

2 x  1200 bps, BEL 202, Port 0/1.      (Vanessakarte so gehalten, da die SUB-D
37 nach rechts zeigt.)

X1  links         X2  links         X23 links         X21 links
X18 oben          X17 unten         X16 unten         X15 oben
X14 unten         X9  unten         X10 unten         X11 oben
X12 oben          X13 oben          X8  unten         X7  oben
X6  oben          X5  unten         X4  unten

X24, X25, X28, X29, X27 und X26 bleiben geschlossen.

DIP Schalter SW 1 alle Switches auf ON.

IC 13 und IC 14 bestckt (Modem AM-7911). IC 33 bis 36 leer (RS422
Schnittstelle).

3.2   Einstellung Port-Adresse:

Die Port Adresse wird mit dem DIP Switch SW 1 definiert. Damit wird die Adresse
des             DUAL              PORT             RAM              festgelegt.
x dont care

      x  ON  ON  ON           Port Nr. 0/1            Karte 1
      x  OFF ON  ON           Port Nr. 2/3            Karte 2
      x  ON  OFF ON           Port Nr. 4/5            Karte 3
      x  OFF OFF ON           Port Nr. 6/7            Karte 4
      x  ON  ON  OFF    *     Port Nr. 8/9            Karte 5
      x  OFF ON  OFF    *     Port Nr. 10/11          Karte 6
      x  ON  OFF OFF    *     Port Nr. 12/13          Karte 7
      x  OFF OFF OFF    *     Port Nr. 14/15          Karte 8

Bemerkung:


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Vanessa Port  8-15: Da  es fr  die Adressierung  der  LED  Adrekonflikte  mit
einigen HD-Controllern  gab, wurden die Adressen verschoben. Dadurch mu leider
eine Hardwarenderung auf der Vanessakarte durchgefhrt werden. Am IC29 mu der
Pin 16  (bei Port  0-7 auf  +5 Volt)  auf GND  umgelegt  werden.  Das  kann  am
einfachsten mit einem Zwischensockel und einer Drahtbrcke gemacht werden, z.B.
nach Pin 18.

3.3   Verwendung Modem nach G3RUH:

Bei Einsatz  von Modems  nach G3RUH  entfallen IC13 (Port A) und IC14 (Port B).
Die Jumper X24 und X28 (Port A) resp. X25 und X29 (Port B) sind offen. Anstelle
der internen  Modembausteine AM-7911  werden die entsprechenden Leitungstreiber
IC33 bis IC36 gesteckt.

Achtung: CTSa  (b) und RTXCa (b) (IC35/36 Pin 11 und 13) werden vom G3RUH Modem
nicht untersttzt, und DRFEN NICHT in die Sockel gesteckt werden !

Konfiguration Jumper:

Port A      Port B            X24   X25   X28   X28
G3RUH       1200 bps          OFF   ON    OFF   ON
1200 bps    G3RUH             ON    OFF   ON    OFF
G3RUH       G3RUH             OFF   OFF   OFF   OFF

Die Vanessakarte  stellt an  ihrem Ausgang  TRXCa (b)  den 32-fachen  Takt  der
eingestellten Baudrate  zur Verfgung.  Fr das G3RUH-Orginal Modem wird jedoch
nur der  16-fache Takt  bentigt. Deshalb  mu dieser  noch mal durch 2 geteilt
werden, z.B. mit einem 74HC74, was der Flankenqualitt zugute kommt.

3.4   Modem mit eigenem Clock Generator:

Die DF9IC-Modem bieten im Gegensatz zu den Orginal-G3RUH-Modem Ausgnge fr den
RX -  Takt und  den TX  - Takt. D.h. das Modem erzeugt die entsprechenden Takte
intern.

Zum besseren  Verstndnis sollte  man die VANESSA - Plne, Seite 5 und Seite 2,
zur Hand haben.

Die Beschreibung  bezieht sich  nur auf  Port A  der VANESSA,  der Port  B wird
hnlich verdrahtet.

Der RX  - Takt wird an IC35 Pin 14/15 (RS422-Seite) gelegt und gelangt ber Pin
13 dann auf den - RTXCa .

Fr den  TX - Takt mu ein 26LS32 als Eingang mibraucht werden, es bietet sich
fr Port  A IC35 Pin 9/10 an. Der Pin 11 von IC35 darf nicht mehr in den Sockel
gesteckt werden,  sondern wird mit einer kleinen Drahtbrcke auf den Anschlu -
TRXCa an  IC34 gelegt.  Der entspr.  Treiber auf IC34 sollte durch herausbiegen
des IC  - Beinchen  auer Betrieb genommen werden (Verbraucht sonst nur Strom).
Werden auf  beiden Vanessa  - Ports  DF9IC-Modem  eingesetzt,  kann  IC34  auch
komplett eingespart werden.

Da der Anschlu - CTSa jetzt offen liegt, mu dieser auf Masse Potential gelegt
werden !

Zum Schlu mu noch der Taktteiler IC27 Port A bzw. IC32 Port B von der Vanessa
entfernt werden.  Da die  VANESSA bei externen Takt - Modus NUR NRZ - Codierung
verarbeiten kann,  mssen die Modems mit NRZ - Gal bestckt sein. (Mssen extra
bestellt werden !)


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Noch eine Warnung zum Schlu:

Verwendet unbedingt  die RS422-Schnittstellen,  ohne die Treiber gibt's bereits
bei 20  cm Kabellnge  bei 38k4 schon erheblich Probleme und der SCC wird durch
Potential - Unterschiede unntig gefhrdet !

Parametereinstellung:

Als Parameter  mu im  Mode dann ein "e" wie Externer Takt angefgt werden. Fr
einen 38k4  Vollduplex -  Link whre  der richtige  Eintrag "mode=38400de". Die
Baudratenangabe ist  zwar dann  unwichtig, da  der SCC  auf der  VANESSA ja vom
Modem getaktet wird, aber die richtige Baudrate ist informativer.

3.5   Test der Konfiguration:

Fr den  Funktionstest  der  VANESSA  wird  ein  Terminal  am  37-Sub-D-Stecker
angeschossen. Der RS232-Anschlu wird mit 4800 Bd., 8 Bit, no parity betrieben.

Eine  Beschreibung   der  FIRMWARE-Testschritte  ist  im  VANESSA  USER  Manual
enthalten. Beim  Start des  PC wird auf der RS 232 Schnittstelle ein Logon Men
ausgegeben, die beiden unteren LED erlschen.

Das Interface  VANESSA zum  PC  kann  nun  mit  dem  Hilfsprogramm  VANUTIL.EXE
ausgetestet werden. Nachfolgend eine kurze Erklrung der Testschritte:

1. Show Konfiguration
      Anzeige der eingestellten Adresse des DP-RAM und der FIRMWARE Version.

2. PC I/O Port Test
      Test der beiden oberen LED an der Steckerplatte.

3. Dual Port RAM Test
      Statischer Test  des Dual-Port-Ram. Dabei wird ein Testpattern eingelesen
      und anschlieend verglichen.

4. Vanessa Reset
      Test der  RESET-Leitung zur  VANESSA, die  unteren LED  werden  ebenfalls
      angesteuert.

5. Dynamic RAM Test
      Dies ist  der wichtigste  Test!  Dabei  werden  Daten  ins  Dual-Port-Ram
      geschrieben, durch  die Vanessa  an eine  andere Adresse  verschoben  und
      durch den  PC wieder ausgelesen und verglichen. Dabei wird das Timing auf
      dem PC-Bus  sowie die korrekte Funktion des Dual-Port-Ram geprft. Treten
      hier Fehler  auf, so  besteht die  Gefahr, da  Daten korrupt  bertragen
      werden. Hinweise zur Fehlersuche im folgenden Abschnitt.

3.6   Dual Port Mode:

Mit  Hilfe   des  Programmes   "VANCONF.EXE"  lassen  sich  leicht  Multi-Baud-
Userzugnge  einrichten.   Die  beiden  verknpften  Ports  mssen  jedoch  auf
derselben Karte  liegen. Unter Dual-Port-Mode werden die PTT und DCD der beiden
Ports gegeneinander  softwaremig  verriegelt.  Der  Dual-Port-Mode  mu  beim
Starten des  Rechners mit  Hilfe der  BAT-Datei bereits festgelegt werden. Soll
der Port  0 + 1 verwendet werden, so ist das Programm "VANCONF 0 D" aufzurufen.
0 =  Port 0  + 1  D =  Dual-Port-Mode. Die  Baudraten brauchen nicht gesetzt zu
werden, da sie durch TNN eingestellt werden.


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4.    Probleme, Fehlersuche:

VANUTIL.EXE erkennt  keine Vanessa-Fehler  im Dual-Port-RAM oder Adressierlogik
zum PC-Bus.  VANESSA-Firmware, CPU und RAM kontrollieren mit DEBUG und Terminal
an der  RS232. Erlschen  die beiden  unteren LED  beim Start  ? Kontrolle  der
Adremodifikation bei Port Nummer 8 und grer. Fehler im Dual-Port-RAM Bereich
knnen mit  dem DEBUG-Programm  ebenfalls verifiziert  werden. Die  Adresse des
Dual-Port-Ram kann wie folgt berechnet werden: Startadresse: 0xD000:0000 + (n *
0x1000), d.h.  0xD000:0 beim  ersten Port,  D100:000 beim  zweiten Port usw. In
diesem Bereich  (0xD000:0 -  0xD000:fff knnen  mit DEBUG  Daten eingegeben und
wieder ausgelesen werden (n = Port Nr. 0 ...15).

Datenverluste:

Mit einem schnellen Rechner wurden verstmmelte Frames oder gar Datenverlust an
der Vanessa-Schnittstelle  beobachtet. Mit  einem XT-Board waren keine Probleme
zu beobachten, aber ab ca. 16 MHz traten diese Strungen auf. Das Dual-Port-Ram
auf der  Vanessa mu  deutlich schneller als 100 ns sein, mit 70ns-Rams konnten
bei 33 MHz Rechnern keine Probleme mehr beobachtet werden. Bei 386er oder 486er
sollte das  Mainboard-Setup auf  folgende Werte  gesetzt werden, da der AT-Bus-
Clock mit 8 MHz spezifiziert ist:

- DRAM READ   1 WAIT STATE,
 - DRAM WRITE  1 WS,
 - EXTRA AT CYCLE WS 1,
 - AT BUS CLOCK CLK / x (so da der Bus-Clock ca. 8 MHz ist).

Versuche auf  dem DB0EAM-Rechner  haben ergeben, da die Vanessakarten auch bei
12 MHz Bus-Clock mit VANUTIL8.EXE keinerlei Fehler zeigten.

Alternativ kann  die Bestckung  der VANESSA  gendert werden. Beim Einsatz von
ALS-Typen anstelle  der HC- oder HCT-Typen im Bereich des Dual-Port-RAM konnten
auch bei schnellerem Bus-Clock keine Fehlfunktionen mehr festgestellt werden.

Anstelle der  HC/HCT-Typen werden IC 20, 21, 22, 23 24, 25 und IC 28 gegen ALS-
Typen ausgetauscht.

LED

Zu den  LED kommen  auch immer wieder Fragen. An der Sub-D-37-Leiste sitzen die
grnen LED.  Sie werden  von dem Z280 Prozessor gesteuert und zeigen das Senden
eines Frames  an (nicht  zu verwechseln  mit der PTT, die bei Duplex-Betrieb ja
fr 3 Minuten nach dem letzten Frame getastet bleibt). Diese LED werden deshalb
auch beim  VANUTIL-TEST nicht  angesteuert. Ist  externer Clock bei der Vanessa
eingestellt, aber  KEIN Modem  angeschlossen, so  knnen diese LED leuchten, da
der SCC dann einen Takt erwartet.

Die darberliegenden gelben LED zeigen den Empfang von Daten via dem Dual-Port-
RAM, also  ber den  Rechnerbus, an.  Die Funktion  der LED  lt sich  mit dem
VANUTIL-Test prfen.

Die einzelne  rote LED  zeigt die Funktion des karteneigenen Prozessors an. Sie
leuchtet, wenn der Prozessor steht (was eigentlich nie passieren darf..).

Die beiden  linken LED  (gelb und grn) sind fr den Port A der Karte zustndig
und somit die rechten beiden fr den Port B.

Die oberen LED knnen auch mit dem Debug-Programm via PC-Port gesteuert werden.
Die Adreberechnung  ist wie  folgt: Linke  LED Adresse 0x306 + (n * 0x8), also
0x306, 0x30E ... Rechte LED 0x307 + (n * 0x8), also 0x307, 0x30F usw.


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Daraus ergibt sich die folgende Adressenliste:


 Port  0 :  o 306 00 --> LED leuchtet (oben links)   o 306 01 --> LED aus
 Port  1 :  o 307 00 --> LED leuchtet (oben rechts ...)
 Port  2 :  o 30e 00
 Port  3 :  o 30f 00
 Port  4 :  o 316 00
 Port  5 :  o 317 00
 Port  6 :  o 31e 00
 Port  7 :  o 31f 00
 Port  8 :  o 126 00 ..Ist die Adresse nicht gendert:o 326 00
 Port  9 :  o 127 00                o 327 00
 Port 10 :  o 12e 00                o 32e 00
 Port 11 :  o 12f 00                o 32f.00
 Port 12 :  o 136 00                o 336.00
 Port 13 :  o 137 00                o 337 00
 Port 14 :  o 13e 00                o 33e 00
 Port 15 :  o 13f 00                o 33f 00


Die unteren beiden LED lassen sich genauso ansprechen unter den Adressen:


 Port  0 +  1  o 300 00 --> LED Leuchten   o 300 01 LED aus
 Port  2 +  3  o 308 00
 Port  4 +  5  o 310 00
 Port  6 +  7  o 318 00
 Port  8 +  9  o 120 00 ..Adresse nicht gendert:o 320 00
 Port 10 + 11  o 128 00             o 328.00
 Port 12 + 13  o 130 00             o 330 00
 Port 14 + 15  o 138 00             o 338 00


Offene Gatter auf der Vanessakarte: Offene C-MOS Eingnge an Gattern neigen zum
Schwingen. Deshalb  sollten  sie  besser  auf  einem  logischen  Pegel  liegen.
Betroffen sind die folgenden IC: (Klammerwerte = IC-Eingang)

IC 9 (13); IC 20 (9-10) und (12-13); IC 25 (9-10) und (12-13);
IC 26 (10) und (12) und IC 12 (4-5), (9-10) und (12-13).

