TNN-Doku-Version 1.73     vom 08.03.97             entwickelt by NORD><LINK

(ARP) <DestIP> +/- <publ.> <Port> DG/VC <call[-*]> <[digi1> <digi2>]
     Nimmt <destip>  mit <publish>  <port> als  DC/VC als <call> in die Link-
     Liste auf.  Die Digipeater  <digi1> und  <digi2>  knnen  mit  angegeben
     werden.

     ARP-Eintrge macht  TNN automatisch.  Sie mssen  nur fr Wege ber via-
     Digipeater und  NET/ROM-Verbindungen angeben  werden, da  hier ARP nicht
     mglich ist.

     ARP-Eintrge werden  fr Gateways  gemacht, bzw.  fr direkt erreichbare
     Stationen.

     DestIP        Ist die IP-Nummer des (IP-) Nachbars auf diesem Port

     +/-           Zum Ein- oder Austragen

     Publ.         Publish  soll   dieser  Port/Nachbar  allen  anderen  auch
                   bekannt  gegeben   werden?   Ein   P   steht   fr   "ARPs
                   beantworten", wird  es weggelassen, werden ARP-Anfragen an
                   dieses Ziel ignoriert.

     Port          Portname des  Knotens ber  den die  IP-Adresse erreichbar
                   ist. Es kann hier auch wieder NETROM angegeben werden.

     DG/VC         Datagram/Virtual   Circuit.    Also   soll    das    ganze
                   Verbindungslos aufgebaut  werden (Datagram) oder soll eine
                   Verbindung da  sein (Virtual  Circuit). Von  Digi zu  Digi
                   sollte DATAGRAM  eingestellt sein,  dann gibt  es  weniger
                   overhead.    Dann    findet    allerdings    auch    keine
                   Fehlerkorrektur auf  dem Link  statt, dies wird aber (zwar
                   etwas langsamer)  von den  Endstationen (TCP/IP)  gemacht.
                   Auf  DAMA-Einstieg  ist  UNBEDINGT  VC  einzustellen.  Bei
                   NETROMs hat dieser Parameter keine Bedeutung.

     Call          AX-25-Call,  unter  dem  der  Rechner  mit  der  IP-Nummer
                   <destip> erreichbar ist.

     Beispiel:     ARP 44.130.82.41 + P Sysop_9k6 VC DB7KG DB7KG-5

     Was geht, und was nicht geht:

     -    Der IP-Router von TNN kann Frames beliebiger Lnge durch
          Fragmentierung bertragen. Die Reassemblierung wird der Endstation
          berlassen.
     -    TNN empfngt aus Kompatibilittsgrnden zu Flexnet nur Packete bis
          256 Bytes Info. Dies wird sich zwischen zwei TNNs in Zukunft
          ndern.
     -    ARP/REVARP-Anfragen werden sofern erlaubt, beantwortet.

(BE)ACON <port> = <text>
     Setzt bzw. ndert die Bakentexte fr die einzelnen Ports.

(BE)ACON <port> =
     Entfernt den Bakentext.

(BE)ACON <port> <mins> <tlm> <call oder alias via call>
     Schaltet die Bake ein.

     Port 0..16       Portnummer.

     mins 0, n        0 =   Bake aus.
                         n =Intervall in Minuten.
                            Default ist n=10 Minuten.

     tlm 0, 1, 2      0 =   Keine Telemetrie.
                         1 =Telemetrie.
                         2 =Zustzlich LSTAT.

     call oder alias  QST = UI-Frame von Knoten an Call 'QST'.

     Wenn die  QST-Bake gesendet  wird, wird  KEIN  normaler  Bakentext  mehr
     gesendet.

     Es gibt  Terminalprogramme, welche  die QST-  und/oder LSTAT-Bake direkt
     auswerten und  anzeigen knnen.  Besonders  sind  an  dieser  Stelle  zu
     erwhnen: THP (Turbo Host Packet) und TOP (The Other Packet).

     Am Knotenterminal kann diese Bake auch mitgeschrieben oder auch in einen
     File gespeichert  werden. Eingabe: <ESC> MU + QST LSTAT oder <ESC> MCU +
     QST LSTAT. Beim Neustart wird der Monitor ausgeschaltet.

     Die Bake mit tlm=1 hat diese Informationen:

     920102 018040             Aktuelles Datum und Uhrzeit
     UP=0/15:45                Betriebszeit in Stunden und Minuten
     Fmem=217840               Freier DOS Ram (Coreleft, Bytes)
     Free=1623                 Freier TNN-Puffer (Blcke)
     RPS=36                    Hauptschleifendurchlufe/Sekunde
     R=0                       Anzahl der Token-Recoveries
     LNK=15                    Anzahl der aktiven L2-Links
     CIR=20                    Anzahl der aktiven Circuits (L4-Links)
     SUM=229961                Zhlerstand des Statistik-Gesamtzhlers

     Bei tlm=2 wird zustzlich bei jedem empfangenen L3-RTT Messframe ein UI-
     Paket des Knotens an LSTAT abgestrahlt:

     DB0FC                     Rufzeichen des Nachbarknotens
     (9)                       Empfangsport des Messframe
     5370717                   Prozessorzeit in 10ms Ticks
     L3rtt= 47900              Soeben gemessener Level-3 RTT
     (31410)                   Letzter Level-3 RTT
     L3srtt= 10180             Letzter Level-3 SRTT
     L2srtt= 2580              Level-2 SRTT.

     Bei einen FlexNet-Nachbarn sieht die Bake so aus:

     DB0NHM                    Rufzeichen des Nachbarknotens
     (10)                      Empfangsport des MESSBARES
     5370717                   Prozessorzeit in 10ms Ticks
     L3srtt= 3400              Soeben gemessener Level-3 SRTT
     L3srtt_n= 2580            Vom Nachbarn gegessener Level-3 SRTT.
     LZ= 2990                  bernommener Wert. (L3srtt + L3srtt_n /2)

(BE)ACON <port> 0 0 ID
     Schaltet die Bake wieder aus.

(CL)EAR
     Lscht alle Statistik-Eintrge.

(CONV)ers (C)stat
     Zeigt die  Liste und  den Status  der Nachbar-Convers-Host  an sowie die
     Laufzeiten zu  allen Convers-Host's  und deren  Versionsnummer.  NUR  im
     Sysopmodus wird  zustzlich der eingetragene Weg (ob l4 oder l2 mit Port
     und Via-Eintrgen) angezeigt.