           SWISS ARTG
           Swiss Amateur Radio Teleprinter Group
           Geschftsstelle Arturo Dietler, HB9MIR,
           Blauenweg 8
           CH-4335 Laufenburg
           Autor: HB9PAE @ HB9AJ


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ANHANG D:

(Ethernet) ...Was mu ich tun ?

Ethernet gibt es auf 2 unterschiedlichen Kabeln.

Zum einem ist der Betrieb auf dem uns sehr bekannten RG58 mglich. Hierbei MUSS
     man unbedingt  beachten, da  BEIDE Enden  des Kabels  mit je einem 50 Ohm
     Abschluwiderstand versehen werden mssen.

Das Gegenstck  zum RG58 ist Twisted-Pair . Es besteht aus einer Doppelader und
     bentigt keinen Leitungsabschlu.

Wie geht man nun vor, wenn man bei Ethernet noch unsicher ist ?

      1.)  Zuerst mu man sich auf seinen Rechner einen freien IRQ suchen, den
           die Ethernet-Karte belegen kann.
      2.)  Dann ist der Adrebereich der Ethernet-Karte im Bereich 0x2e0 -
           0x320 festzulegen. Hier kann es zu berschneidungen mit den
           Vanessakarten kommen, bitte beachten.
           Die Vanessakarten benutzen die Adressen 0x306...0x33f (je nach
           Anzahl der Vanessakarten und verwendetem Port.) Auerdem wird
           default der Adrebereich D000..Dxxx benutzt. Auch dieser mu bei
           gleichzeitiger Verwendung von Vanessakarten und Ethernet-Karten
           bedacht werden.
      3.)  Nach dem Einbau in den Rechner kann nun die Ethernet-Karte auf
           Brauchbarkeit und Funktion mit dem Programm TESTDRVR.EXE berprft
           werden. Dazu mu der entsprechende Kartentreiber noch aufgerufen
           werden. Z.B.: NE2000.COM mit Angabe des Soft/Hardware IRQ und
           Adrebereich der Karte. NE2000 0x60 0x300.
      4.)  Meldet nun TESTDRVR keine Probleme auf den Rechnern, so kann man auf
           dem einen Rechner SEEPKT.EXE starten (dieses ist ein Ethernet-
           Monitor) und auf dem anderen Rechner SENDPKT.EXE (dieses ist eine
           Bake, die stndig Daten sendet). Die Daten, die SENDPKT.EXE erzeugt,
           sollen mit SEEPKT.EXE lesbar sein. Dann steht eigentlich einer
           Verbindung der 2 Rechner ber Ethernet nichts mehr im Wege, sofern
           das in beiden Richtungen funktioniert.

     Aber erst mal zum Testen der Schnittstellenkarte:

TESTDRVR - Ein Utility zum Testen von FTP-Packet Treibern:

                                                                       Vorwort:
     Leider halten  nicht alle  mit den Netzwerkkarten gelieferten Treiber, was
     das Handbuch  verspricht. Dies  mag zum  Teil an  Mehrdeutigkeiten in  den
     Spezifikationen liegen.  Teilweise liegt  es aber mit Sicherheit an falsch
     verstandenem Schutz  vor "Datenspionen"  im Netz.  Und einiges  knnen wir
     auch auf das Konto "Schlampereien" buchen.

Man kann  nun den  Treiber mit  der  Anwendungssoftware  testen.  Das  ist  oft
     unbequem und  die Fehlermeldungen  sind sparsam  oder nichtssagend  - wenn
     berhaupt welche  kommen. TESTDRVR  soll  hier  fr  etwas  Bequemlichkeit
     sorgen.

Wenn der  mit der Karte gelieferte Treiber nicht richtig will, kann man bei den
     Standardkarten immer  die Treiber aus dem FTP-Paket nehmen. Fr NE2000 und
     WD (SMC) kompatible Karten sind Treiber in diesem Paket enthalten.


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FTP-Packet  Treiber   sind  m.W.   die  einzigen   Treiber,  die   verschiedene
     Netzwerkprotokolle auf  einer Karte  gleichzeitig gestatten.  Hinzu kommt,
     da die  Schnittstelle  hervorragend  dokumentiert  ist  und  die  gesamte
     Software dafr im Quelltext frei verfgbar ist.

In dieser Anleitung werde ich nicht viel ber Netzwerkgrundlagen schreiben. Das
     soll in einer getrennten Dokumentation geschehen.

Voraussetzungen:

                                                                       Hardware
     Netzwerkkarten bekommt  man heute  "NE2000" kompatibel  fr weniger als DM
     50.-. blich  ist sind  "Cheapernet" = BNC Anschlu (10Base2) und/oder UTP
     (RJ45) Anschlu  (Twisted-Pair). Der BNC Anschlu hat den Vorteil, da man
     ohne weitere  Hardware einige  Rechner koppeln  kann.  Wer  einen  Rechner
     "solo" testen  will, beachte  bitte, da  der Netzwerkanschlu  an  beiden
     Seiten mit  jeweils 50 Ohm  abgeschlossen sein  mu. Sonst  verweigern die
     meisten Karten  die Sendung.  Also ein T-Stck mit zwei 50 Ohm Abschlssen
     aufstecken.

Moderne  Karten  werden  nicht  mehr  ber  Jumper  konfiguriert,  sondern  per
     Software.  Das   kann  Probleme  machen,  wenn  die  vom  Kartenhersteller
     gewhlten Defaults  im Rechner bereits belegt sind. Dann mu man u.U. erst
     andere Karten  ausbauen, um  die Netzwerkkarte  umkonfigurieren zu knnen.
     Eine NE2000 kompatible Karte braucht einen freien Interrupt und eine freie
     IO-Adresse. ACHTUNG:  Werden Vanessakarten  eingesetzt, so  sind  die  IO-
     Adressen je nach Port zwischen 0300-0338 bereits belegt !!

                                                                       Software
     Wer schon einen Netzwerkanschlu an seinem Rechner hat, bedenke bitte, da
     eine Netzwerkkarte  nicht zwei  Herren gleichzeitig  dienen kann.  Man mu
     also die  vorhandene Netzwerksoftware  (Novell, WfW usw.) totlegen, um mit
     FTP-Packet Treibern  experimentieren zu knnen. Anschlieend kann man dann
     versuchen, die  "alte"  Software  auf  der  Basis  des  Packet-Treiber  zu
     installieren. Nur  in dieser Richtung geht es, nicht anders herum. Und ein
     Packet-Treiber  braucht   nie  mehr  als  einen  Aufruf  zum  Installieren
     (Beispiel "EP3000PD  0x60"). PROTMAN.SYS  und hnliche Programme sind hier
     definitiv falsch.

Bei der  Installation mu i.A. ein Software-Interrupt fr den Treiber angegeben
     werden. Dieser  Interrupt kann  per Definition  im Bereich  0x60 bis  0x80
     liegen. Es spricht nichts dagegen, 0x60 zu verwenden.

                                                                     Testablauf
     Als erstes  wird die  Signatur des  Treibers gesucht und so der verwendete
     Software-Interrupt gefunden.  Natrlich  knnte  man  auch  den  Software-
     Interrupt im  Aufruf angeben. Da aber fast alle Programme den Treiber ber
     seine Signatur suchen, macht es schon Sinn, hier auch so vorzugehen.

Dann mssen  wir  dem  Treiber  mitteilen,  was  wir  von  ihm  verlangen - den
     Netzwerktyp, welche  Art Pakete  usw. Auerdem mssen wir ihm sagen, wo er
     die Pakete  abliefern soll,  die "fr  uns" eingegangen  sind. Der Treiber
     liefert uns als Ergebnis ein "Handle", das zuknftig bei der Kommunikation
     zwischen dem  Treiber und  uns den  Briefkasten bezeichnet.  Ohne gltiges
     Handle wird nicht gearbeitet.


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Nun fragen  wir den  Treiber, welchen  Befehlssatz er  versteht. Es  gibt  drei
     Ausbaustufen:  Basisdienste,   erweiterte  Dienste   und   highperformance
     Funktionen. Wir brauchen die erweiterten Dienste. Die ersten Versionen von
     TFNETR und  TNN liefen  auch mit den Basisdiensten. Um zu PE1CHL und G8BPQ
     kompatibel zu werden, haben wir das Protokoll aber noch einmal gendert.

Danach  fragen  wir  die  Hardwareadresse  der  Karte  ab.  Diese  Adresse  ist
     eindeutig, jede  Karte hat  eine andere  Adresse. Wir sollten sie nie ohne
     zwingende Grunde  ndern. Bei  dieser Abfrage  erleben wir die Schnheiten
     der  Segmentierung  des  80X86  Prozessors.  Wenn  der  Programmierer  des
     Kartentreibers   nicht    sorgfltig   war,   kommt   hier   als   Adresse
     00:00:00:00:00:00. Und  dann sind  wir ziemlich  sicher, da  die  gleiche
     Schlamperei auch in der Empfangsroutine drin ist. Damit sind dann Abstrze
     vorprogrammiert.

Die Kommunikation zwischen zwei Netzwerkkarten kann auf mehrere Arten erfolgen:

  -  Im Paket werden die Hardwareadressen der beteiligten Karten angegeben. Das
     ist kompliziert.  Denn ich  mu vor der ersten Kontaktaufnahme die Adresse
     meines Partners kennen.

  -  Die Pakete werden "an Alle" gesendet (Broadcast). Fr diese Zwecke ist die
     Zieladresse  FF:FF:FF:FF:FF:FF   definiert.  Dieses   Verfahren  strt  in
     greren Netzen  sehr, weil  wir dann mit unseren Paketen das gesamte Netz
     berschwemmen und jeder unsere Pakete hren und analysieren mu.

  -  Die Pakete werden an eine Gruppe gesendet (Multicast). Nur die Gruppe hrt
     auf diese Pakete. Dieses Verfahren werden wir verwenden. Wir kontrollieren
     nun, ob unser Treiber dieses Verfahren empfangsseitig versteht.

Der nchste  Test erfolgt,  um zu  sehen, ob das Programm NETWATCH laufen wird.
     NETWATCH  ist   ein  universeller   Netzwerkmonitor.  Leider  haben  viele
     Programmierer den  dazu notwendigen "promiscuous mode" zugenagelt. Aber es
     gibt ja die FTP-Treiber.

Nun setzen  wir den  Treiber sendeseitig in den Multicast-Mode. Dazu definieren
     wir die "BPQ"-Adresse.

Als letzten  Test schicken  wir ein  Paket (mit  zuflligem Inhalt)  an  unsere
     Gruppe. Wenn  der Abschluwiderstand  nicht steckt,  bleiben einige Karten
     hier hngen. Andere kommen mit einer Fehlermeldung.

Zum Schlu  geben wir  das Handle  wieder  frei.  Wenn  der  Test  bis  hierher
     durchgelaufen  ist,  besteht  Hoffnung,  da  der  Treiber  auch  mit  der
     Anwendersoftware laufen wird.

Ein letzter  Hinweis zum  Schlu: ein  Rechnerabsturz beim  Empfang oder Senden
     eine Paketes  in Verbindung  mit einer  WD (SMC) Karte ist meist auf einen
     Fehler in  der Konfiguration  des Speichermanagers  zurckzufhren.  Diese
     Karten nutzen  nmlich Teile  des Hauptspeichers zur Kommunikation mit dem
     Treiber.

                                                               Fehlermeldungen:
     Einige Fehlermeldungen  sollten nie  vorkommen. Sie  sind  mit  einem  ???
     markiert. Treten  sie dennoch  auf, so deutet das auf einen kapitale Macke
     im Treiber hin.

 kein Fehler ???
      Der Treiber hat einen Fehler gemeldet und erklrt bei Nachfrage, es sei
      nichts gewesen.


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 ungltiges Handle ???
      Der Treiber erinnert sich nicht an sein eigenes Handle.

 ungltige Klasse
      Der Treiber untersttzt die Klasse "ETHERNET" nicht.

 ungltiger Typ ???
      Wir haben "irgendeinen" Typ verlangt.

 ungltige Nummer ???
      Wir haben "die erste Karte" verlangt.

 ungltiger Packet Typ ???
      Wir haben "alle verfgbaren" Typen verlangt.

 Multicast unzulssig
      "Unser" Modus wird nicht untersttzt, Treiber unbrauchbar.

 TERMINATE unzulssig ???
      Wir verlangen nicht, da der Treiber sich entfernt.

 unzulssiger RX-Modus
      "Unser" Modus wird nicht untersttzt, Treiber unbrauchbar.

 nicht genug Speicher
      Karte ist berfordert, nach RESET des Rechners noch einmal versuchen. Ist
      noch andere Netzwerksoftware aktiv?

 Type ist belegt
      Andere Software hat die Karte undefiniert hinterlassen.

 unzulssiger Befehl
      Ein Standardbefehl wird nicht erkannt, Treiber unbrauchbar.

 (Hardware) Fehler beim Senden
      Abschluwiderstand nicht gesteckt oder falscher Anschlu.

 kann Hardwareadresse nicht setzen ???
      Wir fummeln da nicht dran.

 falsches Hardware-Adressenformat ???
      Der Treiber ist defekt.

 RESET nicht mglich ???
      Da wurde ein Befehl miverstanden.

Auf der TNN-Seite ist nun folgendes ntig:

Es mu in der Start.bat ein Ethernetkarten-Treiber aufgerufen werden. Treiber
einfach mal aufrufen, meist sagen sie dann, was sie gerne fr Parameter htten.
Hierzu ist auf der Diskette ein DIR TESTDRVR mit ein paar Hilfsprogrammen.


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      tnl1.exe -v
      nwpd 0x68 10 0x340
      ipxpd.exe /i=0x68

      TNNGNU.exe

      tnl1.exe -u
      nwpd -u





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ANHANG E:

DER PACSAT-BROADCAST-SERVER von TNN

Neues ab TNN V1.70:

  -  Parameter komplett im BROADCAST-Server,

  -  DIRECTORY-BROADCAST fr WiSp,

  -  Neue Nachrichtenverwaltung,

  -  Max. Anzahl gespeicherter Mail einstellbar.

ABLAUF:
     TNN  macht   simplen  DieBox-S&F  mit  einer  Mailbox  und  speichert  die
     Nachrichten auf  der Platte und macht dann mit den Daten seinen Broadcast.
     Der Befehl "BOX" schaltet TNN in den S&F-Modus. Die Nachrichten werden so,
     wie sie  ber den  S&F kommen, mit aufsteigenden Nummern gespeichert. Beim
     Start von TNN werden die 1. und die letzte Nummer ermittelt.

Der Broadcast:
     Das  Protokoll   ist  in  PACSAT.TXT  dokumentiert,  er  ist  100%  PACSAT
     kompatibel. Der  PACSAT-Server benutzt  optional und  extended header  und
     bertrgt im RLM Message Format. Damit sollte auch z.B. WISP (bei AMSAT zu
     bekommen) klarkommen  und der  User kriegt  die Nachrichten automatisch in
     Rubriken sortiert.  Ein von  PE1HCL  umgestrickter  Headergenerator  heit
     jetzt PFHADD.EXE  (V3.3 vom 2.6.95), er mu im PACSAT-Verzeichniss stehen.
     Damit WiSp  mit dem  TNN-PACSAT-BROADACST  zurecht  kommt,  wird  vor  dem
     eigentlichen File noch DIR-Eintrag (ab TNN V1.70) ausgesendet.

Bedienung:
     - Nachrichteneingang durch DieBox-1.8-Kompatiblen S&F (keine BIN-Mail !).

     -  User&Sysop-Schnittstelle   (Befehl  PACSERV,  PAC*),  dort  stehen  zur
     Verfgung:

Fr den Sysop:

+ Port DestCall via DestRoute
     Broadcast fr einen Port aktivieren.

Beispiel: + 1 QST-1 via DB0LWL

DestCall sollte  immer QST-1 sein. Broadcast knnen VIA L2 ausgestrahlt werden.
     Dies sollte  man aber mit Vorsicht tun, da ein 9600-Baud-Broadcast via ein
     Nachbarknoten diesen  in der  Regel zum  Absturz  bringt,  da  dieser  die
     riesige Datenmenge  nicht schnell  genug transportieren  kann.  Dies  gilt
     insbesondere fr RMNC/FlexNet/BayCom-Nachbarn.

- Port
     Broadcast deaktivieren.

R    Reload, das Filesystem nach einer externen Vernderung neu einlesen.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 122


M    PacSat-Boxcall setzen, M call, sollte das Rufzeichen des Knotens sein oder
     ein Fantasie-Call,  es mu aber mit dem Rufzeichen bereinstimmen, mit dem
     man bei  der Box  eingetragen ist. Dieses Rufzeichen wird niemals HF-mig
     gesendet. Es  wird eigentlich  nur bentigt,  da bei  DieBox alle  Partner
     unterschiedliche Calls  haben mssen.  DB0HRO-5 (Box)  macht mit  DB0HRO-7
     (Cluster) S&F,  somit kann  man dort  nicht mehr  DB0HRO (Knoten) als S&F-
     Partner hinzufgen,  also trgt  man dort  den Knoten als BR0CST (oder was
     auch immer) ein und stellt M auf M BR0CST. Dann sollte es klappen.

P    Zum Einstellen verschiedener Parameter

Ablauf des Broadcast:
     TNN hat  eine Priorittsschaltung,  welche die  letzten 200  eingegangenen
     Nachrichten im  10-15 Minutentakt  wiederholt, damit  User nur  kurze Zeit
     einzuschalten brauchen  und sofort  die wichtigsten Nachrichten haben. Fr
     den Rest der Zeit werden die sonstigen Nachrichten ausgesendet.

Broadcast Format:
     Ist 100%  kompatibel zu  dem, was  unsere knstlichen Erdtrabanten machen,
     inkl. DIRECTORY-BROADCAST.

Installation:
     In  TNN176.PAS   mu  der   PACSATPATH  angefgt  werden,  er  sollte  auf
     C:\TNN\PACSAT\ stehen. Dort werden alle Nachrichten gespeichert. In dieses
     Verzeichnis mu  auch die  Datei "PFHADD.COM"  kopiert  werden,  sie  wird
     intern bentigt.  Dann mu  man den  Sysop der  nchsten Mailbox  beknien,
     damit der  S&F eintrgt.  Die Box  mu, wenn sie den Knoten connected hat,
     "BOX" eingeben,  um in  den S&F-Modus  zu kommen.  Sobald die 1. Nachricht
     eintrifft, geht  das Broadgecaste  los, man  kann auch  auf mehreren Ports
     gleichzeitig broadcasten  (es geht auch auf einem mit 9k6, auf dem anderen
     mit 19k2,  d.h. die  Abfolgen sind  unabhngig, der eine Port wartet nicht
     auf den  anderen). Der  Knoten bentigt  (natrlich) eine  Festplatte, sie
     sollte schon 80MB oder so haben, mehr ist auch nicht schlecht.

SONSTIGES:

Der User:
     WISP ist  ein Programm, das automatisch die Mail dekodiert und in Rubriken
     sortiert.

Wartungsaufwand fr den Sysop:
     Wenig. Wenn der Broadcast erstmal installiert ist, luft er von selbst und
     braucht nicht  gewartet zu  werden. Wenn  auf der  Platte  ein  Lesefehler
     auftritt, kann der Sysop eine Freifahrt haben, das ist bei Boxen aber auch
     so, ist leider nicht zu ndern.

Wichtig:
     TNN mu  pro Sekunde etwa 1,5kb von der Platte lesen, deshalb ist SMARTDRV
     mit NUR-LESE-CACHE zu empfehlen, es schont die Platte. Der VORLESESPEICHER
     sollte  von   standardmig  8kb  auf  32kb  gestellt  werden  (damit  mal
     experimentieren).

Vanessa ist  Tokenring vorzuziehen,  der Tokenring  mu bei  9k6 Broadcast 19k2
     haben, 38k4  ist besser,  auf vollen  Digi (viele  Links, z.B. FC) kann es
     passieren, da  Dauertastung nicht  geht, das  ist nicht  zu beheben.  Mit
     Vanessa sollte es nicht passieren.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 123


Doppelte-Nachrichten:
     Werden nicht  berprft. User, die ber Box-Software verfgen (WinGT), die
     S&F kann, knnen auch in den Server einspielen, das geht dann auch auf dem
     Ausgang raus.  Der Sysop  sollte das ein wenig berwachen, damit die Leute
     keinen Unfug machen.

Request:
     (Also anfordern  von fehlenden  Teilen durch  UI-Frames)  ist  fr  unsere
     Verwendung nicht sinnvoll, wird es auch erstmal nicht geben.

Spezial:

In  einigen   Gebieten  ist   ein  PR-BROADCAST-Ausgang  im  ISM-Bereich  wegen
     vorhandener ATV-Belegung nicht mglich. Aus diesem Grund wird z.B. in Kln
     BROADCAST auf  der Eingabe  (!) eines FM-Relais gemacht. Dazu werden immer
     nur 2  Frames gesendet,  um dann  zu prfen, ob das Relais geffnet wurde.
     Ist das Relais noch geschlossen, so werden wieder 2 Frames gesendet. Wurde
     das Relais  aber geffnet,  so wird  ber eine  kleine Schaltung  die  PTT
     gesperrt. Der  Durchsatz ist  natrlich geringer  als bei  einem DAUER-TX-
     Ausgang, aber ich denke, da es eine gute Alternative ist. Zu diesem Zweck
     habe ich  eine kleine  Schaltung entwickelt.  Bei Fragen  bitte wenden an:
     (DG1KWA / Andreas @DB0GSO).


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 124


ANHANG F:

Aufbau    der     Layer         Frames    bei     TheNet,    TheNetNode    und
TheBoxware.

Da fr  die 3  Programme TheNet,  TheNetNode und  TheBoxware dasselbe  Layer -
Protokoll gilt,  wird im  folgenden nur  von TheNet die Rede sein, aber es sind
alle 3 Programme gemeint (wenn nicht ausdrcklich anders vermerkt). Hier werden
nur die  Frames mit  erweitertem AX.25-Format behandelt, Identifikations-Frames
etc. bleiben unbercksichtigt.

Alle speziellen  Layer  Frames von TheNet werden mit dem PID "CF" ausgesendet,
wodurch eine  Unterscheidung von normalen Layer 2 Frames gewhrleistet ist (bei
denen ist der PID "F0"). Dies gilt sowohl fr I-Frames als auch fr UI-Frames.

Das zustzliche  Protokoll im Infofeld des AX.25-I-Frames besteht grundstzlich
aus 3  Blcken: der  Netzwerk-Kontrollblock (Layer 3) besteht aus 15 Bytes, der
darauf folgende Transport-Kontrollblock (Layer 4) besteht aus weiteren 5 Bytes,
und schlielich  bleibt noch der Informationsteil, fr den eine Lnge von 0 bis
236 Bytes vorgegeben ist.

Netzwerk Layer Frames.

Der  Router  von  TheNet  bestimmt,  auf  welchem  Weg  Nachrichten  von  einem
Zielknoten zum  anderen bertragen  werden. Das Routing erfolgt automatisch auf
dem vermutlich  gnstigsten Weg.  Der whrend  einer Verbindung  verwendete Weg
kann sich  ndern, wenn z.B. ein Netzknoten ausfllt; dann wird automatisch ein
alternativer Weg  verwendet (wenn  vorhanden)  -  der  Enduser  merkt  von  der
Umleitung nichts.

Fr das  Routing bei TheNet werden zunchst Informationen ber die erreichbaren
Zielknoten mit einer Broadcast-Aussendung ausgetauscht. Bei TheNetNode wird die
Laufzeit zum Nachbarknoten gemessen.

Der hhere Transport-Layer baut auf dem Netzwerk-Layer auf, so da alle TheNet-
I-Frames einen  Netzwerk-Kontrollblock enthalten,  der immer  gleich  aufgebaut
ist. Er  besteht aus  insgesamt 15  Bytes. Als  erstes kommt das Rufzeichen des
Absenderknotens (7  Bytes), gefolgt  vom  Rufzeichen  des  Empfngerknotens  (7
Bytes). Schlielich  wird die  Lifetime dieses  Frames bertragen (1 Byte). Die
Lifetime wird  bei jeder Weitergabe an einen Nachbarknoten um 1 vermindert, bis
entweder der Zielknoten erreicht ist, oder aber der Wert 0 wird. Falls der Wert
0 erreicht  wird, ist das Frame zu vernichten, damit ein Frame nicht durch eine
zufllig entstandene  Schleife des  Netzes endlos  lange kreist und dadurch das
Netz blockiert.

Laufzeitmessung bei TheNetNode.

Um die Laufzeit fr Layer 3 Frames zu einem Nachbarknoten und zurck zu messen,
werden von  TheNetNode regelmig  Meframes an  alle connecteten Nachbarknoten
geschickt. Dabei  handelt es  sich um  I-Frames mit  dem PID "CF". Im Netzwerk-
Kontrollblock ist  als Absender das Rufzeichen des Knotens eingetragen, der die
Laufzeitmessung vornimmt.  Als Zielknoten ist das Phantom-Rufzeichen L3RTT (wie
"Layer 3  Round Trip Time") eingetragen. Der Transport- Kontrollblock ist mit 5
Bytes "00"  besetzt. Im  Informationsteil  sind  weitere  Daten  wie  z.B.  die
Systemzeit beim  Erzeugen  des  Frames  enthalten.  Da  diese  Daten  nur  beim
Absenderknoten ausgewertet  werden, ist  das genaue  Datenformat nicht wichtig.
Auerdem ist  dieser Teil  des Protokolls noch in der Entwicklungsphase, so da
nderungen hier nicht auszuschlieen sind.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 125


Automatisches Routing (alter Art).

Diese Art  des Routings wird noch fr Knoten bereitgestellt, die noch nicht das
Protokoll von ON5ZS untersttzen.

Fr das automatische Routing werden regelmig von den Netzknoten Informationen
ber den  Inhalt der  Zielknotenliste ausgesendet. Dies erfolgt durch UI-Frames
mit  dem   TheNet-PID  "CF".   Das  Absender-Rufzeichen   dieser  Routingframes
(Broadcast)  ist   das  Rufzeichen   des  absendenden   Netzknotens,  und   als
Zielrufzeichen wird  das Phantom-Rufzeichen  "NODES" verwendet.  Fr TheNetNode
ist das  Zielrufzeichen nicht  mehr  vom  Programm  vorgegeben,  um  auch  ber
spezielle Layer 2 Digipeater (z.B. FlexNet) routen zu knnen.

Im Info-Feld  des Broadcast-Frames  wird  zuerst  als  Kennung  ein  Byte  "FF"
gesendet, gefolgt  von dem  Ident des  Absenderknotens (6  Bytes).  Schlielich
folgen bis zu 11 Eintrge der Zielknotenliste.

Jeder Zielknoteneintrag  besteht  aus  4  Datenblcken.  Der  erste  Datenblock
enthlt das  Rufzeichen  des  Zielknotens  (7  Bytes).  Der  zweite  Datenblock
beinhaltet den Ident des Zielknotens (6 Bytes). Im dritten Datenblock folgt der
Nachbarknoten, ber  den der  Zielknoten mit der besten Laufzeit bekannt ist (7
Bytes). Schlielich  wird im  vierten Datenblock  die Laufzeit des besten Weges
zum Zielknoten angegeben (1 Byte).

Alle angegebenen  Idents werden  als normale  ASCII-Zeichen bertragen, whrend
fr alle  Rufzeichen das  AX.25-Format (ASCII  um 1  Bit nach  links geschoben)
verwendet wird.

Bei neueren  TheNet-Versionen ist  die Aussendung der Zielknotenliste erweitert
um die  Layer 3  Lifetime der  einzelnen Zielknoten.  Damit  diese  Erweiterung
kompatibel zu  den lteren  Versionen bleibt, wurde der zustzliche Teil an die
bisherige Aussendung  angehngt. Als  Kennung fr den Beginn des Lifetimeblocks
wird ein Byte "00" gesendet. Diese Kennung verhindert gleichzeitig eine weitere
Auswertung des  Frames durch ltere Programme, da sonst statt der Lifetimes ein
weiterer Zielknoten  folgen mte,  beginnend mit  einem Rufzeichen. Rufzeichen
knnen aber nicht mit "00" anfangen.