(CONV)ers (C)stat <call>
     ...oder im Conversmode mit: /Link <call>
     Nimmt einen  Nachbarknoten fr Convers-Betrieb auf. Unter <call> ist das
     Rufzeichen des  Nachbarknoten einzusetzen. Der Nachbarknoten mu dann in
     der Nodesliste stehen.

(CONV)ers (C)stat <call> <port> <vialiste>
     ...oder im Conversmode mit: /Link <call> <port> <vialiste>
     Nimmt  einen   Nachbarknoten  fr   Convers-Betrieb  ber   eine  Level2
     Verbindung auf.  Unter  <call>  ist  das  Rufzeichen  des  Nachbarknoten
     einzusetzen. Unter  <port> ist  die Portnummer  anzugeben und bei Bedarf
     ein via-Liste.

     ES MSSEN UNBEDINGT LOOPS VERHINDERT WERDEN. DESHALB: BITTE ABSPRECHEN !

(CONV)ers (C)stat - <call>
     ...oder im Conversmode mit: /Link - <call>
     Lscht den Eintrag.

(CONV)ers -intern-

     PingPong Convers aus Sysopsicht:

 Links:
     Links werden mit dem "/links" Befehl eingetragen, der auch auerhalb des
     Convers mittels  "conv c"  verfgbar ist.  So  eingetragene  Links  sind
     permanent      und       werden      in      bestimmten      Intervallen
     (9s,150s,300s,600s,...,3h)  connected.  Es  gibt  auch  nicht-permanente
     Links, diese  Option ist  aber durch  Konfiguration  einstellbar.  Diese
     Links werden  bei einem  Linkabri automatisch  ausgetragen, der  Knoten
     connected den  neuen Partnern  nicht hinterher. (Das Eintragen geschieht
     durch Eingeben des "/..host" Befehls.)

     Syntax ist:       /l [-][call [port [via]]]
     bzw. auerhalb von Convers: conv c [-][call [port [via]]]

       -       Dient zum Lschen eines Eintrags (<call> reicht als Angabe
     aus).
     <call>    Ist das Rufzeichen des Nachbarknotens.
     <port>    Downlinkport (wird nur bei L2 Verbindungen gebraucht).
     <via>     Via-Liste (optional fr L2 Verbindungen).

     Fr L4-Verbindungen gengt die Angabe des Calls des gewnschten Knotens,
     es wird  NICHT versucht,  eine L2-Verbindung  bei fehlendem  Nodeeintrag
     aufzubauen. Dem Sysop wird bei diesem Befehl unter jedem Linkeintrag der
     Connectweg in Klammern angezeigt, z.B.:

     im Falle L4   (DB0AGM),
     im Falle L2   (DB0XYZ on port 2 via DB0ZXY).

 Hilfe:
     Ist in  einer Datei  namens  CONVERSD.XHF.  Diese  enthlt  alle  Texte,
     getrennt durch  Markierungen. Es  ist  erlaubt,  die  Texte  zu  ndern,
     Reihenfolge spielt  bis auf  den obersten  Abschnitt  keine  Rolle.  Die
     Markierungen  sind   durch  Convers   vorgegeben,  Einfgen   von  neuen
     Markierungen ist  daher sinnlos.  Die Datei  enthlt Umlaute  nach  ISO,
     bitte beim  berarbeiten  daran  denken.  Wird  die  Hilfe  angefordert,
     konvertiert der  Convers die  Umlaute selber  in die vom User gewnschte
     Form.

 Sonstige Dateien:
     CONVERS.PRS enthlt  die persnlichen  Daten aller, die diese am eigenen
     Knoten eingegeben  haben. Diese  Datei ist ebenfalls im Textverzeichnis,
     wird aber  beim Beenden von TNN im Configverzeichnis gesichert bzw. beim
     periodischem   Sichern    der   Konfiguration.   Darunter   fallen   der
     Personaltext, die Zeichensatzwahl und die Zeilenbreite.

 Loop detected:
     Loop werden  nun berwacht  und der  entsprechende Link  fr eine Stunde
     "aus dem  Verkehr gezogen". Das Auftreten und die Hufigkeit wird in der
     CONV-C-Tabelle angezeigt.

(CPERS) (externer Befehl)
     Ist nun  nur noch  zur Pflege der "Visitenkarten" der Datei CONVERS.PRS.
     Zum einen gibt es mitunter mal Eintrge, die "zufllig" entstanden sind,
     und die  der Sysop gerne entfernen mchte. Oder sie auch nur durch einen
     anderen  ersetzen.   Der  einfache   Aufruf  des   Programmes   entfernt
     "Leereintrge" ohne  Text sowie  "unsinnige" Texte, die zum Beispiel nur
     aus einem  Zeichen bestehen.  Bei jedem  Aufruf des Programmes wird eine
     Datei CONVERS.ALT  angelegt, um  zumindest die letzte nderung der Datei
     noch einmal  rckgngig machen  zu knnen. Da es durch den Aufruf dieses
     Programmes zu  Speicherplatzproblemen (CONVERS.PRS zu gro) kommen kann,
     berprft das  Programm zuerst,  ob die  Datei noch in den verbleibenden
     Speicher geladen werden kann.

(CPERS) /sort
     Sortiert die Eintrge alphabetisch nach dem Call.

(CPERS) + <call> <text>
     Ersetzt bzw.  fgt das  Call mit dem <text> an die Datei CONVERS.PRS an.
     Es wird hierbei KEIN Callcheck durchgefhrt !

(CPERS) - <call>
     Entfernt das  Call und  den Eintrag aus der Datei CONVERS.PRS. Auch hier
     KEIN Callcheck,  damit auch  die unsinnigsten Eintrge bearbeitet werden
     knnen.

(CWER) (externer Befehl)
     Ist ein  kleines Programm,  welches die  Visitenkarten der User, die sie
     sich selbst mit /P im Conversmode erzeugt haben, anzeigt.

(CWER) a
     Erzeugt eine Liste mit allen Eintrgen.

(CWER) l <anzahl>
     Zeigt die  l=letzten <anzahl>  von Eintrgen  an (die neuen werden immer
     hinten angehngt).

(CWER) <call>
     Kann auch  in Verbindung den Platzhaltern "*" und "?" aufgerufen werden.
     Dabei steht "*" fr beliebig viele Zeichen und "?" fr genau 1 Zeichen.