Darauf folgt  die eigene  Layer 3  Lifetime des  Absenderknotens.  Anschlieend
werden die Lifetimes der in dem Frame enthaltenen Zielknoten in der Reihenfolge
ausgesendet, in der vorher die Zielknoten ausgesendet wurden.

Fr die  Lifetime wird jeweils 1 Byte gesendet und zwar diejenige Lifetime, die
auch in  einem Frame  des entsprechenden  Zielknotens eingetragen wre. Ist die
Lifetime unbekannt, wird statt dessen "00" gesendet.

Neues Routing in TheNetNode von ON5ZS:

Routernderungen:
Der BROADCAST  wird nun  im sicheren  Level  3  bertragen.  So  wie  ein  Node
verschwindet, wird  seine Qualitt  auf "1" gesetzt. Die Nachbarn werden SOFORT
durch den  BROADCAST darber  verstndigt. Diese  verstndigen auch sofort ihre
andere  Nachbarn   und  so   weiter.  Damit   wird  das   gesamte  Netz   davon
benachrichtigt. Dauer der Ausbreitung: zwischen 0 und 4 Sekunden pro Hop.

Ein neues System:
1 Strecke und 2 Wege. Das System ist jetzt soweit klar.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 126


                    /---------------------------\
      user -- on4ulg                             on5vl --- on5vl-5(bbs)
                    \---on1apd-----on4aic-------/
                          |          |
                          |          |
                        on1xx -----on1yy

Die Lsung war ziemlich einfach...

Damit on5vl  den Weg  on5vl, on4aic, on1apd nimmt, mu bei on4aic der beste Weg
nach on4ulg  ber on1apd  eingetragen sein.  Durch die  Art der  Berechnung der
Qualitt, die  Qualitt von  on4aic bei on5vl ist gleich der Qualitt von on5vl
bei on4aic,  kann on5vl  sehr einfach  die Qualitt  der  Strecken  von  on4aic
berechnen (und entscheiden, ob on4ulg direkt angesprochen wird oder nicht).

a)    Wenn es  mglich ist  ( kein  ping-pong ->  Berechnung der Qualitten des
      Nachbarn ).

b)    Der alternative  Weg wird gewhlt, wenn die bertragungszeit eines Frames
      auf der alternativen Strecke krzer war.

c)    Wenn ein  Frame vom  Level  4  kommt  (  on4aic  ->  on1yy  wird  niemals
      gebraucht).

      Die alternative  Strecke wird  beansprucht ab  dem  Augenblick,  wo  eine
      bestimmte Anzahl  (*) von  Frames im  tx_buffer level2  ( -> tosend ) bei
      on5vl -> on4ulg vorhanden ist.

(*)   Diese  Anzahl   verndert  sich   nach  der  Qualittsdifferenz  zwischen
      Hauptstrecke und  alternativer Strecke in der Art, wie die Frames in etwa
      in der  richtigen Reihenfolge  bei on4ulg  ankommen (TNN  gibt sie in der
      richtigen Reihenfolge weiter).

      Es gibt kein "Selective retransmission request" von on4ulg.

Transport Layer Frames.

Zwischen den  Endknoten eines Circuit wird ein spezielles bertragungsprotokoll
verwendet, um  eine transparente,  fehlerfreie Datenbertragung zu ermglichen.
Dieses  zustzliche   Protokoll  wird   im   Transport-Kontrollblock   und   im
Informationsteil des Frames bertragen.

Der Transport-Kontrollblock  besteht aus  5 Bytes.  Die Bedeutung  der ersten 4
Bytes ist  abhngig vom  5. Byte,  dem Kontrollbyte.  Das  Kontrollbyte  selbst
besteht aus dem Opcode sowie 3 Flags.

Die Bits 0-2 im Kontrollbyte bilden den Opcode, aus dem die Frameart abzuleiten
ist.  Von   den  8   mglichen  Opcodes   werden  derzeit  nur  6  verschiedene
Mglichkeiten verwendet:
      1 = Connect-Request,
      2 = Connect-Acknowledge,
      3 = Disconnect-Request,
      4 = Disconnect-Acknowledge,
      5 = Information-Transfer,
      6 = Information-Acknowledge.

Die Bits  3 und 4 werden derzeit (noch) nicht verwendet, sie werden daher immer
auf 0 gesetzt.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 127


Bit 5 ist das More-Follows-Flag. Dieses Flag zeigt an, da der Informationsteil
auf mehrere  Frames aufgeteilt  wurde. Um  auch Frames des Enduser mit mehr als
236 Byte  Informationsteil transparent  zu  bertragen,  werden  solche  Frames
aufgeteilt. Im  ersten Teil  werden  die  maximal  mglichen  236  Bytes  Daten
bertragen, im  nchsten Frame folgt der Rest. Bei lteren Versionen von TheNet
wurden Informationen des Knotens selbst (Userliste, Nodesliste) zur bertragung
innerhalb  des   Netzes  teilweise  auch  mit  wesentlich  grerer  Anzahl  an
Datenbytes bertragen.  Dafr  wurden  dann  entsprechend  mehrere  Frames  mit
gesetztem More-Follows-Flag  nacheinander gesendet.  Beim Endknoten  wurde dann
die Unterteilung in AX.25-gerechte 256-Byte-Frames vorgenommen.

Bit 6  heit NAK-Flag.  Dieses Bit  wird nur  bei den  Frametypen  Information-
Transfer und  Information-Acknowledge verwendet  und zeigt  an, da  ein  Frame
wiederholt werden soll.

Bit 7  ist das  Choke-Flag. Dieses  Flag wird  bei den  Frametype  Information-
Transfer,  Information-Acknowledge   und  Connect-Acknowledge   verwendet.  Die
unterschiedliche Bedeutung  dieses Flags  ist bei den entsprechenden Frametypen
erlutert.

Connect-Request.

Mit einem  Connect-Request-Frame wird ein neuer Circuit angefordert. Die ersten
beiden  Bytes   des  Transport-Kontrollblocks  spezifizieren  den  Circuit  des
Absenderknotens. Dabei  gibt das  erste Byte einen Index in der Circuit-Tabelle
an (Circuit-Index).  Das 2.  Byte wird  als zustzliche  Kennzeichnung fr  den
jeweiligen Circuit  verwendet, um  Mehrdeutigkeiten zu verhindern (Circuit-ID).
Die folgenden  2 Bytes  werden nicht verwendet und daher auf "00" gesetzt. Auch
die Flags im Kontrollbyte werden nicht verwendet und daher auf 0 gesetzt.

Im  Info-Teil   des  Connect-Request-Frames   wird  zuerst  die  vorgeschlagene
Fenstergre fr  den Transport-Layer  bertragen (1  Byte). Darauf  folgt  das
Rufzeichen des  Users, der  den neuen  Circuit aufzubauen  wnscht. Schlielich
folgt das  Rufzeichen des  Absenderknotens. Zusammen  sind das also 15 Bytes im
Info-Teil des Connect-Request-Frames.

Bei neueren  Versionen von  TheNet  wird  zustzlich  bertragen,  bei  welchem
Netzknoten  der   User  in   das  Netz   eingestiegen  ist,  und  ber  welchen
Digipeaterweg er  dort zu erreichen ist. Zuerst wird hierfr das Rufzeichen des
Netzknotens bertragen,  bei dem  der User in das Netz eingestiegen ist. Danach
folgt die  eventuell vorhandene  Digipeaterliste beim  Uplink, also  maximal  8
weitere Rufzeichen.  Zum Abschlu  folgt 1  Byte "00".  Fr  diese  Erweiterung
werden also  minimal 8  und maximal  64 Bytes  zustzlich  im  Informationsteil
bertragen.

Fr alle  beim Connect-Request  bertragenen Rufzeichen  wird das um 1 Bit nach
links geschobene AX.25-Rufzeichen-Format verwendet.

Connect-Acknowledge.

Auf  ein   Connect-Request-Frame  wird   mit  einem   Connect-Acknowledge-Frame
geantwortet. Die  ersten beiden  Bytes des  Transport-Kontrollblocks bezeichnen
den Circuit  des Knotens,  der den  Connect-Request gesendet  hat.  Sie  werden
direkt aus  dem Connect-Request  bernommen. Die  darauf folgenden beiden Bytes
bezeichnen den  Circuit des  Knotens, der den Connect-Acknowledge-Frame sendet,
wieder in der Reihenfolge Circuit-Index - Circuit-ID, wie beim Connect-Request-
Frame.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 128


Wenn der  Connect-Request akzeptiert  wurde, sind  alle Flags  im  Kontrollbyte
gelscht. Falls  kein Circuit aufgebaut werden kann, ist das Choke-Flag (BIT 7)
gesetzt.

Mit einem  Connect-Request-Frame wird ein neuer Circuit angefordert. Die ersten
beiden  Bytes   des  Transport-Kontrollblocks  spezifizieren  den  Circuit  des
Absenderknotens. Dabei  gibt das  erste Byte einen Index in der Circuit-Tabelle
an (Circuit-Index).  Das 2.  Byte wird  als zustzliche  Kennzeichnung fr  den
jeweiligen Circuit  verwendet, um  Mehrdeutigkeiten zu verhindern (Circuit-ID).
Die folgenden  2 Bytes  werden nicht verwendet und daher auf "00" gesetzt. Auch
die Flags  im Kontrollbyte  werden nicht  verwendet und daher auf 0 gesetzt. Im
Info-Teil   des   Connect-Request-Frames   wird   zuerst   die   vorgeschlagene
Fenstergre fr  den Transport-Layer  bertragen (1  Byte). Darauf  folgt  das
Rufzeichen des  Users, der  den neuen  Circuit aufzubauen  wnscht. Schlielich
folgt das  Rufzeichen des  Absenderknotens. Zusammen  sind das also 15 Bytes im
Info-Teil des Connect-Request-Frames.

Im Info-Teil  des Connect-Acknowledge-Frames  wird 1 Byte bertragen fr die zu
verwendende Fenstergre im Layer 4.

Disconnect-Request.

Wenn ein  Information-Transfer-Frame empfangen  wird und  keine Information fr
die Gegenstation  vorliegt, wird der Empfang mit einem Information-Acknowledge-
Frame  besttigt.   Die  ersten   beiden  Bytes   des  Transport-Kontrollblocks
bezeichnen wieder  den Circuit des Knotens, an den der Information-Acknowledge-
Frame gesendet  wird, in der Reihenfolge Circuit-Index - Circuit-ID. Das dritte
Byte des  Information-Acknowledge-Frames ist nicht verwendet und wird daher auf
"00" gesetzt.  Das 4.  Byte  des  Transport-Kontrollblocks  ist  die  Empfangs-
Sequenz-Nummer und  gibt  die  als  nchstes  von  der  Gegenstation  erwartete
Sendesequenznummer an.

Ein Disconnect-Request-Frame enthlt keinen Info-Teil.

Disconnect-Acknowledge.

Als Antwort  auf ein  Disconnect-Request-Frame wird ein Disconnect-Acknowledge-
Frame gesendet.  Die ersten  beiden Bytes  bezeichnen wieder  den  Circuit  des
Knotens,  an   den  der  Disconnect-Acknowledge-Frame  gesendet  wird,  in  der
Reihenfolge Circuit-Index - Circuit-ID. Die folgenden beiden Bytes werden nicht
verwendet und  deshalb auf  "00" gesetzt. Auch die Flags im Kontrollbyte werden
nicht verwendet und daher gelscht.

Ein Disconnect-Acknowledge-Frame enthlt keinen Info-Teil.

Information-Transfer.

Ein Information-Transfer-Frame  bertrgt  die  Informationen  des  Users.  Die
ersten beiden Bytes bezeichnen den Circuit des Knotens, an den der Information-
Transfer-Frame gesendet  wird, in  der Reihenfolge  Circuit-Index - Circuit-ID.
Darauf folgt  ein Byte  fr die Sende-Sequenz-Nummer dieses Frames. Das 4. Byte
des Transport-Kontrollblocks  ist die  Empfangs-Sequenz-Nummer und gibt die als
nchstes von  der Gegenstation  erwartete Sendesequenznummer  an. Damit  werden
gleichzeitig  mit   der  Informationsbertragung   die  von   der  Gegenstation
empfangenen Frames besttigt.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 129


Ist das  More-Follows-Flag gesetzt,  bedeutet dies,  da nicht die vollstndige
Information eines  User-Frames auf  einmal  bertragen  werden  konnte,  da  im
Information-Transfer-Frame hchstens  236 Bytes Info enthalten sein knnen (die
restlichen  20   Bytes  werden   fr  Netzwerk  -  und  Transport-Kontrollblock
bentigt).  Im   nchsten  Frame   ist  die  Fortsetzung  der  User-Information
enthalten.

Das NAK-Flag  wird gesetzt,  wenn  ein  empfangenes  Information-Transfer-Frame
nicht die  erwartete Sendesequenznummer  hatte. Damit wird die Wiederholung des
fehlenden Frames angefordert.

Ist  das   Choke-Flag  gesetzt,   bedeutet  dies,  da  vorerst  keine  weitere
Information fr diesen Circuit angenommen werden kann.

Im  Info-Teil   des  Information-Transfer-Frames   wird  die   User-Information
bertragen (max. 236 Bytes je Frame).

Information-Acknowledge.

Wenn ein  Information-Transfer-Frame empfangen  wird und  keine Information fr
die Gegenstation  vorliegt, wird der Empfang mit einem Information-Acknowledge-
Frame  besttigt.   Die  ersten   beiden  Bytes   des  Transport-Kontrollblocks
bezeichnen wieder  den Circuit des Knotens, an den der Information-Acknowledge-
Frame gesendet  wird, in der Reihenfolge Circuit-Index - Circuit-ID. Das dritte
Byte Des  Information-Acknowledge-Frames ist nicht verwendet und wird daher auf
"00" gesetzt.  Das 4.  Byte  des  Transport-Kontrollblocks  ist  die  Empfangs-
Sequenz-Nummer und  gibt  die  als  nchstes  von  der  Gegenstation  erwartete
Sendesequenznummer an.

Das NAK-Flag  wird gesetzt,  wenn  ein  empfangenes  Information-Transfer-Frame
nicht die  erwartete Sendesequenznummer  hatte. Damit wird die Wiederholung des
fehlenden Frames angefordert.

Ist  das   Choke-Flag  gesetzt,   bedeutet  dies,  da  vorerst  keine  weitere
Information fr  diesen Circuit  angenommen werden  kann. Das More-Follows-Flag
wird nicht  verwendet und ist daher gelscht. Ein Information-Acknowledge-Frame
enthlt keinen Info-Teil.

DF6LN (23.7.93); erweitert um ON5ZS-Router ON5ZS/DG9FU (9.9.96)

!!!!!!! Hier  fehlt das neue in Vellmar beschlossene neue Routing Dok hat DB7KG
/ Andreas.    !!!!!!!

FlexNet-Interface:

Allgemeines:

Die vorliegende  Beschreibung  dokumentiert  die  Implementation  der  FlexNet-
Gateway-Routinen in  TNN. Bei  der Erarbeitung der Grundlagen bestand keinerlei
Absichten, den  FlexNet-Router zu  kopieren, zu  verbessern oder zu bernehmen.
Ziel ist  und war,  eine engere  Verknpfung der  TNN-Digipeater  und  FlexNet-
Digipeater auf  Systemebene zu  erreichen und Network-Informationen gegenseitig
auszutauschen.

Bis dato  konnten  die  FlexNet  -  und  Nord><Link  Gruppen  kein  gemeinsames
Interlink-Protokoll ausarbeiten.  Aus diesem Grunde haben wir nun versucht, die
Interlink-Kommunikation der  FlexNet-Schnittstelle teilweise  nachzubilden  und
damit eine vereinfachte Gateway-Schnittstelle zu realisieren.

Grenzen der Implementation:


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 130


Da die  FlexNet-Schnittstelle nicht  (ffentlich) dokumentiert  ist, bernehmen
wir keinerlei  Funktionsgarantie. Aus  den oben erwhnten Grnden bestand sogar
die Absicht  einer eingeschrnkter  Emulation. Bei  Bedarf (und  weitergehenden
Informationen) kann  die Schnittstelle  zu einem  spteren Zeitpunkt  erweitert
werden.

Realisiert wurden folgende Funktionen:

      -    Initialisierung,
      -    Laufzeitmessung zum Nachbarn,
      -    Beantwortung der Laufzeitmessung des Nachbarn,
      -    Auswertung der Destinations-Informationen,
      -    Rckmeldung bekannter Destinationen,
      -    Find Destinationen,.

Nicht realisiert sind folgende Funktionen:

      -    Header Kompression.

Diese   Version    kann   nun   beliebig   viele   FlexNet-Nachbar   verwalten.
Laufzeitmessung und  Destinations-bernahme erfolgen dynamisch. Die empfangenen
FlexNet-Ziele werden in der gleichen Tabelle gespeichert wie die Nodes.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 131


ANHANG G:

Die GNU-Version von TNN

Einleitung:

Unter MS-DOS  hatten wir  bisher immer  damit zu  kmpfen, da  der  verfgbare
Speicher auf  1 MB  (+ HMA)  beschrnkt war.  Diesen Speicher  muten sich alle
Programme teilen.  Damit waren  Programme  wie  TNN  in  einen  Speicherbereich
eingezwngt.

Mit der  GNU-Version steht  nun der  gesamte Speicher zur Verfgung. Aber warum
noch MS-DOS untersttzen, wo es so gute Betriebssystem wie OS/2, LINUX oder WIN
95 gibt  ? Alle  diese Betriebssysteme  haben einen recht hohen Speicherbedarf,
auerdem schleppt  man meist  eine fr  unsere Zwecke  unntige Oberflche mit.
Deshalb die weitere Untersttzung von MS-DOS.

Was bedeutet DPMI ?

Die ersten  Prozessoren der Firma INTEL konnten 1 MB Speicher adressieren, dies
war zu  damaligen Zeiten  eine Menge.  Mit dem  Boom der  Computertechnik wurde
schnell  erkannt,   da  diese   Grenze  schnell   gesprengt   wrde.   Deshalb
implementierte INTEL  eine CPU-Betriebsart,  den  Protected  Mode.  Mit  dieser
Methode konnte  man auf  einem 286'er  (damals) unglaubliche 16 MB adressieren.
Leider war  man nicht recht konsequent mit der Umsetzung, so konnte man die CPU
ohne weiteres  in den  PM (Protected Mode) schalten, aber zurckschalten in den
Real Mode,  so bezeichnet  man den  8086 kompatiblen  Modus, war nur mit groem
Aufwand mglich. Erst mit dem 386'er wurde dieses Manko behoben. Auerdem wurde
der Protected-Mode  noch mal  erweitert, so da bis zu 4 GByte (32 Bit Selektor
und 32 Bit Offset) adressieren kann.

Leider hatte  dies keine  Vorteile fr ein Betriebssystem wie MS-DOS, durch die
spezielle Art  des PM  wrde es  keine Abwrtskompatibilitt geben. Um trotzdem
auf den Speicher ber 1 MB zugreifen zu knnen, wurden Krcken wie LIM-EMS oder
XMS eingefhrt.  Hierbei wird  ab dem  386'er ein  weiterer  Modus  des  386'er
ausgenutzt, der  Virtuelle-8086-Modus, auf  diesen mchte ich aber nicht weiter
eingehen.

Um dieses Problem zu beheben, wurde das Dos-Protected-Mode-Interface definiert.
Damit ist  es mglich,  Protected-Mode-Programme auch unter MS-DOS auszufhren,
ohne gleich ein neues Betriebssystem implementieren zu mssen.

Der DPMI-Server  schalten den Prozessor (ab 386'er) immer dann in den Real-Mode
zurck, wenn  z.B. eine  DOS-Routine oder  ein BIOS-Aufruf  stattfinden. Danach
wird die  CPU wieder  in den  PM versetzt. Auerdem stellt der DPMI-Server eine
gewisse Anzahl  an Funktionen  zur  Verfgung,  die  das  Programmieren  im  PM
erleichtern.

Warum Protected ?

Adresse zu bilden.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 132


Der Protected-Mode  ist  eigentlich  fr  Multitasking-Systeme  gedacht.  Durch
diesen Modus  bietet  die  CPU  Mglichkeiten,  einzelne  TASK  voreinander  zu
schtzen d.h.  ein Programm kann nicht in ein anderes eingreifen. Dies ist aber
nur durch  einen gewissen  Aufwand zu erreichen. So zeigt ein Pointer nicht auf
einen physikalische  Adresse, sondern  enthlt einen Selektor und einen Offset.
Zum Generieren  einer physikalischen  Adresse im  PM wird zum Selektroteil, der
logischen Adresse,  als Index in eine Deskriptortabelle gesprungen. Der Eintrag
in die  Deskriptortabelle enthlt eine 24-Bit Basisadresse, welcher der Offset-
Teil der  logischen Adresse  hinzuaddiert wird, um die physikalische Adresse zu
bilden.

Im  DPMI  32-bit  ist  dies  hnlich,  allerdings  werden  dort  32-Bit-Offsets
verwendet (4  GByte !),  die einen  Bezug zu einem 4G-langen-Segment herstellen
knnen. Versucht  jetzt einen  Anwendung auf Daten jenseits einer Segmentgrenze
zuzugreifen, so  gibt es  eine allgemeine  Schutzverletzung (GBP  oder  General
Protection fault),  daher Protected  Mode. In DPMI-Version von TNN wird der 16-
Bit-DPMI verwendet.

Was ndert sich fr den Nutzer?

Erstmal nichts,  die DPMI-Version bietet erstmal die gleiche Funktionalitt wie
die "normale"  Version. Allerdings ist die Systemanforderung etwas hher. Durch
das   Umschalten    zwischen   PM    und    Real-Mode    ist    eine    gewisse
Geschwindigkeitseinbue zu  bemerken. Auch  sollten min.  3-4 MB-RAM  verfgbar
sein. Fr  DOS-Aufrufe stehen  dann allerdings mehr als 400 KByte zur Verfgung
und die  Buffer knnen  etwas grozgiger  bemessen werden.  Auftretende Fehler
(Exceptions) werden  auf der Festplatte im TEXTCMD-Pfad verewigt und sollten an
eine NORD><LINK-Service-Stelle  (z.B. DG9FU,DB2OS  oder DG1KWA)  weitergeleitet
werden, damit wir die Mglichkeit haben, den Fehler ausfindig zu machen.

brigens vertrgt  sich die  DPMI-Version bestens  mit OS/2 oder WIN 3.1x / WIN
95.

GRENZEN / PROBLEME:

Bedingt durch  den Aufbau  des DPMI  gibt es  einen ganz groen Haken. Wie oben
bereits beschrieben  mu die  CPU fast  laufend zwischen dem Protected Mode und
dem Real Mode hin und herzuschalten. Dieses kostet natrlich Zeit.

Deshalb sind einige Sachen zu beachten:

KISSLINK
      Nur mit Fifo, ohne hat es nicht viel Sinn !!

BAYCOM-USCC
      Bedingt durch den Aufbau der Karte werden sehr viele Interrupts erzeugt !
      Vier 9k6-Links  entsprechen ca. einem 38k4 KISSLINK ohne Fifo ! Die USCC-
      Karte verfgt  zwar auch  ber einen kleinen Fifo, ob der aber reicht ist
      fraglich !

VANESSA
      Super fr DPMI, da die VANESSA keine Interrupts erzeugen !

ETHERNET
      Macht natrlich  IRQ ...wie  kritisch dies  ist, kann ich erst nach Tests
      sagen.....

      Einen 486DX2-66 oder hher wrde ich mal wrmstens empfehlen.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 133


DEBUG.TXT:

Bei Abstrzen / Exceptions:
Wird AUF  DEM BILDSCHIRM eine Debug-Ausgabe erzeugt. SOFORT NACH der TNN17x.EXE
sollte das  Programm "SYMIFY -O  DEBUG.TXT TNN.EXE"  aufgerufen werden,  dieses
wertet den  Stack aus  und generiert die eigentliche Debug-Meldung, diese bitte
an eine  TNN-Service-Stelle weiterleiten. Der Sysop ist fr einen Reset danach,
selbst verantwortlich  ! Dies kann entweder ein Hardware-Watchog sein oder eine
Datei in  der START.BAT  die nach dem Aufruf der TNN-EXE und SYMIFY steht, z.B.
RESET.COM. Leider war eine andere Lsung bis jetzt nicht mglich !

      Mgliche Exceptions:

      08 = Doppelfehler,
      0A = Ungltiges TSS,
      0B = Segment nicht vorhanden,
      0C = Stack-Fehler,
      0D = Allgemeine Schutzverletzung,
      0E = Seitenfehler.
      Weitere Hinweise zur 32bit-Version von TheNetNode fr DOS:
      -    die TNN176.STA/MHEARD.TAB/CONVERS.PRS der 32bit-Version
           unterscheiden sich durch das DWORD-Alignment des GNU-Compilers zu
           den DOS/DPMI-Versionen
      -    alle Funktionen der TNN171 fr DOS/DPMI sollten genauso bei der
           32bit-Version funktionieren
      -    die 32bit-Version hat zur zeit ein sehr primitives Timing-Verhalten,
           eine bessere Timing-Routine ist in Arbeit
      -    die 32bit-Version generiert keine Resets sondern verlt das
           Programm, in einer Batch-Datei ist dann nach der TNN.EXE ein
           Programm aufzurufen, das den Reset durchfhrt. Zwischen TNN.EXE und
           RESET.EXE ist das "SYMIFY" einzufgen (s.u.)

Compiler:

Als Compiler  kommt  der  DJGPP/GNU  zum  Einsatz.  Dieser  Compiler  ist  frei
verfgbar.

Weiter sind die folgenden Programme erforderlich:

SYMIFY.EXE
      Zum Auslesen des Speichers bei einem Programmfehler.

CWSDPMI.EXE
      Der ntige DPMI-Handler icl. CWSDPMI.DOC, CWSDMP0.EXE CWSPARAM.EXE.

RESET.EXE
      damit die Software auch sofort wieder gestartet wird.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 134


Die START.BAT knnte nun so aussehen:


 set tz=UTC0
 set conversd=P:1
 set tnn32buffers=9000
 set tnnpath=c:\tnn\
 set tnncfg=1009,32
 set msgpath=c:\tnn\msg\
 set confpath=c:\tnn\
 set digicall=DB0EAM
 set satqth=JO41PI
 set qth=9:16:12/51:21:10
 set tokencom=0
 set kiss1=1
 c:\b-log.exe c:\tnn\sysop.pro -m

 STARTCNT
 IF ERRORLEVEL==1 GOTO OKGNU32
 ECHO Starte alte TNN171...

 REM !!!!!!!!!!!!!!! ALTE SOFT HIER STARTEN (TNN171.EXE) !!!!!!!!!!!!!!!!!!
 COPY TNN176.DOS TNN176.TNB
 TNN_ALT.exe
 REM !!!!!!!!!!!!!!! ALTE SOFT HIER STARTEN (TNN171.EXE) !!!!!!!!!!!!!!!!!!

 GOTO ENDE
 :OKGNU32

 ECHO Starte neue TNNGNU.EXE

 REM !!!!!!!!!!!!!!! HIER WIRD DIE NEUE SOFTWARE GESTARTET !!!!!!!!!!!!!!!!
 COPY TNN176.DPI TNN176.TNB
 TNNGNU.exe
 SYMIFY -o DEBUG.ERR TNNGNU.EXE
 TYPE DEBUG.ERR >> C:\TNN\TEXTCMD\DEBUG.TXT
 REM !!!!!!!!!!!!!!! HIER WIRD DIE NEUE SOFTWARE GESTARTET !!!!!!!!!!!!!!!!

 :ENDE
 RESET.EXE


Weitere Fragen ?
      Dann sind zu empfehlen:
      -    PC Intern,
      -    Die 386/486'er-CPU,
      -    http://www.delorie.com.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 135


ANHANG H:

       -----------------------------------------------------------------

           D A M A - ein neues Verfahren fr Packet-Radio !

       -----------------------------------------------------------------

      von DK4EG Detlef J. Schmidt,
      Stenbrechstr. 22,
      D-38106 Braunschweig

      NORD><LINK e.V.
      c/o Peter Glzow, DB2OS
      Allensteiner Str. 5
      D-30880 LAATZEN
      Germany

Immer wieder  haben Packet-Radio-Amateure  Probleme damit, da sie vermeintlich
nicht an  'ihren' Digipeater  herankommen oder meinen, der Digipeater wrde sie
nicht verstehen. Und das, obwohl sie den Digi mit lautem gutem Signal aufnehmen
knnen. Der  Schlu, da  der Empfnger  des Digi wohl taub sein msse, scheint
sich aufzudrngen.