(DOS) <kommando>
     Zugriff  auf   COMMAND.COM.  Hiermit   lassen  sich   viele  Operationen
     durchfhren. Natrlich  mu hierzu  COMMAND.COM auch den Zugriff auf die
     entsprechenden Erweiterungsprogramme  haben. Doch Vorsicht ist unbedingt
     angesagt! Bei  einem Fehler habe ich zumindest 50 km Autofahrt und evtl.
     einen krftigen Fumarsch gewonnen. Also interaktive Eingaben vermeiden!

     Beispiel:    DOS DIR     listet das aktuelle Verzeichnis.
                  DOS DIR A:  listet LW A.

(E)DIT <filename.ext>
     Legt den  hinter Edit  angegebenen File-Name  im Workpath an. Mit (E)dit
     kann  jedoch  keine  bestehenden  File  zum  ndern  aufgerufen  werden.
     Bestehende File werden ersetzt!.

(E)DIT <path\filename.ext>
     Auch die  Angabe eines  Pfades  ist  mglich,  dieser  wird  aber  nicht
     tatschlich von  TNN verwendet.  Die  Datei  steht  immer  im  aktuellen
     Verzeichnis (WORKPATH)  und mu  anschlieend mit  DOS COPY  ... in  das
     gewnschte Verzeichnis kopiert werden.

     Ist der  Editiermodi bereits  durch einen  anderen Sysop  aufgerufen, so
     bekommt man die MSG :

                      Edit-Mode in use by other Sysop

(IPA)dress 0.0.0.0
     Setzt die IP-Adresse des Knotens.

(IPB)roadcast 0.0.0.0
     Setzt die IP-Broadcast-Adresse des Knotens.

     Noch nicht verwendet, bitte auf 0.0.0.0 lassen.

(IPR)oute <destip>/<maskbits> +/- <interface> <gateip> <metric>
     Nimmt <destip>/<maskbits>  auf <intercace>  <port> <gateip>  in die  IP-
     Routenliste auf.

     DestIP        Ist die IP-Nummer des (IP-) Nachbars auf diesem Port

     Maskbits      Hier wird  entweder eine  Zahl (Anzahl Bits) oder eine Art
                   Pseudo IPNummer  eingetragen. Anzahl  der Bits heit: Eine
                   IPNummer hat 4 Bytes mit 8 Bit = 32 Bit. Trage ich hier 16
                   ein,  so   werden  nur   die  ersten  2  Byte  ausgewertet
                   (entspricht fr  AFu: 44.130; 44=AFu 130=DL). Trage ich 24
                   ein, wird  schon die Region beachtet, also 3 Bytes (44=AFU
                   130=DL 27=KS) bei einer (Beispiel) Nummer 44.130.27.80. So
                   kann man hierarchisch routen/aussortieren. Bei der anderen
                   Mglichkeit wird  fr das  Byte, was  frei bleibt  eine  0
                   eingetragen.

                   Bsp: 44.130.27.0 = Kassel.

                   Kann auch mit Broadcast zusammen so aussehen:

                   255.255.255.0 oder 44.130.27.255..kommt ganz darauf an

     +/-           Zum Ein- oder Austragen

     Interface     Hier wird  die Schnittstelle  benannt, wo  die Pakete  fr
                   <DESTIP> rauskommen sollen. Dies kann der NAME eines Ports
                   sein (also  User_1k2, User_9k6).  Es  kann  auch  "NETROM"
                   angegeben werden.  In diesem  Fall wird  das Packet an ein
                   NETROM-Ziel (das  muss natrlich  auch ein  Gateway  [TNN]
                   oder ein TCP/IP-Host [KA9Q] sein) bertragen.

     GateIP        Wird ein  Gateway benannt,  so wird hier die IP-Nummer des
                   Gateways eingetragen.  ber  ihn  werden  dann  alle  (IP-
                   )Packets vermittelt.

     Metric        Diese Angabe  wird in  einer  spteren  Version  Bedeutung
                   haben, z.Z. bitte ignorieren.

     Beispiel:     IPROUTE 44.130.27.0/24 + User_9k6

(K)ill <port> <msg>
     Unterbricht alle  Level-2 Verbindungen  auf dem  <port> nach Sendung der
     <msg>.

(K)ill <call> <msg>
     Unterbricht alle  Level-2 Verbindungen  zu dem  <call> nach  Sendung der
     <msg>.

(K)ill * <msg>
     Trennt alle Level 2 QSO auf dem Digipeater nach Sendung der <msg>.

(L)INKS +/- <typ> <port> <alias:call[-*]> [<digi1> <digi2>]
     Nimmt <typ>  mit <alias:call>  ber <port>  in die  Link-Liste auf.  Fr
     Anbindung von  Digipeatern  ohne  TheNetNode-Protokoll.  Die  Digipeater
     <digi1> und  <digi2> knnen  mit angegeben  werden. Es  werden nur Nodes
     angenommen die,  unter Links  eingetragen sind.  Hierbei wird  auch  der
     eingetragene Port beachtet.

     +/-  + Eintragen und - Austragen des Links.

     Typen:

     L  = Local
          Call und Alias wird mit Qualitt 100 in die NODES-Liste bernommen,
          es wird aber keine Quality-berprfung durchgefhrt. In der
          Routesliste wird der Eintrag "unused" gefhrt.
     L+ = Local
          Wie oben, jedoch wird die Erreichbarkeit geprft und die Qualitt
          nach der Formel :
              Max-Qualitt - ( Max-Qualitt / Qualitt 1 * SRTT )
          berechnet. Zuordnung:
                 1 ms = Qualitt   255
              5000 ms = Qualitt   1
          Bei einer Laufzeit von 220 ms ergibt sich somit die Qualitt von :
              255 - (255/5000*220) = 244
          In der Routesliste wird das Call als QRV angezeigt, wenn die
          Laufzeit in diesem Bereich liegt.
     B  = Box
          Wie Local. Das hier eingetragene Call kann mit der Eingabe
          (M)ailbox connected werden.
     B+ = Box
          Zustzlich Messung wie bei L+.
     F  = FlexNet
          Port arbeitet mit FlexNet Protokoll.
     N  = NetRom
          Aktueller TheNet-Nachbar. bernahme in Nodesliste mit Min-Quality
          und danach Qualitts-Ermittlung.

(LOA)D <filename.ext>
     Ldt  <filename.ext>   auf  die   Diskette  oder  HD  beim  Knoten.  Der
     <filename.ext> darf  maximal 8  Zeichen +  3  ext.  lang  sein  und  mu
     folgendes Format haben:

     LOAD TNN152.EXE

     Das File  wird immer  im Sub-Dir  abgelegt, in  dem sich auch TNNxxx.EXE
     befindet und  mu, falls  erforderlich, spter ber DOS COPY C:\TNN\usw.
     in des  gewnschte Sub-Dir  kopiert werden. Vorsicht bei der Auswahl des
     Filenamen,  damit   nicht  das   bisherige  TNN-Programm   versehentlich
     berschrieben  wird.   Gegebenenfalls  einen   noch  nicht   verwendeten
     Filenamen  verwenden   und  nach   dem  Umkopieren   in  das  gewnschte
     Verzeichnis mit DOS REN ... umbenennen.

     Nach der  Eingabe von  "LOAD <filename.ext>"  wartet der Rechner auf die
     Zeichenfolge #BIN#Lnge  (z.B. #BIN#82345).  Die Zahl hinter #BIN# steht
     fr die  Programmlnge in  Bytes (dezimal).  Auf diese Zeichenfolge wird
     mit einem  #OK# reagiert.  Nachdem der  SYSOP dieses #OK# empfangen hat,
     kann mit der bertragung begonnen werden.

     Die oben  beschriebene Prozedur  entspricht derjenigen,  die von THP, SP
     oder GIPSY  als AUTOBIN-THP  bekannt ist. Zum Einladen eignen sich diese
     Programme also ganz besonders.

     Nach erfolgreichem  Einladen gibt  der Knoten eine Checksumme (CRC) aus.
     Diese Checksumme  MUSS derjenigen  entsprechen, die  auch von  den  o.a.
     Programmen ermittelt wird. TNN wurde daran angepasst.

     (Bei SP muss der Userlevel fr Upload ungleich 3 sein !)

(MH)EARD -
     Setzt die  Zhlerstnde der  USER-Statistik auf 0, aber lscht nicht die
     MH-Liste, die bei mehreren Userports bentigt wird.

(MH)EARD = <anzahl>
     Setzt die  MH-Liste auf  die <anzahl>  Rufzeichen. Man bedenke aber, da
     sie auch gespeichert werden mssen. Lschen der MH-Liste geschieht immer
     dann, wenn  ihre Gre  verringert wird.  Damit sind  dann aber auch die
     USER-Daten, welcher User auf welchem Port QRV ist, verloren.

(MSY) (externer Befehl)
     MSY.EXE in SYSEXE ist ein Hilfsprogramm fr den Sysop, das zu MSG.EXE in
     USEREXE gehrt.

(MSY) C
     Lifetime aller  MSG's  wird  um  1  verringert.  Dieses  kann  per  Hand
     geschehen oder mit einem solchen TNB-File.

 ######01.TNB
 ============
 ;                        ;Diese File startet tglich um 1:00 Uhr.
 MSY C                    ;Lifetime der .MSG-File um einen Tag herabsetzen
 ;                        ;und bei Lifetime = 0 entfernen.

(MSY) D
     Listet die Header aller MSG's auf.

(MSY) D -#x o. +#x
     MSG's, deren LT (-) kleiner o. (+) grsser x-Tage ist.

(MSY) D -*x o. +*x
     MSG's, die (-) jnger o. (+) lter als x-Tage sind.

(MSY) D FROM
     Zeigt MSG-Liste sortiert nach Absender Calls an.

     Die Sortierung kann auch nach :

     BYTE, DATE, TIME, LT, RETURN vorgenommen werden.

(MSY) E ALL <call>
     Lscht alle MSG's von oder an <call>.

(MSY) E 01.01.95/00:00:01
     Lscht alle MSG's dieses Datums/dieser Uhrzeit.

(MSY) G <gruppe> +/- <call>
     Fgt/lscht <call> aus <gruppe>. Zugelassen in einer Gruppe sind maximal
     50 Call's.

(MSY) L
     Zeigt alle MSG-Files.

(MSY) S <call> #x <text>
     Schreibt <text>  an <call> mit Lifetime #<x>. Hier ist eine Lifetime von
     maximal 99 Tagen mglich.

(MSY) V
     Ausgabe von der Versionsnummer und dem Datum.

(P)ARMS <nummer>
     Zeigt den  eingestellten Wert  dieses Parameters sowie den einstellbaren
     Bereich an.

(P)ARMS <nummer> <wert>

     Beispiel: p 1 100

     Setzt Parameter  1 (Maximale Nodes) auf 100. Die nderung wird quittiert
     mit:

     KS:DB0EAM> Parms:
     01 Max-Nodes 100 (50...1000)

(PO)RT <Port Nr.> <Befehl 1> <Befehl 2> .....

     Als Port-Befehle sind gltig:

     1.)  (OF)f :
              (TO)kenring
              (VA)nessa
              (KISS1)..bis (KISS4)
     2.)  (MO)de=<Speed und Flags>
     3.)  (US)er : (LI)nk : (SY)sop
     4.)  (CT)ext=0 : (CT)ext=1
     5.)  (DA)ma=0 : (DA)ma=1
     6.)  (L2)digi=0 : (L2)digi=1 : (L2)digi=2
     7.)  (TX)port=<Port Nr.>
     8.)  (NA)me=<name>

     (OF)f :       Port ausgeschaltet.

     (TO)kenring : Frames  an   diesen  Port   werden  auf   die   Tokenring-
                   Schnittstelle gelegt.  Die  Tokenring-Schnittstelle  liegt
                   default auf  COM 1, wenn sie nicht in der START.BAT anders
                   definiert wird.

     ...(MO)de:    Keine Auswirkung !

     (VA)nessa :   TNN  ist  sowohl  fr  den  Tokenring  als  auch  fr  den
                   gleichzeitigen Einsatz  von  Vanessakarten  geeignet.  Fr
                   Frames an  diesen Port  wird, ber  den  in  der  TNN-Soft
                   implementierten    Vanessatreiber,    die    entsprechende
                   Vanessakarte ber  den Rechnerbus  angesprochen und  unter
                   (PO)rts  wird   der  entsprechende   Port  mit   "Vanessa"
                   gekennzeichnet  (Jedoch   NUR,  wenn   auch  eine  VANESSA
                   eingebaut ist).