Den Fall gibt es natrlich auch, er soll aber hier nicht betrachtet werden.

Wahrscheinlicher ist es, da der Digipeater nicht 'nichts hrt', sondern da er
'viel zu  viel hrt'.  Er hat  ja typischerweise  den 'besten'  Standort  aller
beteiligten Stationen.  Das fhrt  dann zu  Kollisionen beim  Digi mit mehreren
Stationen, die  sich untereinander nicht hren ('Hidden-Stations-Problem'). Nur
wenn eines  der gleichzeitig  empfangenen Signale  deutlich strker  beim  Digi
ankommt als  alle anderen,  hat es Chancen 'durchzukommen'. Fr weiter entfernt
liegende Stationen  ist es  dann oft  unmglich, mit  ihren  Packets  zum  Digi
durchzudringen.

Verschiedene Versuche  sind schon unternommen worden, um dieses Problem auf den
Amateurbndern zu  lsen. Ein  Lsungsansatz ist  zum Beispiel  der Einsatz von
Duplex-Digis (BTMA).  Aber  auch  dieses  System  hat  etliche  Nachteile.  Der
Hardwareaufwand eines  Duplex-Digis ist um einiges hher als bei einem Simplex-
Digi. Auerdem belegt er  z w e i  Kanle, bringt aber nur den Durchsatz  e i n
e s   kollisionsfreien  Kanals. Eine  Durchsatzerhhung tritt  nur  statistisch
durch Kollisionsreduzierung auf.

Eleganter wre  es aber  wohl, wenn  man z.B. durch einfachen EPROM-Tausch oder
noch besser  nur durch  eine  andere  Parametereinstellung  das  Problem  lsen
knnte.

Dieses Problem der Packet-Radio-Amateure ist nun aber gar nicht so neu. Es gibt
auch andere Funkdienste, die das gleiche Problem haben, z.B., wenn von Schiffen
auf hoher See ein Kommunikationssatellit angesprochen werden soll.

Ein etabliertes  Verfahren, das  dieses Kollisionsproblem  lst, ist  z.B.  das
DAMA-Verfahren. Es  ist die  Abkrzung von: Demand Assigned Multiple Ales, also
etwa  anforderungsbezogener   Vielfachzugriff  (auf   den   bertragungskanal).
Vereinzelt taucht in der Literatur auch der treffendere Begriff CODAC dafr auf
(Carrier Oriented  and Demand  Assigned Controll).  Der Begriff  ist aber  wohl
wegen  der   phonetischen  Verwechslungsmglichkeit   mit   einem   Firmennamen
aufgegeben worden.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 136


Der Ablauf  dieses etablierten  DAMA ist  etwa folgender:  In einem  Connection
oriented protokoll wird zunchst nach dem Slotted-Aloha-Verfahren versucht, den
Satelliten zu  connecten. Kollisionen  sind selten, werden aber in dieser Phase
in Kauf  genommen. Danach kennt der Satellit die Station und nimmt sie in seine
Polling-Liste auf.  Es werden  also alle  Stationen reihum  vom Satelliten  aus
aufgerufen  (gepollt),  wobei  der  Aufruf  gleichzeitig  die  Besttigung  der
empfangenen Packets ist.

Ist die  Station einmal  connected, sendet  sie ihre Datenblcke (I-Frames) nur
noch nach Aufforderung durch einen Poll. Es knnen auch mehrere Frames in einem
Block  gesendet  werden.  Antwortet  der  Endknoten  (User)  nicht  unmittelbar
innerhalb  einer  vorgegebenen  Zeit,  wird  angenommen,  da  der  Poll  nicht
angekommen ist, und im nchsten Durchlauf wird sofort der Poll wiederholt.

Desgleichen wird  nach Empfang von Nutzdaten-Blcken (I-Frames) in der nchsten
Runde (also  wenn alle  anderen Stationen  der Connect-Liste abgearbeitet sind)
mit dem  Poll die  Besttigung geschickt.  Kommt dagegen vom Endknoten nur eine
leere Besttigung  an (Receive  Ready/Final), so  wird er in der nchsten Runde
bergangen.

Mit zunehmender Belegung des bertragungskanals kann eine momentan nicht aktive
Station noch  weiter in der Poll-Prioritt heruntergesetzt werden, erlangt aber
sofort wieder  die hchste Prioritt, wenn sie mal mit einem (oder mehreren) I-
Frames antwortet.

Liest man  sich die  vorige Protokollbeschreibung  durch, glaubt  man fast, das
AX.25-Level-2-Protokoll darin zu erkennen. Und darin liegt wohl auch die Chance
und die  Mglichkeit des  DAMA-Verfahrens  fr  Amateur-Packet-Radio.  AX.25-L2
bietet unmittelbar  alle Elemente, die fr DAMA notwendig sind. Es mssen keine
neuen Syntaxelemente  eingefhrt werden.  Viele Funktionen  lassen sich bereits
durch Verstellen  der Betriebsparameter  erreichen. Der  Rest ist z.T. nur eine
minimale nderung der Statetable in der Firmware.

Wie knnte nun eine DAMA-Version fr Amateur-Packet-Radio aussehen ?

Da  bereits  alle  Syntaxelemente  vorhanden  sind,  mssen  auch  keine  neuen
eingefhrt und  erklrt werden.  Wir bleiben  daher fr die Beschreibung in der
bisherigen Terminologie von AX.25.

Die verschiedenen Phasen des Protokolls sollen hier einzeln betrachtet werden.

Verbindungsaufbau

Soll via  Digi ein  Endknoten connected werden, so wird die neue Station direkt
in die  Poll-Liste aufgenommen und mit SABM-Frames angepollt. Erfolgt innerhalb
einer vorgegebenen  Anzahl von SABM kein UA des angesprochenen Endknotens, wird
die Station wieder aus der Poll-Liste gestrichen. Geht die Initiative umgekehrt
vom Endknoten aus, wird wie bisher im CSMA-Verfahren ein SABM an den Netzknoten
gesendet. In  dieser Phase  sind Kollisionen  mglich, es  ist  also  eventuell
notwendig, nach  einem vorgegebenen  Timeout wie bisher weitere SABM zu senden,
bis der Netzknoten mit einem UA antwortet.

Damit ist der Endknoten in die Polling-Liste (Userliste bei TheNet) aufgenommen
und wird  ab diesem Zeitpunkt koordiniert. Der Endknoten antwortet mit einem RR
count 0 als Signal an den Digi, da sein UA aufgenommen wurde.

Idle


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 137


Solange kein  Informationstransfer zwischen  Netz-  und  Endknoten  stattfindet
(Ideln), sendet der Netzknoten seine Polls mit RR und dem zugehrigen aktuellen
Count. Kommt  als Antwort  des Endknotens  beim Digi ein RR mit dem zugehrigen
Count an,  dann wird  die Zeit  bis zum  nchsten Poll  an denselben  Endknoten
verlngert, um  den Kanal  nicht unntig mit Polls zu belasten. Wird das RR des
Endknotens nicht  beim Digi  empfangen (weil entweder der Poll oder die Antwort
verlorenging), dann  wird derselbe Endknoten beim nchsten Durchlauf (also wenn
alle  anderen   Uplink-Stationen  einmal  abgearbeitet  wurden)  sofort  wieder
angepollt usw.

Wenn nach  einer vorgegebenen  Anzahl von  Polls keine  Antwort empfangen wird,
kann der  Endknoten aus der Poll-Liste gelscht werden. Dieses Verfahren stellt
nur auf  den ersten  Blick mehr  Transferaufwand  dar  als  in  der  bisherigen
Version,  da  auch  nun  schon  die  Gegenstation  routinemig  angepollt  und
irgendwann abgehngt  wird. Der  Unterschied ist  nur, da in der neuen Version
der Endknoten  frher aus  der Userliste  gestrichen wird,  wenn er  nicht mehr
antwortet, bei gleichbleibender Anzahl von Versuchen.

Nutzdaten-Transfer Netzknoten-Endknoten

Dieser Fall  unterscheidet sich in nichts vom 'normalen' CSMA-Verfahren. Da die
Initiative ohnehin  beim Digi  liegt (Master), kann er auch zu jeder Zeit statt
eines Polls  ein oder  mehrere I-Frames  an den  Endknoten (Slave)  senden. Der
Endknoten besttigt  wie gehabt  mit RR und dem zugehrigen Count, er kann aber
auch direkt mit I-Frames und den korrespondierenden Counts besttigen. Auch die
Anwendung des Poll-/Final-Bits bleibt unverndert.

Nutzdaten-Transfer Endknoten-Netzknoten

Wie schon  zuvor skizziert,  sendet der  Netzknoten reihum Polls an alle in der
Userliste verzeichnete  Endknoten. Der  Endknoten wartet  also, bis er vom Digi
mit einem  RR angepollt  wird oder  ihm ein I-Frame gesendet wird und antwortet
dann unmittelbar mit einem oder mehreren I-Frames zum Netzknoten. Dieses Warten
auf den  Poll macht  den entscheidenden  Aspekt der  Kollisionsverhtung aus im
Gegensatz  zum   bisherigen  Verfahren,   bei  dem   mehrere  Endknoten   quasi
gleichzeitig senden  knnen, weil  sie sich untereinander nicht hren und nicht
koordiniert sind.

Zustzlich wird  das Problem  behoben, da  zwei  Endknoten  senden,  die  sich
eigentlich hren  knnten, aber  in der  jeweils eigenen  Totzeit zwischen  dem
Abschalten des Empfngers und dem Abstrahlen des modulierten Trgers die andere
Station nicht  'hren'. Dieser  Fall ist  gar nicht  so selten, da verschiedene
sendebereite Stationen  ja von dem Trger des Digi untereinander synchronisiert
werden.

Der Digi  wird die gesendeten I-Frames nicht sofort besttigen, sondern erst in
der nchsten  Runde, nachdem  alle anderen  Stationen der Liste bedient wurden.
Dies ist  dann auch  gleichzeitig der  nchste Poll.  Stehen keine I-Frames zum
Senden an, wird vom Endknoten wieder nur ein RR mit Count geschickt.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 138


Verbindungsabbau

Es kommen  wieder dieselben  Syntaxelemente zum  Einsatz. Will  der  Netzknoten
(Digi) den  Endknoten (User)  abwerfen, so  schickt er  einfach wie  bisher ein
DISC-Frame. Der  Endknoten antwortet  darauf unmittelbar mit einem UA (Finalbit
gesetzt).  geht   das  UA  verloren,  antwortet  der  Endknoten  beim  nchsten
eintreffenden DISC-Frame  wie bisher  mit einem  DM-Frame. Will  im umgekehrten
Fall der  Endknoten 'aussteigen',  so wartet er den nchsten Poll ab und sendet
daraufhin  sein   DISC-Frame  an   den  Netzknoten.  In  diesem  Falle  ist  es
unerheblich, ob  der Digi  sofort oder  erst  in  der  nchsten  Runde  mit  UA
besttigt.

UI-Frames

Eine gewisse  Sonderstellung nehmen  UI-Frames  ein  (Unnumbered  Information),
sowohl im  normalen CSMA-Verfahren  als auch  im DAMA-CSMA-Verfahren.  Sie sind
ursprnglich einmal dafr kreiert worden, einen Informationsaustausch auerhalb
des normalen Protokollablaufes zu realisieren.

Werden UI-Frames  vom  Endknoten  gesendet,  so  kann  dies  normalerweise  nur
auerhalb des Betriebs mit dem Digi auftreten. Eigentlich sollte es diese Flle
ja  nicht   geben,  da   in  diesem   Falle  der  Direkt-QSO  nicht  die  Digi-
Einstiegsfrequenz benutzt  werden sollte.  UI-Frames des  Digi stellen  ohnehin
wieder kein  Problem dar,  da er ja von allen Stationen auf der Frequenz gehrt
wird.

Sonstige Protokollelemente

Somit wre  eine idealisierte  Session vom  Verbindungsaufbau  bis  zum  -abbau
komplett beschrieben.

Es wurden  nicht alle  AX.25 mglichen  Protokollelemente dargestellt. Dies ist
aber in  diesem Kontext  auch nicht  zwingend notwendig,  da smtliche Elemente
ihre logische  Bedeutung behalten.  DM, RNR,  REJ werden  in dem gleichen Sinne
benutzt wie  bisher. Der Unterschied zur reinen CSMA-Version ist lediglich, da
der Endknoten  sie wie  die anderen  Protokollelemente nur  nach einem Poll des
Digi sendet.

Netzknotenseitig gibt  es nur  den Unterschied, da diese entsprechenden Frames
nicht sofort  oder zu beliebiger Zeit, sondern immer erst dann gesendet werden,
wenn  alle   anderen  registrierten   Stationen  (im   gleichen  Sinne)  einmal
abgearbeitet wurden.  und genau der im Frame adressierte Endknoten angesprochen
werden soll.

Vertrglichkeit der Protokollversionen

Eine mgliche  Einfhrung des  DAMA-CSMA-Verfahrens knnte  sich kontinuierlich
vollziehen. Natrlich  wird die  Durchsatzsteigerung  um  so  grer,  je  mehr
Stationen auf  das neue  Verfahren einsteigen. Aber selbst Stationen, die nicht
auf  die   neue  Kanal-Zugriffsmethode   einsteigen,   knnen   teilweise   zur
Durchsatzsteigerung beitragen, indem sie ihre Parameter anders einstellen. Dazu
mte der  Delay zwischen  Empfang eines  an sie  gerichteten  Frames  und  der
zugehrigen Besttigung (T2 oder DWAIT) auf einen Minimalwert gesetzt werden

(weniger als 1 sec).