     ...(MO)de: <speed>d :
                   Vollduplex. Bei  der Vanessakarte  bleibt der  TX nach der
                   letzten Sendung  noch fr  ca. 1  Minute getastet. Weitere
                   Frames  werden   ohne  TX-Delay   gesendet.  Beim  TNC  im
                   Tokenring ist diese Zeit im Eprom festlegbar.

     ...(MO)de: <speed>e :
                   Externer Takt.

     ...(MO)de: <speed>m :
                   Dual-Speed-Port's (Nur  mit und  auf den  beiden Ports der
                   entsprechenden Vanessakarte mglich).

     Beim Einsatz ber externe Treiber !
     (SCC) :       Die Baycom  USCC-Karte wird  nun, wenn  auch erst  mal nur
                   TESTWEISE,  untersttzt,   jedoch   nur   mit   SPEZIELLEN
                   Programmversionen. Die  DOS-Variable SCC  =  Basisadresse,
                   IRQ muss gesetzt sein.

     ...(MO)de: <speed>c :
                   Software DCD fr AFSK-Modems.

     ...(MO)de: <speed>e :
                   Externer Takt. (Fr DF9IC-Modem).

     ...(MO)de: <speed>z :
                   NRZ statt NRZI. (Fr DF9IC-Modem).

     Hinweis:      Soll DF9IC-Modem  an eine Vanessa angeschlossen werden, so
                   bentigt es  NRZ-GAL's  !  Mit  den  NRZI-GAL's  soll  der
                   externe Clock nicht funktionieren.

     (KISS1)..(KISS4) :Die Frames  an diesen Port werden ber den in der TNN-
                   Soft implementierten Kiss-Treiber, an die in der START.BAT
                   definierte   COM-Schnittstelle,    ber   den   Rechnerbus
                   geleitet. Unter  (PO)rts wird  der entsprechende  Port mit
                   "Kiss1 ..  Kiss4" gekennzeichnet  und mit (MO)de der Speed
                   sowie das CRC-Verfahren festgelegt.

     ...(MO)de: <speed>c :
                   SMACK nur bei KISSLINK.

     ...(MO)de: <speed>r :
                   RMNC-CRC nur bei KISSLINK

     (ET)hernet :  Siehe Beschreibung im Anhang D:

     (US)er :      Auf diesem Port wird die MH Liste gefhrt.

     (LI)nk :      Es werden keine Eintrge in die MH-Liste vorgenommen.

                   Das  Fhren   der  MH-Liste   auf  den  Interlinks  kostet
                   Rechnerzeit, und  die MH-Liste, die maximal 500 Rufzeichen
                   aufnehmen kann, wird unbersichtlich. Sie wird gefhrt, um
                   bei  mehreren   Userzugngen  mehr  Transparenz  ber  die
                   Zugnge zu erhalten UND damit der KNOTEN wei, auf welchem
                   Port er einen bestimmen User connecten mu.

     (SY)sop :     Setzt den  angegebenen Port auf SYSOP-Mode. Diese Funktion
                   soll dem  Sysop helfen, seine Wartungsarbeiten durchfhren
                   zu knnen. Der Knoten nimmt ohne eine SYSOP-Priviligierung
                   auf diesem  Port keine  Kommandos mehr  an. Die Umstellung
                   kann auch  whrend des  Betriebes erfolgen,  ohne da  die
                   User disconnected werden.

     (CT)ext :     1= Ctext ein, 0= Ctext aus.

                   Generell wird  der CTEXT.TXT gesendet. Ist noch zustzlich
                   ein CTEXT.n (n=Portnr.) vorhanden, so wird auch dieser auf
                   den entsprechenden  Port gesendet.  Ist CTEXT=0, so werden
                   auch evtl. vorhandene <call>.MSG Files nicht gesendet.

     (DA)ma :      1= DAMA ein, 0= DAMA aus.

                   (ACHTUNG  DAMA-BIT   im   EPROM   der   Tokenring-Software
                   brennen!)

     (L2)digi :    1= L2-DIGIPEAT zugelassen, 0= gesperrt.
                   Wenn  L2-Digipeating   erlaubt  sein   soll,  mssen  alle
                   beteiligten  PORT's   dieses  Bit   aktiviert  haben.  L2-
                   Digipeating sollte  nur auf  den Ports freigegeben werden,
                   wo sich  auch L2-Digipeater  befinden. Denn werden Level-2
                   und  Level-4   nebeneinander  bertragen,   so  geht   der
                   Datendurchsatz   des   Level-4   zugunsten   der   Level-2
                   Verbindungen zurck.

     (L2)digi :    2= AutoDigi zugelassen, 0= gesperrt.
                   Bei AutoDigipeating  wird  vom  Knoten  die  entsprechende
                   Route aufgebaut.  Es  kommt  hierbei  nicht  zu  Problemen
                   zwischen  Level-2   und  Level-4.   Die  Links  werden  im
                   entsprechenden Level gefhrt.

     (TX)port :    Der TX-Port kann unter Umstnden auch mal ein anderer Port
                   sein, als der RX-Port.

                   Beispiel:  Von   einem  Knoten   wrden  2  End-Digipeater
                   versorgt. Ein  TX wrde  aber  allein  das  Datenaufkommen
                   senden knnen.  So knnen  hiermit  die  Daten  auf  EINEM
                   gemeinsamen   TX-Port    gesendet   werden,    aber    die
                   Empfangsrichtung ist getrennt.

     (NA)me :      Gibt diesem  Port eine  spezielle  Bezeichnung.  Sie  darf
                   maximal 10  Zeichen lang sein und dient der Unterscheidung
                   der Ports.  Wenn z.B.  mehrere Userzugnge  oder Baudraten
                   benutzt werden,  ist in  der MH-Liste ersichtlich, welches
                   Call auf  welchem  Zugang  QRV  ist.  Weiterhin  wird  der
                   Portname benutzt,  um  auf  einem  bestimmten  Port  einen
                   Connect auszusenden,  unabhngig vom  Eintrag in  der  MH-
                   Liste. DB0EAM  hat einen "70cm_1200" und einen "70cm_9600"
                   Zugang sowie  nun auf  23cm einen  "23cm_9600". Die  Port-
                   Namen sind  auch so  eingestellt. Mit "c DB0XYZ 70cm_9600"
                   kann ein  Connect  auf  dem  9600_Bit/s  Port  ausgesendet
                   werden. Wird  kein Port-Name  beim Connect  eingesetzt, so
                   wird  Port  0  benutzt,  ist  das  Call  in  der  MH-Liste
                   vorhanden mit  einem Eintrag  auf einen  anderen Port  als
                   Port 0, so wird dieser Port benutzt.

     (PR)OMPT
     Ohne Text zeigt die derzeitige Einstellung an:

     Prompt: %c de %d (%t) >

(PR)OMPT =<text>
     bernimmt den  String als  Prompt. Enthlt  der eingegebene  String  die
     Zeichen %c,  %d, %t,  %0, so  werden diese  im spteren Prompt wie folgt
     umgewandelt:

     %a   In den Alias des Knotens,
     %c   In das Call des Users,
     %C   In das Call des Users mit SSID,
     %d   In das IDENT des Knotens,
     %D   In das IDENT des Knotens mit SSID,
     %r   In ein Return,
     %t   In die momentane Uhrzeit in HH:MM,
     %s   In das aktuelle Datum,
     %0   Verhindert die Aussendung des Promptes.

     PR =%c de %d (%t) > ergibt:

     DG9FU de DB0EAM (18:30) >

     Es hat  sich eingebrgert,  im gesamten  PR-Netz UTC  zu verwenden. Dies
     erspart einem auch das lstige Neusetzen der Sommer-/Winterzeit.

(RE)AD
     Dient zum  Lesen eines  Files. Der  Name mu  mit Erweiterung  angegeben
     werden. z.B.:

     READ CTEXT.TXT oder READ AKTUELL.TXT.
     Hier sind  auch Pfadangaben erlaubt. Diese sind notwendig, wenn ein Text
     vom Laufwerk  A: gelesen werden soll und der DOS-Pfad auf ein virtuelles
     Laufwerk zeigt. z.B.:

     READ A:\TNN\AKTUELL.TXT.

(READB)IN filename.ext>
     Erlaubt das  binre Downladen  von Files.  Das Verfahren ist das gleiche
     wie unter LOAD, nur in der Richtung vom Knoten zum Sysop.

(RES)ET SYSTEM
     Lt den Knotenrechner einen Kaltstart ausfhren.

(RES)ET <port>
     Fhrt einen Reset des Port-TNC bzw. der entsprechenden Vanessakarte aus.

(S)TAT + <call>
     Nimmt <call> in die Statistik auf.

(S)TAT - <call>
     Lscht <call> aus der Statistik.

(SETCALL)      (externer Befehl)
     Die Felder knnen mit (SETCALL) ausgefllt oder gendert werden. SETCALL
     soll dem SYSOP ermglichen auf die Datenstze zugreifen zu knnen.

     Zu den  Programmen SHOWCALL.EXE, SAVECALL.EXE und SETCALL.EXE ist in dem
     Dir SAVECALL  jeweils eine  Datei mit  der  Endung  .SXK.  Werden  diese
     Sprachdateien in  .SPK umbenannt, so werden sie statt der internen Texte
     benutzt, was  jedoch  einen  zustzlichen  HD-Zugriff  bedeutet.  Sollte
     jemand diese  Dateien bersetzen,  so wrde ich mich ber einen Rcklauf
     freuen.

(SETCALL) <call> <feldkenner> <text>

     -> SaveCall Version [010696] de DG3AAH <-
 SETCALL CALL /N .............................. 30 Zeichen fr den Name
 SETCALL CALL /Q .............................. 30 Zeichen des Wohnortes
 SETCALL CALL /L ......                          6 Zeichen des World-Locators
 SETCALL CALL /D .......                         7 Zeichen fr Eingabe des
 DOK
 SETCALL CALL /V .........                       9 Zeichen QRV auf ... Digi
 SETCALL CALL /M ....................           20 Zeichen Mybbs der Mailbox
 SETCALL CALL /T .....  . . . . . . . .  ...... 40 Zeichen fr freien Text
                ( ein * als Text lscht diesen Eintrag )

 SETCALL CALL /*    : lscht den Inhalt aller Eintrags fr Call.
 SETCALL CALL /B    : blockiert CALL fr ShowCall.
 SETCALL CALL /F    : gibt Call fr ShowCall frei.
 SETCALL CALL       : gibt Infos ber Call aus, auch wenn blockiert.
           ( ein B als Call gibt alle blockierten Calls aus )

     Auf der  Diskette ist  jeweils ein Grundbestand von Calls vorhanden (der
     von DB0EAM).  Updates davon  gibt es  nur gegen  Zusendung  des  eigenen
     Datensatzes und  wenn sich  jemand findet  der eine SORTIERROUTINE sowie
     die Erzeugung der entsprechenden CALL.IDX dafr schreibt.

(SH)ow_SYS (externer Befehl)
     SHOW_SYS  zeigt   die  Eintrge   in  der   Datei  SYSOP.PRO   in  einer
     bersichtlichen Form an.

(SH)ow_SYS /l
     SHOW_SYS  zeigt   die  Eintrge   in  der   Datei  SYSOP.PRO   in  einer
     bersichtlichen Form an und lscht dabei alle Privilegierungs-Eintrge.

(SP)arm  oder besser Save Parameter
     Save Parameter erstellt ein File PARAMS.TNB, das alle derzeit
     eingestellten Parameter beinhaltet. PARMS.TNB kann, umkopiert nach
     TNN170.TNB, zum Einstellen der Parameter von TNN beim Neustart verwendet
     werden. Als Besttigung kommt "PARMS.TNB save ..."

(STAR)T <programm>
     Startet  das  angegebene  Programm.  Der  Programmname  mu  vollstndig
     angegeben werden,  z.B.: Start  TNN156.EXE. Befindet  sich das  Programm
     nicht im  aktuellen Pfad, so mu dieser selbstverstndlich mit angegeben
     werden. Der  Ablauf des  Startvorganges wird  nun  nicht  mehr  auf  dem
     Bildschirm angezeigt, sondern in eine Datei STARTUP.LOG geschrieben.

(SUS)PEND + <port> <call> <links>
     Beschrnkt das  Rufzeichen <call>  auf Port  <port> auf  eine Anzahl von
     <links>.

     Beispiele:

     DB2OS soll auf dem Knoten generell nur 2 Verbindungen , egal auf welchem
     Port, aufbauen  knnen. Dann  wird unter <port> einfach der fiktive Port
     255 angegeben.