Die Zeit  bis zur Pollaussendung auf ein eigenes ausgesendetes I-Frame (um eine
Besttigung 'anzumahnen')  wird auf  einen  relativ  hohen  Wert  gesetzt,  der
deutlich grer ist als normalerweise der zeitliche Abstand zwischen zwei Polls
des Netzknotens.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 139


Um die  vollen Mglichkeiten  des Verfahrens auszuschpfen, mssen beide Seiten
die  neue  Protokollversion  fahren.  Dazu  mu  der  Endknotenseite  irgendwie
mitgeteilt werden, da sie sich nun auf die neue Protokollvariante einzustellen
hat. Mehrere Methoden bieten sich an:

- Einfhrung eines UPLINK-Kommandos zustzlich zum CONNECT-Kommando;

-   Einfhrung   eines   kanalspezifischen   Parameters   im   TNC,   der   die
     Protokollvariante steuert;

- automatische  Erkennung der  Protokollvariante mittels  Protokoll-Identifier-
     Bytes vom Netzknoten;

- eingeschrnkte Nutzung des Verfahrens durch nderung der TNC-Timer (wie zuvor
     skizziert);

- Daneben  ist natrlich auch noch die Einfhrung eines neuen Protokollelements
     mglich, mit der die jeweilige Variante gesteuert wird. Das wrde z.B. wie
     bei X.25  die Funktion  eines  SABM-Frames  darstellen.  Auch  damit  wre
     weiterhin Kompatibilitt zu dem bisherigen Protokoll gewhrleistet, da die
     'alten' Protokollversionen  auf unbekannte  Frames  nicht  oder  mit  FRMR
     reagieren sollen

Zusammenfassung

Das skizzierte  Verfahren kann  den Durchsatz  auf einem  AX.25-Kanal  deutlich
erhhen. Es  hat die  entscheidenden Vorteile,  da es  kein  Netzzusammenbruch
durch berlastung  des Kanals  gibt. Die bertragungkapazitt des Kanals steigt
kontinuierlich bis  zum Maximum, es gibt keinen Umkippunkt wie bei reinem CSMA,
bei dem die Netto-bertragungsrate oberhalb einer gewissen Schwelle (ca. 65 bis
85 % bei CSMA pur) wieder abnimmt.

Nur bei  geringer Kanalbelastung  werden bei  DAMA mehr bertragungen notwendig
sein (Overhead). Dies strt aber nicht weiter, solange die Kanalkapazitt nicht
ausgeschpft wird.  Mit zunehmender  Kanalauslastung geht  der  Overhaed-Anteil
dann weiter  zurck bis auf den minimalen Wert des idealen CSMA-Verfahrens ohne
Kollisionen.

Als entscheidende  'soziale' Komponente  gibt DAMA  auch entfernteren Stationen
die Mglichkeit,  stabil ber den Digi zu arbeiten, ohne von den nherliegenden
Stationen 'niedergebrllt' zu werden.

Es ist  nicht notwendig,  da alle  beteiligten Stationen  gleichzeitig auf die
neue  Protokollvariante   umsteigen.  Alle   Protokollelemente  behalten   ihre
ursprngliche Bedeutung,  so da  die Endknoten  die alte und die neue Variante
nebeneinander benutzen  knnen. Der  Kanaldurchsatz wird dabei um so besser, je
mehr Stationen anteilig die neue Variante benutzen.

Literatur
      div.          :      Normblatt X.25 CCITT.
      div.          :      Transaction on communication IEEE.
      Fox, T.       :      AX.25 level 2 protocol specification AMRAD.
      Kauffels, F.J.:      Lokale Netze . R.-Mller-Verlag.
      Schmidt, D.J. :      Synchrone DF-Protokolle mit 6809-Micro-Computern in
                 heterogenen Sternnetzen. TU-Script BS'81.
      Tanenbaum, A. :      Computer Networks. Prentice Hall Verlag.
      Schmidt,D.J.  :      DAMA, ein neues Verfahren fr Packet-Radio cq-DL,
                 4/89

Glossar


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 140


      DM   :    Disconnect Mode
      DISC :    Disconnect Frame
      FRMR :    Frame Reject
      I    :    Information Frame
      REJ  :    Reject Frame
      RNR  :    Receive Not Ready
      RR   :    Receive Ready
      SABM :    Set Asynchronous Balanced Mode
      SARM :    Set Asynchronous Response Mode
      UA   :    Unnumbered Acknowledge
      UI   :    Unnumbered Information Frame
      BTMA :    Busy Tone Multiple Access
      CSMA :    Carrier Sense Multiple Access

Connection oriented protocoll:

Alle Knoten  der Strecke  kennen alle  Stationen, welche  die Strecke benutzen,
zumindest kurzzeitig. Im Gegensatz dazu steht das Connectionless protocoll, bei
dem alle  Daten-Packets einfach  nur weitergereicht werden (also z.B. einfaches
Level-2-Digipeaten bei  PR). Connection oriented Protokolle sind typischerweise
aufwendiger in  der Realisierung  und bentigen  mehr  Rechnerleistung  in  den
Netzknoten, dafr  sind sie  aber speziell auf bertragungskanlen mit geringer
Kapazitt berlegen,  da nicht  in jedem  Frame die gesamte Routing-Information
mittransportiert werden mu, sondern nur einmal whrend des Verbindungsaufbaus.

Definition des DAMA-Slaves nach DG2FEF

Im folgenden  hier in  Stichpunkten die  Definition des DAMA-Slaves, wie er zur
Zeit in  TF2.7 implementiert  ist. Diese Definition soll in Zukunft verbindlich
fr  die  Programmierer  von  Layer-2-Software  sein,  um  einen  einheitlichen
Standard zu  schaffen, auf dessen Basis die Betriebsarten DAMA und OPTIMA (DAMA
fr Duplex-Digis) weiterentwickelt werden knnen.

1.)   Als Master-Poll (bzw. DAMA-Poll) ist jedes an den Slave adressierte Frame
      zu  verstehen,   in  dessen   Adressfeld  zugleich   das  DAMA-Bit,   das
      Poll/Finalbit und das Command/Response-Bit gesetzt ist.

2.)   Eine Station  soll in den Betriebszustand "DAMA-Slave" wechseln, wenn sie
      ein an sich adressiertes Frame mit gesetztem DAMA-Bit empfngt. Als DAMA-
      Slave soll sie einen globalen Timer fhren, der mit einem geeigneten Wert
      (der vorgeschlagene Mindestwert betrgt 4 Minuten) zu initialisieren ist.
      Der Timer  soll mit jedem an sie gerichteten Frame mit gesetztem DAMA-Bit
      neu  auf  den  Startwert  initialisiert  werden.  Die  Station  soll  den
      Betriebszustand "DAMA-Slave"  verlassen, wenn  entweder der globale DAMA-
      Timeout ausluft,  oder sie  alle Verbindungen  auf dem  Kanal des  DAMA-
      Masters aufgelst hat.

3.)   Der Slave darf fr ein QSO mit dem oder ber den Master niemals ein Frame
      ausstrahlen, bei  dem zugleich  das Poll/Final- und das Command/Response-
      Bit gesetzt sind. Das gilt auch fr sogenannte "Unproto-Polls".

4.)   Es darf keine vom Slave motivierten Aktionen geben. Jede Aktion des Slave
      darf nur  als Reaktion  auf den  Master-Poll und die in ihm bermittelten
      Informationen erfolgen.  Eine Reaktion auf den T3 ist zulssig, in diesem
      Zusammenhang auch  die Aussendung  eines  Polls,  jedoch  sollte  der  T3
      grundstzlich auf  eine Zeit  nicht kleiner  als 3  Minuten initialisiert
      sein. Auch  sollte dieser  Parameter nicht  fr den  User  konfigurierbar
      sein.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 141


      Eine Ausnahme bildet das Auf- oder Abbauen eines neuen Links, hier findet
      natrlich eine  vom Slave  motivierte Aktion statt. Der T1 darf in diesem
      Fall als Kriterium fr die Erzeugung eines SABM oder DISC benutzt werden,
      die Aussendung mu innerhalb der Reaktion auf einen Master-Poll erfolgen.

5.)   Die Reaktion  des Slave  auf einen  Master-Poll hat unverzglich und ohne
      Beachtung der DCD zu erfolgen.

6.)   Die Reaktion  des Slave  auf einen  Master-Poll mu  aus einem  einzigen,
      zusammenhngenden Sendedurchgang  bestehen. Ein  "Flackern"  des  Senders
      darf unter keinen Umstnden auftreten.

7.)   Bei Multi-Connect-Verbindungen,  sendet der Slave bei einem DAMA-Poll auf
      einem  beliebigen   Link  alle  anstehenden,  ungesendeten  Frames  aller
      bestehenden Links  aus. Schon mal gesendete Frames eines bestimmten Links
      werden dagegen  nur dann  wiederholt, wenn dieser Link explizit angepollt
      wird.


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ANHANG I:

                      TCP/IP und TNN

  Eine Einfhrung zur Einstellung der Routen ab der Version TheNetNode V 1.73

Es hat  sich gezeigt,  da viele  Sysop von  TNN Dingis  bisher nichts oder nur
wenig mit  TCP/IP zu tun hatten. Aus diesem Grund versuche ich hier eine kleine
Einfhrung mit Beispielen zu schreiben.

Es sollen  keine Grundlagen des TCP/IP Protokolls vermittelt werden, sondern es
soll nur  dazu dienen einen TNN Digi TCP/IP mig richtig zu konfigurieren. Die
TCP/IP Grundlagen sind an anderer Stelle nachzulesen.

IP Adresse:

Zuerst mu der Digi eine IP Adresse bekommen.

IP Adressen  werden weltweit  international vergeben,  d.h. eine IP Adresse ist
nur EINMAL  auf der  Welt vorhanden  bzw. zugeteilt.  Man kann  sich also nicht
einfach eine  Adresse aussuchen,  sondern mu  sich an  den  entsprechenden  IP
Adreverwalter wenden.

Weltweit macht  das Brian  Kantor (Rufzeichen gerade nicht zur Hand). Weiterhin
gibt es in jedem Land einen weiteren IP Adreverwalter. In DL ist das im Moment
DH9KAE, der  wiederum weitere Adreverwalter hat, welche die einzelnen Regionen
verwalten.

Fr den Hamburger Raum macht das z.B. Eddi dk3uz. brigens hat Brian Kantor das
gesamte 44er  Netz und  mu dafr bezahlen! Ich wei nicht wieviel, aber solche
Netze sind gebhrenpflichtig; das nur kurz zur Info.

Es gibt eine Ausnahme:

44.128.0.0 -  44.128.255.255 sind  Adressen die  jeder mal zum testen verwenden
darf, denn diese Adressen werden offiziell nicht zugeteilt.

Wie sieht so eine IP Adresse aus ?

Beispiel von db0hht.ampr.org:

    44.130.0.100
     |  |  |  +---- die 100 ist die Adresse von db0hht.ampr.org
     |  |  +------- die   0 steht fr das Netz 0
     |  +---------- die 130 steht fr DL
     +------------- die  44 steht fr die Domain ampr.org, also Amateurfunk

Noch ein weiteres Beispiel von db0nds:

    44.130.150.100
     |  |   |   +-- die 100 ist die Adresse von db0nds.ampr.org
     |  |   +------ die 150 steht fr das Netz 150
     |  +---------- die 130 fr DL
     +------------- die  44 steht fr die Domain ampr.org, also Amateurfunk

In diesem  Beispiel unterscheiden sich die Adressen an einem Punkt, d.h. einmal
steht da die 0 fr Netz 0 und einmal die 150 fr Netz 150!

Die IP Adresse wird bei TNN jetzt mit dem Kommando  IPA <Adresse>  eingestellt.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 143


Einstellen der tcp/ip routen:

Wie erreichen  wir jetzt,  da IP  Pakete von  z.B. db0nds  aus in  das Netz  0
richtig geroutet werden ?

Fr das  Netz 0  ist db0hht.ampr.org das Gateway, d.h. alle Pakete sollten ber
db0hht.ampr.org  geschickt   werden  und   zwar  die  Adressen  44.130.0.0  bis
44.130.0.255, also die 255 Adressen fr das entsprechende Netz. DB0HHT.ampr.org
reicht diese Adressen dann richtig auf dem Einstieg weiter. Wir mssen also ein
sog. Clusterrouting einstellen und das knnen wir z.B. bei db0nds so machen:

Zuerst wird die Route zu db0hht.ampr.org eingestellt  (44.130.0.100)

IPR 44.130.0.100 + NET/ROM

Dann werden alle Adressen des Netzes 0 ber db0hht.ampr.org geroutet:

IPR 44.130.0.0/24 + NET/ROM 44.130.0.100

Jetzt knnen  alle Rechner  im Netz  0  von  db0nds  aus  ber  db0hht.ampr.org
erreicht werden. Wenn da nicht noch etwas wre.

Woher wei db0nds denn wie db0hht mit ax25 erreicht werden kann?

Dafr ist der ARP Eintrag vorgesehen.

ARP 44.130.0.100 + NET/ROM db0hht

Damit wird  der Software  mitgeteilt, da  TCP/IP Pakete,  welche  die  Adresse
44.130.0.100 haben, an die AX25 Adresse db0hht per NetRom zu schicken sind!

Wir  mssen   hier  nmlich   genau  zwischen   "Hostname"  und  "AX25-Adresse"
unterscheiden! Das ist ein ganz wichtiger Punkt, der gerne Verwirrung stiftet:

Es kann z.B. folgendes sein:

Hostname : dk3hg.ampr.org

AX25-Call: dk3hg

Username : dk3hg

Hier taucht  immer dieser  "dk3hg" auf,  aber alle  drei Namen, die zwar gleich
lauten, haben unterschiedliche Bedeutung!!

Noch ein Wort zu den "routen":

Es  macht  wenig  Sinn  einzelne  Hosts  zu  routen,  ohne  das  Clusterrouting
anzuwenden, denn  dann erreicht  man nur  diesen  EINEN  Hostnamen  und  weiter
nichts. Das ist aber nicht der Sinn eines Routers, wie ihn TNN173 darstellt.

Auerdem sollten  die Sysop sich untereinander absprechen "wer wie was" routet,
damit es  nicht zum  Durcheinander kommt. Ein guter Anfang ist eigentlich immer
sich an  die Sysop  der eigentlichen  TCP/IP Digi  zu wenden, wenn es um solche
Fragen geht.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 144


Einen ganz  besonderen Vorteil mchte ich noch herausstellen. Bisher war es vor
allem fr  den Norden  (Netromland) sehr  problematisch  TCP/IP  in  den  Sden
(FlexNet-Land) zu  machen, weil  die Digi im FlexNet-Land immer ihren Broadcast
ber FlexNet  nach Norden schicken muten. Das kann man jetzt umgehen, wenn die
TNN, die  an FlexNet angeschlossen sind, ihre routen richtig eingestellt haben.
Dann ist es mglich von z.B. db0hht aus auch alle mglichen anderen TCP/IP Digi
zu erreichen, die NUR FlexNet machen.