                   SUS + 255 DB2OS 2

     Soll er nun vom USER-PORT 0 ganz ausgeschlossen werden, so ist eingeben:

                   SUS + 0 DB2OS

     Ein Level-2 Ausschlu erfolgt mit:

                   SUS + 254 DB2OS

     Der Connect  des Knotens  ist erstmal mglich. Jedoch nach dem ersten I-
     Frame des  Users bekommt  er das  File SUSPEND.TXT  zugesandt und danach
     einen Disconnect.

(SUS)PEND - <port> <call>
     Gibt dem  Rufzeichen <call>  auf Port  <port> wieder  das  Benutzen  des
     Knotens frei.

     Ein PR-User  hat sich  beim BAPT darber beklagt, dass ihm der Betreiber
     eines Digipeater  nur noch jeweils einen Connect mit dem Digi zur selben
     Zeit  zur  Verfgung  stellt.  Da  dieses  Problem  schon  hufiger  fr
     Diskussionen in  PR gesorgt hat, gebe ich hiermit das Schreiben des BAPT
     an den Digi-Betreiber im vollen Wortlaut wieder:

 Aktenzeichen 123-8 B 3581-29 vom 28.01.1997

 Begrenzung auf maximal einen gleichzeitigen Connect bei dem Digipeater
 DB0xxx

 Sehr geehrter Herr xxx,

 wie mit Ihnen am 27.01.1997 telefonisch besprochen, teilen wir Ihnen hiermit
 unsere grundstzlichen Aussagen mit, die von uns bezglich einer gegen Sie
 vorgebrachten Beschwerde wegen der o. g. Beschrnkung bei Ihrem Digipeater
 gegenber dem Beschwerdefhrer gemacht wurden.
 Wir betrachten die o. g. Begrenzung nicht als Ausschluss im Sinne der Anlage
 1, Punkt 2.4.2.7 der DV-AFuG. Ein Ausschluss auf Grund eines entsprechenden
 Missbrauches einer Relaisfunkstelle liegt nicht vor, vielmehr handelt es
 sich hier um Begrenzungen aus betrieblichen Grnden. Wir halten diese
 Begrenzung fr eine, zum Beispiel aus Kapazittsgrnden, sinnvolle
 Massnahme, um mglichst vielen Funkamateuren die Gelegenheit zu geben, mit
 diesem Digipeater zu arbeiten. Es muss Sache des Betreibers eines
 Digipeaters bleiben, nach seiner Einschtzung die von ihm zur Verfgung
 gestellte technische Einrichtung hinsichtlich Quantitt den Nutzern
 anzubieten. Ausserdem sehen wir keine rechtliche Grundlage, auf die sich im
 Amateurfunkdienst ein Anspruch auf mehrere gleichzeitige Verbindungen ber
 eine Relaisfunkstelle begrnden lsst. Fr weitere Fragen stehen wir Ihnen
 gerne zur Verfgung.

 Mit freundlichen Grssen

 Im Auftrag

 gez. Jeromin (fr Link)

(SY)SOP
     Gibt eine 5er Zahlengruppe aus fr das Einloggen des Sysop.

     PASSWORT-Eingaben:
     Die Passworteingabe  fr den User wurde erweitert, so da auch Passworte
     wie bei  BAYCOM-BOX erlaubt  sind. Die alten 5-stelligen Antworten gehen
     auch. Der  Trick besteht darin, das eigentliche Passwort in einem langen
     String Datenmll zu verstecken!

     BAYCOM-PASSWORT:
     Das wichtigste  zuerst, die  Methode ist  kompatibel zur alten, man kann
     ohne weiteres  einfach die 5 Antwortbuchstaben senden. Zustzlich ist es
     aber mglich,  die Antwort  in einer  Zufallszeichenkette zu verstecken.
     Ist die  Lsung z.B. 12345, werden folgende Antworten auch als korrektes
     Password akzeptiert:

     54321532412345221134254235244242415526
              -----

     12345
     -----

     12131415234132145132412345
                          -----

     Da dem  Lauscher nicht  bekannt ist, wo die Lsung ist, kann er sich das
     Password nicht  zusammenbasteln. Es  empfehlen sich  also Passwrter mit
     mglichst  vielen   verschiedenen  Zeichen,  um  die  Verschleierung  zu
     erhhen.

(SYSH)elp      (externer Befehl)
     Ist ein  externer Befehl  fr eine  neue Hilfefunktion. Funktion wie bei
     (H)elp nur wird auf die OHS.TXT Online-Hilfe-Sysop zugegriffen.

(SYST)ext Text (externer Befehl)
     Systext bietet  nun die  Mglichkeit, in  die Datei SYSOP.PRO eine Zeile
     Text einzufgen.  Damit knnen  zum Beispiel Parameternderungen fr die
     "anderen" Sysops  dokumentiert werden.  Damit ist  nun auch eine gewisse
     Historie mglich.  Die Datei  SYSOP.PRO wird  bersichtlicher, wenn  die
     Eintrge anders  ausgegeben werden.  Auch Neustarts  (z.Z. mit b-log.exe
     dokumentiert) sollen noch in der SYSOP.PRO aufgenommen werden.

(TE)ST <port>
     Gibt einen  0/1 Wechsel  auf dem angegebenen Port von 4 KByte Lnge aus,
     fr Abgleicharbeiten  z.B. am Modem. Die Test-Funktion kann nur noch der
     Sysop auslsen.  Ruft der  User die Test-Funktion auf, so bekommt er ein
     "Port disabled" zurck.

(TI)ME
     Zeigt Datum und Uhrzeit des Knotens an.

     Einstellen von Uhrzeit und Datum ist nur ber die DOS-Befehle mglich!

     Zeit mit:     DOS TIME HH:MM
     Datum mit:    DOS DATE TT.MM.JJ
     oder mit:     DOS DATE TT.MM.JJJJ

     Doch Vorsicht! Nur "DOS TIME" zeigt die aktuelle Uhrzeit auf dem Monitor
     des Knotens  an und  erwartet die  neue Uhrzeit per Tastatur. Der Knoten
     steht dann  bis zum  RESET. Dieser erfolgt automatisch nach ca 2 Minuten
     durch den Software-Watchdog von TNN.

     Ein wenig Mitdenken gehrt auch dazu.

(TR)ace <Modul><Level><Modul><Level> <monitor>
     Dieser Befehl dient zum erkennen und finden von Fehlern. Es stehen
     folgende Module zur Verfgung:
     F = Flexnet
     N = Netrom
     C = Convers
     L = Level2
     A = Alle Level

     Dazu ist  noch der  Level mit  einem Wert zwischen 0 (Aus) und 9 (Alles)
     einstellbar.

     Beispiel: (TR)ace A9   (ALLE anzeigen, wirklich alles)

     Beispiel: (TR)ace F1N9 (FlexNet nur schwere Fehler, Netrom alles)

     Die Level (Anhaltswerte)
     9 = reine Information
     7 = wichtige Information
     5 = wichtiges Ereignis
     3 = nicht kritischer Fehler
     1 = kritischer (fataler) Fehler
     0 = aus

     Der Monitor erlaubt nun auch ONLINE ein Call oder Port zu monitoren,
     ohne es zu erst in ein File im Knoten zu schreiben. Die Syntax ist die
     gleiche wie bei <ESC> MUSIC.

     Beispiel: (TR)ace MUSICH 9 +DG0XX

(ALT) X
                 Bricht das Programm ab und geht auf die DOS-Ebene zurck.

(ESC) C
                 Connect von der Tastatur als HOST in den Knoten

(ESC) D
                 Disconnect

(ESC) E1
                 ffnet ein neues File. Wenn das File bereits existiert, wird
                 es nicht  gelscht, sondern  die Ausgaben  werden  ans  Ende
                 angehngt.   Console-Ausgaben    werden   auf    ein    File
                 (YYMMDDHH.PRO) umgeleitet.

(ESC) E0
                 Schaltet die Ausgabe ab und schliet das File.

(ESC) I
                 Zeigt den  IDENT (Knoten-Rufzeichen),  den ALIAS, Login-Name
                 und Login-Passwort:

     DIESES IST AUCH DIE DEFAULT-EINSTELLUNG!

     * I0: ID: XX0XX
     * I1: ALIAS: TEST
     * I4: CONVERS-ID : DB0XYZ-1
     * I6: Host:

(ESC) I0 DB0EAM
                 ndert das Knoten-Rufzeichen (ID)ent auf DB0EAM.

(ESC) I1 KS
                 ndert den Knoten-ALIAS auf KS.

(ESC) I4 DB0EAM-1
                 Convers-ID.  Mu   sich  vom   Knoten-ID  durch   die   SSID
                 unterscheiden.

(ESC) I6 <call>
                 Fr den  HOST ist  nun ein  separates Call  zu setzen.  Denn
                 sonst sind  FlexNet-Nachbarn  sowie  Mailboxen  und  Cluster
                 unter gleichem Call wie der Knoten nicht erreichbar.

(ESC) K
                 Gibt Datum und Uhrzeit aus.

(ESC) K0
                 Monitor wird ohne Datum und Uhrzeit dargestellt.

(ESC) K2
                 Monitor wird mit Datum und Uhrzeit dargestellt.

(ESC) Logout
                 Verlassen der Konsole und verschlieen.

(ESC) L
                 Zeigt den Status der Kanle an.

(ESC) M
                 Zeigt die derzeitige Einstellung an.
                 Der Zusatz full bedeutet, da die kompletten Frames
                 gemonitort werden,
                 der Zusatz header, da der Infoteil der Frames unterdrckt
                 wird.

(ESC) MN
                 Monitor aus.  (Je mehr  der Monitor  anzuzeigen  hat,  desto
                 langsamer wird  der Knoten.  Also nach  Gebrauch  immer  den
                 Monitor wieder auf "AUS" schalten !

                 Bei  den   Monitorbefehlen   ist,   bei   stark   belasteten
                 Knotenrechnern, Vorsicht  geboten. Da  der Rechner  dann  um
                 einiges langsamer wird, bekommt man das Monitoren nur schwer
                 wieder ausgeschaltet,  da die  Tastatur kaum  noch abgefragt
                 wird.

(ESC) MUSIC H/F <port nr.> +/- <call..call>
                 Monitoren von:
                 U = Unprotokollierten Paketen,
                 I = Info Paketen,
                 S = Kontroll Paketen,
                 C = Monitor an auch bei bestehendem Connect,
                 H = Bei I-Frames nur den Header anzeigen oder
                 F = I-Frames mit Infoinhalt anzeigen,
                 <port nr> = Nur der angegebene Port wird gemonitort,
                 + <call..call> = Nur diese Call's (bis zu 8) monitoren,
                 - <call..call> = Diese Call's im Monitor unterdrcken.

                 <call> kann mit SSID angegeben werden.
                 Unter <call> sind auch Eingaben wie QST und LSTAT mglich.

(ESC) P
                 Zeigt das aktuelle Passwort an.

(ESC) P1234567890 usw. bis zu 80 Zeichen.
                 Setzt das Passwort auf "1234567890 usw. bis zu 80 Zeichen".

(ESC) R0
                 Es erfolgt kein Hinweis auf Token-Recoveries.

(ESC) R1
                 Bei jedem  Token-Recovery wird  auf dem  Bildschirm der Text
                 *** TOKEN-Recovery (1) Wed Jan 19 13:45:10 1994 ***
                 angezeigt.  Die   Ziffer  gibt   an,   wieviele   Recoveries
                 nacheinander aufgetreten  sind,  sowie  Datum  und  Uhrzeit.
                 Dieses ist die default Einstellung.

(ESC) S
                 Zeigt den Aktuellen Kanal an.

(ESC) S1
                 Schaltet zum Kanal 1 um.

(ESC) T
                 Zeigt die momentan auf dem Tokenring eingestellte Baudrate.

(ESC) T 9600 / 19200 / 38400
                 Stellt die entsprechende Baudrate auf dem Tokenring ein.

(ESC) T 57600 / 115200
                 Stellt die entsprechende Baudrate auf dem Tokenring ein,
                 fr diese Baudraten ist jedoch ein FIFO-Baustein (16550)
                 erforderlich.

(ESC) T ?
                 Gibt eine Hilfe aus.

(ESC) Y0
                 Kein Connect zum HOST mglich (default).

(ESC) Y1
                 Verbindungen  zum   HOST  sind   auf  allen   4  Hostkanlen
                 freigegeben. Der Connect zum HOST ist NUR mit C mglich OHNE
                 den Zusatz eines <calls> !