Ich mchte  mich auf  diesem Wege  auch bei Frank dg3aah bedanken, der mit viel
Geduld bei db0nds die routen fr uns eingestellt hat.

Wer wissen  mchte welcher  Subnetzkoordinator fr  seine Region zustndig ist,
kann in  den Boxen  nach  "Subnet_Koordinator_Liste"  suchen.  Dort  sind  alle
Koordinatoren fr  DL aufgefhrt.  Ich  schicke  diese  Liste  auch  gerne  auf
Anforderung per Mail zu, sollte sie nicht mehr in den Boxen zu finden sein.

Wer in  seiner Region  keinen Subnetzkoordinator  hat, mu  sich dann an DH9KAE
wenden, um  ein neues  Subnetz zu  beantragen. Gleichzeitig  sollte ein  OM  in
dieser neuen  Region die Verwaltung dieses Netzes bernehmen. Es empfiehlt sich
dann eine IP Adresse fr den TNN Router zu nehmen, die mit einer 1 anfngt, wie
z.B.

44.130.neues_Netz.1. Das  hat dann  den Vorteil  das man dieses Netz bei Bedarf
noch weiter aufteilen kann.

Eine aktuelle  Liste der  IP Adressen ist bei db0hht oder bei anderen UNIX Digi
die WAMPES  verwenden, im  Verzeichnis /tcp  zu finden. Je nach Sysop mehr oder
weniger aktuell  :-). Wer  die gesamte  weltweite Liste  haben mchte und einen
Internetanschlu hat, kann sich bei ftp://ftp.ucsd.edu/hamradio mal umschauen.

Im Anhang  1 ist  die Aufteilung eines Netzes in weitere Subnetze zu finden. Im
Anhang 2  ist ein  unvollstndiges Beispiel  wie wir  es bei db0nds eingestellt
haben.

Anhang 1

Man kann  auch ein  Netz von  z.B. 44.130.0.0  bis 44.130.0.255  noch weiter in
einzelne Subnetze aufteilen. Das sieht dann z.B. so aus:

Netmask    /Bits       Adressen        Hosts
=========================================================================
44.130.0.0/24           256             254
44.130.0.128/25         128             126
44.130.0.192/26         64              62
44.130.0.224/27         32              30
44.130.0.240/28         16              14
44.130.0.248/29         8               6
44.130.0.252/30         4               2
-------------------------------------------------------------------------

Anhang 2


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 145


ipa 44.130.150.100

ipr 44.130.0.100   + netrom
arp 44.130.0.100   + db0hht
ipr 44.130.0.0/24  + netrom    44.130.0.100

ipr 44.130.82.101  + Ruhner-B.
arp 44.130.82.101  + Ruhner-B. VC db0oca-11 db0lwl-2
ipr 44.130.83.0/24 + Ruhner-B. 44.130.82.101

ipr 44.130.20.0/24 + Ruhner-B. 44.130.82.101
ipr 44.130.42.0/24 + Ruhner-B. 44.130.82.101
ipr 44.130.56.0/24 + Ruhner-B. 44.130.82.101
ipr 44.130.60.0/24 + Ruhner-B. 44.130.82.101
ipr 44.130.80.0/24 + Ruhner-B. 44.130.82.101
ipr 44.130.88.0/24 + Ruhner-B. 44.130.82.101
ipr 44.130.91.0/24 + Ruhner-B. 44.130.82.101

Wird noch erweitert ......, soll nur als Anregung dienen :
---------------------------------------------------------------------------

Bei Fragen, Kommentaren, Verbesserungsvorschlge etc. bitte ich um Mail an
mich.
Michael (dk3hg@db0hht)


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                                   IP-Router

Diese Anleitung  richtet sich  an Sysop und User, die etwas ber IP, IP-Routing
und IP-Nutzung  mit TheNetNode  erfahren mchten.  Alle Beschreibungen sind auf
den Kern reduziert und gengen sicher nicht erfahrenen Gurus.

1. WAS IST IP?

IP  ist   ein  bestimmtes  Frameformat,  das  Datenaustausch  ber  ein  Medium
ermglicht. So  ein Medium  kann z.B.  ETHERNET (Netzwerkkarte),  ARCNET (dito)
oder aber  auch PACKET  RADIO sein. Dies ist ein wichtiger Aspekt. Sowohl AX.25
als auch NET/ROM sind fr IP nur Transportmedien. Deshalb ist TCP/IP auch nicht
zum Open Systems Interconnection (OSI) Normvorschlag konform.

DIENSTE  TELNET
        FTP
        HTTP

TRANSPORTTCP
        UDP

ROUTER   IP

MEDIUM   ETHERNET
        ARCNET
        SLIP
        PACKET-RADIO

TheNetNode kennt  nur ROUTER  und MEDIUM (und noch ROUTER-Dienste, aber das ist
hier erstmal egal).

2. IP-ROUTER

Ein IP-Router  analysiert die  Zieladresse von  IP-Frames und  versucht  anhand
dieser Adresse,  Frames zuzustellen.  Hierzu benutzt  TNN  die  sogenannte  IP-
Router-Tabelle, die mit dem Befehl IPR konfiguriert wird.

IPR Adresse/Maske [+/-] [Flags] [Interface] [Gateway]

Adresse/Maske definiert  eine Adresse  (Maske=32, also  alle Bits  gelten) oder
einen Adrebereich, fr den dieser IPR-Eintrag gilt.

Fr Flags  kann D  wir "dynamisch"  angegeben werden. Diese Adressen haben eine
besondere Bedeutung, die unten nher erklrt wird.

Als Interface  kann ein  Portname oder  "NETROM" angegeben  werden. Frames  fr
diese Adresse(n) werden IMMER an dieses Interface gesendet.

Gateway wird  im Zusammenhang  mit ARP  erklrt.  Es  ist  die  IP-Adresse  des
nchsten Routers,  wenn diese  Adresse nicht  direkt erreicht  werden kann oder
soll.

3. ARP

ARP bedeutet  ADDRESS RESOLUTION PROTOCOL. Wenn ein Frame anhand der IP-Routen-
Tabelle einem  Interface(=Port) zugeordnet  wurde, wissen  wir immer noch nicht
die AX.25-Addresse  (=Rufzeichen) der  Station, die dieses Frame bekommen soll,
wir brauchen also eine Zuordnung IP-Adresse und Rufzeichen.


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ARP DestIP [+/-] [Publ.] [Port] [DG/VC] [Call] [Digi1[Digi2]]

DestIP ist  die Adresse  (hier wird  nur EINE  Adresse angegeben,  eine  AX.25-
Addresse hat  auch nur  eine IP  Nummer). Ist DestIP ein Gateway, dann wird die
Adresse hier angegeben und in den IP-Routen immer auf diese Adresse als Gateway
verwiesen.  Dadurch   knnen  Adrebereiche   einzelnen  Gateways   zum  routen
zugeordnet werden.

Fr Publ.  kann ein  "P" angegeben  werden, dies  bedeutet, das  dieser Eintrag
ffentlich  ist,  und  Anfragen  von  anderen  Stationen  ber  diesen  Eintrag
beantwortet werden.

DG/VC bestimmt, ob die Verbindung Connected oder mit UI-Frames passieren soll.

Call/Digi gibt den Connectweg an.

Fr NET/ROM wird fr Port wieder "NETROM" angegeben.

4. Automatisches ARP

Das Eintragen der ARP-Daten kann automatisch erfolgen, wenn das Ziel direkt vom
Knoten gehrt  wird, also  alle lokalen  User  usw.  Es  geht  nicht  fr  via-
Verbindungen und NET/ROM.

Wenn TNN  ein Frame  auf einem  Port zustellen  will, und keinen passenden ARP-
Eintrag hat,  wird eine  UI-Anfrage generiert.  Wird  diese  beantwortet,  dann
werden knftige  Frames an  diese Adresse  geschickt. Der  Eintrag gilt  fr 60
Minuten.

4. Dynamische Adressen

Ein User  kann  mit  "IPR  +"  fr  die  aktuelle  Verbindung  eine  IP-Adresse
beantragen, wenn  fr diesen  Port dynamische  Adressen eingetragen  sind.  Die
Adresse ist fr eine Stunde vergeben (ab der letzten Nutzung).

Mit "ARP  +" kann der User die aktuelle Verbindung auch noch als ARP eintragen.
Es erfolgt  eine Meldung,  das die  Verbindung jetzt umgeschaltet wurde und auf
dem Connect knnen sofort IP-Daten geschickt werden.

Der User  darf auch  das Sysop-Format  von ARP  und IPR  benutzen, wenn er sein
Rufzeichen angibt,  also auch  andere Wege  eintragen, aber nur fr sich selbst
(!).

Ein Skript zum IP-Betrieb knnte also so aussehen:

IPR +

[IP-Adresse wird als Text ausgegeben, diese lesen]

ARP +

[Verbindung ist umgeschaltet]

[LOKAL auf IP schalten und loslegen]





DB7KG


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LIZENZ:


                  Allgemeine Lizenz fr Amateurfunk Software
          (ALAS)


                                        Copyright(C) 1992 Nord><Link e.V.
                                        Andreas Wikirchen
                                        Berrenrather Str.537
                                        50937 Kln



Dieses Dokument  darf beliebig  vervielfltigt oder verteilt werden, solange es
      nicht verndert  wird. Fr  Anregungen, wie es zu verbessern ist, bin ich
      dankbar.

1.    Vorwort:

      Diese Lizenz  entstand aus  der General  Public Licence der Free Software
      Foundation (GPL).  Ich habe  versucht, den  Sinn  zu  erhalten  und  mehr
      Klarheit hineinzubringen.  Einige Passagen sind vollstndig entfallen. Es
      ist aber  jedem Nutzer  freigestellt, an  Stelle dieser  Lizenz  die  GPL
      Bedingungen anzuwenden.  Der Sinn dieser Lizenz ist es, den Autor und den
      Anwender der  Software zu  schtzen. Es sind daher einige Einschrnkungen
      erforderlich, und es entstehen auch einige Pflichten fr den, der die mit
      dieser Lizenz  verbundene Software  weitergibt oder  verndert. Dies wird
      dadurch erreicht, da die Software durch Copyright geschtzt wird und der
      Nutzer durch  diese Lizenz  die Mglichkeit  einer nahezu  unbeschrnkten
      Nutzung erhlt.

2.    Geltungsbereich

      Diese Lizenz gilt fr jedes Programm oder Teil eines Programmpaketes, das
      eine Copyright-Notiz  ausgibt, die  sich auf  diese  Lizenz  bezieht.  Im
      folgenden bedeutet  "Programm" entweder  das  Programm  oder  einen  Teil
      davon. "Du" bist der Lizenznehmer.

3.    Deine Rechte:

      Du  darfst   das  Programm  nutzen  oder  kopieren  oder  verteilen  oder
      verndern, solange Du damit keine kommerziellen Absichten verbindest.

4.    Deine Pflichten:

4.1.  Du darfst  den Copyrightvermerk  und den  Hinweis auf  diese Lizenz nicht
      verndern, und  er mu  bei jedem  Start des  Programms eindeutig fr den
      Benutzer sichtbar sein.

4.2.  Du mut  jedem Dritten,  dem Du  eine  Kopie  des  Programms  gibst,  die
      gleichen Rechte  einrumen, die auch Dir gegeben wurden. Du mut ihm auch
      die gleichen Pflichten auferlegen.

4.3.  Du darfst fr die Weitergabe kein Geld verlangen auer den Kosten fr das
      Medium und Porto.

4.4.  Du darfst  das Programm  nur komplett  weitergeben, so wie Du es bekommen
      hast.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     3. Mai 1998     Seite: 149


4.5.  Wenn Du  das Programm  vernderst oder  Teile davon  fr eigene  Arbeiten
      verwendest - wrtlich oder verndert - so gelten die folgenden Punkte fr
      das daraus entstehende neue Programm:

4.5.1.
      Du mut deutlich sichtbar angeben:
      - Deinen Namen und Deine Adresse und
      - die Tatsache, da Du das Programm gendert hast oder Teile des
      Programms verwendet hast.

4.5.2.
      Du mut  das Programm  entweder mit  dem kompletten Quelltext weitergeben
      oder jedem auf Verlangen eine Kopie des Quelltextes gegen eine Gebhr von
      maximal der Kosten des Mediums und der Portokosten aushndigen.

4.5.3.
      Du  darfst  keine  Beschrnkungen  aussprechen,  die  ber  diese  Lizenz
      hinausgehen.

5.    Sonstiges

      Du erhlst  das Programm  ohne jede Garantie fr Funktion, Fehlerfreiheit
      oder Anwendbarkeit  fr eine  bestimmte Sache.  Du verzichtest  auf  jede
      Schadenersatzforderung, gleich  aus welchem  Grunde. Mit  der Nutzung des
      Programms erkennst Du diese Lizenzbedingungen vorbehaltlos an.

      Vers. 1.0, 13-OCT-92

Ende ALAS

ABSCHLUSS:

Was noch  genauer erklrt werden mu, werden die (hoffentlichen) Fragen zeigen.
Dieses File,  so wei  ich schon  jetzt, wird  noch fters gendert und ergnzt
werden mssen.

Mit freundlichen Gren

Nord><Link e.V.
Andreas Wikirchen
Berrenrather Str.537
50937 Kln


Ausdrucke (vom Laserdrucker) gibt es gegen Unkostenerstattung von DM 0,08/Seite
+ Porto bei:

Henning Happe
Sechscker 20
34246 Vellmar.


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Gefhrt von  Henning  DG9FU.
Beitrge von Peter    DB2OS
             Andreas  DB7KG
             Georg    DF2AU
             Nils     DF6LN
             Klaus    DF7BZ
             Andreas  DG1KWA
             Frank    DG3AAH
             Bernd    DG8BR
             Odo      DL1XAO
             Kurt     DL2LAY
             Reiner   DL5HCD
             Matthias DL9HCJ
             Peter    HB9PAE
             Daniel   ON5ZS.

Mein besonderer Dank geht an DF6QQ. Uli hat in mhsamer Kleinarbeit sich der
Interpunktion angenommen und auch noch etliche kleine Schreibfehler beseitigt!

Diese Ausgabe wurde Korrektur gelesen von:
      Andreas         DG1KWA.
      Nils   DF6LN

